Mehr Studienangebote mit Zugangsbeschränkungen im Ruhrgebiet

Audimax der Ruhr Uni Bochum Foto: M Lizenz: Gemeinfrei

Der Anteil der zulassungsbeschränkten Studiengänge steigt im Wintersemester 2026/27 in fast allen Ruhrgebietsstädten. Das zeigen die Zahlen des CHE Centrums für Hochschulentwicklung. So haben in Essen im kommenden Semester 24 Prozent der Studienangebote eine Zugangsbeschränkung, das sind 14 Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum. In Bochum steigt die Quote um vier Punkte auf 28 Prozent, in Duisburg um einen Punkt auf 17 Prozent. Nur in Dortmund gibt es einen leichten Rückgang von einem Prozentpunkt auf 20 Prozent.

Damit verläuft die Entwicklung im Ruhrgebiet gegen den Trend. In NRW geht die Zahl der zugangsbeschränkten Studienangebote von 26,2 auf 25,5 Prozent zurück. Auch bundesweit sank die Quote an Zugangsbeschränkungen um 0,9 Punkte auf 31,6 Prozent. Als zugangsbeschränkte Studienangebote werden Studiengänge gezählt, bei denen ein Auswahlverfahren, zum Beispiel über den Numerus Clausus, oder eine Eignungsprüfung stattfindet.

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