Premiere in Dortmund: Frau Luna von Paul Lincke

Frau Luna am Theater Dortmund (Foto: Björn Hickmann / Stage Pictures)

Paul Linckes Operette „Frau Luna“ ist vor allem deshalb bekannt, weil das 1899 uraufgeführte Werk den Beginn der „Berliner Operette“ markiert. Das Genre hatte bis dahin schon einen weiten Weg zurück gelegt, vom parodistischen Dadaismus in Paris über die Wiener Operette, die als Feier der erotischen Freizügigkeit begann, um dann mehr und mehr moralisch eingehegt zu werden. Der wirtschaftliche Erfolg der Wiener Operette machte das Genre schließlich für Berlin attraktiv. Frau Luna wartet mit einer guten Handvoll Schlager auf, die bis heute bekannt sind, allen voran „Das macht die Berliner Luft, Luft, Luft“,

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BVB-Stürmer Aubameyang und der ‚Affenzirkus‘

Foto: Robin Patzwaldt

Rassismus ist eine Sache die es in vielen Bereichen des Alltags leider zu beklagen und zu bekämpfen gilt. Dabei sind sich sicherlich alle soweit einig. Wie sehr rassistische Formulierungen in unseren Alltag inzwischen Einzug gehalten haben, das demonstriert in diesen Stunden auch wieder einmal ein ganz aktuelles  Beispiel aus dem Bereich der Fußball-Bundesliga.

Gerade erst ist die Affäre rund um die zumindest missglückte Werbekampagne des Textilhändlers H&M hierzulande etwas verebbt, in der ein dunkelhäutiger Junge in ein Sweatshirt gesteckt wurde, das ihn unmittelbar in den Zusammenhang mit dem Begriff ‚Affe‘ gesetzt hatte, was weltweit für Streit und Diskussionen, teilweise sogar zu Gewalt geführt hatte, da Demonstranten dort Läden der schwedischen Kette demoliert hatten, da sorgt ein aktueller Fall aus der heimischen Fußball-Liga für Schlagzeilen.

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Wir und Heute – Oppositionsleader AfD

In Berlin sind die Sondierungsgespräche zwischen SPD und CDU abgeschlossen. Was fällt auf? Die öffentlich-rechtlichen Sender lassen als erstes die AfD als größte Oppositionspartei zu Wort kommen – was die Populisten denn von einer stabilen Regierung halten? Naja. David will drüber reden, Martin lieber nicht. Dabei erodieren den Rechtsextremen die Themen vor der Nase weg. Selbst die Islamisten haben Mitgliederprobleme. Und auf lange Sich kann auch Eva Herman nicht darüber hinwegtäuschen, dass Opposition mehr ist, als verschwörungstheoretisieren.

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Der Ruhrpilot

Groko 2018: Und weiter gehts Foto: Screenshot CDU TV


GroKo: 
Die große Koalition hängt an Nordrhein-Westfalen…RP Online
NRW: Justizminister fordert Ratenzahlung für Geldstrafen…RP Online
NRW: Das Land zukunftsfähig machen…RP Online
GroKo: Die Anti-AfD-Regierung…taz
GroKo: Für und wieder einer  Neuauflage der großen Koalition…Welt 
GroKo: Führende SPD-Politiker wollen nachbessern…FAZ
GroKo: Plötzlich wollen sie nachverhandeln…Spiegel
Debatte: Schluss mit der Bevormundung!…Welt
Debatte: Gewerkschafter schilt „wirtschaftsfeindlichen Zeitgeist“…FAZ
Debatte: Antisemitismus im deutschen Rap…Jungle World
Ruhrgebiet: Stahlkocher stimmen über Thyssenkrupp-Tata-Fusion ab…RP Online
Ruhrgebiet: Kreise verlieren Einwohner…WR
Bochum: Promi-Vermittler Hellen muss Gut Mausbeck verlassen…WAZ
Duisburg: Spitzenjobs – Duisburg sucht drei neue Beigeordnete…WAZ
Essen: Bei Essens SPD ist von GroKo-Begeisterung keine Spur…WAZ
Essen: „Wir beobachten das Verhalten der jungen Flüchtlinge genau“…WAZ

Premiere in Oberhausen: Ein Volksfeind von Henrik Ibsen

Susanne Burkhard und Jürgen Sarkiss in Ein Volksfeind (Foto: Ant Palmer)

2004 war „Ein Volksfeind“ zuletzt am Theater Oberhausen zu sehen. Damals führte ein langer Steg weit in den Zuschauerraum. Auch jetzt hat Bühnenbildnerin Maria-Alice Bahra wieder eine Gangway durch das Parkett gebaut. Jeff Zach, der Thomas Stockmann von damals, sitzt allerdings bei der Premiere am 12.1. nur im Publikum und niemand muss fürchten, dass er sich plötzlich splitterfasernackt auszieht und von oben herab das Publikum anbrüllt, bis es wutschnaubend den Zuschauerraum verläßt. Volker Lösch, der seinerzeit die umstrittene Inszenierung besorgte, wollte uns aus unserer Konsumenten-Lethargie reißen und zwingen, Stellung zu beziehen. Florian Fiedler nutzt die gleiche Stück-Szene,

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Die GroKo, die SPD und die enttäuschten Sozis: „Halt die Fresse, krieg`n Kind“

Groko 2018: Und weiter gehts Foto: Screenshot CDU TV

Es hätte schlimmer kommen können: Irgendeine Koalition mit den Grünen oder gar der Linkspartei. Eine Zusammenarbeit mit der AfD schließen zum Glück ja noch alle aus. Nicht dass das Ergebnis der Sondierungsgespräche zwischen CDU und SPD das Blut in Wallung versetzen wie eine gelungene Mischung aus Amphetaminen und Champagner, dafür fehlen wichtige Punkte: Klare Worte gegen die Regime im Iran, der Türkei und China, Offenheit für neue Technologien wie Gentechnik, ein Bekenntnis zur Erforschung der Kernfusion, mehr Geld für die Digitalisierung, Verringerung von Klagemöglichkeiten für Wutbürger und Verbände, ein deutliches Bekenntnis zu Industrie und der klare Wille in Europa dafür zu sorgen, dass industrie- und standortfeindliche Regulierungen sowie eine die europäische Idee gefährdende Verbotspolitik ein Ende finden.

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Der Ruhrpilot

Die ehemalige römisch-katholische Kirche St. Lambertus im Immerath Foto: Johan Bakker Lizenz: CC-BY-SA 4.0


NRW: 
Mer losse dr Dom in Kölle…taz
NRW: SPD-Chef Groschek zur GroKo: „Lieber gut regieren als nicht regieren“…WAZ
NRW: Land macht weniger Schulden als vorgesehen…RP Online
NRW: Außenminister Sigmar Gabriel übernimmt Lehrauftrag…KStA
GroKo: Die imaginierte Kontinuität der neuen großen Koalition…Welt
GroKo: „Für Schulz beginnt jetzt der nächste Leidensweg“…Cicero
GroKo: Eine große Koalition für den kleinen Mann…Welt
GroKo: Und was ist mit der Zukunft unseres Landes?…FAZ
GroKo: Die SPD steckt in der Zwickmühle…NZZ
GroKo: Moderat links…Zeit
GroKo: SPD-Spitze rechnet mit Zustimmung zur GroKo…FAZ
Debatte: Fatale Aufweichung unseres Rechtsstaates…Welt
Debatte: Der Verlust der Realität…Cicero
Debatte: Die Bedeutung der Farbe…Jungle World
Ruhrgebiet: GroKo – Große Skepsis in der SPD…WAZ
Bochum: Nach Flucht aus Syrien veröffentlicht Mutter ihr erstes Buch…WAZ
Dortmund: Abgeschobener Gefährder wollte als Märtyrer sterben…RP Online
Dortmund: Die meisten radikalisierten Jugendlichen sind Deutsche…WAZ
Duisburg: SPD-Spitze geht zur GroKo in Klausur…WAZ

„Hakanaï“ eröffnet Festival „Temps d’image“ am Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Hakanaï von Adrien M & Claire B am Tanzhaus NRW (Foto: Romain Etienne)

Das japanische Wort „Hakanaï“ steht für das Ungewisse und Vergängliche des Daseins und setzt sich aus dem Schriftzeichen für „Mensch“ und „Traum“ zusammen. Damit könnte der Titel der Produktion des französischen Duos Adrien M & Claire B programmatisch für das Festival „Temps d’Image“ stehen, das sie am 12.1. um 10 Uhr eröffnete. Bis Sonntag, 20.1. werden sechs Produktionen und ein Gespräch um die Frage nach der Verbindung von Tanz, Performance und deren Interaktion mit Technik kreisen.

Die konzentrierte Arbeit der beiden Franzosen erzählt davon, wie wir immer wieder fasziniert und auch ratlos vor neuer Technik stehen,

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Die unausgesprochene Einladung auf einen Kaffee im Nebel – Eine Anekdote

gestalt – gemeinfrei

Bereits heute kann ein Wissenschaftler, ein Philosoph oder ein Poet kaum noch mit Durchschnittsmenschen sprechen, allenfalls plaudern, im Tonfall der Umgangssprache, des mühevoll eingeschränkten oder gar abgelegten gesellschaftlichen Sammelsuriums, falls dies erforderlich ist, jedoch nicht darüber, womit er sich beschäftigt, allenfalls über den Kaffee und den Kuchen, die in einem Café serviert werden, sei es auch inmitten eines Nebels.

Die traditionelle Bildung hat versagt, ja, ich wage zu behaupten, dass Bildung erst mit dem Abschluss eines Masters beginnen könnte. Alles bis dahin Erreichte wäre lediglich Kindergarten …

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