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Kurdistan: „Die Lage ist gerade durch die deutschen Waffen viel besser geworden“

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Wir haben in den vergangenen Tagen mehrere Artikel über die Reise von Enno Lenze und Tobias Huch nach Kudistan veröffentlicht. Nun ein Interview mit dem Journalisten und Blogger Lenze und dem FDP-Politiker und Unternehmer Huch über ihre Fahrt ins Kriegsgebiet.
Ruhrbarone:
Ihr kommt gerade aus Kurdistan zurück. Wo wart ihr ?
Enno Lenze: Wie waren in Erbil, Dohuk, den Bergen nördlich bei Dohuk und runter bis shingal. Somit haben wir Kurdistan und einen Teil der ehemaligen „disputed areas“ gesehen, die nun zu Kurdistan gehören und nicht mehr zum Irak
Ruhrbarone: Wie seid ihr empfangen worden? Wie wurdet ihr behandelt?
Tobias Huch: Sehr freundlich, aufmerksam und man hat uns alles gezeigt, was wir sehen wollten. Die Kurden sind ein unglaublich gastfreundliches Volk. Man ist tolerant gegenüber anderen Religionen und man pflegt die aufgeklärten Werte.
Enno Lenze: Die kurdische Regional Regierung hat mir schon mehrfach sehr geholfen. Journalisten sind dort gerne gesehen und man hilft uns mit allem erdenklichen. Als wir nach Shingal wollten hat man einen Riesen Aufwand getrieben um uns zu schützen,  zeitweise waren 30 Soldaten von drei Einheiten um uns herum.
Ruhrbarone: Warum seid ihr jetzt gereist? Gab es dafür einen bestimmten Grund?
Tobias Huch: Derzeit bricht der Winter massiv ein und bei den Hilfslieferungen von Gunter Völker und mir an die Flüchtlingen muss genau darauf geachtet werden, wo derzeit am meisten Hilfe benötigt wird. Wir sind da wie eine kleine Feuerwehr.  In Dohuk hat sich sehr vieles verbessert. Die Menschen, die wir versorgt haben, sind jetzt alle in ordentlichen Camps. Da liefern wir jetzt zentraler. Und ich wollte nach der Befreiung des Shingal-Gebirges sehen, ob man den dort lebenden ezidischen Flüchtlingen helfen kann und muss. Wie sich herausgestellt hat, brauchen die dringend Hilfe in Form von Wasser, Öl, Heizgeräten und Decken.
Und politisch wollte ich zeigen wie gut die Kurden vor Ort unsere Freiheit gegen ISIS verteidigen. Somit zwei Gründe sich auch im direkten Frontbereich und teils im IS-Gebiet aufzuhalten.
Ruhrbarone: Wie ist zur Zeit die militärische Lage? Wer kämpft dort genau gegen den Islamischen Staat  und wie groß ist die Bedrohung durch die Jihadisten?
Enno Lenze: Die Lage ist gerade durch die deutschen Waffen viel besser geworden. Die isis kämpft oft mit gepanzerten Fahrzeugen auf eine Distanz von vielen hundert Metern. Da mit einem Maschinengewehr zurück schießen bringt nichts. Die schwere Panzerfaust und die Milan Raketenwerfer, die wir auch in Shingal sahen, sind Gold wert. Auf der einen Seite kämpfen die Peschmerga, die Armee Kurdistan, welche durch die irakische Verfassung legitimiert ist. Auf der anderen Seite die isis, welche aus alten Saddam Generälen, Tschetschenien Söldnern bei den Offizieren und Jihadisten in der Basis besteht. Die Peschmerga werden durch die Luftwaffe der USA, UK, Australien, Belgien und des Iran unterstützt. Am Boden kämpfen ebenfalls, aber nicht zusammen mit den Peschmerga, die YPG (Syrische Kurden) um Shingal auch die von der YPG ausgebildete HBS und die yezidische Volksverteidigungseinheiten, dazu noch amerikanische Special Forces sowie britische Sondereinheiten, vermutlich SAS.
Nachdem der IS durch die Flucht der irakischen Armee viel Fläche gut machen konnte, hat sich das Blatt nun gewendet. In erster Linie durch die die Luftangriffe sowie die Milan und schwere Panzerfäuste am Boden haben die Peschmerga in einer Operation vor einem Monat rund 3.000 qkm von IS befreit. In den letzten 48 Stunde weitere 500qkm. Somit wendet sich das Blatt gerade deutlich. Die Bedrohung ist aber weiterhin immens, da der IS sehr gut mit Waffen und Munition versorgt wird und sich immer wieder neu formiert. Es ist eine Schlacht gewonnen worden, aber der Krieg Dauer noch lange.
Ruhrbarone: Das ARD-Magazin Monitor hat ja berichtet, dass die Bundeswehr nicht mehr weiß, wo die deutschen Waffen sind und so den Eindruck erweckt, sie könnten in die falschen Hände geraten sein.
Tobias Huch: Wir beiden haben die Waffen gesehen. Die Kurden wissen sehr genau wo jede Waffe ist und sie werden effektiv gegen den IS eingesetzt.
Ruhrbarone: Ihr wart an der Front…
Tobias Huch: Ja.
Enno Lenze: Wir hatten ad hoc versucht welche zu sehen und sofort g3 (aus alten Beständen) und g36 gesehen. Nachher noch die schwere Panzerfaust und Milan. Das Peschmerga Ministerium hat uns an einen Artillerie General vermittelt, der sie uns in Shingal genauer zeigen sollte.
Ruhrbarone: Du Tobias, hast dem IS einen ganz besonderen Gruß geschickt…
Tobias Huch: Ich habe auf eine Panzerfaust symbolisch eine Frage geschrieben, ob sie glauben mit ihrem Handeln, ihren  Verbrechen,  gut den Islam darzustellen.  Es ist ja eher ein mediales Statement. Ich zeige damit klar den Schrecken des Krieges, aber auch das ISIS nicht unbesiegbar und vor allem, dass ISIS nicht den Islam repräsentiert. IS beschädigt mit seinen Handlungen auch das Ansehen aller friedlichen Muslime und daher muss man gerade jetzt deutlich differenzieren und zu unseren Muslimen – sie gehören zu Deutschland – stehen.
Ruhrbarone: Damit hast Du Dir nach Deiner Rückkehr nach Deutschland nicht nur Freunde gemacht.
Tobias Huch: Ja, aber die Mehrheit derjenigen, die es gesehen haben, haben die Botschaft verstanden und das Video daher weit verbreitet. Viele haben es teils auch erst nach dem zweiten Ansehen begriffen. Wir haben das Video ja nicht im Alleingang gemacht, sondern haben auch vorher die kurdischen Kämpfer gefragt, die von der Idee mehr als begeistert waren. Danach gab es noch ein Gruppenfoto mit einem klaren Bekenntnis zur Meinungs- und Pressefreiheit.
Enno Lenze: Das inzwischen berühmte Foto entstand vor dem Ort Shingal, während wir von dort die Einschläge der Granaten hörten. Also direkt an der Front.
Ruhrbarone: Ihr seid beide in Sachen Kurdistan sehr engagiert. Welche Hilfsmaßnahmen laufen zur Zeit und was plant ihr?
Tobias Huch: Gunter und ich planen eine größere Lieferung Trinkwasser direkt ins Shingalgebirge und organisieren Decken. Jeder kann mit einer SMS mit dem Wort KURDISTAN an die 81190 sehr einfach 5 Euro beisteuern.  Gunter ist extrem engagiert und leistet unglaubliches vor Ort. Er hat nicht ohne Grund den Spitznamen „Der Bär von Erbil“.
Enno Lenze: Ich versuche immer, das Thema Kurdistan bekannt zu machen. Man hat dort rund ein Dutzend Partei im Parlament, eine Frauenquote und Pressefreiheit. Ganz anders als in vielen benachbarten Ländern. Also werde ich weiter hinreisen, Menschen animieren sich zu engagieren und Menschen zusammenbringen, die mehr bewegen können, so wie letztes Jahr Gunter und Tobias. Ich werde hier in den kommenden Wochen wieder viele Vorträge halten und auch dieses Interview hilft dabei

 

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18 Kommentare zu “Kurdistan: „Die Lage ist gerade durch die deutschen Waffen viel besser geworden“

  • #1
  • #2
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @vandalin: Huch hat Spenden gesammelt und nach Kurdistan gebracht. Was haben Sie denn so geleistet, ausser anonym zu meckern?

  • #3
    vandalin

    spenden gesammelt? sie meinen wahrscheinlich die höchst fragwürdige und intransparente nummer namens kurdistan-wasser.de die huch da abzieht.

    kein dzv-siegel oder ähnliches, die angebliche „transparente und gemeinnützige abwicklung“ soll über die julis in rheinland-pfalz ablaufen, der link läuft aber ins leere, infos über verwendung, abwicklung etc. sind nicht zu finden.

    sorry, aber bei einem dubiosen typen wie huch, der wegen steuerhinterziehung verurteilt wurde, bin ich erstmal etwas vorsichtig. und abgesehen davon, dass mir nicht ganz klar ist, was das alles mit der ruhr zu tun hat, täte euch in diesem etwas mehr journalistische herangehensweise und recherche gut, anstatt euch zu pr-erfüllungsgehilfen von rheinland-pfälzischen provinzpolitikern zu machen.

    und das mit dem anonym-vorwurf verstehe ich nicht. ihr gestaltet doch euer kommentar-tool, nicht ich. dann führt halt eine klarnamenpflicht ein, wenn anonymität nicht erwünscht ist (wobei es euch bei den schulterklopfern auch egal ist, wenn diese nur nicks haben). seis drum, ich heiße ingo neumayer und ziehe es vor, das, „was ich geleistet habe“ nicht an die große glocke zu hängen.

  • #4
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @vandalin: ich weiß nicht, was daran fragwürdig ist, Wasser nach Kurdistan zu bringen – und Huch hat es nach Kudistan gebracht: http://www.bild.de/regional/frankfurt/isis/unternehmer-sammelt-1-mio-wasser-flaschen-37466328.bild.html
    Ich finde übrigens Typen, die meine Steuern verschwenden und nie für etwas ein persönliches Risiko eingehen, deutlich dubioser.

  • #5
    Thorsten Stumm

    Habe gerade 5€ per SMS gespendet, sitze hier im warmen und muss weder hungern noch werde ich von Irren bedroht, dass ist wenig….hoffentlich mache es noch mehr….

  • #6
    Enno Lenze

    Liebe annonyme Mecker-Person,

    man kann einfach nach Erbil fahren und mit Gunter Völker selber das Wasser abholen und ausliefern. Dabei kann man die Flaschen zählen. Alles andere, als intransparent. Aber dazu müsste man die anonymität der warmen Couch verlassen und etwas tun.

    Aber ich bin diese Neiddebatten gewohnt von Menschen, die selber nur Kommentare schreiben können.

    Gruß, Enno Lenze

  • #7
    vandalin

    @enno lenze:

    wie gesagt: ich bin nicht anonym, habe meinen namen genannt.

    den neid-vorwurf verstehe ich nun wirklich nicht. worauf soll ich denn neidisch bitte sein? und ob ich „nur kommentare schreiben kann“, können sie nun wirklich nicht beurteilen.

    ihr beitrag bestätigt nur meinen vorwurf: transparenz muss in solchen fällen so hergestellt werden, dass ich eben genau das machen kann: von der couch aus überprüfen, wie viel geld wohin fließt, wie die verwaltungsstrukturen sind etc… und das geht bei ihnen nicht. die polemische aufforderung, in kurdistan flaschen zu zählen, hilft da null weiter. und für mich bleibt eben die frage, wo der sinn darin liegt, neben den zwei dutzend schon bestehenden hilfsorganisationen, die nachvollziehbar und offen arbeiten, noch eine weitere zu gründen und diese dann auch noch mit parteipolitik zu verknüpfen…

    viele grüße, ingo neumayer

  • #8
    Ferhat

    Hallo,

    erstmal großen Respekt und Dankeschön an die beiden tapferen Kerle von einem ezidischen Kurden. Man mag über eure Beweggründe nach Kurdistan zu reisen und Hilfe zu leisten streiten aber immerhin tut ihr etwas. Die Anschuldigungen zu Tobias Huchs Vergangenheit: Ich kann auch nicht ganz verstehen warum er das alles tut, ob aus Eigennutz oder wirklicher Nächstenliebe. Aber ehrlich ist mir das ganz Schnuppe, solange er den Durst eines Kindes dort stillt hat er sein Zweck für mich erfüllt.
    An alle Anderen: Weniger meckern, mehr sehen und fühlen.

    Viele Grüße

  • #9
    Hazni

    Ich hab eben 5 Euro gespendet und ich finde gut das weitere barmherzige Menschen gibt die auch für einen guten Zweck spenden.
    Ich finde das grossartig das ihr da mit hilft!! Gott sei mit euch..
    Freiheit für alle Menschen auf der Welt.

  • #10
    Enno Lenze

    Man kann es von der Couch aus nie sicher prüfen. Die Summe der Spenden, die Ausgaben, etc sind ja alle abrufbar. Frage ist, ob man denen glaubt oder nicht. Und solange da unten Menschen hungern, macht es auch Sinn ihnen zu helfen. Ich habe auch noch nie gehört, dass jemand das Wasser nicht möchte, weil es von einem FDP Politiker kommt.

  • #11
  • #12
    John Matrix

    Also, jetzt regt euch doch hier nicht wieder darüber auf, dass auf den Ruhrbaronen ein FDP-Politiker bißchen über seine PR-Aktionen berichten darf. Der hat ja auch was Gutes getan, trotz aller Eigenabsicht, der ist dahin gefahren, herzlichen Glückwunsch! Andere Menschen tun das nicht! Buh! Die können das ja zwar auch nicht mal eben so, das „Fahr dahin und sitz nicht auf der Couch!“, ist ja nicht jeder Journalist, Politiker oder Unternehmer mit Zeit, Geld, Beziehungen und Reisemöglichkeiten in ein Krisengebiet, aber die sind dann halt auch nicht berechtigt Kritik zu äußern. So.

    Bin nur gespannt wie sich die wirren Allianzen im Irak und Syrien nach dem Krieg und im Fall eines kurdischen Sieges vertragen werden. Die westlich, konservativ-liberal (also quasi die schwarz-gelben Kurdistans) eingestellten Peschmerga mit ihren aktuellen Freunden von der roten YPG, dazu noch der Iran, der Einfluss gewinnen will…Peter Scholl-Latour dreht sich vielleicht gerade im Grabe um….

  • #13
    Charlie

    @Vandalin
    Meine erste Frage ist, warum nennst du dich Vandalin, wenn du offensichtlich ein Mann bist, Ingo? Wie jeder weiß, sind die Vandalen ausgestorben, wahrscheinlich deswegen, weil sie gegen alles und jeden vadaliert haben?! Jetzt zum Thema. Ich bin ein Angehöriger des kurdischen Volkes und weiß ganz genau darüber Bescheid, dass die Spenden in vollem Umfang an die Bedürftigen in Kurdistan angekommen sind. Wenn jeder nur meckert passiert gar nix! No Bodys Perfect. Vllt ist seine Motivation als Wiedergutmachung zu interpretieren? Wenn ein Christ einem Moslem oder anders Gläubigen Wasser zum Trinken bringt, zeigt das nur eins: pegida schwachköpfe, geistesgestörte Fanatiker und co. werden nie eine Chance haben! Wenn du kein Bock hast nach kurdistan zu reisen, dann tu doch einfach hier was für kurden oder überhaupt für Menschen, die deine Hilfe benötigen könnten. Immer weiter so Enno und Tobias. Lang sollt ihr Leben!

  • #14
    Essener

    Ich finde die Wasseraktion gut und habe auch gespendet. Ich bin mir relativ sicher dass die Kohle ihrem gewünschten Zweck zugeführt wird.

    Allerdings finde ich die Kritik von vandalin berechtigt. Ich hab spontan gespendet über diese Internetseite und auf einmal bekomme ich eine Bestätigung von den jungen Liberalen XY, die zuvor nirgendwo erwähnt waren. Was soll das? Eine Partei ist immer politisch, und ich hätte das gerne neutral gespendet. Naja solange das Wasser ankommt.
    Geht doch einfach konstruktiv mit der Kritik um anstatt denjenigen anzuranzen der sie ausspricht. Ihr könnt ja nur Leute hinzugewinnen wenn ihr die Dinge ein wenig mehr so macht wie z.b. vandalin das vorschlägt.

  • #15
    Rewan

    @vandalin
    gestern habe ich es auch irgendwo gelesen. Ich glaube die Seite heisst Kurdistan-Wasser oä.
    Hast du mit kurdische Nachrichtensuchmaschine probiert? http://www.rojname.com/index.kurd?ziman=german

    Soweit ich mich erinnere zwei Deutsche haben eine Aktion gegründet. Mit 1€ spendet man 5 Flaschen.

  • #16
    nussknacker56

    Ich finde die Einlassungen von Vandalin ebenfalls berechtigt. Allerdings war sein erster Beitrag so formuliert, dass er zu Recht Kritik herausforderte. Seine folgenden Beiträge machen aber deutlich, dass es sich bei ihm wohl nicht um einen Schwätzer handelt, der nur rumnörgeln will, sondern der darlegt, dass seine Nachfragen begründet sind.

    Möglicherweise ist Huch ein Selbstdarsteller. Aber lieber ein solcher, der dabei auch etwas Richtiges tut als solche Typen wie dieser Todenhöfer, der sich als eitler Selbstdarsteller für nichts zu schade ist und mit allen Rollen vertraut scheint: Vom Terroristenversteher (Hamas) bis zum tumben Sprachrohr des IS.

  • #17
    Aimée

    @Vandalin,

    #3,

    das DZI Siegel ist eine unabhängige Stiftung und zumindest bei einem Siegel, weiss ich aus eigener Überprüfung, DA stimmt nicht alles!
    Mit anderen Worten DZI ist keine Garantie, das Siegel kostet 500,– € jährlich (wie viel Wasser ist dies für die Flüchltlinge???) und einen Zusatzbeitrag von 0,03% der gesamten Einnahmen. Sieht man einmal von den zunächst zu erledigten Formalien und Anträgen, Abrechnung und Bescheinigungen ab….stellt sich eher die Frage, ob so eine „Siegel-macht-seriös“ Firma nicht kleine Spendenaktionen verhindert und die großen fördert. Zudem, wenn man schon bei einer Stiftung zahlen muss….

    Ich habe Tobias mehrmals persönlich getroffen, egal welche „Probleme“ er bzgl. Steuerhinterziehung hat, er ist autentisch ………
    ….. zudem ist mir auch jemand lieber, der Steuern hinterzieht und nach seiner “ verkürzten“Haft nicht sich um den „notleidenden Nachwuchs von Bayern München“ kümmert 😀

  • #18
    keineEigenverantwortung

    Es bleibt zu hoffen, dass die Region staatliche Strukturen erhält, die die diversen Volksgruppen unter einem staatlichen Dach vereinen kann. Die bisherigen Bilder aus der Region sahen sehr vielversprechend aus.

    Dass Waffenlieferungen kontrolliert werden können, ist aus meiner Sicht nur begrenzt möglich. Aber welche Wahl haben die Länder, die sich einmischen, wenn Vertreibung etc. stattfindet. Die Bevölkerung sollte sich lokal verteidigen können. Hierbei können wir helfen. Ich kann auch nachvollziehen, dass sich viele Länder zurückhalten, Bodentruppen etc. offiziell in Kampfhandlungen zu verwickeln. Die Verteidigung er Heimat ist eine Aufgabe der heimischen Bevölkerung.

    „Tue Gutes und rede darüber“ – Was spricht dagegen? Wenn ich spende, wende ich mich eher an die großen Organisationen, da ich glaube, dass hier effizienter gearbeitet werden kann und auch die Berichtsstrukturen da sind. Private Projekte habe ich bisher nur unterstützt, wenn ich die Handelnden persönlich kannte.
    Es ist hilfreich, wenn auch aus unbekannten Gebieten berichtet wird. Es muss ja nicht die Live-Kamera von der Front sein.

    Ich finde die Berichte gut.

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