Israelhass: BDS-Aktivist Breidert tritt in Dortmund auf

Offener Brief von Martin Breidert an den Journalisten Ulrich Sahm

Morgen soll Martin Breidert in der Auslandsgesellschaft Nordrhein-Westfalen einen Vortrag halten. Sein Thema: Das Leiden der palästinensischen Christen. Und die leiden natürlich weder an der Hamas noch an dem korrupten Regime der Fatah sondern – Tusch – an Israel. Martin Breidert ist nicht irgendwer. Breidert gehört in Deutschland zu den führenden Aktivisten der der BDS-Kampagne.  BDS steht für Boycott, Divestment and Sanctions und will, der alten, deutschen Tradition nach der Parole „Kauft nicht bei Juden“, die wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit mit Israel boykottieren. Bei Breidert bleibt es nicht bei Worten:  Er kontrolliert auch schon mal Geschäfte, um zu sehen, ob israelische  Waren korrekt ausgewiesen sind. Beim Media-Markt in Bonn hat er sich dafür eine Strafanzeige eingefangen.

Dortmund ist eine Stadt mit einem massiven Nazi Problem. Es ist eine Stadt, in der Treffen von Anhängern der terroristische  Hamas geduldet werden, die in anderen Städten verhindert wurden. Da passt der Auftritt von Breidert ins Bild.

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16 Kommentare

  1. #1 | Davbub sagt am 24. Januar 2017 um 14:12 Uhr

    Ja, aber morgen trifft sich doch bestimmt ein breites Bündis aus Parteien, Kirchen, Gewerkschaftern und Zivilgesellschaft, um die Veranstaltung zu blockieren und kreativ & bunt ein Zeichen zu setzen gegen den latenten Antisemitismus in der Gesellschaft.

  2. #2 | thomasweigle sagt am 24. Januar 2017 um 14:33 Uhr

    Heute Abend in ARTE ab 20.15 Uhr Schwerpunkt: Die Befreiung der Lager, mehrere Beiträge, u.a. über Beate und Serge Klarsfeld, Überleben im besetzten Frankreich und um 23.50 NIGTH WILL FALL-Hitchcocks Lehrfilm für die Deutschen u.a.

  3. #3 | Gerd sagt am 24. Januar 2017 um 15:03 Uhr

    Um 1990 war Bethlehem zu 90% christlich, heute ist es zu 90% moslemisch. Was ist passiert? 1993 endet die israelische "Besetzung" und die PLO übernahm die Macht. Genau ab diesem Zeitpunkt ging der Exodus der Christen los.

    Und das ist keine Korrelation, sondern Kausalität.

  4. #4 | Michael sagt am 24. Januar 2017 um 15:50 Uhr

    @3

    Das Problem ist, dass Ihre Angaben gemäß Wikipedia und den verlinkten Quellen nicht stimmen.

    Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Bethlehem#Aktuelle_Lage

  5. #5 | thomasweigle sagt am 24. Januar 2017 um 16:31 Uhr

    Fakt ist, dass es Christen in muslimischen Gegenden dieser Welt immer schwerer haben und nicht mal in deutschen Flüchtlingsunterkünften vor muslimischen Übergriffen sicher sind. Zumindest geht auch in Bethlehem die Tendenz in die von @Gerd beschriebene Richtung.

  6. #6 | Michael sagt am 24. Januar 2017 um 16:58 Uhr

    @4

    Die Zahlen von #3 sind definitiv falsch. Ihr Einwurf, dass die Tendenz in die beschriebene Richtung geht ist schlicht & ergreifend unsinnig.

    Genauso gut können Sie behaupten, dass ein Penner, der unter der Brücke lebt und gerade 40 Cent eingenommen hat, tendenziell auf dem Weg zum Milliardär ist.

    Nebenbei: Sind Sie Sozialdemokrat?

  7. #7 | discipulussenecae sagt am 24. Januar 2017 um 19:20 Uhr

    Zu dem Antisemiten muß nichts weiter gesagt werden.

    Zur Situation der Christen in den arabischen Kriegsgebieten:
    http://wearen.de/.de

  8. #8 | nussknacker56 sagt am 24. Januar 2017 um 20:15 Uhr

    #4

    Was soll bei einer Umfrage des "Palestinian Centre for Research and Cultural Dialogue" und darauf basierenden Zalen wohl Überraschendes herauskommen?

    Als was bezeichnen Sie sich?

  9. #9 | nussknacker56 sagt am 24. Januar 2017 um 20:18 Uhr

    (Es muss natürlich "Zahlen" heißen.)

  10. #10 | Gerd sagt am 24. Januar 2017 um 20:24 Uhr

    @4:

    Als ob ich bei so was die deutsche Wikipedia konsultieren würde! In allen tagespolitisch relevanten Dingen sollte man die tunlichst meiden.

    Über die exakten Prozente kann man diskutieren, der Trend und die Ursache ist Fakt.

  11. #11 | ke sagt am 24. Januar 2017 um 20:24 Uhr

    Nach einigen Demos/Veranstaltungen der letzten Zeit wird es Zeit, dass Politiker, engagierte Bürger genau mit dem Kampf gegen Rechts meinen.

    Mir fehlt hier eine klare Linie.

  12. #12 | ke sagt am 24. Januar 2017 um 20:27 Uhr

    Nach einigen Demos/Veranstaltungen der letzten Zeit wird es Zeit, dass Politiker, engagierte Bürger etc sagen, was sie genau mit dem Kampf gegen Rechts meinen.

    Mir fehlt hier eine klare Linie.

  13. #13 | nussknacker56 sagt am 24. Januar 2017 um 21:16 Uhr

    @ ke

    Wenn in Bonn ein Kaufhaus von BDS-"Kontrolleuren" nach israelischen Waren durchsucht wird, ohne dass es zu einer massiven Gegenreaktion kommt, zeigt das sehr deutlich, wo der Fokus der "engagierten Bürger" liegt.

    Ich bin schon froh, dass sie dabei nicht mitmachen.

  14. #14 | Bernd sagt am 19. April 2017 um 17:24 Uhr

    Am 20.04.17 hat der rot lackierte BDS-Kontrolleur Breidert in Kassel seinen Auftritt. Bin auf die Gegendemonstranten gespannt.

  15. #15 | "Proper Bildung" der Bonner Polizei - haGalil sagt am 15. Juli 2018 um 12:04 Uhr

    […] – so den Media-Markt in Bonn – um zu sehen, ob israelische Waren korrekt ausgewiesen seien, berichteten die Ruhrbarone 2017.[i] Breidert wäre gewiss der geeignetste Vertreter der evangelischen Kirche des Rheinlandes, […]

  16. #16 | Grundsatzerklärung gegen Antisemitismus - Meint es Dortmund ernst, wartet viel Arbeit auf die Stadt | Ruhrbarone sagt am 2. März 2019 um 11:15 Uhr

    […] die Auslandsgesellschaft wird dieser Beschluss Folgen haben. In der Vergangenheit gab man dort BDS-Anhängern wie Martin Breidert ein Podium – künftig wird der Rechtfertigungsdruck in solchen Fällen größer […]

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