Im Ruhrgebiet so verbreitet wie Sojamilch im Kaffee. In Berlin, Hamburg und Köln geht längst nichts mehr ohne Hip-Allergien. Via Dirk Borhart.
Wie es sich mit Roma in einem Haus lebt
Seit 20 Jahren lebe ich, mit einer kurzen Unterbrechung in der es mich in die Innenstadt verschlagen hatte, in der Nordstadt. Und ich lebe gerne dort. Seit nun 8 Jahren lebe ich in einem Haus am Blücherpark. Meine Vermieterin ist eine ältere Dame die in Hamburg lebt. Die Hausverwaltung kümmert sich und die Miete ist mit 4,90 pro qm absolut in normalen Bereich. Wir Mieter sind und waren immer eine bunte Mischung. Wir sind aus Menschen aus Afrika, Arabien und Deutsche. Familien, Singles, Rentner. Es gab nie mehr Probleme, wie es sie nicht auch in anderen Städten in ganz normalen Häusern gibt wo Menschen zusammenleben. Zum Januar 2012 wurden zwei Wohnungen frei, einfach durch normalen Wechsel. Von unserem Gastautor Thorsten Stumm.
Dann geschah aber etwas, dass ich vorher noch nie erlebt hatte. Wenige Tage vor dem 1. Februar sprach mich auf der Treppe der erste Nachbar an: „Haben Sie schon gehört, jetzt ziehen hier Zigeuner ein.“ Ich hatte es nicht gehört und bisher hatte ich mich noch nie bei einem Mieterwechsel dafür interessiert vorher zu erfahren, wer nun einzieht. Ich hatte nicht vor das zu ändern. Nach und nach sprachen mich aber alle anderen Mieter, auch solche mit, wie man wohl korrekt sagt, Migrationshintergrund an. Die Tonlage war durchgängig hysterisch und ängstlich. Zigeuner, hier, in unserem Haus, man liest ja so viel, die klauen wie die Raben, haben den bösen Blick, vermüllen unser Haus…..
Über die Vehemenz dieser Tiraden meiner Mitbewohner war ich doch überrascht.
Ich selber bin nun kein Heiliger, aber ich habe in den Jahren des Zusammenlebens mit vielen Menschen aus unterschiedlichen Nationen gelernt, dass selbst wenn sich ein Vorurteil auf den ersten Blick betätigt, es sich immer auf den zweiten Blick erklärte oder in Luft auflöste. Man musste allerdings auch zweimal hinschauen wollen. Auch diesmal war ich entschlossen, mit jedem der sich respektvoll und anständig mir gegenüber verhält, friedlich auszukommen.
Am 1. Februar 2012 standen dann mehre Kleinlastwagen vor unsere Tür und unsere neuen Mitbewohnern zogen ein. Genau wie sonst auch. Diesmal nur Menschen, denen man ansah, dass sie deutlich ärmlicher lebten. Ich grüßte jeden der mir Treppenhaus begegnete, was mir keine Mühe machte, tat ich ja sonst auch. Und erlebte die erste Überraschung.
Köln: Protest gegen das Jüdische Museum

In Köln organisiert sich der Protest gegen den Bau des Jüdischen Museums. Mit dabei einer der Macher des Anti-Nazi Festivals „Arsch huh, Zäng ussenander“.
Ein Zusammenschluss von verschiedenen Kölner Initiativen will bis Ende März drei Monate 50.000 Unterschriften gegen den Bau des Jüdischen Museums und den Ausbau der Archäologischen Zone sammeln.
Gut 50 Millionen wird das Projekt die Stadt kosten, den Betrieb wird später der Landschaftsverband Rheinland (LVR) finanzieren. 7000 Quadtratmeter Ausstellungsfläche sollen vor dem Rathaus entstehen. In das Museum werden zu den Resten eines römischen Stadthalterpalastes auch die Ausgrabungen der ältesten jüdischen Siedlung nördlich der Alpen integriert. Seit dem Jahr 321 ist jüdisches Leben in Köln nachgewiesen.
TU Dortmund beantragt Numerus Clausus für alle Lehramtsstudiengänge

Nach einer Mail an die Lehramtsfachschaften, die diesem Blog vorliegt, hat die Leitung der TU Dortmund die Einführung des Numerus Clausus für alle Lehramtsstudiengänge beantragt. Die Studenten wollen sich morgen um 14Uhr c.t. im AStA treffen, um über die Situation zu beraten:
Liebe Lehramtsfachschaften,
die technische Universität Dortmund plant ab dem kommenden Semester die
Einführung eines Numerus Clausus auf ALLE Lehramtsstudiengänge, d.h. ALLE
Lehramtsstudiengänge haben einen einheitlichen N.C.. Desweiteren werden
die Zulassungen auf 1080 begrenzt. Die zugelassenen Erstsemester können
sich dann frei entscheiden welche Fächer sie nehmen wollen.
Das hat zur Folge, dass kleine Lehramtsstudiengänge höchstwahrscheinlich
keine Studierende haben werden.Das Studierendenparlament ist der Meinung, dass der AStA einen
öffentlichen Brief schreibt.
Da die Zeit sehr knapp ist und den Antrag schon auf den Weg zu den
entsprechenden Ministerien ist, schlagen wir ein Treffen vor, um das
Problem zu thematisieren und eine Meinung zu dem Problem zu finden.Wir treffen uns am Donnerstag um 14Uhr c.t. im AStA.
Kabale und Liebe
Kabale und Liebe, Donnerstag, 7. Februar, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Frühstück
Stadt: Mager´s Fußstapfen…Radio91.2
BvB: Lewandowski vor Einigung mit Bayern München…Spiegel
BvB II: Kevin Großkreutz beim BVB “Ich war, bin und bleibe Borusse”…Süddeutsche Zeitung
Snack: Currywurst bei McDonald’s – Präsentation in Dortmund…Ruhr Nachrichten
Fankultur: No alcohol beyond this point!…Schwatzgelb
Stadtbahn: CDU will Stationen nach Theatern und Museen benennen…Ruhr Nachrichten
Flughafen: Air Berlin vorm Abflug…Ruhr Nachrichten
DASA: Jeder Zweite geht trotz Krankheit zur Arbeit…Spiegel
Triggerfinger
Triggerfinger, Donnerstag, 7. Februar, 19.00 Uhr, Kulturfabrik, Krefeld
Der Ruhrpilot
Debatte: Bundestagsverwaltung überprüft Peerblog…Focus
Debatte II: Peerblog – Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde…Indiskretion Ehrensache
Umland: Universität Düsseldorf erkennt Schavan den Doktortitel ab…FAZ
NRW: Lösungen finden für ein kreatives Schrumpfen…Der Westen
Ruhrgebiet: Gespräche über Opel-Zukunft ohne Ergebnis unterbrochen…Der Westen
Bochum: Straßenbau-Offensive angekündig…Der Westen
Bochum II: Klassenkampf light – Schauspielhaus zeigt Brechts “Im Dickicht der Städte”…Revierpassagen
Dortmund: Air Berlin vorm Abflug….Ruhr Nachrichten
Duisburg: Gebag will Schadensersatz von ehemaligem Vorstand…Der Westen
Essen: Stadt sieht sich fahrradfreundlich…Der Westen
Oberhausen: Grüne Höhn sucht Wahlkämpfer für vier Euro pro Stunde…Welt
Protest: Brüssel entscheidet über Eure Daten!…Netzpolitik
PeerBlog: Kommunikationsrisiko Steinkühler?
Als Düsseldorfer Focus-Büroleiter enthüllte Karl-Heinz Steinkühler CDU-Spitzelattacken gegen Hannelore Kraft. Als Theobald Tiger soll er beim Blog Wir in NRW tatkräftig an der Niederlage von CDU-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers mitgewirkt haben. Als PR-Berater ist er zum Risiko für seine Kunden geworden.
Als es ihm ganz schlecht ging und er um ein besseres Bild in der Öffentlichkeit rang, setzte der damalige Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland auf professionelle Kommunikationsberatung. Die sollte ihm der ex-Focus-Mann Karl-Heinz Steinkühler liefern, der immer wieder mit dem Blog „Wir in NRW“ in Verbindung gebracht wird. Kaum war das öffentlich geworden, war es vorbei mit dem PR-Mandat für Steinkühler. Und als kurz vor der Landtagswahl herauskam, das Steinkühlers Agentur üppige Aufträge durch die Landesregierung erhielt, kam schnell der Verdacht auf, diese seien ein Dankeschön für sein nie ganz bewiesenes Wirken bei Wir in NRW – einem Blog, dessen Finanzierung ebenso undurchsichtig war wie seine Autoren. Das Land erwirkte damals eine einstweilige Verfügung gegen den Stern, der die Geschichte gebracht hatte.
Wie eine heitere Zwitscherei einen Wechsel von Robert Lewandowski vom BVB zum FC Bayern München verursacht…

Doch des einen Freud ist in diesem Fall auch des einen Leid, denn andere Vereine begehren den schwarz-gelben Stürmer sehr und (wenn nicht der Spieler, dann vielleicht eher) seine Berater kokettieren mit möglichen Vereinswechseln. So ist das Geschäft im Fußball und den BVB-Anhängern dürfte klar sein, dass beispielsweise ein Kevin Großkreutz oder ein Mario Götze ganz andere Beziehungen zum BVB hat als Lewandowski.
Aktuell geistert wieder mal ein Gerücht durch die Welt, wo nach Lewandowski nicht nur den BVB verlassen würde, sondern auch gleich noch zum FC Bayern München. Das würde in der Gefühlswelt der Dortmunder nur noch (negativ) gesteigert werden können, wenn er sich plötzlich auf Schalke verdingen würde…
So berichten die Ruhr Nachrichten (RN) u.a. Sky Italia: Lewandowski zum FC Bayern und auch hier gibt es den Beitrag Sky meldet BVB-Stürmer Robert Lewandowski offenbar vor Wechsel zu Bayern München.
Doch anscheinend war die Geschichte die zu der Meldung von Sky (Italia) führte, dann doch ein wenig anders:


