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Wurd’s in Würzburg wunderlich? Die PSI-Tests der GWUP 2017

Wie paranormal ist es diesmal bei den PSI-Tests der GWUP? Der Psychokinet beim letzten Probedurchgang. Im finalen Test wird das Glas über die auf einer Nadel balancierenden Alufolie gestellt. (Foto: Stefan Soehnle)

Die GWUP e. V. (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) veranstaltet seit 2004 jährliche Psi-Tests. Menschen mit angeblichen paranormalen Begabungen können sich jederzeit bei der GWUP melden, um ihre Fähigkeiten überprüfen zu lassen: Rutengehen, Telekinese, Wahrsagen, etc. Getestet werden können jedoch nur Behauptungen, die am selben Tag ein klares Ergebnis zeitigen. Ein Test von Heilungsversprechen oder langfristigen Vorhersagen etwa ist zu aufwändig. Im Vorfeld werden Verhandlungen geführt, die zum Ziel haben, einen wissenschaftlichen Testaufbau zu definieren, der beiden Parteien gerecht wird: Der GWUP und dem zukünftigen Kandidaten, dem 10.000 Euro Preisgeld winken. Wenn sich beide Parteien über den genauen Ablauf des Tests einig sind, so wird der Kandidat an die Universität Würzburg gebeten, um sich dem Test zu stellen. Die Psi-Tests 2017 fanden am 7. und 8. August statt. Übrigens: James Randi hatte am ersten Tag der Psi-Tests Geburtstag. Kann das Zufall sein? Ein Bericht von unserem Gastautor Michael Jachan.

Es nahmen diesmal zwei Rutengänger und ein Psychokinet (anderer Begriff: Telekinet) teil, im Folgenden beschränke ich mich jedoch auf die Schilderung eines der beiden Rutentests. Das Rutengehen ist klassischerweise die Kunst, „Wasseradern“ oder andere unterirdische Rohstoffe mit einer Rute oder einem Pendel zu finden. Ich habe das Wort „Wasseradern“ in Anführungszeichen gesetzt, da es diese eigentlich gar nicht gibt, das Grundwasser tritt allermeist flächig auf. Diese vermeintliche Gabe kann man unter bestimmten Bedingungen mit einem klassischen Doppelblindversuch testen – wie Wissenschaftler es eben tun. Eine der Psychokinese mächtige Person kann einen Gegenstand angeblich allein durch Geisteskraft bewegen, d.h. ohne ihn zu berühren oder ihn mit einem Luftzug, elektrisch bzw. magnetisch zu beeinflussen. Bei der Psychokinese genügt es, wenn der Kandidat seine Fähigkeit unter kontrollierten Bedingungen demonstriert, indem er eine Sequenz von gewissen Bewegungen eines Objektes hervorrufen muss. Beginnen wir, unsere mutigen Kandidaten vorzustellen.

Alexander Mörsdorf. Mutung von spannungsführenden Kabeln mit einem Kreuzpickel.

Herr Mörsdorf ist ehemaliger Straßenbauarbeiter, der jetzt als „Geopathologe“ arbeitet. Er gab an, ein unter Spannung (230V, 50Hz) stehendes Kabel von einem spannungsfreien Kabel unterscheiden zu können. Er könne auch Wasser und Rohre unter der Erde muten, wie er es in seinem früheren Beruf oft gemacht hat. Er hat diese Fähigkeiten auf dem Bau von einem portugiesischen Kollegen gelernt. Die Besonderheit an ihm ist, dass er als Mutungswerkzeug keine gewöhnliche Rute bzw. ein Pendel verwendet, sondern einen handelsüblichen Kreuzpickel. Mit der GWUP wurde vereinbart, dass man beim Psi-Test die Variante mit spannungsführenden Kabeln testen werde. Der Kandidat möchte sich als Geopathologe etablieren und Wasser für den Brunnenbau finden oder auch die optimale Bettposition, also jene ohne Störzonen, aufgrund von „Erdstrahlen“, ermitteln. Er gab sich siegessicher: „Ich finde alles“.

Mörsdorf erzählte auch von nicht näher definierten „linksdrehenden“ und „rechtsdrehenden“ Einflüssen, welche klar zu unterscheiden sind: Linksdrehende sind für alle Lebewesen gefährlich. Die einzige Ausnahme bilden Katzen, die den linksdrehenden Einfluss lieben und sich ihm ohne Schaden aussetzen. Deshalb sollten Menschen jene Orte meiden, an denen Katzen sich niederlassen. In unseren Köpfen reifte die Frage: Und was ist wenn die Katze mir jeden Abend auf den Schoß springt?

Dr. iur. Marcel Polte. Psychokinese, also das Bewegen eines kleinen Stückes Alufolie, das auf einer Nadel balanciert und sich unter einem Glassturz befindet.

Dr. Marcel Polte ist promovierter Jurist, der auch als Heilpraktiker für Psychotherapie und Hypnosecoach tätig ist. Er erzählte, dass er auch an der Fernwahrnehmung (Remote Viewing) arbeitet. Dies ist eine dem Hellsehen verwandte Kunst, mit der das Medium Bilder und Eindrücke von räumlich und auch zeitlich entfernten Ereignissen bzw. Objekten empfangen kann. Diese Methode, so sagte er uns, wird von den Amerikanern und von den Russen seit Ende der 1970er angewendet. Jawohl, er meint angewendet und nicht nur erforscht! Diese Information bezog er aus den freigegebenen Memos vom StarGate Project. Dies war ein Geheimprojekt der U.S. Army, das von den 70ern bis in die 90er lief, aber laut Abschlussbericht keine verwertbaren Ergebnisse über Remote Viewing oder andere paranormale Gaben brachte. Er ist jedoch der Meinung, dass durch die ca. 90.000 Seiten an Memos, die veröffentlicht wurden, der Einsatz von Remote Viewing „schwarz auf weiss belegt ist“. Mit fünf Probanden habe er in seiner Praxis bereits positive Ergebnisse erzielt, etwa bei der Benennung von Gegenständen, welche sich in einer verschlossenen Kiste befinden. Ein Szenario für den nächsten Psi-Test der Skeptiker? Dieses Jahr ist Marcel Polte zum Psi-Test gekommen, weil er auch der Psychokinese mächtig sei. Er könne leicht bewegliche Gegenstände mit den Kräften seiner Gedanken, also ohne Berührung, in Bewegung versetzen.

Er habe diese Gabe zufällig entdeckt und hat zu Hause schon mehrere Experimente durchgeführt. „Auf Youtube kann es ein jeder, aber dort ist auch viel Fake“, sagt er. Er erzählt in die Kamera, dass vieles in der Physik noch unbekannt sei. Er selbst habe nebenher Scheine in theoretischer, experimenteller und Astrophysik erworben und beschäftige sich seit 15 Jahren mit den Grenzwissenschaften. Die Frage, ob diese Fähigkeit jeder erlernen kann, beantwortete er mit Ja. Die Menschen brächten aber, wie üblich, unterschiedliche Begabungen mit. Mit einer guten Einstellung ginge es besser – bzw. „Man muss halt dran glauben“. Er müsse sich selbst nichts mehr beweisen, so Polte. Aber er rechne sich gute Chancen fürs Bestehen aus. Den Test betrachte er als Zusammenarbeit mit der Wissenschaft, und nach dem positiven Testausgang erhoffe er sich zahlreiche Rückmeldungen. Man müsse diese Art von Energien bzw. Kräften noch genauer erforschen. Als er nach seinem größten Telekinese-Erfolg gefragt wird, zeigte er uns ein kleines, äußerst leicht gebautes und gut gelagertes Metallrad. Das könne er aus einer Entfernung von bis zu 2 Metern in Drehung versetzen. Zunächst wussten wir noch nicht, dass man dieses Rad im einschlägigen Esoterikhandel erwerben kann.

Die Versuchsdurchführungen.

Szenarien, bei denen man mit einer Wünschelrute entdecken soll, unter welchem von zehn Eimern das Wasserglas ist, oder ob ein Kabel Spannung führt, sind für Skeptiker ein Klassiker. Unser erster Kandidat muss feststellen können, ob ein Kabel Spannung führt oder nicht. Er muss mindestens 40 Treffer in 50 Durchgängen erzielen, was einer Trefferrate von 80% entspricht. Wenn er diese Hürde schafft, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass dies auf pures Raten zurückgeht, kleiner als 0.01 Prozent. Für den Test von Herrn Mörsdorf bereiteten wir fünf Kabelrollen vor. An den Kabeln waren keine Verbraucher angeschlossen – es floss also kein Strom. Es handelt sich dabei um die Angabe, quasielektrostatische Felder mit dem Pickel bzw. dem Körper feststellen zu können. Dies wäre eine Form von Elektrosensibilität. Die Stecker der fünf Kabel wurden randomisiert in einen Fünffachverteilerstecker gesteckt oder nicht gesteckt. Um die 50 Durchgänge zu erreichen, mussten wir also zehn Runden zu je fünf Kabel vorbereiten.

Das Medium bestimmte mit dem Pickel im Hörsaal einen Bereich, der seiner Meinung nach frei von Störungen ist.

Der Muter findet eine „störungsfreie Zone“ im Hörsaal, um dort den Versuch aufzubauen. In dieser Position hält der den Kreuzpickel beim Muten. (Foto: Michael Jachan)

Er nimmt beide Enden dieses hammerförmigen Werkzeuges in je eine Hand, balanciert es mit den Handflächen, sodass der Hammerstiel waagerecht liegt und instabil ist. Diese Haltung ist also für den Carpenter-Effekt ein ideales Szenario. Dieser Effekt besagt, dass schon kleinste, auch unbewusste Bewegungen den Hammer zum Kippen bzw. Drehen bringen und so für den Kandidaten die Empfindung einer Kraft von außen hervorrufen können. Diesen Aspekt haben wohl alle Geräte von Rutengehern gemein. Er kam zu folgendem Ergebnis: Man muss vom den sichtbaren Stromkabeln und Wasserleitungen des laborartig eingerichteten Hörsaals 2-3 Meter Abstand halten. In der Mitte des Hörsaales also wurden die fünf Kabel über einen Tisch geführt und festgeklebt, sodass sie in einem Abstand von ca. 80 cm parallel lagen. Der Testablauf und das Ausfüllen der Testprotokolle wird für das Fernsehen, die Zuschauer und den Teilnehmer nochmals besprochen.

Es werden nun 10 Runden zu je 5 Durchgängen = 50 Durchgänge von drei Gruppen durchgeführt: Gruppe A steckte randomisiert einige der 5 Stecker ein, nachdem die anderen beiden Gruppen den Saal verlassen hatten. Dieser Zustand wurde in ein Protokoll eingetragen und die Steckerleiste wurde in eine Schublade gelegt und unter einer Decke versteckt. Gruppe B, in der der Muter war, ging nun in den Hörsaal, alle anderen waren draußen. Der Muter bestimmte die Zustände der fünf Kabel. Der Versuchsleiter trug die genannten Ergebnisse des Muters in sein Protokoll ein. Danach kam Gruppe C in den Hörsaal und begutachtete den Fünffachstecker und trug den Zustand ebenfalls in ein Protokoll ein. Die Protokolle der Gruppen A und C müssen am Ende übereinstimmen. Ein Vergleich mit dem Protokoll der Gruppe B ergibt schließlich die Trefferanzahl.

Der Kandidat und seine Vertrauensperson sind ausdrücklich mit dem Aufbau einverstanden, sodass der Vortest beginnen konnte. Es wurden fünf Zufallszahlen erzeugt, welche angaben, welcher Stecker ein bzw. aus sein soll. Unter der Aufsicht des Muters wurden die fünf Kabel dementsprechend eingesteckt. Es fand also keine Verblindung statt. Dieser offene Vortest ist nötig, damit der Muter die Störungsfreiheit des Aufbaus feststellen kann. Er konnte alle fünf Kabel korrekt bestimmen.

Ich gehörte zu Gruppe A, die die Randomisierung herstellte. Wir gingen raus in den leeren Saal, steckten die Stecker um und zogen uns wieder in Raum A zurück. Zuletzt wurde noch mit einem Gummihammer an die Türe von Raum B geklopft, um zu signalisieren, dass die Mutung begonnen werden kann. Der Biologe und Skeptiker Martin Mahner erzählte über die lange Tradition der deutschen Psi-Tests und dass sie anfangs sogar Besuch vom Zauberkünstler James Randi bekommen haben, der sein breites Fachwissen gerne weitergibt. Seit 2004 werden in diesem Hörsaal Psi-Tests durchgeführt, wobei die Kandidaten jedes Mal die Gelegenheit hatten, ihn auf Störquellen hin zu untersuchen. Über die Jahre haben also viele Muter und andere Begabte diesen Hörsaal auf „negative Energien“ hin untersucht, aber man kann keine Tendenz feststellen, wo denn nun wirklich eine „Störzone“ sein könnte. Nachdem wir die zehn Runden abgearbeitet hatten, konnte sich in einem letzten offenen Durchgang der Muter nochmals von der Korrektheit des Aufbaus und vor allem vom Vorhandensein seiner Kräfte überzeugen. Dann machte man sich an die Auszählung der Treffer.

Unsere Vereinbarung mit dem Psychokinese-Kandidaten war, dass er ein Stück Alufolie nach einem von uns genannten Muster bewegt: 90 Grad Drehung, Stop, nochmals 90 Grad in dieselbe Richtung. Danach sollte es zur Ruhe kommen und anschließend wieder um 90 Grad in die Gegenrichtung bewegt werden. Der Kandidat wollte den Test zuerst mit seinem Metallrad, als Vortest bzw. zum Aufwärmen, durchführen. Der Skeptiker Rainer Wolf demonstrierte einige Arten zu schummeln. Er kündigte an, mit seinem Zauberstab das Rädchen in Bewegung versetzen zu können. In der Tat, als er ihn über dem Rädchen schwenkte, drehte es sich wie von Geisterhand. Er deutete danach an, dass dies ein elektrostatischer Zauberstab ist.

Der Psychokinet machte sich nun ans Werk. Die Stimmen im Hörsaal verstummen und wir alle und die Kameras starren auf das Rädchen, um das er seine Hände in einem Abstand von 10-15 Zentimetern positionierte. Binnen mehrerer Minuten hat sich das Rad in Summe um zwei Umdrehungen ganz langsam gedreht. Aber nur, wenn der Glassturz abgenommen war. Wir kamen überein, dass diese langsame Bewegung durch Luftzirkulationen ausgelöst werden kann. Es war für alle Beteiligten sehr gut sichtbar, wie schnell man der Illusion von paranormalen Kräften erliegen kann. Wir setzten den Glassturz auf, um es erneut zu versuchen.

Als er ihn mit seinen Händen minutenlang berührte, schien es wieder eine Bewegung des Rades zu geben. Da er das Glas berührt, ist mit einem Temperaturgradienten zu rechnen, der im Inneren die Luft zirkulieren lässt. In der Zwischenzeit googelte ich nach seinem Rädchen. Das Egely Wheel bzw. PSI wheel oder Chi wheel ist ein esoterisches Spielzeug, das angeblich auf die „Lebenskraft“ bzw. die „Aura“ reagieren soll. Physikalisch gesehen, reagiert es auf elektrische Felder. Elektrostatische Potentiale, die z.B. beim Laufen über einen Teppich entstehen können, reichen aus, um das Rädchen zu bewegen.

Es war nun an der Zeit, den finalen Test mit der Alufolie auf der Nadelspitze durchzuführen. Zuerst erfolgte noch ein Vortest ohne das Glas, wie auf dem Foto oben zu sehen. Es bewegte sich. Aber dann wurde das Glas aufgesetzt und er durfte es weder berühren noch abnehmen.

Momente der Wahrheit.

Der Muter Mörsdorf gab vor der Auszählung seiner Treffer noch an, dass er möglicherweise viermal daneben gelegen habe. Das Ergebnis war: Ernüchternde 26 Treffer von 50, als ob er rein zufällig geraten hätte. Es war keinerlei Effekt festzustellen. Kein Rutengänger hat je einen Doppelblindtest bestanden. Rainer Wolf erklärt ihm, dass diese Gabe bis jetzt noch bei keinem Menschen gefunden wurde. Im Gespräch vor laufenden Kameras und Audiorecordern nannte der Muter einige Rechtfertigungen. Als Straßenbauarbeiter habe er doch immer feststellen können, wo Rohre liegen. Er nannte noch eine Anekdote von einem frisch angelegten Campingplatz, auf dem er eines Abends mit seinem Pickel sämtliche Wasserleitungen geortet habe. Doch Rainer Wolf nannte Beispiele von ähnlichen Szenarien, bei denen das Muten bis jetzt auch noch nie geklappt hat. An allen Baustellen gibt es Hinweise auf die Rohre, die mit den bekannten Sinnen zu erkennen sind: Baupläne, Schächte, Gullies, Schaltkästen, … Man findet immer das mit der Rute, was man vorab – bewusst oder unbewusst – sehen kann. Die Medienvertreter fragten, wie Mörsdorf mit dieser Niederlage umgehen werde. Er sei nicht erfreut, aber seine Berufserfahrung zeige doch, dass er es kann. Er habe auch früher „was gefunden“ und wolle weiterhin „Bodentests“ machen. Aber er will in Zukunft davon absehen, elektrische Spannungen zu muten. Darauf kam eine kritische Frage von R. Wolf: „Aber beim unverblindeten Test klappte es doch?“ Wolf stellte auch klar, dass er den Kandidaten keinesfalls für einen Scharlatan hält, der seine Gaben bewusst vortäuscht. Unser Kandidat hat nicht wider besseres Wissen gehandelt. Jedoch, nach bestem Wissen über die Natur, unter Beachtung aller bekannten theoretischen und praktischen Gegebenheiten, können wir sagen, dass er sich selbst getäuscht hat. Obwohl der Muter den Versuch mitentworfen hat und nach seinen Methoden für Störungsfreiheit gesorgt hat, schaffte er kein Resultat, das man nicht auch durch Raten erzielen kann.

Die Endphase des Telekinesetests ging schnell vorüber. Das Alu blieb einfach liegen. Nach einigen Minuten nahm er das Glas noch einmal weg, um eine Verbindung zum Gegenstand herzustellen. Wir stellen es zurück und warten, bis das Plättchen zur Ruhe gekommen war. Danach konnte er es nicht mehr psychokinetisch bewegen. Nach drei Stunden wurde der Psychokineseversuch negativ beendet. Der Psychokinet konnte das Stück aus Alufolie, das auf einer Nadelspitze drehbar gelagert war, nur dann leicht bewegen, wenn er den Glassturz mit seinen Handflächen minutenlang berührte. Er wurde mehrmals aufgefordert, seine Hände vom Glas zu nehmen. Dann kam das Rädchen und das Stück Alufolie zur Ruhe. Auch wenn er den Glassturz entfernte, konnte er eine gewisse Bewegung erreichen. Als Rechtfertigung brachte er vor, dass er zu Hause ohne Glassturz geübt hat. Er versuchte es nochmals ohne das Glas und konnte wieder eine leichte Bewegung erzielen. Er gibt sich für den Moment geschlagen, ist aber von seinen Gaben auch weiterhin überzeugt. Er würde den Test gerne unter „besser kontrollierten“ Bedingungen erneut durchführen: In einem kleineren Raum, ohne Kameras, und ohne Glassturz …

Ich danke Inge Hüsgen und Dr. Martin Mahner für die Hilfe, diesen Artikel zu schreiben und Stefan Soehnle für das Foto des Psychokineten. Ein offizieller Bericht über die Psi-Tests 2017 wird in der Zeitschrift „Skeptiker“ der GWUP (https://www.gwup.org/zeitschrift-skeptiker) im September 2017 erscheinen. Weitere Berichterstattung zum Psi-Test 2017:


Unser Gastautor Michael Jachan ist Mitglied der GWUP und war dieses Jahr bei den PSI-Tests anwesend. Er studierte Elektrotechnik und arbeitet als Softwareentwickler.

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5 Kommentare zu “Wurd’s in Würzburg wunderlich? Die PSI-Tests der GWUP 2017

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