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Nazis wollen nach Konzertverbot in Dortmund an einen Veranstaltungsort ausweichen

Siegfried Borchardt Foto: Indymedia Lizenz: CC

Siegfried Borchardt Foto: Indymedia Lizenz: CC

Heute Abend wollten die Partei “Die Rechte” in Dortmund ihren Wahlkampfauftakt und den 60. Geburtstag ihres Dortmunder Spitzenkandidaten Siegfried “SS Siggi” Borchardt feiern – unter anderem mit Auftritten bekannter Nazi-Bands wie „Die Lunikoff Verschwörung“, „Sachsonia“ und „Words of Anger“.  Daraus wird, zumindest an dem geplanten Ort nichts:  Die Stadt Dortmund verbot gestern Abend die Veranstaltung. Den von den Nazis bis dahin vertraulich behandelten Ort bekam die Dortmunder Polizei wohl Informationen aus den Reihen der Nazis mit. Die Appelle der Rechtsradikalen, nicht mit Polizei und Verfassungsschutz zu reden, hatten offenbar keine allzu große Wirkung.

Die Nazi-Party soll nun offenbar an einem anderen Ort stattfinden – möglicherweise  nicht mehr in Dortmund. Auf den Internetseiten der Nazis steht etwas von  einem  eventuellen “weiteren Anreiseweg”, Telefonnummern zur Information wurden freigeschaltet.  Ob das die Veranstaltung rettet, darf bezweifelt werden – erst im Juli löste die Polizei ein von “Die Rechte” organisiertes Konzert in Herne auf.

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2 Kommentare zu “Nazis wollen nach Konzertverbot in Dortmund an einen Veranstaltungsort ausweichen

  • #1
    Klaus Lohmann

    Der “Verschwiegenheits-Appell” ist wohl nicht nur bei einigen “Kameraden” ungehört verhallt, sondern hatte auch noch zur Folge, dass ein Eil-Einspruch beim VerwG keine Änderung der Anordnung nach sich ziehen dürfte. Wer aktiv “Psst” macht, der hat keinen Anspruch auf gerichtlichen Widerspruch. Klasse gemacht, ihr Spacken!!

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