The Meteors, Freitag, 27. November, 20.30 Uhr, MTC, Köln
The Meteors, Freitag, 27. November, 20.30 Uhr, MTC, Köln

Debatte: „Der Islamische Staat muss mit militärischen Mitteln bekämpft werden“…FAZ
NRW: „Wir wollen Flüchtlinge sinnvoll beschäftigen“…Welt
NRW: Schweizer Bankdaten an Griechenland…NZZ
NRW: Abschiebung im Morgengrauen…RP Online
NRW: Deutsche fühlen sich glücklicher – NRW nur noch auf Platz Acht…WZ
NRW: Kommunalpolitiker erhalten mehr Aufwandsentschädigung…Der Westen
Debatte: Warum die Abschaffung des Bargelds eine Utopie ist…Welt
Debatte: Das große arabische Aber…Zeit
Debatte: Der Aktionskünstler als Verbrecherlein…Novo Argumente
Debatte: Die große Versöhnung…Jungle World
Ruhrgebiet: Auguste Victoria – Diese Zeche ist bald Geschichte…Bild
Ruhrgebiet: Landesbetrieb baut Brücke an die falsche Stelle…Der Westen
Ruhrgebiet: Ruhrpott-Karneval Geierabend macht Hamm zur Partnerstadt…WA
Bochum: Wendland, Pouryousefi, Zarske und Ermann nach der OB-Wahl…Der Westen
Dortmund: Sanierungsarbeiten auf Envio-Gelände im Dezember…Nordstadtblogger
Duisburg: Stadtwerke bald Eigentümer eines Braunkohlereviers?…Der Westen
Essen: Wenn Paß und Kufen aufeinander treffen…Der Westen

In diesen extrem schnelllebigen Zeiten im Profifußball kippt die Stimmung auch rund um die Dortmunder Borussia aktuell scheinbar mal wieder von einem Extrem ins andere. Zumindest bei Fans und Medien.
Nach sieben Pflichtspielen ohne Niederlage sahen viele im BVB schon wieder den einzig wahren ‚Bayernjäger‘, frohlockten vor dem Auftritt am Freitag in Hamburg bereits wieder mit der (über Nacht) lockenden Verkürzung des Punkteabstands auf den Ligaprimus auf zwei Zähler. Daraus wurde bekanntlich nichts. Im Gegenteil. Nachdem die Schwarzgelben in Hamburg mit 1:3 unterlagen und die Münchener ihr Spiel auf Schalke mit ebendiesem Ergebnis gewannen, beträgt der Vorsprung des Tabellenführers auf den ärgsten Verfolger schon wieder ernüchternde acht Punkt. Bitter genug.
Doch als wenn das an schlechter Stimmung im Umfeld der Dortmunder alleine noch nicht reichen würde, wurden auch zwei weitere Schlechte-Laune-Debatten rund um die Dortmunder gestartet.

Am Freitag hielt sich der WDR mit der Berichterstattung über die ESC-Pläne der Kassierer noch ein wenig zurück und übte sich in Solidarität mit dem Schwestersender NDR, der für das ganze Naidoo/ESC-Desaster verantwortlich war. Gestern dann berichtete der WDR über die Kassierer und ihre ESC-Bewerbung live aus dem Mandragora. Zu sehen ist das in der Mediathek ab Minute 6.16.

Herber Gröneymeyer hat eine Pressekonferenz zu seiner 2016 laufenden „Dauernd Jetzt“-Tour gegeben. Die Kollegen der WAZ haben über diese Pressekonferenz nicht berichtet, weil dass Management von Grönemeyer eine weitreichende Kontrolle der Zitat verlangt hat. Da wir keine Hemmungen besitzen, haben wir uns dem Grönemeyer Diktat natürlich unterworfen, um unseren Lesern nun beinahe exklusive Zitate zu bieten.
Zu Beginn der Pressekonferenz äußerte sich Grönemeyer zu dem aktuellen Thema in der deutschen Musikantenszene: Xavier Naidoo: „Natürlich finde ich diese Heulboje unerträglich, aber ich konnte schlicht nicht ertragen, dass auch noch der letzte Mannheimer Aushilfsrapper mit seiner Meinung zu Naidoo in die Medien kam. Also habe ich auch noch schnell irgendwas mit Solidarität erzählt, damit ich im Vorfeld dieser Pressekonferenz etwas Aufmerksamkeit bekomme.“ Dann lächelte Grönemeyer verschmitzt, lehnte sich zurück und blickte in den mit Journalisten gut gefüllten Raum: „Und es hat ja auch geklappt“
Zur Tour selbst sagte Grönemeyer wenig: „Ihr kennt das doch. Die alten Hits, ein paar neue Sachen und am Ende „Bochum“ als Zugabe. Es ist doch immer das Gleiche.“ Wichtig sei letztendlich, dass das Publikum eine gute Zeit habe und sich ordentlich betrinkt: „Wir haben festgestellt, das Betrunkene mehr T-Shirts kaufen.“ Dies sei auch ein Grund, die Bierpreise auf der Tour stabil zu halten.
Auf sein Verhältnis zu Presse angesprochen fand der Sänger deutliche Worte: „Künstler und Medien leben in einer Symbiose. Wir können ja nicht ohne einander. Ihr seid sowas wie Bakterien auf meiner Haut. Seid ihr weg, leidet mein Abwehrsystem, seid ihr zu viele, bekomme ich Ausschlag.“ Es sei immer schwierig, da die richtige Balance zu finden. „Es ist ja auch nicht einfach, ein passendes Duschgel zu finden.“ Hätte man wie er eine empfindliche Haut, sei das sogar eine sehr komplizierte Angelegenheit. Grönemeyer lobte schließlich die Produkte von Nivea: „Die sind nicht so stark parfümiert.“
Später beantwortete Grönemeyer noch Fragen von Journalisten zur Flüchtlingskrise („Schlimm“), der Situation im Syrien („Sehr schlimm“), zum Hunger in der Welt („Mein Freund Bono sagt, das ist wirklich schlimm“) und zu Angela Merkel („Wenn es richtig schlimm ist, ruft sie mich an“).
Dann hatten wir alle unseren Kaffee ausgetrunken und gingen zufrieden an unsere Computer, um über die Pressekonferenz zu schreiben.

Das Flüchtlingsthema spaltet Deutschland. Es beherrscht seit Monaten die Medien und wurde nur kurz durch die grausamen Terroranschläge aus den Schlagzeilen verdrängt. Das Flüchtlingsthema polarisiert die Gesellschaft, bringt den rechtsextremen Parteien Zulauf und stellt zum ersten Mal, ausgerechnet zu ihrem zehnjährigen Amtsjubliäum, die Kanzlerin in Frage. Von unserem Gastautor Volker Eichener
Mit Recht wird die Integration der Flüchtlinge als Herausforderung an Politik und Gesellschaft von historischer Dimension bezeichnet. Die Kanzlerin sagt „Wir schaffen das“ – aber leider nicht, wie. Dabei könnten wir damit beginnen, die Flüchtlinge mit ganz normalem Wohnraum zu versorgen – das geht leichter als gedacht.
Die Kasernierung der Flüchtlinge in Turnhallen, Zelten oder Containern ist ein unhaltbarer Zustand. Wenn so viele Menschen in einer extremen Stress-Situation auf engstem Raum ohne
Jen Brown, Donnerstag, 26. Oktober, 20.00 Uhr, Sissikingkong, Dortmund

NRW: Inklusion gelingt an vielen Schulen nicht…Welt
NRW: An Schulen fehlen 7000 Sonderpädagogen…RP Online
NRW: Ehrenamtler bekommen nach Kritik Hausverbot im Landesasyl…Der Westen
NRW: Grüne gegen Aufwertung muslimischer Verbände…Islamische Zeitung
Debatte: Pulverfass der Weltpolitik…FAZ
Debatte: Terror und Flüchtlinge werden uns Wohlstand kosten…Welt
Debatte: Unser Freund, der Kopf-ab-Saudi…Spiegel
Debatte: „Den harten und ärgerlichen Teil der Freiheit deutlich machen“…Novo Argumente
Debatte: „Dass die Religion nicht über der Verfassung steht“…Cicero
Ruhrgebiet: Zwischen Mülheim und Essen eröffnet am Freitag ein „Radschnellweg“…Welt
Ruhrgebiet: Metropolradruhr fährt weiter in den roten Zahlen…Der Westen
Bochum: Angeklage Veröffentlichung einer Montage von John Heartfield…Bo Alternativ
Bochum: Gruner + Jahr zahlt Millionen für Start-up Employour…Der Westen
Dortmund: Stadt weist Klagen wegen Flüchtlingsunterbringung zurück…Der Westen
Duisburg: Der Nächste Outlet-Planer, bitte…RP Online
Essen: Flüchtlingen droht Abzocke…Der Westen
Essen: Stadt setzt Ex-GVE-Chef vor die Tür…Der Westen

In Frankfurt diskutierte am vergangenen Mittwoch die Friedensbewegung über den Umgang mit dem Islamischen Staat. Viele würden gerne mit den Terroristen verhandeln und waren enttäuscht, dass die gar keine politischen Forderungen haben.
Das Haus am Dom ist die gute Stube der Frankfurter Katholiken. Im Schatten des Domes gelegen, in dem die letzten zehn Kaiser des heiligen römischen Reiches deutscher Nation gekrönt wurden, trifft man sich zu Diskussionen über die Befindlichkeiten von Männern oder Religion und Alter. Am Mittwoch Abend stand allerdings härtere Kost auf dem Veranstaltungsplan: Gemeinsam mit der katholischen Friedensgruppe Pax Christi und der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG/VK) lud das Haus zu einer Diskussion über das Thema „Islamische Staat – Vernichten oder diplomatisch anerkennen?“ Nach den Anschlägen von Paris und der Bombe in einem russischen Flugzeug, nach Tausenden von bestialischen Morden, dem Verkauf von Sklavinnen und Drohungen gegen fast jeden Staat auf der Welt, für den Menschenrechte mehr bedeuten, als das Recht, einem Andersgläubigen die Kehle durchzuschneiden, eine etwas absurd anmutende Frage.