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Prognose NRW-Landtagswahl: CDU verteidigt Spitzenposition, FDP stark im Aufwind

Gebäude des NRW-Landtags in Düsseldorf

Landtag NRW Bild: Sebastian Weiermann

Das Berliner Institut Wahlkreisprognose hat aktuelle Zahlen zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. Nach neuester Analyse würde der Landtag um 22 Sitze auf 221 ansteigen. Grund dafür: Die CDU holt 79 Direktmandate und produziert damit Überhangmandate. Im Gegenzug werden die anderen Parteien mit zusätzlichen Ausgleichsmandaten versehen. Demnach kommt die SPD auf 42 potenzielle Direktmandate – 7 mehr als im letzten September. Unverändert 7 Direktmandate werden für die Grünen prognostiziert.

Landestrend: CDU vorn – SPD auf Platz zwei
Dem Landestrend nach Zweitstimmen zufolge kommt die CDU auf 30 Prozent (-4,5%). Die SPD bleibt gegenüber September 2020 ohne Veränderung bei 23,5 Prozent. Platz drei geht an die Grünen mit 18 Prozent (-2,5%). Stark zulegen kann die FDP mit jetzt 11 Prozent (+5,5%). Ebenfalls leichten Aufwind verspürt die AfD, die von 7,5 auf 8,5 Prozent klettert. Die Linke bliebe mit 4 Prozent außerhalb des Landtags.

Koalitionen: Schwarz-Gelb ohne Mehrheit 
Nach Analyse zur Sitzverteilung im Düsseldorfer Landtag werden aktuell mindestens 111 Sitze zur absoluten Mehrheit benötigt. Die amtierende Landesregierung aus CDU und FDP würde dieses Ziel mit zusammen 104 Sitzen verfehlen.

Möglich wäre dagegen Schwarz-Grün (121 Sitze), Schwarz-Rot (134 Sitze) sowie eine SPD-geführte Ampel-Koalition (122 Sitze).

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3 Kommentare zu “Prognose NRW-Landtagswahl: CDU verteidigt Spitzenposition, FDP stark im Aufwind

  • #1
    Werntreu Golmeran

    Und wenn die LINKE mit Sahra Wagenknecht als Spitzenkadidatin antritt, kommt die LINKE seit langem auch mal wieder über die 5 Prozenthürde und Rot-Rot-Grün wäre auch möglich.

    Ich könnte mir vorstellen, dass Kutschaty das wagen würde, allerdings sind die Grünen in NRW so bräsig, dass sie lieber mit der CDU "Klimapolitik" so gut machen wie seit 22 Jahren "Verkehrspolitik" in Bochum. Man schaue sich die Radwege in Bochum an…

  • #2
    Helmut Junge

    Einige Lifestylestänkerer innerhalb der Linkspartei wollen aber die Linke nicht mehr im Bundestag sehen. Wie soll man sonst das Ausschlußverfahren gegen Platz 1 auf der landesliste werten? Ohne Zugpferd ganz oben an der Spitze sehe ich schwarz für Links, falls man "schwarzsehen" überhaupt noch sagen darf. Aber darüber können sich nach der Wahl diese Helfershelfer der Schwarzen und Gelben noch weiter außerhalb der parlamentarischen Ebene austauschen.

  • #3
    Ke

    Woher kommen denn die Stimmen für die FDP.
    Sie hat in ihren Bereichen für unterirdische Leistungen neue Maßstäbe gesetzt.
    Lindner hat gezeigt, dass er lieber redet , als Verantung zu tragen
    In einigen ländlichen Bereichen würde man wohl auch eine schwarze Mülltonne wählen. Dass das ohnehin schlechte Laschet Ergebnis der letzten Wahl noch weiter heruntergeht, ist bei den chronischen Pleiten und Pannen des MPs nachvollziehbar.

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