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In eigener Sache: Gute Reise, lieber Thorsten

Thorsten Stumm: *26.1.1966 – † 2.9.2019 Foto: Privat

Thorsten Stumm starb am Montag an den Folgen einer schweren Erkrankung. Er war sich sicher, sie zu überstehen und befand sich auf dem Weg der Genesung.

Einige von uns waren mit Thorsten schon lange befreundet, bevor er bei den Ruhrbaronen mitmachte. Denen, die ihn näher kannten, war er immer ein guter Freund: Er war da, wenn man ihn brauchte, hörte zu und half, ohne viel Aufhebens darum zu machen.

Seine Arbeit und sein Sohn, den er über alles liebte und alleine großzog, waren gute Gründe, im Blog nicht viel zu schreiben oder zu fotografieren. Wenn es zeitlich passte war Thorsten immer zur Stelle. Meist wirkte Thorsten jedoch hinter den Kulissen, half bei technischen Problemen, von denen er als einer der Internetpioniere dieses Landes viel verstand: Er war bereits Mitte der 90er Jahre an einem Unternehmen beteiligt, das Internetzugänge, Webseiten und Shopsysteme erstellte,. Kam es bei uns zu Konflikten, war Thorsten jemand, der vermittelte und auf die verschiedenen Seiten beruhigend einwirkte. Somit hat Thorsten sehr viel dazu beigetragen, dass dieses Blog erfolgreich war.

Die Nachricht von seinem Tod hat uns schockiert. Wir sind traurig. In Gedanken sind wir bei seinen anderen Freunden und vor allem bei seinem Sohn.

Stefan Laurin und die Autorinnen und Autoren der Ruhrbarone

 

 

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9 Kommentare zu “In eigener Sache: Gute Reise, lieber Thorsten

  • #1
    Nina

    Ich weiss nicht, was ich sagen soll. Ich bin sehr traurig.
    Thorsten ist mir persönlich vorurteilsfrei begegnet-als Mensch, als Frau, als Hure. Es spielte keine Rolle, wer ich bin, was ich arbeite. Wir konnten uns einfach unterhalten, die paar Male vor einigen Jahren, als wir aufeinander trafen. Mit ein paar Leuten waren wir im Theater, Heiner Müller. Auch dieser eher harten Kost begegnete er neugierig und offen. Ich hatte wirklich nicht das Gefühl, dass er ein Mensch ist, der sich Neuem verweigert.
    Es ist sehr traurig, sehr, sehr traurig.

  • #2
    Daniel

    Mein aufrichtiges Beileid. Ich wünsche allen, denen er wichtig war und besonders seiner Familie viel Kraft, Trost und schöne Erinnerungen.

  • #3
  • #4
    ke

    Ich kannte nur Thorstens Artikel und Kommentare, die ich immer sehr geschätzt habe. Sie werden mir fehlen. Ein trauriges Ende eines eigentlich schönen Tages.
    Durchschnittswerte wie die Lebenserwartung etc. sind für den Einzelfall bedeutungslos.
    Mein herzlichstes Beileid

  • #5
    Nina

    🕯️ @ke: Ja, ein trauriges Ende…eines schönen Tages.
    Thorstens Tod wirft mich auf Fragen zurück, die ich mir eigentlich nicht mehr stellen wollte. Werde ich genug Zeit haben, all das zu tun, was ich tun möchte? Werde ich meinen Lebens-Sinn leben können? Was ist, wenn die Zeit nicht reicht?
    🕯️🕯️🕯️

  • #6
    Helmut Junge

    Ich kannte Thorsten nur über den Schriftverkehr. Er war es, der mir etwas über Fotografie erklärt hat, und auf seinen Rat hin habe ich mir auch eine Kamera gekauft, mit der ich sehr zufrieden bin. Ich hätte ihn auch bei auftretenden Fotografieproblemen immer wieder gefragt. Das geht nun nicht mehr.
    Und das ist immer wieder so, daß man manchen Satz nie wieder sagen, manche Erinnerung nie wieder fragen kann. Ich bin kein religiöser Mensch, aber trotzdem: Gute Reise, Thorsten.

  • #7
  • #8
  • #9
    Isabel

    Hallo, ich habe das jetzt gerade erst gesehen. Irgendwie kam ich heute auf die Idee, im Internet nach Thorsten zu schauen. Er war meine erste große Liebe, Anfang der 90er Jahre und ich hätte ihn schon gerne nochmal wiedergesehen. Das macht traurig.

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