Der November steht im Zeichen der “Neuen Deutschen Härte”

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[Megaherz – Matrix Bochum – 28.10.2014]
 Mit Megaherz, Hämatom, Stoneman, Haudegen, Heldmaschine und der Rammstein-Coverband Feuerengel stehen im November hier im Umkreis gleich sechs Band der sogenannten “Neuen Deutschen Härte” auf unseren Konzertbühnen.

[Megaherz – Matrix Bochum – 28.10.2014]

Megaherz wurde 1993 in München gegründet, ihr aktuelles Album „Zombieland“ erschien im November 2014. Alexander „Lex“ Wohnhaas, Christian „X-ti“ Bystron, Werner „Wenz“ Weninger, Jürgen „Bam Bam“ Wiehler und Christoph „Chris“ Klinke spielen am 18.11.2016 in der Turbinenhalle in Oberhausen. Supports: Eschenbach, Eizbrand,  Tickets Oberhausen !!!

Neue Deutsche Härte (NDH) ist eine vor allem seit dem internationalen Erfolg der deutschen Band Rammstein populär gewordene Variante harter Rockmusik, die sich durch Verwendung von provokativen deutschen Texten in Verbindung mit harten Metal-Gitarrensounds und einfachen Keyboard-Melodien auszeichnet. Die Standardbesetzung bilden (tiefer) Gesang, E-Gitarre, E-Bass, Schlagzeug und Keyboard. Durch die deutschen Texte und den Vergangenheitsbezug mancher Bands auch zu deutschsprachigem Mittelalter-Metal.

Bedeutende Initiatoren der NDH waren unter anderem Die Krupps, insbesondere aber Laibach, die durch martialisches Bühnengebahren und entsprechendem Gesang (sehr wichtig hier das rollende R) besonders starken Einfluss auf die Musik und die visuelle Erscheinung Rammsteins ausübten.

[Hämatom / 09.04.2016 – Matrix Bochum]

Hämatom wurde 2004 in Bayern gegründet, ihr aktuelles Album „Wir sind Gott“ erschien im April diesen Jahres. Nord, Süd, Ost und West werden am 18.11.2016 in der Weststadthalle in Essen und am 19.11.2016 in der Live Music Hall in Köln auf der Bühne stehen. Support apRon, Tickets Essen !!  Tickets Köln !!

[Haudegen – 15.12.2015 / Christuskirche Bochum]

Haudegen wurde 2010 in Berlin gegründet, ihr aktuelles Album „Lichtblick“ erschien im September 2015. Hagen Stoll und Sven Gillert werden am 25.11.2016 im Club Bahnhof Ehrenfeld in Köln und am 08.12.2016 in der Christuskirche in Bochum auf der Bühne stehen. Tickets Köln!!  Tickets Bochum !!

[Heldmaschine -22.05.2015 / Zeche Bochum]

Heldmaschine wurde 2011 in Koblenz gegründet, ihr aktuelles Album „Sexschuss“ erschien im September 2016. René Anlauff, Tobias Kaiser, Björn Müller, Tilmann Carbow, Dirk Oechsle und Andreas Schanowsk werden am 04.11.2016 in der Matrix in Bochum auf der Bühne stehen. Tickets Bochum !!

[Feuerengel / 28.11.2015  – Matrix Bochum]

Feuerengel wurde 2012 in Niedersachsen gegründet und sie sind eine Rammstein Coverband. Boris, +hors+en,  Farp, Daniel, Holger und X-oph werden am 19.11.2016 in der Matrix in Bochum auf der Bühne stehen. Tickets Bochum !!

Stoneman wurde 2012 in Niedersachsen gegründet und sie sind eine Rammstein Coverband. Boris, +hors+en,  Farp, Daniel, Holger und X-oph werden am 19.11.2016 im Rockpalast in Bochum auf der Bühne stehen. Tickets Bochum !!

Veranstalter und weitere Infos unter:

Headline Concerts, Killpop Events, Another DimensionMeistersingerkonzerte, Neuland Concerts

Alle Jahre wieder – Erdmöbel spielen ihren feinsten Indie-Pop zur Weihnachtszeit

Fotocredit : Matthias Sandmann
Fotocredit : Matthias Sandmann

Es ist schon schöne Tradition. Erdmöbel und Weihnachten, das gehört zusammen wie Topf und Deckel !

Zum alljährlichen Weihnachtsfest haben auch 2016 die Erdmöbel wieder eine wirkliche Alternative zum ewig gleichen Christmas-Gedudel parat.

Mit ihrem Weihnachtsalbum Geschenk +3 (Jippie! Industrie / VÖ:27.11.2015) hauchen sie  einer Sammlung von Liedern, die in unseren Räumen in der Vorweihnachtszeit kaum wegzudenken ist, neues Leben ein und schaffen es, durch ein erfrischendes Maß an Ironie und Kritik, die musikalische Weihnachtszeit mal wieder erträglicher zu machen und dabei das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren.

Ein ganz besonderer „Weihnachtssong“ darf dabei natürlich auch nicht fehlen. Im Gegensatz zu den zwei Liedern der beiden vergangenen Jahren, Ding, Ding, Dong (Jesus weint schon) und Goldener Stern, kommt das neue Werk Nonstop Christmas, in “Memorandum an James Last”, zwar in typischer Erdmöbel-Eigenart daher, ist aber um einiges friedlicher. Und es kommt noch besser. Mit Melodica und Aufs Christkind gibt es noch zwei Weihnachtstracks mit obendrauf.

Fotocredit Ekki Maas
Fotocredit Ekki Maas

Erdmöbel gibt es bereits seit 20 Jahren. Hervorgegangen ist das Kult-Quartett um den Sänger und Songwriter Markus Berges aus dem Duo The Coffins (mit Christian Wübben), das englischsprachige Popmusik spielte.

Unter ihrem neuen Bandnamen Erdmöbel besannen sich die beiden, zusammen mit Ekki Mas und Wolfgang Proppe, in federleichten Indie-Pop-Songs auf ihre Muttersprache zurück.

Bislang brachten Erdmöbel eine stolze Anzahl an Studioalben heraus, darunter das Konzeptalbum No. 1 Hits (2007), auf dem die Gruppe internationale Charthits, unter anderem von Kurt Cobain, Kylie Minogue, Bee Gees, Vengaboys und Robbie Williams, in deutscher Sprache neu interpretiert.

Mit den Jahren ist es bei Erdmöbel zur schönen Tradition geworden, zu Weihnachten ein sogenanntes Jahresendlied zu veröffentlichen. Das bekannteste dürfte Weihnachten (2006) sein, die deutsche Version von Whams „Last Christmas“.

Die Termine für dieses Jahr ganz hier in unserer Nähe :

Mi 14.12.2016 Düsseldorf Savoy Theater

Fr 16.12.2016 Dortmund Domicil

Sa 17.12.2016 Aachen Musikbunker

Mo 19.12.2016 Köln Kulturkirche

Di 20.12.2016 Köln Kulturkirche

Tickets gibt es hier !

Veranstalter : Meistersingerkonzerte  & Popversammlung

Das Konzert von Heinz Rudolf Kunze im FZW Dortmund

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„Schön, dass ihr da seid. Wir hatten auch nichts anderes vor“, begrüßte Heinz Rudolf Kunze sein Publikum am gestrigen Abend im FZW Dortmund.

Seit 35 Jahren rockt der gebürtige Westfale Heinz Rudolf Erich Arthur Kunze, der im November diesen Jahres seinen 60. Geburtstag feiern wird, nun schon die Bühnen der Republik. Seinen bislang größten Single-Erfolg feierte er 1985 mit “Dein ist mein ganzes Herz”. Am gestrigen Abend rockte er die große Bühne im Dortmunder Westend und brachte sein zahlreich erschienenes Publikum zum textsicheren und leidenschaftlichen Mitsingen und Mitklatschen.

Heinz Rudolf Kunzes Songs sind sehr vielseitig, mal nachdenklich, mal humorvoll, dann wieder rockig und emotionsgeladen, die Auseinandersetzung mit deutschen Zuständen und Befindlichkeiten zieht sich dabei wie ein roter Faden durch alle seine Werke. Seine Fans lieben und feiern ihn dafür. Und vor allem für seine nicht enden wollende Leidenschaft zur Musik, die in all seinen Liedern steckt und die auch gestern Abend wieder ganz deutlich wurde.

Mitgebracht hatte er ein großes Repertoire an Musik, die er gemeinsam mit seiner “ Verstärkung” im Rücken und einem präzisen und satten Sound präsentierte.

Songs seiner neuen beiden Alben, die in diesem Jahr erschienen sind. Im Februar 2016 „Deutschland“ : ein Werk, in dem sich das Genie eines Mannes zeigt, der sich die Brille des kritischen Beobachters aufsetzt, den Blick zielstrebig auf Probleme gerichtet, denen andere nur zu gerne den Rücken kehren. Am 30.September „Meisterwerke: Verbeugungen“, ein Album, auf dem  Kunze erstmals nur deutschsprache Fremdtitel aus 5 oder 6 Jahrzehnten Popularmusik, angefangen bei Hildegard Knef bis hin zu den Einstürzenden Neubauten, singt.

Aber es gab auch viele alte Hits auf die Ohren, und Kunze gelang es, sie alle thematisch so miteinander zu verbinden, dass der Abend zu einer großartigen Geschichte heranwuchs.

Somit bot er seinem jubelnden Publikum, was es für diesen Abend erwartet hatte, nämlich Leidenschaft, Sprachgefühl, Empathie und Unzufriedenheit in seiner ganz persönlichen und eigenen Mischung. Hier sind die Fotos:

Veranstalter Handwerker Promotion

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Der Ruhrpilot

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Ruhrgebiet:
ThyssenKrupp Konzernfassade mit tiefen Rissen…RP Online
NRW: CDU kürt Spitzenkandidaten im Februar…Kölnische Rundchau
NRW: Rund 70 Kaiser’s-Filialen könnten wegfallen…RP Online
Debatte: Stand Up For Heresy…Quillette
Debatte: Eine Art Bundespräsident…FAZ
Debatte: In Deutschland wird jetzt weniger Demokratie gewagt…Welt
Bochum: Kaufleute fühlen sich getäuscht…Der Westen
Dortmund: Eine Stadt Stadt sucht ihre Kunstwerk…Der Westen
Dortmund: „Anatomie eines Großraumbüros“…Nordstadtblogger
Duisburg: Räumungswelle in Marxloh – Klagen über rabiates Vorgehen…Der Westen
Essen: Medikamentenversuche an Heimkindern…Der Westen

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Das Elend Bochums, des Ruhrgebiets und Norbert Lammert

 

Norbert Lammert Foto: Gerd Seidel Lizenz: CC BY-SA 3.0
Norbert Lammert Foto: Gerd Seidel Lizenz: CC BY-SA 3.0

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) wird im kommenden Jahr nicht mehr für den Bundestag kandidieren. Wenn es für ihn und uns gut läuft, wird der Bundespräsident, wenn nicht wird er sich aus der Politik zurückziehen, dass es ganz ruhig um ihn werden wird glaube ich nicht, das würde nicht zu ihm passen.

Lammert ist ein kluger, redegewandter Politiker, gebildet und witzig, eine Kombination die man, zumal unter Abgeordneten aus dem Ruhrgebiet, selten findet. Für eben dieses Ruhrgebiet setzte er sich immer ein, dass es sowas wie einen Regionalverband Ruhr heute noch gibt, dass er

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„Head Carrier“ – Pixies präsentieren ihr neues Album in Köln

Pixies, das sind aktuell  die drei Gründungsmitglieder Black Francis, Joey Santiago und David Lovering, Bassist Paz Lenchantin ist seit 2014 mit an Bord.

1986 gründete sich die Independent-Band aus Boston. Während eines Konzertes im Vorprogramm der Throwing Muses fielen sie ihrem späteren Manager Gary Smith auf, der mit ihnen ein Demo-Band mit siebzehn Stücken produzierte (The Purple Tape).

Dieses Demo-Band geriet auch in die Hände der Plattenfirma 4AD, die sie daraufhin unter Vertrag nahm. Aus acht Stücken des Demos entstand 1987 die erste Veröffentlichung der Pixies, die EP „Come On Pilgrim“. Im Jahre 1988 entstand schließlich das erste Album der Band, „Surfer Rosa“, produziert von Steve Albini. Surfer Rosaenthält den heute sicherlich berühmtesten Song der Band, Where Is My Mind?, und gilt rückblickend als eine der wichtigsten Rockplatten der 1980er. Beide Alben wurden bei späteren Veröffentlichungen auf einer CD zusammengefasst.

Mittlerweile liegen 30 Jahre Bandgeschichte hinter den Pixies.

Am 18. Juli diesen Jahres spielten sie in der Zitadelle Spandau in Berlin, wo sie die Gelegenheit nutzten, gleich ein paar neue Stücke von ihrem zweiten Post-Reunion-Album „Head Carrier“, das am 07.Oktober erschienen ist,  live zu testen. Darunter auch die erste Single „Um Chagga Lagga“. Produziert wurde die Platte von Tom Dalgety, der zuletzt schon Killing Joke einen neuen Klang gegeben und Royal Blood abgemischt hat, in den Rak Studios in London. Dabei hat er das Markenzeichen der Pixies, diesen einzigartigen Mix aus Surrealismus, Psychedelia, Dissonanz und Surf Rock unangetastet gelassen und nur behutsam modifiziert. Und er hat die Stimme der neuen Bassistin Paz Lenchantin, die jetzt neben den Gitarristen Black Francis und Joey Santiago und Schlagzeuger David Lovering fest zur Band gehört, mit ins Spiel gebracht, die mit ihren coolen und verträumten Sopran beispielsweise das Stück „All I Think About Now“ prägt.

Was dem neuen Werk besonders gut tat: Erstmals in ihrer langen Karriere konnten die Pixies sich Zeit lassen. Innerhalb von sechs Wochen entstanden eine Fülle von Songs, von denen es nach einem langen Entscheidungsprozess zwölf auf „Head Carrier“ geschafft haben. Aber natürlich sind die Pixies in erster Linie eine Live-Band, das hat sich in all den Jahren nicht geändert. Die intensiven Shows haben so viele Fans dazu gebracht, selbst eine Band zu gründen, wie man das von kaum einer anderen Band behaupten kann. Neben den vielen Soloprojekten der Musiker sind die Pixies bis heute eine der aufregendsten Bands, die man auf einer Bühne erleben kann. Ihr Repertoire ist riesig, jeder Auftritt ist neu, keine Version eines Songs gleicht der anderen. Das konnte man gestern in Berlin erleben, und das wird auch in Köln so sein, wenn die Pixies im November ein weiteres Konzert spielen werden.

24.11.2016 Köln | Palladium

SUPPORT: FEWS

Tickets und weitere Infos gibt es unter www.fkpscorpio.com !!

Dortmund: Im Norden wohnen die Horden

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Sonnenaufgang in der Nordstadt


Die Dortmunder Nordstadt ist das härteste Stück Ruhrgebiet. Der Stadtteil gilt seit über 100 Jahren als Krisengebiet und ist zugleich eines der schönsten und aufregendsten Quartiere des Reviers. Hipster, Junkies, Dealer und Malocher-Rentner leben hier nebeneinander auf engstem Raum.

Wenn Dirk Hamelmann die Nordstadtwache verlässt, muss er nur ein paar Minuten gehen, bis er auf die ersten Dealer trifft. Sie stehen auf Münsterstraße. Dort bieten junge Schwarz- und Nordafrikaner offen Haschisch und Kokain. Der Erste Polizeihauptkommissar und stellvertretende Leiter der Wache schiebt seinen Dienst in einem Bezirk, der bundesweit immer wieder als No-Go-Area bezeichnet wird: Der Dortmunder Nordstadt. Erst in der vorletzten Woche sorgte ein Vorfall für eine Debatte im nordrhein-westfälischen Landtag: Als eine Zivilstreife am vorletzten Samstagnachmittag sah, wie ein junger Mann auf der Mallinckrodtstraße ein

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