Krieg gegen Fast-Food? Bullshit :-)

In den vergangenen Monaten wurden wir mit Presseberichten über eine Lebensmittelindustrie überschüttet, die uns zu Junkies machen will. Und klar: Wir werden  alle sterben – an Fritten, Würstchen und Burgern. Zeit, für ein Gegengift zur neuesten Hysterie, das es so leider nicht im deutschen Fernsehen gibt: Penn & Teller.

 

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2 Kommentare

  1. #1 | Robin Patzwaldt sagt am 18. März 2013 um 08:25 Uhr

    Hehe. Ja, da ist viel Wahres dran. Unterhaltsame und informative halbe Stunde. 🙂 Da könnte ich jetzt viele Gedanken zu schreiben. Ich will (muss) mich jetzt aber auf einen beschränken:

    Ein Irrtum liegt, glaube ich vor, wenn die häufig Fastfood-essende-Familie in dem Beitrag meint, dies sei günstig. Der Vater sagt zwar, er könne so für 20 Dollar seine Familie satt kriegen, selberkochen ist, zumindest aus meinen Erfahrungen, bei so vielen Personen aber eigentlich (fast) immer günstiger. Ich würde sogar behaupten, dass es sich viele gar nicht leisten können mit ihren Familien ständig im Fastfood-Restaurant essen zu holen. Aber egal, ist vielleicht auch nur ein Randaspekt der Geschichte…

    Außerdem fand ich es immer schön, wenn sich die Familie zumindest einmal am Tag zusammen, in Ruhe, an den Tisch setzt und zusammen eine Mahlzeit einnimmt. Im Auto zu essen, so wie hier im Film, weil ich quasi immer irgendwohin unterwegs bin, dass kann es (für mich) nun wirklich nicht sein. Das Essen bietet sich als gemeinsame Zeit für Familien doch geradezu an. Schön in Ruhe zusammen zu essen, das war mir immer recht wichtig. Aber klar, soll auch jeder machen können wie er es will. Ist nur mein Gedanke dazu…

  2. #2 | Nansy sagt am 19. März 2013 um 08:06 Uhr

    Die Behauptung, dass die Lebensmittelindustrie uns zu Junkies machen will, wird von Gesundheits-Junkies und Purtitanern in die Welt gesetzt, die uns liebend gern die Selbstbestimmung über unsere Lebensgewohnheiten nehmen würden. Ein typisches Beispiel für diese Sorte Volksumerzieher ist der New Yorker Bürgermeister Bloomberg mit seinen Zwangsumerziehungsmaßnahmen:

    – Verbot von Plastikbechern
    – Verkaufsverbot von zuckerhaltigen Getränken in Behältern mit mehr als 16 Unzen in Restaurants und anderen Orten
    – Ausschluss von Soda-, Sportgetränke und anderen zuckerhaltigen Getränken vom Bezug auf Lebensmittelgutscheinen
    – das Rauchen im Freien – in Parks, an Stränden, Jachtclubs, und Fußgängerplätzen
    – Verbot von Alkoholwerbung in der Nähe von Schulen
    – Zwang zur Angabe von Kalorien auf Tafeln und Speisekarten von Restaurant-Ketten
    – Der Versuch, die Menge von Salz in Restaurant-Essen zwangsweise um 25 % im Laufe einer fünfjährigen Periode zu vermindern.
    – Das Verbot von Trans-Fetten in Speiseölen

    Wie weit man bereit ist, in das Konsumverhalten der Menschen mit untauglichen Mitteln einzugreifen, zeigt eine kanadische Ärztevereinigung, die am liebsten auch Schokomilch, Pommes Frites, Pizza und Erfrischungsgetränke mit Horrorbildern bestücken will. Auf Pizza-Kartons sollen dann Fettlebern und auf Softdrinks Bilder von Füssen mit offenen Geschwüren zu sehen sein:
    https://rt.com/news/ontario-junk-food-tobacco-189/

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