#1 | Dirk Schmidt sagt am 4. Februar 2009 um 16:55 Uhr

Drei Dinge schießen mir bei der Lektüre durch den Kopf:

a) Es ist wirklich bedauerlich, dass der RVR im Gegensatz zu den Landschaftsverbänden nicht beim Konjunkturpaket II bedacht worden ist. Da die Verteilung nach Schlüsseln wie bei den Schlüsselzuweiseungen des Landes läuft, wundert mich das dann wieder nicht. Daran wird der RVR auch nicht beteiligt. Da ist seit langem Handlungsbedarf. Das wurde im Verband auch bereits angesprochen.

b) Bei den genannten Freizeitgesellschaften sind stets der RVR und die Kommune bzw. Kommunen des Standorts der Gesellschaft Gesellschafter. Die Kommunen haben jetzt Geld in die Hand bekommen, dass sie ggf. für notwendige Investitionen verwenden könnten. Der Gesellschafter RVR wird dies in dem Maße wohl kaum kofinanzieren können. Hier gibt’s höchstens das Geld aus einem Investitionsprogramm des RVR (EUR 2 Mio. für alle Gesellschaften zusammen), und dafür anteilig auch nur etwa 20%. Der Gesellschaftsanteil des RVR liegt höher. Das könnte Investitionen für die kommunalen Gesellschafter insgesamt weniger attraktiv erscheinen lassen, wenn sie sie alleine stemmen müssen.

c) Beachtliche Selbstkritik, dass Herr Tönnes die fehlende Arbeit der Verbandsspitze kritisiert. Die Koalition beim RVR, an der er beteiligt ist, hat die gesamte Verbandsspitze – Regionaldirektor und Bereichsleiter, Rote und ein Grüner, installiert. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wer von denen nach Düsseldorf fahren soll, um dort eine Korrektur zu erreichen.

Das lässt erwarten, dass die Einrichtungen des RVR ? und nicht nur die Freizeitgesellschaften ? vom Konjunkturpaket II nicht profitieren werden.