Den Deutschen geht es bei ihrer Erinnerungskultur vor allem um sich selbst

Eine muslimische Gruppe demonstriert 2014 in Dortmund zusammen mit Neonazis gegen Israel. Foto: Laurin

Unser Schweizer Gastautor Emrah Erken (@AtticusJazz) hat Zweifel an der deutschen Erinnerungskultur. 

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„Schluss mit Attacken gegen Betriebsräte und Gewerkschaft“

Lidl Logo Foto: DMCGN Lizenz: CC BY 4.0


Nachdem die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) durch die Petition „Stoppt Union-Busting im Lidl-Lager Herne“ die systematische Bekämpfung von kritischen Betriebsräten und gewerkschaftlicher Organisation bei Lidl aufgedeckt hat, schaltet sich nun auch Günter Wallraff ein.

Wallraff stellt sich klar auf die Seite der mit Kündigungen bedrohten Betriebsräte: „Seit Jahrzehnten gehört der Lidl-Konzern zu den Unternehmen, die Gewerkschaften und Betriebsräte bekämpfen. Ich freue mich, dass Ihr im Lager Herne dagegenhaltet und für Eure Rechte als Arbeitnehmer eintretet.

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Kiffen war verboten?

Das Kleinwalsertal Foto: BDAttitude Lizenz: CC BY-SA 4.0


Unser Autor hat weder gerne noch oft gekifft. Dass Cannabis verboten war, ist ihm entgangen.

Im Januar 1980 war ich mit meiner Klasse in der Skifreizeit. Als Frankfurter Schulkinder waren wir natürlich in einer stadteigenen Skihütten im Kleinwalsertal untergebracht. Es war ein typischer Pubertierendenausflug: Nachdem wir auf den Pisten Skifahren gelernt hatten sprühten wir uns

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Nichts stärkt einen Aggressor mehr als Unentschlossenheit

Ayatollah Khamenei im Gespräch mit Vladimir Putin Foto: english.khamenei.ir Lizenz: CC BY 4.0


Es ist keine gute Zeit für den Frieden, sei es der zwischen Menschen oder zwischen Nationen und Ethnien. Denn für den Frieden reicht nicht nur der eigene Wille und Wunsch. Er setzt voraus, dass ihn alle wünschen und wollen.

Wenn nur einer es nicht tut, hat der Frieden ein Problem, obwohl er an sich eine gute Sache ist. Wie sonst soll ein Leben mit anderen zum Nutzen aller gelingen? Wie sonst soll Leid und Blutvergießen verhindert werden? Wie sonst sollen Kinder froh und sicher aufwachsen, Nachbarn zusammenhalten und Nationen gedeihen? Wie sonst sollen Debatten produktiv geführt und Konflikte fair gelöst werden? Wie sonst können unterschiedliche Meinungen nebeneinander existieren und die Ergebnisse demokratischer Wahlen auch dann akzeptiert werden, wenn sie einem Teil der Wähler nicht gefallen?

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