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Herbstleuchten im Maxipark in Hamm: Ein faszinierendes Erlebnis!

Herbstleuchten im Maxipark in Hamm 2023. Foto(s): Robin Patzwaldt

Ganz ehrlich, mit der Stadt Hamm hat mich bisher nicht viel verbunden. Obwohl ich selber seit inzwischen über 50 Jahren im östlichen Ruhrgebiet lebe, kann man meine Besuche in der 180.000-Einwohner-Stadt  noch immer an einer Hand abzählen.

Deshalb habe ich auch erst kurz überlegt, ob ich die Einladung zur Eröffnung des Herbstleuchtens überhaupt annehmen soll, die mir neulich ins Haus flattern. Nach kurzem Zögern habe ich mich dann dazu entschlossen mir das Ganze einmal anzusehen, schließlich hatte ich einen Besuch im Maxipark in den vergangenen Jahren schon ein paar Mal ins Auge gefasst, die Idee dann aber aus Bequemlichkeit, oder weil mir etwas anderes dazwischen kam, immer wieder verworfen. Dummer Weise, wie ich am Freitag feststellen durfte. Die knapp 50 Kilometer weite Anreise hat sich vollauf gelohnt, wie ich euch hier heute an ein paar aus Hamm mitgebrachten Fotos zeigen möchte.

Ich war vor einiger Zeit mal auf dem Lichterfest im Dortmunder Westfalenpark. Das war auch schön, doch das Herbstleuchten im Maxipark hatte eine Erlebnisdichte, wie ich sie so vorher noch nicht gesehen hatte. Fast schon ist es sogar eine Schande, dass die Veranstaltung erst in ihrer 15. Auflage kennenlernen durfte.

Was Lichtkünstler Wolfgang Flammersfeld und sein Team von „World of Lights“ dort anbieten, das ist schlicht beeindruckend. Zwar ist der Maxipark selber offenkundig weit weniger repräsentativ als der mir besser vertraute Westfalenpark oder auch der stets etwas unter dem Radar fliegende Dortmunder Romberpark, doch der Spaziergang durch den von Dunkelheit umschlungenen Maxipark wird mir mit Sicherheit noch sehr lange in angenehmer Erinnerung bleiben. Sehr gut möglich, dass ich auch in der nächsten Auflage des Herbstleuchtens wieder die rund einstündige Anreise auf mich nehmen werde.

Die vielen kreativen Ideen, die zu dieser Veranstaltung umgesetzt wurden, sind wirklich faszinierend. Diverse Videoprojektionen oder die wechselnden Farben am See, die hier auf den Fotos im Blog nicht wirklich gut wiedergegeben werden können, laden zum ausgiebigen Verweilen und Bestaunen ein.

Ich traf am Freitag noch im Hellen in Hamm ein, so dass meine erste Runde durch das Gelände noch bei etwas Tageslicht stattfand. Die Lichtobjekte entfalten ihre volle Wirkung jedoch nur mit Einsetzen der Dämmerung. Mein zeitiges Eintreffen hat sich im Nachhinein aber sogar als Vorteil herausgestellt, konnte ich so doch noch den Maxipark bei Tageslicht sehen. Und ich konnte somit die sich verstärkende Wirkung des Lichts während meines Aufenthalts bei einsetzender Dunkelheit auch so richtig wahrnehmen und genießen.

Verfolgt man die Route der Illuminationen gelangt man im Norden des Parks zu den Videoprojektionen am auch überregional bekannten Glaselefanten. Hochkomplexe Programme werden hier passgenau auf die Fassade projiziert. Wenige Meter weiter taucht man in die gewaltige Farbenpracht des Sees ein. Insbesondere hier lohnt es sich aus meiner Sicht ein paar Minuten zu verweilen und die Farbfaszination voll auf sich wirken zu lassen.

Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt euch das Ganze auch einmal anzusehen, dann habt ihr in diesem Jahr noch bis zum 1. November die Möglichkeit dazu. Der Eintritt für Erwachsene beträgt an der Tageskasse 8 Euro, der für Kinder 4 Euro. Ein im Vergleich zu anderen Veranstaltungen der  Region geradezu günstiger Kurs, wenn ich zum Beispiel bedenke, dass für den Zugang zum Waltroper Parkfest via Tageskarte in diesem Jahr stolze 14 Euro pro Erwachsenem fällig wurden. Aber lassen wir das…. 😉

Fahrt in den kommenden Wochen einmal nach Hamm. Das lohnt sich! Versprochen!

PS: Die hier gezeigten Fotos sind übrigens alle unbearbeitet. Das sieht dort wirklich so bunt aus…

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