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Olaf Scholz ist der beste Spitzenkandidat den die SPD seit Gerhard Schröder hatte

Olaf Scholz Foto: Olaf Kosinsky Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

Olaf Scholz ist der beste Spitzenkandidat den die SPD seit Gerhard Schröder hatte. Kanzler wird er wahrscheinlich trotzdem nicht werden.

Eine fulminante Rede auf dem gestrigen Parteitag, ein hervorragendes Ergebnis bei der Nominierung zum „Kanzlerkandidat“, eine gute Bilanz in der Wohnungsbau- und Wirtschaftspolitik als Ester Bürgermeister Hamburgs, beliebter Vizekanzler und Finanzmister: Olaf Scholz ist wahrscheinlich der beste Spitzenkandidat, den die SPD seit Gerhard Schröder hatte. Dummerweise tritt er für eine SPD an, die jeden Anspruch auf den Status der Volkspartei aufgegeben hat, sich für Identitätspolitik begeistert, grüner als die Grünen sein will und der von den Bürgern keine Kompetenz mehr im Bereich Wirtschaft zugeschrieben wird, der mit dem Auslaufen der Corona-Pandemie an Bedeutung gewinnen wird.

Die SPD steht nicht hinter Scholz, weil sie seiner eher realpolitischen Ausrichtung folgt, sie tut es, weil sie sich noch nicht traut voll auf Esken, Kühnert und deren linken Träumereien zu setzen. Die Partei ist gespalten in einen realpolitischen Flügel, der weiß, dass Sozialpolitik vom Wirtschaftswachstum abhängig ist einem neolinken, der sich an den Milieus in Berlin Mitte orientiert und der wirtschaftlichen Kamikazepolitik der Grünen sozialistische Floskeln beimengt. Und dieser Flügel hat längst die Mehrheit und wählte nicht Scholz zum Vorsitzenden, sondern das Duo Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans zum Vorsitzenden. Hier träumt man von einem Bündnis mit der Linkspartei, hält die Zusammenarbeit mit der von einer Trotzkistin geführten ehemaligen SED für den Einstig in eine progressive Politik. Bei Wahlen zu einem Studentenparlament kann man damit erfolgreich sein, bei Bundestagswahlen nicht. Und darum geht es immer mehr Sozialdemokraten auch nicht: Sie wollen SPD pur, die reine Lehre, die bei dieser traditionell theorieschwachen Partei eher ein vages Gefühl ist. Am besten kann man solche pubertären Politikträumereien in der Opposition ausleben. Auch wenn sie die Mehrheit in der Partei haben, scheuen sie selbst vor den Konsequenzen dieses Denkens. Die Nominierung Scholz ist Ausdruck dieser Unsicherheit.

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35 Kommentare zu “Olaf Scholz ist der beste Spitzenkandidat den die SPD seit Gerhard Schröder hatte

  • #1
    Jens

    schon die Überschrift sagt, dass Laurin für die FDP/CDU ist – und nicht für die SPD

  • #2
    Helmut Junge

    Was kann man aus den Beliebtheitswerten von Politikern eigentlich ablesen? https://www.tagesspiegel.de/politik/politbarometer-deutsche-wollen-lieber-steinbrueck-als-merkel/5765792.html

  • #3
    Robin Patzwaldt

    Witzig ist, dass Scholz gerade bei ntv gesagt hat, dass er ein gutes Wahlergebnis von über 20 Prozent für die SPD anstrebe. Lafontaine hatte man damals (1990) mit gut 33 Prozent gefühlt vom Hof gejagt 😉

  • #4
    yohak

    Scholz der beste Spitzenkandidat der SPD seit Schröder? Sehe ich nicht so. Was ich bei Scholz besonders vermisse, ist etwas mehr klare Linie und Rückgrat. Olaf Scholz, so mein Eindruck, macht zentristische Politik, wenn er Bürgermeister einer hanseatischen Stadt mit Kaufmannstradition oder Finanzminister in einer CDU-geführten Bundesregierung ist, vertritt aber genauso willig ein stark nach Links tendierendes Wahlprogramm, wenn er Kanzlerkandidat einer nach links abdriftenden Partei ist. Da ist einfach keine klare Linie, und genau das disqualifiziert für das Amt des Kanzlers, insbesondere in den bewegten zeiten, die wohl nach Corona auf uns zukommen werden.

  • #5
    Ke

    Nach Lafontaine kann ich mir erstmals wieder vorstellen, die SPD zu wählen. Bei den letzten Kommunalwahlen gab es erstmalig eine SPD Stimme von mit, da sich der Lokalpolitiker in der Pandemie einfach pragmatisch und lösungsorientiert verhalten hat.

    Welche Alternativen gibt es denn? Laschet beweist nun mindest seit 6 Monaten , dass er nicht in der Lage ist, einfachste Entscheidungen richtig zu fällen. Weiteres CDU Personal ist gruselig.
    Lindner will nicht regieren, da wo die FDP agiert wie in NRW ist sie die Mutter der Fehlentscheidungen.
    Frau B. wirkte immer extrem faktenscheu und unkonkret.
    Die Partei als Alternative bekommt jetzt im Pott auch eher Zulauf von Politikern, die hier die Chance auf ein Mandat sehen, ohne aktiv Politik zu machen.

    Was sonst?

  • #6
    Ruhr Reisen

    Jemand, der sich weder erinnern kann, was er mit dem Eigner der Berenberg-Bank, noch im Wirecard-Skandal besprach, ist ein Kandidat für den Arzt, aber sicher nicht für das Kanzleramt.

  • #7
    thomas weigle

    @ Robin 1990 war Hans-Jürgen Vogel PV ,wenn ich das recht erinnere, nicht Lafontaine und 99 hat er von sich aus in den Sack gehauen, nachdem er 94 oder 95 in einer überraschenden Kandidatur Scharping abgelöst hatte-angeblich nach diversen Aufforderungen aus der Partei während des Parteitages in Mannheim.

  • #8
  • #9
    Helmut Junge

    Nach Schröder kamen die Zwanzigender Steinmeier, SSteinbrück, Schulz. Und alle wurden vorher vom Gegner gelobt.

  • #10
    EinLipper

    Ich sehe es ebenso und halte es auch für fatal, dass die inzwischen voll nach links (und ins Grüne) gerutschte Parteispitze diesen Mann wegen seiner unbestreitbaren Bekanntheit und Popularität vorschickt, weil sie selbst nicht den Mut hat anzutreten.
    Genauso schlimm ist es, dass OS das mitmacht um seinen "Kanzlertraum" zu realisieren. Er hat sich ja sogar beim Kampf um den Parteivorsitz beiseite schieben lassen und lässt sich dann von diesen Leuten in Feuer schicken. Da hätte ich ihm mehr Rückgrat zugetraut.

  • #11
    thomas weigle

    @ Robin Ja richtig. Dennoch wurde er nicht vom Hof gejagt, sondern man bot ihm den PV nach der BTW 90 an. Das lehnte er wie schon die Nachfolge Brandts nach dessem Rücktritt ab. Sicherlich spiielte bei seinem Rückzug nach der BTW 90 ins Saarland auch die Folgen des Attentas vom Frühjahr 1990 eine Rolle, bei dem er ja lebensgefährlich verletzt worden war.
    . Im Saarland hatte er bereits Anfang 90 bei der LTW den Wahlerfolg von 85 glänzend wiederholen können, so dass er dort eine starke Basis hatte, während sein Kurs in Sachen Übernahme der DDR auch in der Gesamt-SPD nicht ganz unumstritten war. Die "Einheitsskeptiker" wurden bei der BTW 90 übel abgestraft, die Westgrünen flogen gar aus dem BT.

  • #12
    Harald

    "Olaf Scholz ist der beste Spitzenkandidat den die SPD seit Gerhard Schröder hatte", aber nur für diejenigen, denen die Selbstverzwergung der SPD noch nicht weit genug gegangen ist.

    Nur zur Erinnerung: Schröder leitete den Niedergang der SPD ein, mit ihm begannen die Niederlagen. Der "Schröderianer" Scholz wird daran natürlich nichts ändern können. Und das macht ihn bei den Fans von FDP und CDU auch so beliebt. Was Besseres als Scholz kann denen doch nicht passieren. Da darf der Scholz dann auch schon mal kräftig gelobt werden.

  • #13
    der, der auszog

    "Scholz" ist einfach nur die durchgegenderte Form von "Schulz", genau wie "Steinbrück" die gegenderte Form von "Steinmeier" war.

    Gendern konnten die Genossen eigentlich immer schon recht gut, aber Gendern alleine reicht nicht aus um Bundeskanzlerin zu werden.

  • #14
    Arnold Voss

    Wird immer aktueller:

    https://www.ruhrbarone.de/havarie-oder-untergang-warum-die-naechste-groko-fuer-die-spd-toedlich-ist/150664

  • #15
    thomas weigle

    @ Harald Ja, so ist das, Schröder,der Genosse der Bosse wurde zum Totengräber der nun wirklich verdienstvollen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, wie sie einst mit vollem Recht auch von Nichtmitgliedern mit Respekt so genannt wurde.

  • #16
    Helmut Junge

    @der,der auszog, gendern verändert wirklich die Sprache. Ich hatte in meinem Kommentar 9 eigentlich eher an Hirsche gedacht, die 20 enden haben. Heute liest man da aber nicht Ender, sondern Gender. Ich wollte darauf hinweisen, daß xy-ender die Prozentzahl in zwanziger- dreißiger und jetzt zehner enden. Scholz wäre dann ein Zehnender. Immer noch ein hübsches Geweih. aber die Zeit rennt ja. Da kann sich noch viel ändern. Die Palmersache wird die Grünen vermutlich einige neuerworbene konservative Stimmen kosten. Aber wohin gehen die? Falls die zurück, oder gar wer weiß-wohin gehn, sehen die Koalitionsrechnereien wieder ganz anders aus.

  • #17
    Harald

    @Helmut Junge

    "Die Palmersache wird die Grünen vermutlich einige neuerworbene konservative Stimmen kosten. "

    Welcher Konservative hat ausgerechnet wegen Palmer zu den Grünen rübergemacht, so dass er jetzt erneut die Seite wechselt?

    Vermutlich erheblich weniger, als die CDU dank Maaßen vor allem im Westen an die Grünen verliert.

  • #18
  • #19
    der, der auszog

    @Helmut #16)

    Die Grünen kommen oftmals als sehr destruktive Parte daheri, die sich gerne wie ein Kleinkind verhält, welches nur deshalb einen hohen Turm aus Bauklötzen baut um ihn anschließend mit voller Wucht wieder umschmeißen zu können.

    Die Außenwirkung dieser Destruktivität hat Wiglaf Droste passend zusammen gefasst, als er sagte: „Richtig glücklich ist ein Grüner erst, wenn er anderen etwas verbieten kann“.

    Nach Innen hin kann man die Destruktivität daran erkennen, dass Grüne einen Heidenspass haben, an den Stühlen ihrer erfolgreichsten Politiker zu sägen. Von Joseph Fischer, den besten Minister den die Partei je hatte, hört man heute gar nix mehr, Kretchmann kriegt als bislang einziger grüner Ministerpräsident regelmäßig sein fett weg, mit Vorliebe von der Grünenjugend und Palmer, den wahrscheinlich erfolgreichsten grünen OB wollen sie jetzt rausschmeißen für Aussagen, die er sich durchaus hätte sparen können, die bei einer Entschuldigung aber auch nicht unverzeihbar wären. Palmer hat sein Amt vor 7 Jahren gleich im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit geholt und bei der letzten Kommunalwahl vor 1 1/2 Jahren auf über 60% ausbauen können. Den Mann wählen seit Anfang an nicht nur Grüne. Allerdings nur kommunal. Auswirkungen über Tübingen hinaus kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, Helmut, es sei denn, sie lassen den Hofreitenden wieder von der Kette und laut über Eigenheime am Neckarstrand in Baden Württemberg nachdenken…

  • #20
  • #21
    Helmut Junge

    @Harald, das gilt nicht für die 10% Kernwähler der Grünen. Aber das gilt im erheblichen Maße für die konservativ-bürgerliche Wählerschicht. Jetzt ist Wahlkampf und es geht um schmutzige Wäsche. Palmer wird laut bleiben und OB bleibt er auch noch als Parteiloser. Er wird nach wie vor seine Sendezeit kriegen.

  • #22
    Helmut Junge

    @der, der auszog, Danke für deine Recherche, ich wollte das auch suchen. 60% Wählerstimmen heißt für mich, daß er weit über das grüne Lager Zuspruch bekommt. Und das trotz seiner robusten Sprache, oder gar wegen dieser Sprache. Das weiß ich nicht, Tübingen kenne ich auch nicht. Die Bundesgrünen sind noch nie in solche breiten Bevölkerungsschichten vorgestoßen. Da gibt es noch viel zu lernen.

  • #23
    thomas weigle

    Die Grünenhasser sollten sich nicht allzuviel Hoffnung in Sachen Palmer machen. Die Grünen bekamen bei letzten KW in Tübingen knapp 35%, also etwas mehr als die Grünen landesweit bei der letzten LTW. Palmer mit über 60% ist also ein Tübinger Sonderfall, der bundesweit vielleicht noch die eine oder andere Schlagzeile produzieren wird, mehr aber auch nicht.

  • #24
    Harald

    @Helmut Junge

    "Er wird nach wie vor seine Sendezeit kriegen."

    Das ist doch ausgezeichnet. Dann kann sich jeder aus der konservativ-bürgerlichen Wählerschicht ein eigenes Bild von Palmer machen und sich hinterfragen, ob Palmers rassistische Fäkalsprache tatsächlich die Sprache ist, die sich die konservativ-bürgerliche Wählerschicht zu eigen gemacht hat.

    Davon abgesehen: Meinen Sie denn etwa, Maaßen würde ruhiger werden? Der hängt dem Laschet und der CDU wie ein Klotz am Bein, und Maaßen weiss, wie man medienwirksame Aufmerksamkeit erzielen kann. Palmer und Maaßen stehen sich da in nichts nach.

    Der Unterschied ist: Die Grünen sind stark genug, einem wie Palmer die Grenzen aufzuzeigen, während die CDU so schwach ist, dass sie vor einem wie Maaßen Bücklinge machen muss.

  • #25
    Ali Mente

    Wie man nach der Agenda 2010 überhaupt noch die SPD wählen kann, ist mir unbegreiflich.

  • #26
    Helmut Junge

    @Harald,wir werden es sehen. Ich muß ja nicht unbedingt richtig liegen. In den Wahlkämpfen, die ich früher für die Grünen gemacht habe, war mir diese Bevölkerungsschicht egal, weil die sowieso nicht grün gewählt haben.

  • #27
    thomas weigle

    Der Streit Palmer-Grüne verhält sich überhaupt im Vergleich zum Streit Luschet-Söder wie der berühmte Splitter zum bekannten Balken. An letzterem Streit, an den Querschüssen nicht nur aus München, werden wir noch viel Spaß und Unterhaltung haben. Im Schatten dieser Auseinandersetzung könnten möglicherweise auch Olaf Scholz und die SPD an Zustimmung gewinnen.

  • #28
    Walter Stach

    Thomas Weigle,

    bei den "Anti-Grünen" (Grünen Hasser?) sind tagtäglich steigende Indizien für wachsende Angst zu registrieren -auch hier in Kommentaren/Beiträgen bei den Ruhrbaronen-. Angst davor, daß die CDU-Kanzlerpartei nach der Bundestagswahl nicht mehr "die erste Geige" spielen könnte. Oder reicht dafür bereits die Angst, daß des Machterhaltes der Union wegen an den "verhaßten" Grünen als Koalitionspartner "kein Weg vorbeiführen wird ?

    Trotz kitischen Hinterfragens der aktuellen Wahl-Umfrageergebnisse wage ich jedenfalls die Aussage, daß es nach der Bundestagswahls für die Unionsparteien allein mit ihrem "Lieblings-Partner FDP" nicht für eine "Laschet-Kanzlermehrheit" reichen wird. Und dann?

    PS
    Ich vermute zudem, daß das Grüne-Ärgernis Palme die Entscheidung der Wähler pro Grün so wenig beeinflussen wird wie z.B. das Maaßen-Ärgernis der CDU di Wahlentscheidung pro Union .

    Allerdings bietet Palme den "Anti-Grünen" enen wllkommenen Anlass ,zu versuchen z.B. die Maaßen-Kandidatur oder den Skandal um die Korruptions- Fälle in den Unionsparteien (und in ihrem Umfeld -sh. aktuell die Causa Tandler) aus der öffentlchen Debatte zu verdrängen. Solche wahltaktischen Manöver gehören nun ‘mal dazu -auch hier bei den Ruhrbaronen-.

    Wahlentscheidend sein wird……..????
    Jedenfalls nicht das derzeitige mediale Getöse um den Egomanen Palmer und das Bemühen der "Anti-Grünen" diese Getöse möglichst lange in Gang zu halten -ua. hier bei den Ruhrbaronen.

  • #29
    thomas weigle

    @ Walter Stach
    Das sehe ich auch so.
    Die marktradikalen Großdenker hier verkennen zudem, dass grüne Ideen, bspw. zur Nachhaltigkeit, in den Entscheidungsebenen der Großkonzerne längst angekommen sind und deren Geschäftsmodelle beeinflusst und damit verändert haben. Kapitalistische Entscheidungsträger denken halt weiter als ewiggestrige CDU-Anhänger.

  • #30
  • #31
    Walter Stach

    Helmut Junge,
    Deinen -wohlmeinenden – Ratschlag nehme ich kommentarlos zur Kenntnis!

  • #32
    Herbert Frahms Rache

    Ein alter Bekannter hat mal gesagt:
    „Wer Visionen hat, der sollte zum Arzt gehen“

    Bei Rot-rot-grün Schwäche empfehle ich darüber hinaus:
    Brille.
    Fielmann.

  • #33
    entental

    Die SPD hat noch immer mehr Mitglieder als die Grünen. Und der Ministerpräsident von Niedersachsen, Stephan Weil, wies bereits auf die Regierungserfahrung von Olf Scholz hin, während bei Frau Baerbock gerade der Bürger rätselt, was sie nun wirklich studiert und abgeschlossen hat.

  • #34
    thomas weigle

    @entental Die Betonung liegt auf "noch". Und es kommt uf die Stimmen, nicht die Anzahl der Mitglieder an, von denen die SPD, als sie noch so war, wie sie heißt, mal rund 1 Million hatte.

  • #35
    Aaron Botterbloom

    Hallo Herr Weigle,
    Was ist denn eigentlich ein „Grünenhasser“, (Kommentar 23), bei welchen der hier kommentierenden und schreibenden Personen handelt es sich ihrer Meinung nach Konkret um „Grünenhasser“ und wo besteht der Unterschied zwischen dem Hass auf alle Grünen und dem Hass auf alle Juden, wie er in ihrem Kommentar #4 bei dem Thema „Update: Warum löste die Gelsenkirchener Polizei die antisemitische Hassdemo gestern nicht auf?“, vom 13. Mai benannt wird?
    Ich frage deshalb, weil Sie in Bezug auf „Judenhasser“ sogenannte Sports Utility Vehicles ( kurz SUVs) ins Spiel bringen, die ja von vielen Grünen gerne als Projektionsfläche für umweltschädigende Fortbewegungsmittel an den Pranger gestellt werden und ich mich frage was diese Art von Auto konkret mit Judenhass zu tun hat.

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