[Fotos aus der Matrix in Bochum – Letzte Instanz]

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Letzten Donnerstag war die Dresdner Rockband „Letzte Instanz“ mit ihrem aktuellen Album „Im Auge des Sturms“ in der Matrix zu Gast. Seit fast 20 Jahren sind sie konsequent im Geschäft und können auf viele schöne Studio-Alben zurückblicken. Ihr Stil hat sich im Laufe der Jahre immer mal wieder gewandelt, von Mittelalter-Rock bis heute zu etwas ruhigerer deutscher Rockmusik, untermalt von Streichmusikelementen. Ein Stil, der sich vor allem durch den bereits dritten Sänger der Band Holly Loose gefestigt und etabliert hat. Hier sind die Fotos:

Und ich möchte es natürlich nicht versäumen, euch einige der nächsten Konzerte in der Matrix anzukündigen:

Am 14.11.2014 ist Anne Clark zu Gast, allerdings wird das Konzert in die Christuskirche Bochum verlegt.  Zeitgleich spielen Ewigheim in den Hallen der Matrix.

Am 15.11.2014 werden John Garcia und Illdisposed auf der Bühne stehen. Das zweite Konzert findet im neuen Rockpalast statt.

Und am 16.11.2014 wird Peter Heppner uns ,wiederum in der Christuskirche, sein Akustik-Set präsentieren.

Tickets Anne Clark (Christuskirche Bochum)

Tickets Ewigheim (Matrix Bochum)

Tickets John Garcia (Matrix Bochum)

Tickets Illdisposed (Rockpalast Bochum)

Tickets Peter Heppner (Christuskirche Bochum)

Erscheint zahlreich! 😉

[Das Comeback eines Skandalrockers – Billy Idol auf Tour]

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Lange Zeit war es ruhig um den Skandalrocker der 80-er Jahre, der damals mit drei großartigen Studioalben – Billy Idol (1982), Rebel Yell (1983) und Whiplash Smile (1986) und wasserstoffgebleichter Punkfrisur eine ganze Generation aufgemischt und nachhaltig geprägt hat.

Ich kann mich noch erinnern, wie ich damals, Ende der 80-er, zu Billy Idol’s “Sweet Sixiteen” im Bochumer Eistreff meine Runden gedreht habe und ihn großartig fand 🙂

Leider bahnte sich da aber schon das doch recht frühe Ende seiner steilen Karriere an. Herionabhängigkeit, ein schwerer Motorradunfall und weitere Alben, die aber mehr oder weniger floppten, ließen es um Idol ruhig werden.

Nach über zehn Jahren Pause und passend zu seinem 50-sten kam er 2005 zurück. Clean und erwachsen geworden und im Gepäck ein neues Album „Devil’s Playground“, mit dem er dann einige Jahre durch die Lande zog.

Und nun, wiederum neun Jahre später, läßt Billy Idol erneut von sich hören und das gleich doppelt.

Kings & Queens of the Underground heißt sein aktuelles und siebtes Studioalbum, das bei uns im Oktober auf den Markt kam, und gleichzeitig schrieb er viele Jahre an seiner Autobiografie Dancing With Myself, die nun auch erhältlich ist.

Und er ist auf Tour und wird am 18.11.2014 in der Düsseldorfer Mitsubishi Electric Halle für uns auf der Bühne stehen.

Sozusagen gleich um die Ecke und Tickets gibt es hier !

Weitere Informationen unter:

Dirk Becker Entertainment

 

Beate Zschäpe hört U2

Antilopen Gang, das ist eine Rapcrew aus Düsseldorf und Aachen bestehend aus Panik Panzer, Danger Dan, Koljah und auch NMZS, der sich 2013 das Leben nahm. 

Zusammen machen sie unterhaltsamen Rap, oftmals politisch. Mit „Fick die Uni“ landeten sie einen Hit, Koljah hatte Features mit Egotronic und Zugezogen Maskulin, Danger Dan wurde in der Jüdischen Allgemeine portraitiert. In ihrem neuen Song „Beate Zschäpe hört U2“ kriegen gleich mehrere Leute ihr Fett weg: KenFM, Elsässer, Antisemiten, Hamas-Freunde und viele mehr.

Seit gestern gibt es ihr Album „Aversion“ überall zu kaufen!

Essen: Protest gegen NPD-Kundgebung am 9. November

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Das Bündnis Essen stellt sich quer ruft für den morgigen 9. November zu Protesten gegen eine Kundgebung der NPD in Essen auf:

Das „Bündnis gegen Rechtsradikalismus und Rassismus – Essen stellt sich quer“
und der „Runde Tisch – Kray ist bunt“ rufen deshalb dazu auf,
den Aufmarsch der NPD zu verbieten.

Wenn er doch stattfinden kann,
rufen wir gemeinsam zu Gegenaktionen auf.

„Eine Kundgebung der NPD am 9. November ist widerwärtig“
hat Oberbürgermeister Pass zu Recht festgestellt.
Wir freuen uns, dass auch die Stadtspitze eindeutig Stellung bezieht.

1400 brennende Synagogen, angezündet durch einen gesteuerten nazistischen Mob,
30.000 Verhaftungen jüdischer Bürger, Hunderte Tote.
Dies ist der Anlass zum Gedenken an den 9. November 1938 und zu dem was folgte.

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Körperwelten der Tiere

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Braunbär

Die Ausstelung „Körperwelten“ bei der präparierte Menschen ausgestellt werden, war vor gut einem Jahr in der Stadt zu Gast. Die Körperwelten führten vor ihrer Eröffnung zu einer breiten Debatte in der Stadt, ob die Darstellung der Menschen grausam sei, und wo die ausgestellten Menschen her stammen. Jetzt ist eine neue Ausstellung aus dem Hause von Hagens in Bochum zu Gast: Die „Körperwelten der Tiere“. Die Ruhrbarone waren bei der Eröffnung.

Auch die neue Ausstellung des Ehepaares Gunther von Hagens und Angelina Whalley musste sich schon vor dem Bochumer Start mit Kritikern auseinandersetzen. Tierschützer forderten Nachweise über die Herkunft der Tiere. Der Veranstalter konterte und erklärte, für alle Tiere bei denen es erforderlich sei, die Papiere gemäß des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) zu verfügen.

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Der Ruhrpilot

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Ruhrgebiet: 
In vier Wochen wird in Bochum der letzte Opel gebaut…Der Westen
NRW: 
Kann der Länderfinanzausgleich gerecht sein?…Welt
Debatte: Ohrfeigen vom Drachentöter…FAZ
Debatte: Zentrum für politische Hässlichkeit…taz
Debatte: Die Linke ist die Spießerpartei des Landes…Welt
Debatte: Der Mann, der Hitler töten wollte…Cicero
Bochum: Denkmal-Debatte über Opel ist entbrannt…Der Westen
Dortmund: Keine Ratsgruppe – Neonazis wehren sich gegen Entscheidung…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Schaden für Handel und Wirtschaft…RP Online
Essen: Jürgen Lukat will für die PARTEI Oberbürgermeister werden…Der Westen

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Macker Police

jk9Dass Jungmänner den Blockwart im öffentlichen Raum spielen, ist nichts Neues. Das Entsetzen über die Sharia Police offenbart eine bittere Doppelmoral, denn die Polizei, die in Bonn-Tannenbusch seit Jahren über Rocklänge und Absatzhöhe wacht, die rumlungernden Männerbanden, haben dieser Moral nie wehgetan. Von unserer Gastautorin Halima Auerbach.

Eine Randmeldung war es wert, man hatte Flyer mit dem Aufdruck „Sharia Police“ im Bonner Stadtteil Tannenbusch entdeckt. Erst als die jungen Salafisten durch die Innenstadt zogen, um Passanten und Passantinnen mit ihren Moralvorstellungen aus dem 7. Jahrhundert zu belästigen, war ihnen die gewollte Empörung sicher. Dass Neu-Tannenbusch, der Stadt vorgelagerte Hochhausschluchten mit verdreckten Spielplätzen und verbrannten Kunststoffresten an Mauerecken – Überbleibsel von angezündeten Müllcontainern – Brutstätte des hiesigen Salafismus ist, sollte eigentlich klar sein: der Bombenleger vom Bonner Hauptbahnhof, Marco G., lagerte in seinem Kühlschrank unweit des Tannenbusch-Center seinen Sprengstoff. Bevor in Bad Godesberg eine Horde Salafisten der Auffassung war, sich wegen ein paar Karikaturen zur Affektivität einfallender Normannen regredieren zu dürfen, stand sich ein erheblicher Teil der Krieger Allahs in lächerlichen Klamotten und um den Kopf gewickelten Kufiyas an den Gleisen von Tannenbusch Mitte die Beine in den Bauch. Und am Supermarktregal im Einkaufszentrum 50 Meter weiter begegnet man täglich dem weiblichen Teil von Familien, der kollektiv hinter einem einheitlichen schwarzen Niqab verborgen Lebensmittel ranschafft; mit Gesichtsschleier bis unter die Augen und schwarzen Handschuhen. In Tannenbusch spielt sich das Drama ab, das sich nun mal vollzieht, wenn sich rassisierende soziale Ausgrenzung, bauliche und soziale Enge und eine Kultur von familiärem Sexualtabu und Triebunterdrückung in eilig aufgezogenen

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Essen: Protest gegen Ende von „Literatur im Folkwang“

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 Folkwang-Chef Tobia Bezzola hat die Reihe Literatur im Folkwang eingestellt. Gegen die Entscheidung protestieren Norbert Wehr (Schreibheft, Zeitschrift für Literatur) und
Beate Scherzer (Buchhandlung Proust), die Programm-Verantwort-lichen von „Literatur im Folkwang“ mit einem offenen Brief.

Seit bald 30 Jahren veranstalten wir in Essen monatliche Autorenlesungen. In unserer Reihe, der renommiertesten literarischen Reihe der Stadt, sind hunderte von Schriftstellern aufgetreten, darunter Nobelpreisträger (Günter Grass, Imre Kertesz, Herta Müller), Weltstars (Don DeLillo, Paul Auster, Peter Handke, Vladimir Sorokin, Cees Nooteboom) und Träger wichtiger deutscher Literaturpreise (u.a. Brigitte Kronauer, Durs Grünbein, Wilhelm Genazino, Navid Kermani, Jürgen Becker). Großartige Lesungen in vielen Fällen! Furiose mit Thomas Kling

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