Lernstandserhebung: Dortmunder Schulen unter dem Landesdurchschnitt

lernstanderhebung2013

 

Zur Erläuterung: Von links  nach rechts steigern sich die Fähigkeiten der Schüler.

Die Dortmunder Schulen liegen in ihrem Niveau zum Teil deutlich unter dem Landesschnitt – können sich aber im Ruhrgebietsvergleich durchaus sehen lassen. 

Auf eine Frage des Herner Landtagsabgeordneten Thomas Nückel (FDP) veröffentlichte die Landesregierung heute die Dortmunder Ergebnisse zu Lernstandserhebung 2012.

Das Ergebnis: Die Dortmunder Schulen liegen unter dem Landesschnitt. Vor allem wenn es um gute oder sehr gute Leistungen get, fallen die Leistungen der Schüler im Vergleich zum Rest des Landes ab. Innerhalb der Ruhrgebiets liegt Dortmund hingegen im Durchschnitt.

Kein wirklich überraschendes Ergebnis für eine Stadt mit großen sozialen Unterschieden und zum Teil sehr schwierigen sozialen Bedingungen in einigen Stadtteilen.

Die Landesregierung weist in der Beantwortung der Anfrage darauf hin, dass die Ergebnisse der Lernstandserhebung nicht zum Vergleich von Schulstandorten taugen:

Lernstandserhebungen sind ein Diagnoseinstrument zur Unterstützung von Schulentwicklung. Für Vergleiche der Leistungsfähigkeit von Schulformen und der Bildungsqualität in Regionen sind Lernstandserhebungen aufgrund ihrer Zielsetzung und konzeptionellen Gestaltung ungeeignet.

Ein etwas dürftiger Einwurf, denn schlechtere Mathematische Fähigkeiten sind nun einmal schlechtere Mathematische Fähigkeiten. Das kann man auch nicht schön reden, da ist die Landesregierung in der Verantwortung Städten wie Dortmund, die Defizite haben, zu unterstützten.

Auch wenig überraschend: Wer seinem Kindern eine möglichst gute Ausbildung zukommen lassen möchte, schickt sie auf das Gymnasium. Das Niveau der Dortmunder Gymnasien lag in der Studie deutlich höher als auf allen anderen Schulformen.

Hier die Daten zu Dortmund.

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