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The Flying Eyes, Freitag, 3. August, 23.00 Uhr, Krach am Bach, Beelen
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The Flying Eyes, Freitag, 3. August, 23.00 Uhr, Krach am Bach, Beelen
NRW: Zahl der Sozialwohnungen sinkt drastisch…RP Online
NRW II: Land, Bundeswehr und Bürger streiten sich um Wald…Welt
Bochum: „Langendreer gegen Rechts“ mit Entwicklung zufrieden…Ruhr Nachrichten
Bochum II: Ausstellung „Urbexpo“ zeigt vergessene Orte…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Polizei versiegelt Müllfirma in Eving…Ruhr Nachrichten
Dortmund II: Grüne fordern Wiederaufbau eines Straßenstrichs…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Personal-Rochade im OB-Büro…Der Westen
Duisburg II: Stadtwerke-Gewinne brechen noch stärker weg…Der Westen

Essen, Duisburg, Dortmund, Recklinghausen und bald Bochum: Im Ruhrgebiet gibt es ein Einkaufscenter-Wettrüsten der Städte. Das es auch anders geht zeigt die ostfriesische Stadt Leer. Dort hat der Shopping-Center Riese ECE kapituliert.
Kein ECE-Einkaufszentrum in Leer – der Bebauungsplan war im Verwaltungsausschuss der Stadt nicht durchgekommen, ECE gibt auf. Die Ostfriesen Zeitung zitiert ECE-Sprecher Christian Stamerjohanns mit den Worten: “ „Wir legen die Stadt Leer zu den Akten.“ Leer ist eine Ausnahme: Fast überall wo die großen Betreiber von Einkaufszentren mit Kommunalpolitikern reden, können sie ihre Vorstellungen durchsetzen. Die Argumente sind immer die gleichen: In der Stadt gäbe es in gewissen Einzelhandelsbranchen zu wenige Flächen, das Angebot sei so dürftig, dass die Besucher in andere Städte ausweichen werden. Und schließlich: Das Einkaufszentrum stärkt die Innenstadt, bringt Jobs und gewaltige
Wie schon erwähnt hatte Leo Bauer 1969 zusammen mit seinem Partner Ulrich Heerde schon 1969 seine erste GmbH gegründet, um dem Club Liberitas nicht nur eine Schankkonzession sondern dem Ganzen auch eine finanzielle Ordnung zu geben. Etwas zunächst Chaotisches auf sichere Füße zu stellen und dies stabil zu halten, war von Anfang an das große Talent des jungen Betriebswirts und gelernten Bankkaufmanns. Durch seine berufliche Erfahrung brachte er zugleich Theorie und Praxis in positiver Weise zusammen.
Bauer brachte das ins Team ein, was seinen häufig eher künstlerisch oder einfach nur alternativ gesinnten Freunden meistens fehlte: Realismus und ständige Kontrolle der Ausgaben und Einnahmen. „Das BWL-Studium“, so Bauer heute, „hat mir aber geholfen, viele Anfängerfehler zu vermeiden und ein vernünftig geführtes Unternehmen aufzubauen.“ Der Betriebswirt war ständig auf der Hut, behielt die Lage im Griff und versuchte, Fehler, wenn möglich, von vornherein zu vermeiden.
Das entsprach – bei aller unverhohlenen Zuneigung zu kreativen und ungewöhnlichen Menschen in seiner Umgebung – auch eher seinen ganz persönlichen Charakterzügen. Seine Durchsetzungsmethode war dabei weniger der elegante, öffentliche Auftritt vor Publikum, sondern das unmittelbare Gespräch, die persönliche und notfalls auch harte Auseinandersetzung hinter verschlossenen Türen und das, was man heute vornehm „Netzwerkarbeit“ nennt und früher treffender „Strippenziehen“ hieß.
Bochum: Stadt kauft Diensthandys – von Nokia…Der Westen
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Dortmund: Staatsanwaltschaft ermittelt bei Evinger Müllfirma…Ruhr Nachrichten
Dortmund II: Theaternacht steht vor dem Aus…Ruhr Nachrichten
Dortmund III: OB Sierau will 40 Leute einstellen…Der Westen
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Essen: Essen wird mit Ideenpark zur Hauptstadt der Technik…Der Westen
Umland: Atomgegner blockierten Zug aus Uranfabrik…Welt

Jetzt laufen sie Sturm. Seit einigen Wochen steckt Deutschland tief in der sogenannten Beschneidungsdebatte. Auf allen Kanälen wird protestiert, „aufgeklärt“, werden Bilder schmerzerfüllter Jungs im Säuglingsalter publiziert. In Blogs und Foren, auf sozialen Netzwerken und im Fernsehen laufen ihre Kampagnen. Die Vorhaut-Lobby hat Deutschland im Sommer 2012 fest im Griff. Der Autor schaut irritiert an sich herunter und fragt sich: warum erst jetzt?
Seit 3000 Jahren werden in manchen Kulturkreisen männlichen Babys die Vorhäute entfernt. Mal ist es Gottes Anordnung, mal eine laxe Empfehlung des Propheten, mal wird es da vorne einfach zu eng. Aber genug der Erklärungen und historisch-religiösen Ausschweifungen: dies übernehmen seit neuestem Initiativen, die die Zirkumzision gerade erst für sich entdeckt haben. Grausam sei dies, schrecklich schmerzhaft für die Kinder, eine Ungeheuerlichkeit. Der Aufschrei ist groß.
Nun ist diese „Verstümmelung“ von Kindern nicht erst seit dem Urteil des Kölner Landgerichts vom Mai dieses Jahres gängige Praxis. Da fragt man sich: woher kommen all diese Organisationen, Kampagnen und Gruppen, die dagegen mobilisieren? Da wäre zum Beispiel die Kampagne „Finger weg von meinem Pimmel“. Sie verbreitet regelmäßig schockierende Bilder grausamer Schlachtszenen, sie stellt sich als Retterin der geschundenen Kinderseelen weltweit dar. Es scheint den Initiatoren scheinbar ein großes Anliegen zu sein, Mesut, Schlomo und Kevin vor dem Skalpell zu bewahren. Wirklich? Ein Blick in die Facebook-Chronik der Pimmelschützer verrät: Es gibt die Kampagne erst

Der Piraten-Landtagsabgeordnete Daniel Schwerd wollte von der rot-grünen Landesregierung wissen, ob die NSU-Morde mit der geplanten Telekommunikationsüberwachung (TKÜ) hätten verhindert werden können – denn unter anderem mit den Nazi-Morden wird ihre Einführung von der NRW-Landesregierung begründet.
Schwerd stelle eine kleine Anfrage – und die wurde nun beantwortet. Sein Fazit:
„Ich finde es schäbig, Mordopfer zu missbrauchen, um den Staatstrojaner zu begründen. Der Ruf nach mehr Überwachung der Bürger wird mittlerweile reflexartig bei allen möglichen Straftaten erhoben, ohne dass sich nachweisen lässt, dadurch mehr Sicherheit zu erreichen.“
Mehr dazu auf Schwerds Blog.
„Die Angst vor dem Untergang setzt die Kraft zum Fortschritt frei“ schreibt Jakob Augstein in seiner neuesten Kolumne auf Spiegel-Online. Was für ein Unfug.
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Auf Spiegel-Online beschreibt Jakob Augstein in seiner Kolumne Angst als Fortschrittsmotor, was natürlich Unsinn ist. Nicht das Angst grundsätzlich etwas schlimmes wäre – es gibt immer wieder gute Gründe, sich zu fürchten, Angst ist ein wichtiges Warnsystem, aber es trügt auch oft: Die Angst vor dunklen Kellern, die viele von uns als Kinder hatten, war grundlos. Die Angst vor einem Sturm auf hoher See dagegen ist vernünftig – wer mit einem kleinen Boot in den Sturm segelt, ist dumm.
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Wahrscheinlich hält nur Gerhard Schröder (SPD) Vladimir Putin für einen lupenreinen Demokraten. Für die meisten anderen ist er einfach nur der Chef der russischen Mafia, ein Gangster, der sein Geld mit Gas- und Ölhandel verdient und seine Gegner umbringen oder verschwinden lässt. Auf Sizilien nennt man den Boss der Bande „Pate“, in Russland „Präsident“.
Und der ist sauer auf Pussy Riot, eine russische Punk-Band die gegen ihn protestierte. Im Westen wären die Aktionen von Pussy Riot als Polit-Performance durchgegangen, in Russland drohen den drei Musikerinnen wegen einer Protestaktion nun bis zu sieben Jahre Arbeitslager.
Amnesty-International hat pünktlich zum gestrigen Prozessbeginn eine Aktion für Pussy Riot gestartet. Mehr Infos gibt es hier.