Dortmund: Polizei untersagt nach Anschlag auf ein jüdisches Mahnmal Demonstration gegen Antisemitismus

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Denkmal zur Erinnerung an die Jüdische Synagoge Dortmund Dorstfeld Foto: Tbachner Lizenz: GNU

Nach der Demonstration der Nazi-Partei Die Rechte in der Dortmunder Nordstadt wollten Nazi-Gegner im Stadtteil Dorstfeld eine Demonstration gegen Antisemitismus anmelden. Dort sollen Rechtsradikale in der Silvesternacht am Rande einer Auseinandersetzung mit der Polizei einen Kranz vor dem Jüdischen Mahnmal verbrannt haben, das an die Shoah und die  Synagoge des Stadtteils erinnert. Die Demonstration sei nicht spontan und zur Zeit nicht möglich, so die Polizei zur Anmelderin. Dass die Polizei die Demonstration untersagte wurde von der Pressestelle der Dortmunder Polizei bestätigt.

Update 18.03 Uhr: Vor 20 Minuten wurden nach uns vorliegende Berichten auf dem Wilhelmplatz in Dorstfeld drei Nazi-Gegner von 15 Rechtsradikalen angegriffen. Sie konnten sich in ein Taxi flüchten. Die Polizei, die mit massiven Kräften am  Wilhelmplatz präsent ist, soll nicht eingegriffen haben. Auf Nachfrage konnte die Polizei den Vorfall nicht bestätigen.

 Autoren: Laurin, Weiermann, Huesmann

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Frank
Frank
9 Jahre zuvor

Das erinnert fatal an Duisburg. Die Antisemiten können sich in Deutschland sicher fühlen.-

Ronald Koepke
9 Jahre zuvor

Eine unglaublcihe Frecheit von Polizei, Staatsanwaltschaft und Politik: In internationalen Medien bekanntmachen und Grossdemo am selben Ort anmelden, das wäre die richtige Antwort…

iris knackert
9 Jahre zuvor

Ein starkes Stück,wenn die Polizei nicht Eingegriffen hat…Naja…Alles wie gehabt…

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