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Krombacher und die Deutsche Umwelthilfe: Auch andere Brauer haben gute Biere

Biere von Krombacher Foto: SDTERA Lizenz: CC BY-SA 3.0

Der Artikel ist jetzt über ein Jahr alt – Die guten Gründe, kein Krombacher mehr zu trinken, gibt es noch immer – die Deutsche Umelthilfe ist nach wie vor Partner der Brauerei. Auch andere Unternehmen wie Gelsenwasser, eine Tochter der Städte Dortmund und Bochum,  zählen zu den Unterstützern des Abmahnvereins. Hier der Artikel aus dem Sommer 2017:

Krombacher vermarktet sein Bier seit vielen Jahren, schreibt das Fachmagazin Werben und Verkaufen, über die „Verbindung von Natur und Biergenuss„.  Da ist es wichtig, dass das Bier mit Felsquellwasser gebraut ist, blaue Seen in der Werbung auftauchen und man als Unternehmen, um die Glaubwürdigkeit zu unterstützen, auch mal ein Naturschutzprojekt anschiebt. Gegen all das ist nichts zu sagen, so funktioniert  Werbung und Krombacher hält seine Linie seit Jahrzehnten. Das ist klug.
Vielleicht ist es weniger klug, dass Krombacher sich als Partner seit langem die Deutsche Umwelthilfe ausgesucht hat. Der Kleinverein mit nach Wikipedia knapp 250 Mitgliedern  verdient gut, wie es die FAZ recherchierte, mit Abmahnungen, lässt sich von Toyota finanziell unterstützen, die kaum Diesel im Angebot haben  und führt einen von Hysterie geprägten Kreuzzug gegen den Diesel. Die Welt schreibt dazu: „Unter all den Umweltproblemen Deutschlands hat die Politik ausgerechnet die Stickoxid-Emissionen offenbar sehr gut im Griff. Weltuntergangsszenarien und Deindustrialisierungsvisionen lassen sich auf dieser positiven Tendenz eigentlich gar nicht aufbauen.“

Setzt sich die Umwelthilfe mit ihren Klagen durch,  werden Millionen Diesel-Fahrer enteignet. Ihre Autos werden an Wert verlieren, sie werden sich schnell um Ersatz bemühen müssen, denn so viele neue Kunden wird der jetzt schon überlastete Nahverkehr nicht befördern können. Daran sollten Biertrinker denken, wenn sie vorm Regal stehen: Es muss nicht Krombacher sein, es muss nicht das  Bier eines Unternehmens sein, das einen kleinen Verein, der gegen das Auto kämpft und dem Millionen Jobs egal sind,  unterstützt. Krombacher ist eine Biermarke von vielen. Die Deutsche Umwelthilfe eine der hysterischsten und rücksichtslosesten Lobbyorganisationen Deutschlands. Man kommt gut ohne Krombacher aus. Und ohne die Deutsche Umwelthilfe.  Auch andere Brauereien haben leckere  Biere. Und unterstützen nicht einen Verein, dem es egal ist , wie Millionen zu Arbeit kommen oder dass sie ihren  Job verlieren.

 

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33 Kommentare zu “Krombacher und die Deutsche Umwelthilfe: Auch andere Brauer haben gute Biere

  • #1
    ke

    Die Politik hat das Sommerlochthema Stickoxide aufgenommen.
    Offenbar hat jetzt endlich ein Politiker gemerkt, dass man sich als Politik, die auch gestalten kann, nicht am Nasenring durch die Manage treiben lassen muss. Der "Gordische Knoten" Grenzwerte in der Stadt lässt sich zerschlagen:

    http://www.focus.de/finanzen/boerse/abgas-skandal-im-news-ticker-keine-religion-fdp-chef-lindner-will-grenzwerte-fuer-diesel-schadstoffe-aendern_id_7520658.html

    Es ist schon erstaunlich, wie lange es brauchte, bis ein Politiker merkte, dass man auch handeln kann. Die Grenzwerte sind widersprüchlich genug.

  • #2
    el_emka

    Woher der Schaum vorm Mund? Die falschen Autoaktien im Portfolio?

    Es entbehrt nicht einer feinen Ironie, hysterisch zum Boykott irgendwelcher Marken aufzurufen und das mit Hysterie der DUH zu begründen. Weiterhin wirkt eine Argumentation nicht unbedingt überzeugender, wenn man seinen Gegner zunächst delegitimieren muss. Ein durchaus wiederkehrendes Muster hier, wenn ich an die ehemalige NRW-Gesundheitsministerin denke, deren Ablösung wahrlich kein Verlust war.

    Ein Tipp noch: Es war nicht die DUH, die die Abgasreinigung jenseits des Rollenprüfstands konsequent ausgeschaltet hat. Das haben die jeweiligen Automobilkonzerne ganz alleine (evtl. auch gemeinsam, das weiß man nicht so genau) entschieden. Und genau das ist der Punkt an der ganzen Geschichte. Technisch war es offenbar möglich die Grenzwerte einzuhalten, aber es war von den Herstellern nie gewollt, dass es in der Realität auch funktioniert. Dass sich die Verbraucher nicht an den Herstellern schadlos halten können, dürfte allerdings einer anderen Lobbygruppierung mit einem bestens vernetzten ehemaligen Bundesverkehrsminister an der Spitze zu verdanken sein.

    Disclaimer: Ich habe eine Öffimonatskarte, besitze einen Kleinwagen mit 1-Liter-Ottomotor und wohne innerstädtisch an einer großen Ausfallstraße. Und Auto(zulieferer)aktien habe ich allenfalls über Fonds im Portfolio, das müsste ich im Detail prüfen.

  • #3
    Arnold Voss

    Grenzwerte senken ist wahnsinnig geniales Handeln. Du tust nichts und machst trotzdem was. Noch genialer wäre es in diesem Sinne allerdings, jegliche Grenzwerte ganz abzuschaffen. 🙂

  • #4
  • #5
    Wolfram Obermanns

    Im konkreten Fall richtet sich die Wut, so denke ich, gegen die falschen.

    Im Vergleich zu etablierter Technik, wurde den Autoherstellern eine windelweiche Norm geschrieben. Aus für mich nach wie vor nicht nachvollziehbaren Gründen wurde von der Vorstandsseite aus (solche Entscheidungen fallen auf dieser Entscheidungsebene) vorgezogen selbst diese Norm nicht einhalten zu wollen. Das ganze bei Kenntnis restriktiverer Vorgaben und Vorgehensweisen in Kalifornien.
    Wieso vorsätzlich und nachhaltig eins der Premiumprodukte durch die Vorstände beschädigt wurde, bleibt bis heute völlig mysteriös und Ersatzgefechte gegen Brauereien führen zu keinerlei Erkenntnisgewinn.

  • #6
    Alfons Krückmann

    Ich mag Krombacher nicht unbedingt gern, aber falls die wirklich die DUH unterstützen wird die Marke ab jetzt öfter mal im Einkaufskorb landen.
    Dem Artikelschreiber scheinen ja die Profite unserer ’systemrelevanten‘ Multimilliarden schweren Autooligarchen wichtiger zu sein als Kinderlungen.
    Bei mir ist es grad umgekehrt.

  • #7
    Ronald Bosshardt

    Ja und die Umwelthilfe Mitglieder denken nur an sich selbst, sind mindestens so stinkreich wie die Vorstände von VW. Ich glaub es hakt und die Wesire brauchen ein Software Update. Perle der Natur oder Dreckschleuder, schwierige Entscheidung ich weiss was morgen noch auf den Einkaufszettel kommt. Prost.

  • #8
    matthiasausk

    @#7: Und ich weiß, was ganz bestimmt nicht auf meinen Einkaufszettel kommt. Und zwar das Bier, um das es hier geht. Aber mit ganz anderen Begründungen: Denn das Bier, das ich trinke, muß bei mir nicht Hunderte Kilometer (mit Diesel-LKWs …) herantransportiert werden und desen Brauerei gibt nicht so viel Geld für teure Werbung zur allerbesten und -teuersten Sendezeit aus.

  • #9
    Karl Sasserath

    Seltsamer Artikel. So, so Jetzt ist die Zahl der Vereinsmitglieder ein Garant für die Qualität einer Organisation und ihrer Arbeit. Wenig Mitglieder gleich schlechte Arbeit. Tolle Gleichung! Klar, das Wohnen an stark befahrenen Straßen ist der reine Jungbrunnen. Bald ist hier wohl auch zu lesen, wir sollen keine amerikanische Waren mehr kaufen, weil in den USA Automanager von VW verhaftet worden, weil die Unternehmer den Erwerber Fahrzeuge mit Betrugssoftware verkauften.

  • #10
  • #11
    Wolfgang Brincks

    Ich verstehe den ganzen Hype nicht. Man sollte zunächst mal die Messstationen richtig nach EU Vorschrift installieren. Nach dieser Vorschrift sollte der Abstand 25Meter zwischen Straße und Station betragen. Das wird leider nur im Ausland so gemacht. Bei richtiger Aufstellung haben wir auch in Deutschland keine Probleme mit den Schadstoffwerten.
    Diese Vorgehensweise in Deutschland ist Betrug und dient wieder nur der Autoindustrie.

  • #12
    Nico

    Ein weiterer Aspekt der Krombacher "blöd" aussehen lässt und ihre Werbung ad absurdum führt ist deren Kooperation mit Nestlé. Auf der einen Seite "schützt Krombacher Regenwald" (lt Werbung), auf der anderen Seite arbeiten sie mit einem der größten Regenwaldabholzer zusammen. Wie passt das zusammen?

  • #13
    Jiri

    Ich mag Krombacher und Umweltschutzorganisationen auch nicht. Trotzdem haben auch Umweltgesetze in einigen, vielleicht nicht allen Fällen, eine Berechtigung. Dafür war ich auch mal so dumm, wie das von den hiesigen Autoren vorgeworfen wird, die Grünen zu wählen, damit bestimmte Umweltauflagen etabliert werden.

    Anstatt gegen wirklich blödsinnige und darwinistische Kampagnen wie die Einrichtung von Meeresschutzgebieten, Verhinderung von zuviel Plastikmüll, die Reduzierung des Fleischkonsums, anzugehen, werden hier auf einmal Gesetze, wo vielleicht doch etwas zur Verbesserung der Lebensqualität von Großstadtbewohnern oder Ähnliches beitragen, mit Vehemenz kritisiert.

  • #14
    Klaus Lohmann

    @#11 Wolfgang Brincks: Wieviele Alt-Messstationen, die noch *vor* der EU-Luftqualitätsrichtlinie aus 2008 gebaut wurden, sind nochmal betroffen?? 4? 5?
    Die Medien zumindest sprechen nach dem ersten reißerischen "viele!" von gestern heute morgen nur noch von "einigen". Und Niemand weiß, ob sich irgendwelche Werte überhaupt ändern, wenn man die 10 Meter versetzt. Ein Aufregerchen für die Rundablage…

  • #15
    E.M.

    Langsam wird die Hysterie in diesem Blog bzgl Diesel und Gedöhns lächerlich. Der einzige Grund, warum ich kein Krombacher trinke ist, weil es mir nicht schmeckt.

    Und der Rest: Tja, das nennt man dann wohl lernen durch Schmerz. Nicht die DUH hat betrogen wo sie nur konnte. Sondern die von diesem Autoren hier so liebevoll geknuddelte Autoindustrie. Und ehrlich: Wenn ich so manch rostenden Handwerkerdiesel vor mir fahren sehe, wo man im Auto dahinter beinahe Erstickungsanfälle bekommt ob der schlechten Wartung ist mir das lächerliche Geplärre ehrlich gesagt sch…. egal.

    Das ist seit JAHRZEHNTEN Thema – und es hat niemanden interessiert. So what? As I said: Lernen durch Schmerz. Und eher peinlich, dass 250 Leute effizienter sind bei diesem Thema als die geballte Politik und Industrie.

  • #16
    Thomas Weigle

    @E.M Was dem Zeus Autoindustrie erlaubt ist, ist dem Ochsen DUH noch lange nicht erlaubt. Das gehört doch nun mal zur Grundüberzeugung der meisten Autofahrer und ihrer Lobby. Dumm für diese, dass ihre Gegner, wie sie völlig richtig feststellen, so effizient sind. Dumm gefahren das.

  • #17
    Michael

    "Modellrechnungen des Umweltbundesamts haben gezeigt, dass in Deutschland jährlich etwa 45.000 Menschen vorzeitig sterben, weil die Atemluft mit Feinstaub belastet ist. 10.600 Todesfälle davon gehen direkt auf die Stickoxidbelastung durch Diesel zurück."

    Quelle: https://www.wetter.de/cms/olis-klimablog-warum-die-erhoehung-des-stickoxid-grenzwerts-ein-schlimmer-fehler-ist-4230480.html

    Wenn das stimmt, dann ist dem Verein einfach nur viel Erfolg zu wünschen. Und es sieht so aus, dass es stimmt, da das politische Personal der Autoindustrie – allen voran CDU & FDP – gegen den Verein vorgehen wollen (Aberkennung der Gemeinnützigkeit).

  • #18
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Michael: Es gibt diese Toten nicht – sie stehen auf dem Papier: "Ausgangspunkt sind EU-Richtlinien (2008/50/EG), die den Grenzwert für Stickoxide auf 40 Mikrogramm und den für Feinstaub auf 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft in Innenstädten festgesetzt haben, basierend auf Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO. Die WHO räumt ein, dass die wissenschaftliche Grundlage für diese Empfehlung jedoch noch nicht robust ist. Der Lungenfacharzt und ehemaliger Präsident des deutschen Pneumologen-Verbandes Prof. Dr. Dieter Köhler zweifelt die viel zitierten Studien massiv an, die die Gefahren durch Stickoxide in den Städten belegen wollen. Die EU-Grenzwerte für Stickstoffoxid und Feinstaub seien in keiner Weise gesundheitsgefährdend, in Deutschland sei noch kein Mensch durch Stickoxide gestorben. Trotz Diesel. Auch andere Experten stützen Köhlers Thesen. Etwa Prof. Martin Hetzel, Chefarzt einer Lungenfachklinik in Stuttgart, der für hunderte Patienten verantwortlich ist. Auch er hält die Diskussion um giftige Dieselabgase für reine Panikmache."
    https://www.stern.de/tv/diesel-fahrverbote—die-schadstoffbelastung-in-staedten-ist-voellig-unbedenklich–8444006.html

  • #19
    Michael

    Herr Laurin, das sind klassische Autoritätsargumente die Sie anführen. Die Modellrechnungen des Umweltbundesamts haben eine Aussagekraft jenseits dieser "Autoritäten". Sie selbst schreiben: die WHO räumt ein (Quelle? Link) : "… die wissenschaftliche Grundlage für diese Empfehlung jedoch noch nicht robust ist …". Daraus ist zu entnehme, dass eine wissenschaftliche Präzisierung noch folgen wird.

  • #20
    ke

    @Michael:
    Zum Feinstaub und dessen Quellen. Dabei sind die versch. Größen der Partikel zu berücksichtigen.
    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.luftqualitaet-aus-dem-auspuff-kommt-weniger-staub-als-gedacht.99bddb67-1f1b-4788-938d-f88ac28ba966.html

    Die Quellenangaben im Klimablog sind nicht vorhanden. Auch hierbei sollte das Design der sog. Studie und das Vermischen von vielen Sachen berücksichtigt werden. Einfach mal in die Studien und deren Methoden hineinschauen. Dann ist auch der Begriff des "vorzeitigen Sterbens" interessant. Was bedeutet er wirklich? Wie wird er ermittelt? Hier fehlen häufig komplette Kausalketten.

    Heute gingen übrigens interessante Grafiken mit dem NO2 Ausstoss eines Advantskranzes durch meine sozial Filterblase.
    Besser nichts anstecken und unbedingt Feuerwerke und Raucher meiden.

    BTW:
    Was sind die Alternativen? Lithium-Abbau in der Dritten Welt unter katastrophalen Bedingungen, damit man hier das subventioniert 2 Tonnen E-Mobil "grün" fahren kann?
    Woher kommt der Strom? Wo sollen die Kabel mit den bösen elektrischen Felder zum Aufladen hinkommen?
    Bahnstrecken sind auch umweltfeindliche und stören die Anwohner. Dann der Feinstaub an den Bahnstationen. ….

    Einen Tod muss man sterben. Der Diesel ist hierbei für viele Mobilitätsanforderungen immer noch eine erstklassige Lösung. Auch bzgl. der CO2 Bilanz.

  • #21
    Mario Lenz

    Was soll dieses ganze DUH-Bashing in letzter Zeit eigentlich? Die haben weder die Grenzwerte gesetzt (das war die Politik) noch haben sie Autos gebaut, die bei den Messungen bescheissen (das waren VW & Co.). Die klagen auf Einhaltung der gültigen Gesetze und wer damit ein Problem hat kann ja gerne nach China oder Nordkorea oder so auswandern… die halten auch nicht viel vom Rechtsstaat.

    Ob die Grenzwerte und / oder die Messmethoden OK sind ist eine andere Frage, da ist aber nicht die DUH für zuständig sondern die Politik. Ich halte die aktuellen Rahmenbedingungen auch für diskussionswürdig aber nochmal: Die DUH klagt z.Z. auf Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und das ist ihr gutes Recht.

    Btw: "Die Deutsche Umwelthilfe eine der hysterischsten und rücksichtslosesten Lobbyorganisationen Deutschlands." Das ist Quatsch, Lobbying gibt es in der Politik, nicht vor Gericht. Nochmal: Die DHU klagt auf Einhaltung der gültigen Gesetze, das hat mit Lobbying nix zum don!

  • #22
    abraxasrgb

    #21
    Und es ist das gute Recht(sic!) politischer Bürger z.B. für die Veränderung von Gesetzen, Richtlinien die ihnen unsinnig und / oder dumm erscheinen, öffentlich Meinung zu machen.

  • #23
    Mario Lenz

    #22
    Ich habe ja nix dagegen, dass die Richtlinien in Frage gestellt werden… ich habe was dagegen, dass die DUH als Buh-Mann hingestellt wird. Die gehen vor Gericht und klagen ein, dass sich die Kommunen doch bitte an geltendes Recht halten sollen… was ich OK finde.

    Was die "die Veränderung von Gesetzen, Richtlinien" angeht: Genau darum geht es in dem Artikel nicht, da wird blind auf die DHU und Krombacher (die können wahrscheinlich am allerwenigsten für die aktuelle Rechtslage was Abgasvorschriften angeht) drauf gehauen. Das ist einfach nicht konstruktiv…

  • #24
    ke

    Es ist doch vollkommen klar.

    Die Lobbyisten arbeiten im wesentlichen für CxU und FDP. Dabei spielen die Interessen der Bürger und Wähler keine Rolle.

    Die großen Wohltaten wie bspw. die Subventionen von Dienstwagen mit Hybrid/E-Antrieb, die Förderungen im Bereich der erneuerbaren Energien, die Förderungen von E-Autos usw wurden alle durch gottgleiche Geschöpfe beeinflusst, deren wirtschaftliche Unternehmen nur im Dienste des grünen Planeten und der Menschheit arbeiten. Dies gilt natürlich auch für die Parteien, die diese Weisheiten in Gesetze umwandeln. Große E-Autos sind natürlich immer grün. Dafür wird notfalls die Physik neu interpretiert.

    Richter haben sowieso nur das Gesetz im Kopf und sind so qualifiziert, dass sie auch die versch. Themenbereiche sofort beurteilen können, so dass nur gerechte Urteile entstehen. Diese Entscheidungen können nur Menschen kritisieren, die Probleme mit dem Rechtsstaat und der richterlichen Unabhängigkeit haben.
    Zum Kontrast: Die Unfehlbarkeit des Papstes wird natürlich bestritten.

  • #25
    abraxasrgb

    #23
    Can we agree to fully disagree?
    Ich kann der DUH und deren Rechtsgebaren absolut nichts abgewinnen, außer Unverständnis und Ablehnung.
    Klar können die klagen, müßten sie aber nicht!
    Wer anderen, aus ideologischer (idiotischer?) Prinzipienreiterei und nur, weil er die Möglichkeit hat, das Leben schwer(er) macht, darf sich nicht wundern, wenn die Sympathie gegen Null geht.

    Es gehört auch zur Meinungsfreiheit Blödmänner zu dissen 😉

    Ich trinke übrigens so gut wie nie Bier und fahre aktuell keinen Diesel 😉

    Aber ich überlege mir eine gelbe Warnweste auf das Armaturenbrett zu legen …

  • #26
    Bebbi

    @ 18: Mal geprüft, ob die werten Herren befangen sind in der Frage? Es soll ja nicht nur einen Prof. geben, der gegen Geldbeträge oder aus Überzeugung alles mögliche sagt. Wie es in dem Fall ist, weiß ich nicht.

  • #27
  • #28
    Gerald Weis

    Ich finde das bekannt wird welche Sponsoren die Duh hat. Ich werde diese Firmen konsequent boykottieren.

  • #29
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Bebbi: Das schon mal beim LANUV getan, die bestimmen wo gemessen wird? Da sollen ja viele sitzen, die den Grünen nahestehen.

  • #30
    Brauer

    @e.m. Auch ich fahre alte Autos.
    Auch mein alter VW Bus qualmt ab und an. Aber wo ist das Problem? Klar könnte ich mir jetzt einen Neuwagen zulegen und den alten verschrotten. aber wie ist damit der Umwelt geholfen?
    Mein VW Bus wurde vor über 20 Jahren produziert und fährt seitdem munter durch die Gegend. Verbraucht dabei reale 7-9 Liter Diesel. Soll ich den jetzt verschrotten obwohl er läuft um mir ein Auto zu kaufen, was dann extra für mich produziert wird und bei der Produktion werden dann etliche Schadstoffe freigesetzt um hinterher evtl. einen liter weniger Kraftstoff zu verbrauchen? Dann müsste das neue Auto erstmal 10-20 Jahre fahren um nur die Schadstoffe die bei der Produktion freigesetzt werden auszugleichen.
    Klar sollten die Hersteller dafür büßen wenn sie bescheißen, aber sie werden durch die Fahrverbote doch eher unterstützt.
    Umweltschutz ist ein globales Thema und spielt sich nicht an ein paar Messstationen in Deutschen ab.

  • #31
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