Motiv aus der aktuelle Werbekampagne des Ruhrgebiets
Die Wirtschaftswoche hat wieder ihr jährliches Städteranking veröffentlicht. Und da sich die Macher dieser Liste nach wie vor weigern, Selbstbeschwörung, peinliche Werbesprüche wie „Weltmarktführer des Wandels“, einen miesen und teuren Nahverkehr sowie Kirchturmdenken als Stärken zu werten, sehen die Städte des Ruhrgebiets nach wie vor schlecht aus. 71 Städte
Brennende Synagoge in Frankfurt in der Pogromnacht Foto: Center for Jewish History, NYC Lizenz: Gemeinfrei
Debatte: Was hätten Sie getan, als die Synagogen brannten?…Welt NRW: Hafen Rotterdam dringt auf Betuwe-Linie…RP Online NRW: Zwei weitere Unschuldige monatelang inhaftiert…Süddeutsche NRW: „Binnenschiffe müssen wie Diesel-Pkw umgerüstet werden“…General-Anzeiger NRW: Klammheimliche Abschaffung der Stichwahlen bei OB-Wahl…Pottblog NRW: CDU will Stichwahl abschaffen…General-Anzeiger Debatte: Der Pakt und die Grenzen…Welt Debatte: „Kristallnacht“ als Auftakt zur Vertreibung…NZZ Debatte: Städtebund warnt vor Diesel-Fahrverboten…FAZ Debatte: Und der nächste Bundeskanzler heißt… Dr. Robert Habeck…Spiegel Debatte: Breite Kritik an Scheuers Diesel-Kompromiss…FAZ Debatte: Träumen von der guten alten Zeit…Jungle World Debatte: Geldspeicher statt Ideenschmieden…Novo Ruhrgebiet: „Die Vergiftung ist ein schleichender Prozess“…Welt Ruhrgebiet: Auf der A 40-Brücke in Duisburg geht die Waage in Betrieb…WAZ Bochum: Das Schicksal der Susi Schmerler…Bo Alternativ Bochum: Symphoniker spielen mit Stars für die AIDS-Stiftung…WAZ Bochum: Premieren-Reigen geht mit „Penthesilea“ weiter…WAZ Dortmund: Judenstern sollte Nazi-Propaganda verhindern…Ruhr Nachrichten Dortmund: So läuft die Arbeit im Amazon-Verteilzentrum…WAZ Duisburg: Vor 80 Jahren brannten die Synagogen…WAZ Duisburg: Freier Donnerstag in Museen…RP Online Duisburg: Joachim Gauck redet als Mercator-Professor…WAZ Essen: Das ungewöhnliche Schicksal einer Essenerin in der Nazizeit…WAZ
Ich lese gerne und viele Bücher über Politik, Bücher von Politikern indes lese ich eher selten. Weil ich mich zur Zeit viel mit der SPD beschäftige, kam es zu einer der eher seltenen Ausnahmen: Ich las Sigmar Gabriels Buch „Zeitenwende in der Weltpolitik“. Es besteht aus zwei Teilen: Einer ist so etwas wie das aussenpolitische Vermächtnis Gabriels, der ja von Januar 2017 bis März 2018 Aussenminister war. Der andere beschäftig sich mit der SPD und zieht sich durch das ganze Buch, das sich gut liest und ausgesprochen flott zu lesen ist.
Die aussenpolitischen Kapitel des Buches sind weitgehend überraschungsfrei: Gabriel spricht sich für Verhandlungen in Konflikten aus, ist auf einen Ausgleich mit Russland bedacht, warnt vor Trump und beschreibt den Aufstieg Chinas. Einiges ist widersprüchlich: Er ist gegen die Besetzung der Ukraine durch Russland, aber es schimmert durch, dass er bereit ist sie auf mittlere Sicht zu akzeptieren. Der Iran ist für ihn eine den
Zeche und Kokerei, von der Halde Schurenbach aus gesehen Foto: Arnold Paul Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die letzte Zeche schließt, nach Jahrhunderten geht die Ära des Bergbaus zu Ende. Ruhrbarone-Autoren erzählen in den kommenden Wochen in loser Folge darüber, was sie mit der Welt der Zechen verbindet. Heute schreibt unser Gastautor Werner Streletz über seine Kindheit in Bottrop.
Eine Erinnerung
Das Bottrop der 1950er/1960er Jahre, Stadt am grünen Strand der Emscher (die damals pechschwarz war): die Zechen Prosper I, II, III, ZK gleich Zentralkokerei, ZW gleich Zentralwerkstatt; Kirmes (rund um die Karnevalstage und im Herbst): Es gehörte zur festen Tradition, sie abends mit der Familie zu besuchen. Dort trafen sich alle, die Nachbarn, die Verwandten. Damals legten es Väter und Onkel hartnäckig darauf an, an der Losbude für die Kinder die „Freie Auswahl“ zu ergattern. Als wäre es eine hehre Verpflichtung. Die Männer gaben manches Scheinchen aus, öffneten Dutzende von Papierlosen, um ihr Ziel zu erreichen. Und stolz trugen die Kleinen den Riesen-Teddybären nach Hause, der dort einen Ehrenplatz in der Sofaecke bekam. Ich habe als Kind (also in den 1950er Jahren) nie so ein Riesenplüschtier besessen, aus welchem Grund auch immer. Rock ‘n‘ Roll an der Raupe, Halbstarke, von mir aus der Ferne bewundert.
Darstellung der mittelalterlichen drei Ständeordnung Lizenz: Gemeinfrei
Die Macht von Gottes Gnaden ist in den heutigen westlichen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaften begrenzt. Die Macht durch ererbte Vermögen hat dagegen ungeahnte Ausmaße erreicht. Einzelne Familien und ihre in der Regel männlichen Oberhäupter verfügen über mehr Macht und Geld als die früheren Königshäuser, obwohl wir in einer Demokratie leben. Einzelne Menschen können per Medieneinfluss und -besitz die Meinung von Millionen in ihrem Sinne beeinflussen, ohne die Demokratie selbst abschaffen zu müssen.
Diese Kombination aus ungehinderter Machtausübung und Demokratie nenne ich des Weiteren Demokratischen Feudalismus. Im Kern hat dabei der Feudalismus, jenseits dessen, dass er in großen Teilen der Welt nie abgeschafft wurde, auch im Westen nie gänzlich aufgehört. Schon allein durch die Weitergabe feudaler Vermögen, die im aufkommenden Kapitalismus ein großer Startvorteil waren.
Kein anderer Quarterback hat so viele Yards erworfen wie die Nummer 9 der New Orleans Saints, Drew Brees – hier beim Handout. Foto: Skeeze/Pixabay.com CC0 1.0
Von Mario Thurnes
Die Hälfte der regulären NFL-Saison ist vorbei. Die Kandidaten für die Playoffs zeichnen sich ab. Der amerikanische Sportsender ESPN sieht einen neuen Favoriten für den weltweit wichtigsten Football-Titel.
Der neunte Spieltag hat eines der bisher besten Aufeinandertreffen dieser Saison erlebt: Die New Orleans Saints besiegten zuhause die Los Angeles Rams mit 45:35. Gut möglich, dass die zwei Teams sich in den Playoffs wieder treffen. Im „Conference Game“, also dem Endspiel um den Titel in der NFC.
Ruhrgebiet: Herbert Grönemeyer mag keine Currywurst…WAZ
NRW: Unterkunftspersonal soll Flüchtlinge misshandelt haben…Stern Debatte: Alarmierende Befunde zum Fremdenhass – mit Hang zur Dramatisierung…Welt Debatte: Wie man mit der Armutsquote Politik macht…NZZ Debatte: Politik nur für Alte…FAZ Debatte: Die faschistische Gefahr besteht…Jungle World Debatte: Gegenentwurf zum Partei-Apparatschik…NWZ Debatte: Von Plastiktellern droht keine Gefahr…Novo Debatte: Ist die Städte-Maut gerechter als ein Fahrverbot?…Welt Debatte: Der Vater, das Internet und seine Problemkinder…FAZ Ruhrgebiet: RWI-Chef Schmidt erläutert Wege zur Stabilisierung des Euro-Raums…NZZ
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Nachdem verschiedene Gruppen, darunter auch das Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V (JFDA) gegen die Verleihung des Menschenrechtspreises der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) an den Women´s March protestiert haben (Wir berichteten), hat die FES nun bekannt gegeben, die Preisverleihung abzusagen. In einem offenen Brief in einem offenen Brief aktueller und ehemaliger Stipendiaten an die FES, welchen die JFDA veröffentlichte, wurde der Umnut über die Preisverleihung öffentlich gemacht:
Der Women’s March USA ist seit Beginn seiner Existenz 2017 durch Antisemitismus der Vorstandsmitglieder und Vorsitzenden aufgefallen. Linda Sarsour, ein Vorstandsmitglied und frühere Präsidentin des Women’s March USA, ist insbesondere dadurch zum Vorschein getreten israelbezogenen Antisemitismus zu verbreiten. Dies geschah nicht nur durch die Aussage im März 2017, dass Feministinnen keine Zionistinnen sein können und Zionisten Nazis seien, sondern auch durch die Dämonisierung und Delegitimierung Israels sowie die Anwendung doppelter Standards. Sie bezeichnete sich als „sehr überzeugte Anhängerin der BDS Bewegung“.
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