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NRW: Kraft will wieder antreten

Kurz vor dem Beförderungsstopp ließ man es in der Landesregierung noch einmal so richtig knallen Foto: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Foto: Ralph Sondermann

Kurz vor dem Beförderungsstopp ließ man es in der Landesregierung noch einmal so richtig knallen Foto: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Foto: Ralph Sondermann

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft macht eine Haushaltpolitik, als ob es kein Morgen gäbe. Und diese Politik war auch ein Grund für die zahlreichen Gerüchte, die in Düsselorf die Runde machten: Kraft will 2017 Bundespräsidentin werden, Innenminister Ralf Jäger sei als ihr Nachfolger auserkoren. Sogar seine Nachfolgerin sollte schon ausgekungelt sein: Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Mit diese Spekulationen ist jetzt erst einmal Schluss: Kraft (SPD) hat erstmals öffentlich erklärt, dass sie bei der  Landtagswahl 2017 wieder als Spitzenkandidatin der SPD antreten will. Im SAT.1 Regionalprogramm NRW trat Kraft damit Vorwürfen von CDU und  FDP entgegen, sie sei amtsmüde oder würde auf das Amt der  Bundespräsidentin spekulieren.

„Das ist alles Quatsch“, sagte Kraft. „2017 will ich hier auf jeden Fall wieder antreten. Wir wollen dieses Land zukunftssicher machen. Dafür braucht man einen langen Atem und den werde ich auch haben.“

 

 

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7 Kommentare zu “NRW: Kraft will wieder antreten

  • #1
    Hubi

    Die NRW Landtagswahl 2017 wird bestimmt extrem spannend, wenn die FDP und die Piraten rausfliegen, dafür aber die AfD einzieht.

  • #2
    Nansy

    Was macht die Hannelore auf dem Bild eigentlich? Tanzt sie ihren Namen oder biedert sie sich an die Froschgrünen an? Man weiß es nicht…..

  • #3
    discipulussenecae

    Eine gute Nachricht für Deutschland – und eine schlechte für NRW:

    Denn: Sie würde die Republik bis auf die Knochen blamieren, mann denke nur an die kitschig-schmierigen Photos ihrer „zweiten“ Hochzeit. Auf so eine Idee kann nur jemand kommen, der Seriösität mit einem evangelischen Kirchentag verwechselt.

    Aber: Sie bleibt wohl auch nach 2017 Ministerpräsidentin von NRW.

  • #4
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @discipulussenecae: Das hätten ein paar Redenschreiber hinbekommen – sie wäre eher wie Rau geworden, nicht wie Weizsäcker. Und Prognosen über Wahlen traue ich mich nicht mehr abzugeben. Mal schauen, was passiert wenn nach den OB-Wahlen 2015 gespart werden muss. Die Grünen könnten sich ein schlanken Fuß machen wenn die SPD Stimmen verliert und mit der CDU koalieren.

  • #5
    WALTER Stach

    Bis 2o17 fließt noch sehr viel Wasser durch den Rhein.

    Da0 H.Kraft schon heute ihre Absicht für 2o17 bekundet, mag den üblichen politischne Spielen in einer Partei und das mit anderen Parteien geschuldet sein und ist zudem für alle an Politik interessierte Menschen eine gute Gelegenheit, ‚mal wieder zu spekulieren, zu kritisieren, zu loben, vor allem, und das scheint ja medial das Spannenste zu sein, Persnen aus der zweiten oder gar dritten Reihe in die Diskussion zu bringen; ansonsten……………….?

    Für mich ist das alles angesichts der realen Probleme im Sept.2o14 in NRW, in Deutschland, in Europa,weltweit belanglos.

  • #6
    keineEigenverantwortung

    Kraft, Jäger, …
    Politiker mit traumhaften Bilanzen, die eingentlich nie wiedergewählt werden würden.

    Aber die aktuelle NRW-CDU wird es wieder nicht schaffen.

    Bei diesen Perspektiven ist das Auswandern eine reale Option.

  • #7
    Aquii

    Dann bleibt ja noch etwas Zeit, an einem Vrfassungskonforen Haushalt zu basteln, ob die Damen der Koalition ihn aber wirklich hinbekommen, wage ich zu bezweifeln. Ein große Frage, ob Frau Kraft wieder Antritt, wird von der Höhe der bis dahin erreichten Pension abhängen.

    Im Grunde ist es egal, wele Partei uns durch ihre Unfähigen regiert, raus kommt eh nichts mehr Vernünftiges….

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