
US-Präsident Donald Trump geht gegen die New York Times vor: Er kündigte an, die renommierte Zeitung wegen Verleumdung zu verklagen – und fordert dabei 15 Milliarden US-Dollar.

US-Präsident Donald Trump geht gegen die New York Times vor: Er kündigte an, die renommierte Zeitung wegen Verleumdung zu verklagen – und fordert dabei 15 Milliarden US-Dollar.

Fußball-Altstar Andy Möller präsentiert seine Biografie in Dortmund. Am Tag des Erscheinens – am 25. September – stellt er „Andy Möller: Eine Karriere voller Titel“ (Verlag Die Werkstatt) im Deutschen

Während hierzulande Verzicht gepredigt wird, entwerfen Vordenker wie Ezra Klein und Derek Thompson eine andere Zukunft: eine, in der Fortschritt wieder möglich ist – und gewollt.
Die beiden amerikanischen Journalisten Ezra Klein und Derek Thompson sind bekennende US-Liberale, auf deutsche Verhältnisse übertragen stehen sie fest im rot-grünen Lager. Beiden sind soziale Gerechtigkeit und der Klimawandel wichtig. Sie wollen Armut bekämpfen und halten das Problem der Obdachlosigkeit für einen unerträglichen Skandal.

Die Kommunalwahl in NRW zeigt: Gegen die AfD bräuchte es eine Sozialdemokratie, die sich um ihre einstigen Wähler kümmert. Als orientierungsloser Abklatsch von Linkspartei und Grünen ist ihr Niedergang nicht aufzuhalten.
Die Lebenslüge von Sozialdemokraten, Grünen und Linken, die AfD sei ein Ableger der CDU und ein reines Ostphänomen, hat sich am Sonntag einmal mehr als das entpuppt, was sie ist: eine Selbsttäuschung. Auch die Konservativen konnten den erneuten Siegeszug der Blau-Braunen im bevölkerungsreichsten Bundesland weit im Westen nicht aufhalten. Aber vor allem verlor die SPD in ihrer früheren Herzkammer im Ruhrgebiet massiv an die rechte Konkurrenz, die längst zur neuen Arbeiterpartei aufgestiegen ist wie in anderen europäischen Ländern. Die vielsagende Antwort der Genossen darauf: beredtes Schweigen.
Teenage Dads, Mittwoch, 17. September, 20.00, MTC, Köln

Der Bundesligaabsteiger VfL Bochum hat sich heute von Cheftrainer Dieter Hecking und Sport-Geschäftsführer Dirk Dufner getrennt – und damit einen Fehler begangen, der kaum größer sein könnte. Was als „Neuanfang“ verkauft wird, ist in Wahrheit nichts anderes als ein Akt der Selbstsabotage.

Das Ruhrparlament ist gewählt: Die SPD bleibt bei den Kommunalwahlen im Ruhrgebiet mit 28,25 Prozent die stärkste Kraft. Die CDU ist mit 25, 68 Prozent weiterhin zweitstärkste Partei. Die AfD rückt auf die dritte Position vor und holt 18,68 Prozent. Die Grünen verlieren einen Platz und kommen auf 11,23 Prozent der Stimmen. Die Linke holt 5,84 Prozent, die FDP 2,13 Prozent. Nach 2020 konnten die Bürgerinnen und Bürger zum zweiten Mal das Ruhrparlament des Regionalverbandes Ruhr direkt wählen. Insgesamt 17 Parteien und Wählergruppen waren zur Direktwahl angetreten.

Gestern um Punkt 18 Uhr haben wir eine im Dialog mit ChatGPT erarbeitete Prognose zu Kommunalwahl in Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen veröffentlich. Schauen wir nun, wie es gelaufen ist.

Es gibt Tage, da könnte man an der Politik in diesem Land regelrecht verzweifeln. Der gestrige Sonntag war wieder so einer. Und damit meine ich gar nicht das NRW-weite Ergebnis mit dem erschreckend guten Abschneiden der AfD.
Auch bei mir vor der Haustür kam ein Resultat zustande, aus dem man als kritischer Bürger und langjähriger Beobachter der Szene nicht so recht schlau wird. In der Pleite-Stadt Waltrop (Kreis Recklinghausen) kehrte man trotz desaströser Finanzlage in der Stadtkasse mit einem gefühlten Salto rückwärts zu Verhältnissen zurück, wie man sie seit rund 30 Jahren nicht mehr gesehen hatte – und signalisierte damit nach außen, dass die Bürger vor Ort offenbar resigniert haben und sich mit einem fröhlichen „Weiter so“ in ihr trauriges Schicksal ergeben.