Teurer und schmutziger Strom, zu wenig Energie für Rechenzentren und die explodierenden Preise für Gas, Benzin und Diesel haben dazu geführt, dass in Deutschland wieder über Kernkraft geredet wird. Selbst Patrick Graichen (Grüne), Robert Habecks ehemaliger Staatssekretär im Wirtschaftsministerium und einstiger Chef der Lobby-Organisation Agora Energiewende, hat seinen Frieden mit der Kernkraft gemacht. Der sagte Anfang März im Interview mit der
Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum Foto: Manfred Kopka Lizenz: CC0
Gleich acht Ruhrgebiets-Kliniken gehören zu den besten 100 Krankenhäusern in Deutschland. Das ergibt ein aktuelles Ranking des Magazins „Newsweek“. Das wird regelmäßig in Zusammenarbeit mit der Online-Plattform Statista erstellt. Es vergleicht Krankenhäuser weltweit und listet auch die führenden Kliniken in Deutschland auf.
Südseite des Paderborner Doms Foto (Ausschnitt): A.Savin Lizenz: FAL
NRW: Sexueller Missbrauch im Erzbistum Paderborn deutlich höher als bekannt…Zeit NRW: Helferichs halber Triumph(€)…Jungle World NRW: Microsoft setzt Spatenstich für Rechenzentrum in Bergheim…NTV
Ging Ende 2021 vom Netz: Kernkraftwerk Brokdorf Foto: Alois Staudacher Lizenz: CC BY-SA 3.0
Im April 2023 wurden die letzten Kernkraftwerke in Deutschland abgeschaltet. Der Bundeskanzler sagt, diese Entscheidung sei nicht mehr rückgängig zu machen. Ein Unternehmer aus Düsseldorf will die Reaktoren jedoch wieder an Netz bringen, um den Strom in Deutschland sauberer und billiger zu machen.
Thomas Jobsky sitzt in der Lobby des Clayton Hotels im japanischen Viertel Düsseldorfs, während Nordrhein-Westfalen im Schnee versinkt. An diesem Januartag schlittern Autos durch den bräunlichen Matsch auf den Straßen und laufen die Heizungen auf Hochtouren. Der Strom, der an diesem Tag durch die Leitungen fließt, ist schmutzig: Mit 377 Gramm CO₂ pro Kilowattstunde
Ein klassisches Spargel-Gericht. Quelle: Wikipedia, Foto: Elya (talk), Lizenz: CC BY-SA 3.0
Eines mal gleich vorneweg: Ich mag Spargel. Wirklich. Schon seit meiner Kindheit in den 1970er-Jahren gehörte es bei uns zur Tradition, sich im Frühjahr zwei- oder dreimal dieses sogenannte „königliche Gemüse“ zu gönnen. Trotz der Preise. Denn billig war Spargel noch nie. Für ein Kilo bekommt man im Zweifel auch ein ordentliches Stück Fleisch.
Und trotzdem: Spargel schmeckt hervorragend. Gerade rund um Ostern stand er früher bei uns gelegentlich auf dem Tisch, und diese Mahlzeiten hatten tatsächlich etwas Besonderes. Man freute sich darauf – aber eben so, wie man sich auf viele gute Dinge freut: ohne großes Tamtam.
Heute allerdings ist aus dieser angenehmen Tradition etwas geworden, das man kaum noch ertragen kann.
Harald Martenstein Foto: Michael Miersch Lizenz: Copyright
Wie gerät man in die geistige Enge eines linken Dogmatismus? Warum werden intelligente Linksliberale im Alter konservativer? Und werden sie wirklich konservativ, oder gilt Vieles heute als „rechts“, was gestern noch „links“ war und umgekehrt? Antworten von Harald Martenstein. Von Ellen Daniel und Michael Miersch
Sie haben für die gerade erschienenen Anthologie „Wenn das Denken die Richtung ändert“ ein Essay über Ihren Abschied von der Linken geschrieben. Darin schildern sie sich als jungen Mann, der mit dem Strom schwamm und deshalb in die die DKP eintrat. Sie wollten dazugehören. Das klingt, als ob die klassischen linken Ideale für Sie keine große Rolle spielten? Waren Sie mehr Konformist als Kommunist?
Ja, einerseits stimmt das. Ich wollte dazugehören. Es spielte vielleicht auch eine gewissen Prägung eine Rolle, die ich als Kind in einem sozialdemokratischen Elternhaus in einem
Der Schützenpanzer Lynx von Rheinmetall. Der schwere Panther-Kampfpanzers wird größer Foto: Admiralis-generalis-Aladeen Lizenz: CC BY-SA 4.0
NRW: Wie sich Nordrhein-Westfalen als Verteidigungsstandort neu aufstellt…RTL NRW:Warum es auf NRW-Schulhöfen mehr Zoff um Religion gibt(€)…RP NRW:Vielfalt als Politikerwunsch und Schulwirklichkeit im Ramadan…Cicero
Die SPD verweigert sich seit Jahrzehnten der Realität. Ihr Unvermögen, die Zeichen der Zeit zu erkennen, zeigt sich aber nicht nur in der Migrations- oder Russlandpolitik. Sie zeigt sich auch beim Thema Wissenschaft und Technologie. Auch hier ist die Partei im Denken der 1970er Jahre stecken geblieben. In der SPD herrscht noch immer der Wunsch nach Freundschaft mit Russland, Abrüstung und einer Postwachstumsgesellschaft und Wissenschaft und Technik werden in der Partei noch immer mit Tschernobyl, Bhopal und Seveso assoziiert.
Es gab eine Zeit, in der die jetzt bei 5,5 Prozent angelangte SPD dem Fortschritt in Wissenschaft und Technik freundlich gesonnen war. Bis in die 1970er Jahre („Willy wählen“) galt, dass die SPD technologische Innovationen wie Atomenergie und Automatisierung begrüßte und als Chance begriff, die die Arbeit erleichtern, gesellschaftlichen Fortschritt unterstützen und