Memoryhouse, Samstag, 31. März, 19.30 Uhr, Luxor, Köln
Der Ruhrpilot

Dortmund: Bei Razzia im Nazihaus Waffen sichergestellt…Ruhr Nachrichten
Debatte: Beschämende Relativierungen…Publikative
NRW: Parteien rüsten am Wochenende zum Wahlkampf…WDR
NRW II: Linke vor dem Absturz…Post von Horn
NRW III: Gedanken zum Wahlkampf…WAZ-Recherche
Ruhrgebiet: Zu wenige verfügbaren Gewerbeflächen…Der Westen
Ruhrgebiet II: Liebeserklärung an das Ruhrgebiet…Südkurier
Bochum: Mitte-Rechts-AStA mit knapper Mehrheit gewählt!…Protestplenum
Bochum II: “Ohne Bildung keine Kultur”…Bo Alternativ
Bochum III: SPD pro Bochum Resolution…Pottblog
Bochum IV: SPD Bochum wählt Kandidaten für die Landtagswahl…Pottblog
Dortmund: Wissenschaft als Säule der Stadt…Der Westen
Essen: CDU geht mit Baldeneysee-Aktion baden…Der Westen
Essen II: Saudischer Scheich kauft 31.500 Quadratmeter Zollverein…Der Westen
Essen III: Restgelder aus dem Ruhr 2010-Topf gehen in eine Stiftung…Radio Essen
Umland: Piraten auf der Kreismitgliederversammlung kennenlernen…Zoom
Umland II: Grüner Polizeipräsident Wimber soll zurücktreten…Westfälische Nachrichten
Online: Pinterest – Die Sache mit dem Urheberrecht…Xtranews
Schlecker-Transfergesellschaft: Teuer und überflüssig
Ist die Ablehnung der Schlecker-Transfergesellschaft ein Beispiel für die Hartherzigkeit der FDP? Nein, denn Transfergesellschaften dienen vor allem ihren Betreibern, nicht den Arbeitslosen.
Es wird keine Transfergesellschaft für die Mitarbeiter von Schlecker geben. Und das ist eine gute Entscheidung. Denn die Überschrift in einem Handelsblatt-Artikel von Sven Prage bringt es auf den Punkt: „Transfergesellschaften – Schmierige Geschäfte auf Kosten der Hoffnung“. Prage beschreibt das lukrative Geschäft mit den Ängsten der Arbeitslosen und wer am stärksten davon profitiert: Gewerkschaftsnahe Unternehmen und Firmen wie die Peag, die Konzernen wie RWE oder Evonik gehören – ein Grund, warum
CenterTV Ruhr: Trash-TV am Ende
CenterTV Ruhr ist pleite. Das ist für die Menschen die da arbeiten schlimm, ansonsten aber absolut egal. Wenn nicht CenterTV-Ruhr Chef André Zalbertus über die Gründe für das Scheitern des Senders ziemlichen Unfug erzählt hätte.
CenterTV ist am Ende. Werben und Verkaufen (WuV) hat das vorgestern gemeldet. Klar, für alle die da gearbeitet haben ist das eine schlimme Nachricht und ich hoffe, dass sie schnell wieder einen Job finden. Das war es dann aber auch mit dem Bedauern. Center TV war so mit das Schlechteste, was ich je im TV gesehen habe. Und wenn ein so miserables Medienangebot sich am Markt nicht durchsetzt, weder bei den Zuschauern noch bei den Werbekunden, ist das eine gute und keine schlechte Nachricht. CenterTV-Chef André Zalbertus sieht das anders. Auf WuV benennt er als Grund für das Sender-Aus die wirtschaftlichen Schwäche der Region:
„Ich habe die wirtschaftliche Dramatik und den Niedergang des Ruhrgebiets unterschätzt“, erklärt der
Die Gelsenwasser-Lüge – Teil 4

Seit mehreren Wochen tobt der Kampf ums saubere Trinkwasser zwischen der Gelsenwasser AG und ihren Helfershelfern bei der Bezirksregierung Arnsberg einerseits und dem Umweltministerium Johannes rennel andererseits. Von unserem Gastautor Robert Holzwart
Die Gelsenwasser AG und ihr lokales Wasserversorgungsunternehmen WWW (Wasserwerke Westfalen) bemühen sich nun mit PR-Massnahmen auf die von ihnen zu verantwortende technische Unzulänglichkeit, nämlich das nihtvorhandensein von Trinkwasseraufbereitungsanlagen nach Stand der Technik einzugehen.
Die Pressemitteilung von WWW unter dem Titel:
„Wasserwerke Westfalen investieren in den vorbeugenden Gesundheitsschutz – Wasserwerke Westfalen erzeugen einwandfreies Trinkwasser“ vom 06. März 2012
wurde an die Fraktionen in den Kommunalparlamenten verschickt, die von WWW mit Trinkwasser versorgt werden
Neues von der Weltverschwörung

„Wir wollen wieder einen natürlichen Himmel haben und akzeptieren es nicht, dass eine Gruppe von Menschen auf dieser Erde Gott spielen und das Wetter für ihre eigenen Machtzwecke manipulieren möchte.“ Wer will das schon? Die Bürgerinitiative „Sauberer Himmel“ jedenfalls ist fest entschlossen: „Das Versprühen der so genannten ‚Chemtrails‘ sowie andere Methoden, die unser Wetter und Klima manipulieren, müssen ein rasches Ende haben. Dafür setzen wir uns mit unserer ganzen Tatkraft ein.“ Und an wen wendet man sich da? Richtig: An Jörg Kachelmann. Doch die Antwort des Wettermoderators auf eine Anfrage aus den Reihen der BI Sauberer Himmel schmeckte dem Absender gar nicht, die Worte „Neonazis“ und „Verrückte“ fielen. Gestern sprach das Berliner Landgericht das Urteil.
Dear Reader
Dear Reader, Freitag, 30. März, 22.00 Uhr, Institut/Schauspielhaus, Dortmund
Der Ruhrpilot
Dortmund: Hausdurchsuchung im Nazi-Zentrum…Ruhr Nachrichten
NRW: Kraft und Röttgen duellieren sich am 30. April…Welt
Terror: Neonazis feierten schon 2002 den NSU…Publikative
ACTA: Kostenloskultur gegen ACTA – oder so…Netzpolitik
NRW II: Norbert Röttgen – Der Mann, der sich nicht traut…Bild
Ruhrgebiet: „Das Ruhrgebiet ist kein Armenhaus“…Handelsblatt
Ruhrgebiet II: Jammerwessis…Jungle World
Bochum: Musikzentrum – Architekten entwerfen ihre Konzepte…Ruhr Nachrichten
Bochum II: Blackberry-Hersteller versucht Optimismus zu vermitteln…Ruhr Nachrichten
Bochum III: Wie sich die Schließung des Opel-Werks für GM rechnen würde…Der Westen
Dortmund II: Störungen durch Nazi-Aufmarsch…Der Westen
Dortmund III: Der Werther in uns oder: Goethes Worte brennen heute noch…Revierpassagen
Dortmund IV: Polizeiübergriff sprengt Gedenkveranstaltung für Thomas Schulz…AIB
Essen: Steag schrammt knapp an roten Zahlen vorbei…Der Westen
Umland: Der Wind bläst auch im Sauerland…Zoom
Debatte: Allmachtsphantasien…Reflexion
NRW CDU zur Stinktier-Kampagne: „…der größte Unsinn, den ich je gesehen habe.“

Die Stinktier-Kampagne der Sinziger Agentur Friedsam und Gemein gegen Hannelore Kraft erhitzt die Gemüter. Laut Handelsblatt postete die Agenur heute: „„Dies ist eine Aktion, die komplett ehrenamtlich läuft. Das machen wir mit unseren Mittel, weil wir eine Werbeagentur sind. Es gibt keinen Auftraggeber.“ Blöd für Friedsam und Gemein: Auch umsonst will die NRW CDU nichts mit dem Laden zu tun haben. Und überlegt, die Anwälte einzuschalten.
Ruhrbarone: Von der pro Röttgen-Kampagne der Agentur Friedsam und Gemein auf Facebook sind sie nicht begeistert.
Julika Lendvai: Absolut nicht. Das ist der größte Unsinn den ich je gesehen habe. Weder die CDU Nordrhein-Westfalen, die Junge Union noch Norbert Röttgen haben damit etwas zu tun. Die NRW-CDU distanziert sich ausdrücklich von dieser Kampagne.
Ruhrbarone: Die Agentur Friedsam und Gemein sagt, es wäre eine private Initiative.
Lendvai: Wir freuen uns, wenn Bürger Norbert Röttgen unterstützen wollen. Aber diese Aktion ist so niveaulos, dass sie uns schadet, weil sie den Anschein erweckt, die NRW-CDU hätte etwas damit zu tun. Wir sind in Gesprächen mit unserem Justiziar, ob wir juristisch dagegen vorgehen können. Aber die Aussichten sind eher schlecht – weder der Name CDU noch unser Logo wurde verwendet.
Alltagssplitter (3)
Der Knacks
Heute genieße ich die Sonne, bevor sie wieder für Tage verschwindet, setze mich auf dem Gladbecker Goetheplatz in der Mittagspause auf einen Stuhl vor das „Casa Marbella bei Johnny“. Johnny ist Tamile aus Sri Lanka. Oder vom indischen Subkontinent? Seine Frau sieht chinesisch aus, ist aus Indonesien, chinesische Minderheit, hat Johnny mal erzählt, aber er hat schon viel erzählt.
Eine alte Dame kommt aus der Tür des Ristorante auf den Platz, schaut suchend umher: „Wo hat er denn die Pizza hingestellt?“ Nirgendwohin. Der Laden drinnen ist gerappelt voll, das wird dauern. „Wo hat er die Pizza denn hingestellt.“ Ich werde direkt angeschaut, sie nähert sich unweigerlich meinem Tisch. „Darf ich mich zu Ihnen setzen, ich würde so gern in der Sonne sitzen.“
Stimmt, alle anderen freien Plätze liegen im Schatten. Mein zu freundliches Gesicht wird mich noch einmal richtig in die Scheiße reiten (einen Teller Metaphernsalat bitte).
„Ja, gerne, setzen Sie sich.“
“Ist heute Mittwoch?“
