„Unter schwarzer Flagge“ – Vier Bands laden ein auf die MS RheinEnergie

Am 12. Mai 2018 wird der Rhein zum schwarzen Meer, wenn Jolly Roger an Bord der MS RheinEnergie zur großen Fahrt bittet. Festival meets Tagesausflug mit knallharten Riffs und großer Kulisse – streng limitiert auf nur 1333 Tickets!

„Unter schwarzer Flagge“ führt der Kurs von Köln stromaufwärts in das sagenumwobene Siebengebirge zur historischen Altstadt von Königswinter, am Fuße des Drachenfels. An Bord sorgen dabei gleich 4 Bands für verstärkten Wellengang.

So lassen zunächst NULL POSITIV die Metallpeitsche knallen, gefolgt von DIARY OF DREAMS, die im Anschluss ihre düsteren Traumvisionen zum Leben erwecken. Auf dem Rückweg nach Köln folgt den Wogen dann ein wahrer Sturm, mit dem ultimativen Boot im Boot. Keine Geringeren als EISBRECHER und UNZUCHT geleiten die MS RheinEnergie auf der Sturmfahrt unter schwarzer Flagge sicher zurück in den Kölner Heimathafen.

Zwischen den Konzerten am Nachmittag und Abend geht die MS RheinEnergie in Königswinter für einen dreistündigen Landgang vor Anker und bietet allen Cruise-Teilnehmern die Gelegenheit die Stadt nach individuellem Interesse zu erkunden, die beeindruckende Atmosphäre des Siebengebirges aufzunehmen und gegebenenfalls eine der vielen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

Angefangen beim Aufstieg zum DRACHENFELS mit seinem phänomenalen Ausblick auf den Rhein, derNIBELUNGENHALLE (mit Reptilienzoo) oder einer Fahrt mit der DRACHENFELSBAHN, zählt beispielsweise das märchenhafte SCHLOSS DRACHENBURG zu den absoluten Highlights der Stadt. Zudem lockt das SEA LIFEKönigswinter in direkter Nähe zum Schiffsanleger mit spannenden Unterwasserwelten.

Im Rahmen einer Kooperation gewähren die Nibelungenhalle, Schloss Drachenburg und das Sealife Königswinter allen USF-Cruise-Teilnehmern bei Vorzeigen ihres Veranstaltungstickets an der Kasse ermäßigten Eintritt und verlängerte Öffnungszeiten bis 19:00 Uhr!

Die einmalige Kombination aus Schiffstour und Musikfestival, verbunden mit der herrlichen Landschaft des Siebengebirges sorgen für unvergessliche Momente am und auf dem Rhein.

Streng limitiert auf 1333 Tickets ist „Unter Schwarzer Flagge“ ab sofort exklusiv im Amphi Shop unter www.amphi-shop.de zum Vorverkaufspreis von 69,00 € zzgl. 6,00 € Vvk.-Gebühren, zzgl. Versand erhältlich.

Der Ticketpreis enthält die Rheinschifffahrt an Bord der MS RheinEnergie am 12.05.2018 von Köln nach Königswinter und zurück.

NICHT IM TICKET ENTHALTEN sind aufgrund der vielfältigen freien Gestaltungsmöglichkeiten während des Landgangs etwaige Eintrittsgelder für Sehenswürdigkeiten der Stadt Königswinter sowie anfallende Reise-, Unterkunfts- & Verpflegungskosten aller Art.

Informationen zu möglichen Preisnachlässen für „USF-Teilnehmer“ finden sich unter www.usf-cruise.de/tourismus.html . Der Eintritt zu den örtlichen Sehenswürdigkeiten wird an der jeweiligen Kasse vor Ort entrichtet.

UNTER SCHWARZER FLAGGE

12.05.2018 – KÖLN | MS RHEINENERGIE

EISBRECHER + DIARY OF DREAMS

UNZUCHT + NULL POSITIV

Datum:                                             12. Mai 2018

Einlass:                                            11:00 Uhr

Abfahrt:                                            12:00 Uhr

Landgang Königswinter:            16:30 – 19:30 Uhr

Rückkehr:                                       ca. 23:30 Uhr

Infos unter:                                     www.usf-cruise.de

Tickets unter:                                 www.amphi-shop.de

Eine Bochumer und Bamberger Koproduktion: Willkommen im In­t­ri­gan­ten­stadl

Romy Schmidt (Dritte von links) und ihr Team (Foto: Dirk Krogull)

Einer der Gründe, warum es in weiten Teilen des Ruhrgebiets so aussieht wie in Bitterfeld vor der Wende, ist, das Leistung und Erfolg nichts zählen. Wichtig sind ein paar gute Kontakte, ein Parteibuch schadet auch nicht. Das bekam nun auch die Intendantin des Bochumer Prinzregenttheaters Romy Schmidt zu spüren. 

Besucherrekorde, gute Kritiken und eine gute Stimmung im Ensemble. Eigentlich war alles klar: Nach zwei erfolgreichen Jahren hätte der Vertrag von Romy Schmidt, der Intendantin des Prinzregenttheaters, eigentlich verlängert werden müssen. Eigentlich, denn das Gegenteil geschah: Die nun beginnende Spielzeit wird ihre letzte in Bochum sein. Im kommenden Sommer ist Schluss. Das ist für Bochum bedauerlicher als für Schmidt, die eigentlich was besseres verdient, als in der kulturell immer provinzieller werdenden Stadt zwischen Essen und Dortmund zu arbeiten.  Zu sagen, das Bochumer Schauspielhaus zehre vom Ruhm besserer, vergangener Tage, wäre übertrieben, denn die liegen nun schon so lange zurück, dass es nichts mehr zum Zehren gibt. Längst ist das Theater Dortmund besser, moderner, wichtiger und einfallsreicher, und auch wer Konzerte sehen will, tut das besser in Köln, Dortmund oder, ja,

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Die große Ausstiegsmanie

 

Traumpaar: Billiges Benzin und schöne Autos!


Wer im Jahr 2017 erzählt, unser aller Gesundheit würde durch Autoabgase leiden, hat einiges nicht mitbekommen. Von unserem Gastautor Thilo Spahl.

„Die Führungsetagen von VW und Opel, Ford, BMW und Mercedes-Benz müssen sich inzwischen vorkommen wie in einer Zeitmaschine. Mit einem Knopfdruck wird die wichtigste Branche des Landes um mehr als zwei Jahrzehnte zurückgeworfen (…) Das Auto, zumindest wenn es von einem Dieselmotor angetrieben wird, ist für viele bereits wieder der Umweltschädling Nummer eins. Bis vor kurzem sah das noch ganz anders aus. Der Diesel galt als sparsam und mithin umweltfreundlich, die Manager waren mehr oder minder erfolgreich, auch weil die deutschen Firmen bei dieser Technologie weltweit an der Spitze lagen.“

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Zeitzeugen ‑ „bodo“ im September

Die neue „bodo“ ist da. In der Septemberausgabe des Straßenmagazins: Bäume älter als das Ruhrgebiet, Depeche Mode im Interview, eine Regionsschreiberin auf der Suche nach dem Ruhrgebiet, Stadtführungen durch das wohnungslose Dortmund, Schulanfang in der Nordstadt, Zuhören als Beruf uvm.

Melanie Huber

Als Regionsschreiberin erkundet Melanie Huber aus Kiel für vier Monate das Ruhrgebiet und verwandelt es in Literatur. Ein Gespräch über Grenzen, Etiketten und Ruhrgebietskomödien.

Depeche Mode

Im Interview ziehen Dave Gahan, Martin Gore und Andy Fletcher Linien von ihren musikalischen Anfängen in der Thatcher-Ära zu ihrem aktuellen Album „Spirit“ und sprechen über Trump und das „Desaster“ Brexit.

250 Jahresringe

In der ganzen Region stehen lebendige Zeugen des vorindustriellen Ruhrgebiets. Ein Besuch bei beeindruckenden Platanen, Blutbuchen und Zuckerahornbäumen.

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Der Ruhrpilot


Debatte: 
Deniz Yücel ist eine politische Geisel der Türkei…Welt
NRW: Holthoff-Pförtner ist nicht mehr für Medienpolitik zuständig…RP Online
NRW: Anzahl der Straftaten durch Zuwanderer konstant…General Anzeiger
Debatte: Warten auf ein Wunder…FAZ
Debatte: Der rechte Platz für solche Leute…Jungle World
Debatte: CDU stimmt mit AfD – Linke fordert Vertrauensfrage…Welt
Debatte: Der Sommer, der nicht zum Aushalten war…FAZ
Debatte: Die ideologischen Seiten des Klimawandels…NZZ
Ruhrgebiet: Das Ruhrgebiet, ein deutsches Tal der Könige…Welt
Ruhrgebiet: lit.Ruhr startet im Oktober mit 82 Veranstaltungen…KStA
Ruhrgebiet: ThyssenKrupp streicht 1000 Stellen…Der Westen
Bochum: Romy Schmidt bleibt nur noch ein Jah…Coolibri
Bochum: Investoren bauen 67 Meter hohen Studentenwohnturm…WAZ
Bochum: Weitere  Anhebung der Grundsteuer…WAZ
Bochum: Gedenken an Betti Hartmann…Bo Alternativ
Duisburg: Streit um hässlichen Trafo am Loveparade-Mahnmal beigelegt…WAZ
Essen: Asyl-Betreiber und Ratsherr Arndt Gabriel verlässt die SPD…WAZ

„Freispruch!“ – Die neue Live-Tour mit Martin Rütter

Foto-Credit: Guido Engels / Mina Entertainment

 

Deutschlands wohl bekanntester Hundetrainer und Buchautor Martin Rütter geht ab November diesen Jahres mit einem brandneuen Bühnenprogramm auf Tour.

Nach “Hund-Deutsch/Deutsch-Hund” (2010), “Der tut nix! “(2012), “nachSITZen” (2014),ist “Freispruch!” seine mittlerweile vierte Show, mit der der Duisburger Hundeprofi sein Publikum begeistern wird.

Martin Rütter  wurde seit Mitte der 1990er Jahre durch eine Reihe von Fernseh- und Bühnenproduktionen über den Umgang mit Hunden bekannt. Seit 1995 betreibt er das Zentrum für Menschen mit Hund bei Erftstadt und bildete dort Hunde und ihre Halter nach der von ihm entwickelten Methode D.O.G.S. (Dog Orientated Guiding System = am Hund orientiertes Führungssystem) aus.

In seinem neuen Live-Programm „FREISPRUCH!“ hält der einzig wahre „Anwalt der Hunde“.  ein bellendes Plädoyer für die Beziehung von Hasso und Herrchen.

Im Auftrag der Hunde und zur Aufklärung ihrer Menschen. Martin Rütter räumt mit dem Mythos des notorischen Problemvierbeiners ein für alle Mal auf. Er holt sie runter von der knochenharten Anklagebank: die Ausgestoßenen, die Ausgesetzten und die Ausgebüxten. Denn was wir alle längst wissen, aber kaum zu denken wagen, bringt der Hundepro Nummer eins unmissverständlich auf den Punkt: SCHULD ist nie der Hund. „Aber wer eigentlich dann? Und warum?“.

Martin Rütter klärt uns auf – in seiner neuen Live-Show „FREISPRUCH!“. Er lotst uns in seiner unvergleichlichen Art zielsicher durch den skurrilen Beziehungsdschungel von Mensch und Hund. Er zückt den Spiegel der wirklichen Wahrheit. Denn Martin Rütter weiß ganz genau: Der tierischmenschliche Alltag hat seine eigenen Gesetze. Und jeder Problemfall seine eigene Geschichte. Auch wenn der Postbote zum Jagdobjekt umfunktioniert wird, auch wenn Bello am Essenstisch zum König der Bettler mutiert und wenn sich der ach so freundliche Schwanzwedler plötzlich doch als rasender Rüpel entpuppt, dann plädiert der Verteidiger aller Vierbeiner ganz klar auf „FREISPRUCH!“.

Denn schließlich wird er uns erzählen, wer’s wirklich verbockt hat. „FREISPRUCH!“ die neue Live-Show von und mit Martin Rütter. Fachlich. Analytisch. Und vor allem richtig lustig.

Auf seiner umfangreichen Tour wird Rütter im Frühling nächsten Jahres auch bei uns in der Nähe vorbeikommen. Da die ersten Termine bereits ausverkauft sind, sollten sich alle Hundefreunde unter uns ihr Ticket für folgende Termine:

01.03.2018 Dortmund

16.03.2018 Köln

28.04.2018 Oberhausen

20.12.2018 Düsseldorf

16.01.2019 Bochum

schon mal schleunigst sichern!

 

Weitere Infos unter: www.mina-entertainment.de/

Foto-Credit: Guido Engels / Mina Entertainment
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NRW: Erdogan lässt 173 Menschen und 40 Institutionen bespitzeln

Recep Tayyip Erdogan Foto: swiss-image.ch/Photo by E.T. Studhalter Lizenz: CC BY-SA 2.0

Der türkische Geheimdienst MIT bespitzelt nach Erkenntnissen der Landesregierung alleine in Nordrhein-Westfalen 173 Menschen und 40 Institutionen. Die Information geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervor. Der Landesregierung  wurden entsprechende Informationen vom Bund übergeben. Das Land hat Kontakt zu den Betroffenen aufgenommen. Das Land befürchtet, dass der türkische Geheimdienst weitere Personen bespitzelt.

Vertrag nicht verlängert: Die dritte Spielzeit von Romy Schmidt am Prinzregenttheater wird ihre letzte sein!

 

Am Bochumer Prinzregenttheater steht die neue Spielzeit bevor. Offiziell beginnt sie am 30. September 2017 mit der Premiere von Jean Genets „Die Zofen“ unter der Regie von Frank Weiß, in Wirklichkeit aber beginnt sie mit einem Paukenschlag ganz anderer Art: Romy Schmidts dritte Spielzeit am Prinzregenttheater wird ihre letzte sein – ihr Vertrag als Theaterleiterin wurde nicht verlängert. Im Sommer 2018 ist Schluss.

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Ließ das BKA Dogan Akhanli ins offene Messer laufen?

Dogan Akhanli Foto: Raimond Spekking Lizenz: CC BY-SA 4.0


Hätte das BKA die Festnahme Dogan Akhanlis durch eine Warnung an ihn verhindern können? Akhanlis  Anwalt Ilias Uyar erhebt schwere Vorwürfe.

Der Kölner Schriftsteller Dogan Akhanli sitzt immer noch in Spanien fest. Die Löschung der Red Notice hat keine Auswirkungen auf Dogan Akhanlis Auslieferungsverfahren, er darf weiterhin nicht nach Deutschland ausreisen. Akhanlis Anwalt Ilias Uyar ist sich mittlerweile sicher, dass die Festnahme in Spanien hätte verhindert werden könne, wenn das Bundeskriminalamt den Schriftsteller mitgeteilt hätte, dass die Türkei ihn über Europol zur Fahndung ausgeschrieben hatte: „Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand hatte die Türkei das Bundeskriminalamt (BKA) sowohl im Jahr 2014 als auch im Jahr 2015 an die Red Notice und damit auch an das Auslieferungsbegehren erinnert. Es wäre unseres Erachtens richtig gewesen, wenn die zuständigen deutschen Stellen die Löschung der Red Notice gegenüber Interpol bereits zu diesem Zeitpunkt, nämlich vor zwei Jahren, initiiert hätten. Die Gefahr einer Verhaftung im europäischen Ausland wäre dann verhindert worden. Dass diese Gefahr konkret und nicht lediglich theoretischer Natur war, hat die Verhaftung von Dogan Akhanli im Urlaub gezeigt. Das BKA hat weder die Löschung der Red Notice initiiert noch unseren Mandanten über das zweimalige Auslieferungsgesuch der Türkei aus 2014 und 2015 informiert.“

Gegenüber diesem Blog bezeichnete Uyar das Verhalten des BKA als „verantwortungslos“ Uyar erwartet nun vom BKA, dass  sämtliche Haftbefehle aus der Türkei gegen Deutsche und andere EU-Bürger überprüft werden müssen: „Staatsbürger der EU und anerkannte Flüchtlinge müssen zumindest innerhalb der EU reisen können, ohne sich der Gefahr einer Verhaftung und Auslieferung an die Türkei aussetzen zu müssen.“