Internationale Wochen gegen Rassismus 2015 – „Pass auf, was Du sagst…“


Noch ist es zwar eine Weile hin, doch die nächsten ‚Internationalen Wochen gegen Rassismus‘, welche im März 2015 stattfinden werden, werfen bereits ihre ersten Schatten voraus.
Gemeinsam mit mehr als 70 bundesweiten Organisationen und Einrichtungen fordert der Interkulturelle Rat in Deutschland erneut dazu auf, sich an den Aktionswochen zu beteiligen und Zeichen gegen Rassismus zu setzen.
Unter dem Motto »Pass auf was Du sagst…«wurde heute ein erster Trailer zur Kampagne „Wir stehen auf!“ veröffentlicht.
Die Aktivisten erklären hierzu: „Rassismus, Antisemitismus, Ausgrenzung, Sexismus und Diskriminierung im Fußball sind allgegenwärtig. Gerade die aktuelle Situation zeigt wie wichtig es ist, Aufklärungsarbeit über die Verbände und in der Öffentlichkeit zu leisten. Auch die Problem-Hooligans, die sich derzeit mit rassistischen Phrasen präsentieren und offensichtlich Angst und Schrecken verbreiten, sind Fußballfans.“
Mehr zu den geplanten Aktivitäten dann in Kürze, auch hier bei uns im Blog der Ruhrbarone!

Hier geht es zur HP der Veranstalter: http://www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de/

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3 Kommentare

  1. #1 | keineEigenverantwortung sagt am 19. November 2014 um 22:06 Uhr

    Einfach mal handeln. Statt ständig neue Fernsehspots und Aktionen zu machen, müssen wir alle Flagge zeigen und eingreifen.

    Hierbei ist insbesondere der Fußball in der Bringschuld, wo jedes Wochenende dieselben „Fans“ in Aktion sind. Bei der Polizei und Justiz sinkt ebenfalls die Bereitschaft einzugreifen, insbesondere wenn Gruppen mit Gewaltpotenzial aktiv sind (siehe Demos im Sommer, Demo in Köln …)

    Wenn ich an einige der letzten Quali-Länderspiele denke, frage ich mich, was diese ganzen Alibi-Spots sollen.

  2. #2 | Rainer Möller sagt am 20. November 2014 um 08:22 Uhr

    „Pass auf, was Du sagst“ ist natürlich etwas elaborierter ausgedrückt als „Was guckst du?“ – meint aber im Grunde wohl dasselbe.
    Eine spannende psychologische Frage ist immer: Wo hört so etwas auf, verletzte Empfindsamkeit/verletzten Narzißmus auszudrücken? Und wo beginnt es, einen Machtanspruch zu demonstrieren?

  3. #3 | Frank sagt am 20. November 2014 um 19:15 Uhr

    @ #2 Rainer Möller:
    Der Film über Kerstin Heise hat dazu gestern wertvolle Hinweise gegeben.

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