Neues RWE Logo: Eine Hommage an Schirner

Michael Schirner ist ein Werbepapst – und seine Ideen inspirieren bis heute.

Anzeigenmotiv für IBM. Foto: Schirner

Und berühmt war Schirner vor allem für seine ganz einfachen Motive, die häufig auf einer typografischen Idee beruhten – wie seine legendäre und vielfach ausgezeichnete IBM-Kampagne aus dem Jahr 1981. Tja, damals waren Kugelkopfschreibmaschinen richtige Brüller. Heute rosten die im Keller vor sich hin – aber die Werbeidee hat überlebt – und findet sich im neuen RWE Logo wieder.  

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8 Kommentare

  1. #1 | Rolf sagt am 18. April 2008 um 01:52 Uhr

    Geile Reklame aus einer geilen Zeit…

    Meine Liebe zu Courier 10 Punkt rührt noch aus dieser Zeit. Damals war ich im AStA, hatte auf dem Schreibtisch so eine schöne rote IBM. So schwer und so robust, dass man zur Not damit auch nach dem politischen Gegner werfen konnte.

    Die Kugelköpfe musste man mit nach Hause nehmen, weil sonst am nächsten Tag „Letter Gothic 12“ garantiert wieder geklaut war.

    Und dann, 1987, glaube ich, kam die „Gabriele“ von Triumph-Adler. Mit Speicher für ein paar Tausend Zeichen. Triumph der Technik!

  2. #2 | David sagt am 18. April 2008 um 01:57 Uhr

    schreIBMaschine – voRWEg gehen. Das halten nur Miesepeter für ein Plagiat 😉

  3. #3 | David sagt am 18. April 2008 um 01:59 Uhr

    Der Schirner hat sogar einen Goldenen Löwen in Cannes dafür bekommen. Abgefahren.

  4. #4 | Marcus Meier sagt am 18. April 2008 um 03:59 Uhr

    Das RWE-Logo erinnert mich eher an unseren guten, alten Staubsauger-(Beutel-)Vertreter. Der kam von VoRWErk. Einziger Unterschied zu RWE: Vorwerk saugt den Dreck ein.

    Siehe auch: https://www.visavis.de/Bilder/artikel/vorwerk.jpg

  5. #5 | Stefan Laurin sagt am 18. April 2008 um 06:39 Uhr

    @Rolf: Ich hatte damals eine kleine Olympia Traveller De Lux – und bin 1988 dann pünktlich zum Studium auf einen Atari 1040 ST umgestiegen.

  6. #7 | Thomas sagt am 18. April 2008 um 12:16 Uhr

    IBM 96 C, natürlich. Bevorzugter Kugelkopf ‚Gothic Letter.‘ Danach Atari 1040 STF, natürlich, mit dem SW-Monitor und Epson Neun-Nadeldrucker.

    Jetzt: Heterogenes Netzwerk (:

  7. #8 | el-flojo sagt am 18. April 2008 um 12:20 Uhr

    Ich glaube ja, dass der beliebte Konzern aus Essen auf einem IrRWEg ist…

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