Dortmund: Nazis demonstrieren mit „NSDAP“-Transparent

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Offenbar aus Sorge vor Blockaden wie am 21. Dezember haben die Neonazis ihr für 16.00 Uhr geplante Kundgebung in der Dortmunder Nordstadt um 2,5 Stunden vorgezogen. Von Stefan Laurin, Sebastian Weiermann und Felix Huesmann.
Zur Zeit haben sich 50 Rechtsradikale an der Ecke Leopoldstraße/Malinckrodtstraße versammelt. Die Polizei ist mit starken Einsatzkräften im dem Stadtteil präsent und verhindert Proteste gegen die Rechtsradikalen in Ruf- und Sichtweite.

Die Nazis haben auch heute wieder ihr NSDAP-Transparent dabei – wobei sie NSDAP als „Neue, sachliche und demokratische Aktivisten Partei“ auflösen.

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15.04 Uhr: Demonstration von gut 70 Nazi-Gegnern hat sich der Kundgebung der Rechtsradikalen 200 Meter genähert und werden von der Polizei aufgehalten.

15.14 Uhr: Nazi-Gegner nun näher an der Demo dran. Spruch: „Michi Brück, Youtube Star, Dein Handy hat die Antifa.“ Das bezieht sich auf ein Video, in dem der Die Rechte Funktionär zu sehen ist:

Auf Twitter empfehlen wir Euch  @  und @. Der Hashtag lautet #nonazisdo

15.22 Uhr: Nazis haben ihre Kundgebung beendet.

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5 Kommentare

  1. #1 | Rainer Möller sagt am 3. Januar 2015 um 21:21 Uhr

    “Michi Brück, Youtube Star, Dein Handy hat die Antifa.”
    „Dortmunder Nazi Michael Brück weint bei der Kundgebung gegen rechts“
    Muss man diesen Kinderkram wirklich so behandeln, als wäre das Politik? Oder sind das sogar die politischen Verkehrsformen der Zukunft?

  2. #2 | Oli sagt am 4. Januar 2015 um 14:39 Uhr

    Die erste Zeile auf dem Banner kann man auch als NSU abkürzen und ist vermutlich genauso gewollt?

  3. #3 | TomBate sagt am 5. Januar 2015 um 02:31 Uhr

    und in der zweiten Zeile findet man dann natürlich rein zufällig DAP.

  4. #4 | Links anne Ruhr (05.01.2015) » Pottblog sagt am 5. Januar 2015 um 06:24 Uhr

    […] Nazis demonstrieren mit “NSDAP”-Transparent (Ruhrbarone) […]

  5. #5 | Rechte darf Schmuddel-Mord nicht feiern sagt am 11. März 2015 um 15:41 Uhr

    […] antifaschistische Kundgebung gegen Antisemitis- mus verboten. Die Rechte dage- gen durfte mit der Transparentaufschrift „Neue, sachliche und demokratische Aktivisten Partei“ – kurz NSDAP, am dritten Januar in Dorstfeld […]

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