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Green Guard – Grüne Jugend gründet Konkurrenz zur Scharia-Polizei

Die Green Guard der Grünen Jugend Foto: Bundesarchiv/Wandervogel Berlin

Die Green Guard der Grünen Jugend Foto: Bundesarchiv/Wandervogel Berlin

Nein, nicht alles findet Herlinde an der Scharia-Polizei gut: „Mir gefällt die religiöse Begründung der Verbote nicht. Das ist nicht modern.“ Auch das offenbar keine Frauen mitmachen können, findet die Grüne-Nachwuchspolitikerin nicht richtig: „Das ist sexistisch. Wenn wir mit der Green Guard um die Häuser ziehen, werden selbstverständlich auch Frauen dabei sein.“ Inhaltlich gäbe es natürlich eine breite Übereinstimmung mit den Zielen der Salafisten: „Bei Alkohol, Glücksspiel, Pornografie und  Zigaretten sind wir da ganz auf einer Linie.  Da hilft nur eine harte Hand und eine „, Herlinde lächelt süffisant; „klare Ansprache.“ Bei weichen Drogen sieht das noch anders aus: „Wir müssen uns schon aus PR-Gründen für die Legalisierung von Marijuhana einsetzen, sonst behalten wir das Image der Verbotspartei.“  Die Gruppen der Green Guard wollen aber auch eigene Akzente setzen, wenn sie bald durch die Szeneviertel von Berlin, Hamburg,  Köln und dem Ruhrgebiet ziehen: „Auch Plastiktüten, der Verzehr von tierischen Produkten und das Verwenden von Fahrzeugen mit Verbrennnungsmotoren werden für uns ein Thema sein.“

Scharia-Polizei und Green Guard – zusammen werden sie Deutschland zu einem saubereren Ort machen.

Parental Advisory: Dieser Beitrag beinhaltet Elemente von Humor

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18 Kommentare zu “Green Guard – Grüne Jugend gründet Konkurrenz zur Scharia-Polizei

  • #1
    discipulussenecae

    Leider habe ich die (Spuren-)Elemente von Humor nicht gefunden. Und aus gewöhnlich gut unterrichteten Quellen erfuhr ich von den nächsten grünen Volksbeglückungsplänen:

    – Weihrauchverbot in katholischen Kirchen
    – Frauenquote in der Fußballbundesliga
    – ein verpflichtend alkoholfreies Wochenende in Gaststätten (free day)

    Da haben die Nachwuchsblockwarte sicherlich genug zu tun …

  • #2
    keineEigenverantwortung

    🙂
    Wobei ich es sexistisch finde, dass explizit auf Frauen hingewiesen wurde. Politisch korrekt müsste doch jetzt eine lange Liste mit Geschlechtsausprägungen kommen.

    Es ist zumindest gut, dass die Polizei wohl eingegriffen hat. Hier sollten im Vorfeld die Beamten entsprechend geschult werden. Nicht das man wieder erst Tage und Gutachter braucht, um etwas zu bewerten.

  • #3
  • #4
    Aimée

    Was bin ich froh meine Sturm-und Drangzeit hinter mir zu haben! Aber „schön“, dass die Grüne Jugend die Frauenquote einhält….
    … war der Artikel vor geraumer Zeit „Erdogan verbietet das Lachen“ eigentlich ein Scherz oder ist so etwas demnächst auch in Deutschland geplant?

  • #5
    KClemens

    @#1 discipulussenecae

    Bitte sag‘ mir, daß das reine Ironie ist mit den neuen Verbotsvorschlägen der Grünen.
    Bitte lass‘ das nicht echt sein.
    Falls doch, hätte ich gerne einen Link….

  • #6
    Klaus Lohmann

    @KClemens:
    Zum Weihrauchverbot:
    http://forum.netzwerk-rauchen.de/cgi-bin/YaBB.pl?num=1284753786/6
    Frauenquote:
    http://www.scheidtweiler-pr.de/eilmeldung-gruene-fordern-frauenquote-in-bundesliga/ (bitte auf das Datum achten;-)
    „Free Day“
    http://www.bzga.de/botpresse_391.html (also mind. teilweise Forderung)

  • #7
    Gerd

    Bis ich das PostScript las, war noch mir nicht sicher, ob sich da jemand über die Grünen lustig macht. Alle möglichen Sachen verbieten, ist das Kennzeichen der Grünen.

  • #8
    Nansy

    Zitat: „Da hilft nur eine harte Hand und eine “, Herlinde lächelt süffisant; “klare Ansprache.”

    Auf youtube ist jetzt ein erstes Video aufgetaucht, wie die „klare Ansprache“ aussehen könnte:
    https://www.youtube.com/watch?v=-XKgPLpR5Bs
    „Wir sind die Grünen! Ihre Kultur wird sich anpassen und uns dienen. Widerstand ist zwecklos!“

  • #9
  • #10
  • #11
    Rainer Möller

    Ich glaube nicht, dass die Welt unter den Neocons und Neoimperialisten viel „permissiver“ aussehen wird. Es werden bloß wieder andere Dinge verboten als bei den Grünen oder den Islamisten. Vor allem wird das eigenständige Denken verboten, und auf das kann ich schlecht verzichten – auf Alkohol dann immer noch leichter.

  • #12
    John Matrix

    Naja, die Grünen halt. Immerhin beschäftigen sie sich.

    Kann die FDP vielleicht auch noch eine Truppe aufstellen? Die Burberry-Zegna-Polizei? Die haben doch gerade alle Zeit…

  • #13
    TuxDerPinguin

    glaubwrdiger wäre ja ein Vertreter konservativer Parteien und nicht der letzten liberalen.

  • #14
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @TuxDerPinguin: Genau – deswegen wurde ja auch eine konservative Partei ausgewählt: http://www.cicero.de/berliner-republik/nicht-liberal-sondern-stockkonservativ/42902

  • #15
    Thomas Weigle

    Beide Neuerscheinungen sind ein Schritt in die richtige Richtung, allerdings leider von den Falschen. Ich denke es wird jetzt leichter sein,über die Gründung einer GESCHMACKSPOLIZEI zu diskutieren, die Aufstellung einer solchen in allen Bundesländern, und vielleicht sogar im Pütt, zu fordern. Diese muss über umfassende exekutive Möglichkeiten verfügen, erste Zielgruppen wären die beiden oben genannten Gruppierungen.

  • #16
    KClemens

    @#6 Klaus Lohmann,

    zu Deinen Links…

    1. Das mit dem Weihrauchverbot kenne ich, da ich mich an der Diskussion seinerzeit dort beteiligt hatte.
    2. Aprilscherz, wusste ich, ohne daß ich auf das Datum gucken musste.
    3. Das ist aus der „Hochzeit“ von Frau Bätzing, die nach der verlorenen Wahl in der absoluten Versenkung verschwunden ist. Erstaunlich ist dabei nur, daß solche Leute überhaupt auf solche Posten kommen können.

  • #17
    Diana Siebert

    Ha, ha, ha, wie witzig. Preis für langweiligste Satire des Jahres. Traurig, wenn einem nach dem Auftreten der Schariapolizei als erstes eine Satire über die Grünen einfällt, denen ich angehöre. Kennt Ihr welche von der Grünen Jugend, bei denen das Wandervogeln die Hauptbeschäftigung ist? Ich glaube kaum.

  • #18
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Diana Siebert: Wir hatten zuerst ein anderes Foto von der Grünen Jugend Berlin drin, aber der Fotograf fand das nicht gut. Also habe ich ein Ersatzfoto genommen.

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