Radentscheid Bochum: Wo würde die Politik die Kosten einsparen?

Auch das Schauspielhaus Bochum warb für den Radentscheid

Über 12.000 Unterschriften wurden für den Radentscheid gesammelt. Bald wird sich der Rat der Stadt Bochum mit dem Vorhaben der Ökoaktivisten beschäftigen müssen. Wenn die Bürger Pech haben, setzt er die Pläne der Initiative um.

Der Radentscheid Bochum ist ein voller Erfolg: Trotz Corona gelang es den Aktivisten 12.000 Unterschriften zu sammeln. Nun wird sich bald der Rat der Stadt mit dem Anliegen, einem massiven Ausbau der Radinfrastruktur, beschäftigen müssen. Sollte er die Forderungen erfüllen, wird das kein preiswertes Vergnügen: Nach Angaben der Stadt müssen für die Umsetzung der Ziele in den kommenden neun Jahren 38,3 Millionen Euro jährlich ausgegeben werden. Eine Menge Geld, aber ok, es wird in die Hände von Bauunternehmen fallen und somit Arbeitsplätze in der Industrie sichern. Sowas ist immer gut.

Als weniger schön könnte sich der eventuelle Erfolg des Radentscheids für alle erweisen, die bislang in den Genuss städtischer Förderung gekommen sind: Zwar beträgt das Volumen des Haushalts der Stadt Bochum im Jahr 2022 rund 1,64 Milliarden Euro. Aber der größte Teil dieses Geldes steht nicht zur freien Verfügung der Politik: Mit ihm werden Gehälter gezahlt, der Schuldendienst beglichen und natürlich kostet auch die Finanzierung des Sozialstaates eine Menge Geld. Auf Anfrage dieses Blogs hat die Stadt berechnet wie groß, die sogenannte „Freie Spitze“ ist, also die Summe, die von der Politik ausgegeben werden kann und nicht festgelegt ist: Es werden 2022 ungefähr 100 Millionen Euro sein. Dieses Geld steht für die sogenannten freiwilligen Aufgaben zur Verfügung, zu denen die Stadt nicht verpflichtet ist. Auf die wohl aber kaum jemand verzichten möchte, denn zu denen gehören nach Angaben der Stadt „die Mittel für Kultur- und Sporteinrichtungen sowie Mittel für die Pflege und Unterhaltung des öffentlichen Grüns (Parks, Straßenbegleitgrün, Spielplätze usw.)“ und die Verkehrssicherheit.“ Aber da die Stadt vertragliche Verpflichtungen, zum Beispiel gegenüber dem Schauspielhaus hat, gehen von den 100 Millionen noch einmal 56 Millionen weg. Bleiben magere 44 Millionen übrig. Klar, die Stadt kann Steuern und Abgaben erhöhen, aber bei der Gewerbesteuer gehört Bochum schon heute zu den teuersten Städten Deutschlands. Also ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Mehrkosten des Radentscheids  zumindest zu einem großen Teil an anderer Stelle eingespart werden würden. Zum Beispiel bei der Unterstützung von Sportvereinen oder der freien Kulturszene. Gerade im Kulturbereich dürften solche Einsparungen kaum auf Protest stoßen, denn die Szene hat den Radentscheid begeistert unterstützt. Dort wird man sicherlich Verständnis für die Kürzungen der städtischen Subventionen haben. Wenn nicht, hätte man sich vorher vielleicht einmal Gedanken machen sollen, welche Auswirkungen der Radentscheid auf die eigene wirtschaftliche Lage haben könnte.
Sollte der Radentscheid umgesetzt werden, kann man sich heute schon auf unterhaltsame Proteste der betroffenen Kulturschaffer*innenden freuen.

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59 Kommentare

  1. #1 | ZeroZero sagt am 11. November 2021 um 15:56 Uhr

    Na ja, Städte mit einer ordentlichen Radinfrastruktur sind die Zukunft. Bochum tut gut daran einmal nicht zu den abgehängten Städten zu gehören auf deren Blechlawinen man mitleidig schaut.
    Zudem wurden die Straßen in BO viel zu eng gebaut, die Hattinger Straße als Hauptstraße und Verkehrsachse ist zB ein komplette Katastrophe und zwar auf jedem Meter ihres daseins und viel Verkehr auf sehr begrenzten Raum stellt immer eine Gefahr für Radfahrer dar.
    Meiner Meinung nach sollte die gesamte Verkehrsplanung neu gedacht werden, mit Einbezug auf alle Teilnehmer statt schnell mit den Pinsel Streifen auf die Straßen dieser Stadt zu ziehen.

  2. #2 | Stefan Laurin sagt am 11. November 2021 um 16:46 Uhr

    @ZeroZero: Klar: Es fahren mehr Leute Rad als in freie Theater gehen. Ich hab mit all dem kein Problem. Auch wenn am Schauspielhaus gespart wird, ist es mir egal. Mein Benefit ist zu sagen "Ich wohne am Schauspielhaus". Ob die da drin Theater spielen oder Quartett ist mir egal.

  3. #3 | Werntreu Golmeran sagt am 11. November 2021 um 18:48 Uhr

    Peanuts!

    Wenn ich mich recht erinnere, hat Ottilie Scholz als eine ihrer letzten Amtshandlung 200 Mio. für ca 40 Strassenbahnen rausgehauen. Als ich letztens in Danzig war fuhren dort die selben Bahnen wie hier vor 40 Jahren und man kam auch von A nach B. Da wir es hier im Ruhrgebiet so dicke haben, brauchen wir alle 15 Jahre neue Strassenbahnen?

  4. #4 | discipulussenecae sagt am 11. November 2021 um 20:24 Uhr

    Seit dem Beginn der Intendanz von Johann Simons liegt das Schauspielhaus endgültig mit dem Zeitgeist im Bett. Egal ob gendergerechte Sprache, Klimakatastrophe, sexuelle Identitäten, vegane Ernährung oder jetzt eben der Radentscheid – das Theater ist immer dabei. Das Haus ist damit ein klassisches Beispiel für einen staatlich finanzierten Salonbolschewismus, der vorgibt, an der Spitze der gesellschaftlichen Notwendigkeiten zu stehen und dabei völlig übersieht, daß der weitaus überwiegende Teil eben dieser Gesellschaft ganz andere Ansichten, Interessen und Probleme hat.

    @ ZeroZero:

    Es muß "die gesamte Verkehrsplanung neu gedacht werden, mit Einbezug auf alle Teilnehmer statt schnell mit den Pinsel Streifen auf die Straßen dieser Stadt zu ziehen." Schön und gut. Die von Ihnen erwähnte Hattinger Straße ist eine einzige Fehlplanung der frühen fünziger Jahre. Aber wollen Sie die ganze Straße abreißen, um sie anschließend neu zu denken?

    @ Stefan Laurin:

    Es ist immer wieder possierlich zu lesen, wie sehr Sie sich in der Rolle des kulturfernen Proleten gefallen.

  5. #5 | Stefan Laurin sagt am 11. November 2021 um 20:34 Uhr

    @discipulussenecae: Ich lese sehr viel. Aber Subventionskultur nutze ich wirklich nicht.

  6. #6 | Friedel sagt am 11. November 2021 um 20:51 Uhr

    Mal ganz davon ab, dass viele Kulturinstitutionen zu den Unterstützer*innen des Radebtscheids gehören, finde ich es schwierig, dass hier falsche Zahlen verbreitet werden.

  7. #7 | Stefan Laurin sagt am 11. November 2021 um 20:59 Uhr

    @Friedel: Es sind die offiziellen Zahlen der Stadt. Wir erhielten sie auf Anfrage. Und in dem Text steht ja, dass die Kulturleute den Radentscheid unterstützen. ich gehe auch fest davon aus, dass sie bereit sind eventuelle finanzielle Einbussen hinzunehmen 🙂

  8. #8 | Hermann B jun. sagt am 11. November 2021 um 21:04 Uhr

    Fahren Sie Rad Herr Laurin….könnte Ihnen guttun,auch wenns kälter wird!

  9. #9 | Friedel sagt am 11. November 2021 um 21:14 Uhr

    @Stefan Laurin, nein die Zahl die sie hier verwenden ist falsch, schauen sie sich die Kostenschätzung Mal genau an und rechnen die nochmal nach. Soviel journalistische Sorgfalt sollte schon sein. Die Behauptung dass den Kulturschaffenden Gelder gekürzt würden, wenn der Radentscheind umgesetzt wird, halte auch für mehr als Fragwürdig.

  10. #10 | Nero sagt am 11. November 2021 um 21:32 Uhr

    @ discipulussenecae

    Sie schreiben: "staatlich finanzierten Salonbolschewismus"

    Wie sollen wir Ihr Problem nennen? "Rechtsradikalismus"? Wäre doch treffend.

  11. #11 | Stefan Laurin sagt am 11. November 2021 um 22:14 Uhr

    @Friedel: Ich habe alle Zahlen von der Stadt bekommen. Wenn Sie Bullerbüzahlen haben wünsche ich Ihnen viel Spaß damit. Wenn die Stadt 38 Millionen sparen muss, wird sie das in vielen Bereichen tun. Und ganz sicher eher bei der freien Szene als bei den Sportvereinen – denn deren Mitgliederzahlen sind sehr beeindruckend. Aber da ich weder Mitglied in einem Sportverein bin noch subventionierte Kulturangebote nutze, ist mir das persönlich alles vollkommen egal Auch sehr beruhigend ist es für mich, dass dieses Blog kein Geld von der Stadt bekommt, dass man kürzen könnte. Ich bin sehr entspannt 🙂

  12. #12 | Stefan Laurin sagt am 11. November 2021 um 22:15 Uhr

    @Hermann B jun.: In Bochum laufe ich fast immer, ich wohne am Rand der Innenstadt. Und wenn ich weiter weg fahre, nehme ich natürlich das Auto.

  13. #13 | Friedel sagt am 11. November 2021 um 22:40 Uhr

    Herr Laurin ich empfehle ihnen dringend sich die Zahlen nochmal anzusehen. Aus der Kostenschätzung der Stadt geht ganz eindeutig hervor dass die Zahl die sie hier verbreiten falsch ist. Der einzige der hier Bullerbüzahlen und Falschbehauptungen aufstellt sind sie. Aber gut müssen sie selbst wissen wie ernst sie ihren Beruf nehmen, wobei mich immer mehr das Gefühl Geschlecht, dass sie hier keinen Journalismus betreiben sondern Meinungsmache gegen wie sie es nennen "Ökoaktivist*innen betreiben.

  14. #14 | discipulussenecae sagt am 12. November 2021 um 00:14 Uhr

    @ Nero:

    Bevor Sie jetzt mal wieder zur neulinken Keule der aktuell Besserwissenden mit dem dann immer passenden Vorwurf "rechtsradikal!" greifen, sollten Sie sich in der Geschichte politologischer und journalistischer Begrifflichkeit auskennen. Anbei einige Hilfestellungen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Salonbolschewist
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bobo_(Gesellschaft)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Toskana-Fraktion

  15. #15 | Stefan Laurin sagt am 12. November 2021 um 06:36 Uhr

    @FRiedel: Die Stadt: "Eine wichtige Voraussetzung, um Unterschriften sammeln zu können, war eine Kostenschätzung der Stadt Bochum. Die Schätzung weist voraussichtliche Gesamtkosten für neun Jahre in Höhe von rund 427,5 Millionen Euro aus, von denen geschätzt rund 267,5 Millionen Euro aus dem städtischen Haushalt, rund 65 Millionen Euro aus Projektfördermitteln des Bundes und des Landes, rund 18 Millionen Euro aus der KAG Förderung des Landes (Kommunales Abgaben Gesetz) und rund 77 Millionen Euro aus Anliegerbeiträgen der Bürgerinnen und Bürger finanziert werden müssten.
    Nach Berechnung der Stadt beträgt die jährliche Belastung für die Bürgerinnen und Bürgern somit rund 38,3 Millionen Euro und nicht wie von der Initiative dargestellt 16,63 Millionen Euro."

  16. #16 | Nero sagt am 12. November 2021 um 08:49 Uhr

    @ discipulussenecae #14

    Klugscheissen unterm Toilettendeckel – hatte auch nichts anderes erwartet, von jemandem mit dem Nickname "discipulussenecae". Natürlich sind sie rechts, Sie schreiben ja noch mehr aus dem einschlägigen Repertoire:

    "Egal ob gendergerechte Sprache, Klimakatastrophe, sexuelle Identitäten, vegane Ernährung oder jetzt eben der Radentscheid – das Theater ist immer dabei."

  17. #17 | Stefan Laurin sagt am 12. November 2021 um 09:03 Uhr

    @Nero: Wokes Theater kann man aus guten Gründen kritisieren. Wie sagte ein Freund von mir einmal so schön: "Was ist noch schlimmer als Künstler? Ein politische Künstler"

  18. #18 | Nero sagt am 12. November 2021 um 09:26 Uhr

    "Wokes Theater":

    Was ist eigentlich das Gegenwort zu "woke"? "Verpennt"? So wie Menschen wie Stefan Laurin und discipulussenecae, die in den ewigen Fünfziger Jahren zu leben scheinen?

    Besser als ein "politischer Künstler" ist natürlich Stefan Laurins ganz eigener Heimatfilm: Mit einem Ruhrgebiet der rauchenden Schlote. Autos allerorten. Dem Kernkraftwerk um die Ecke.

  19. #19 | Philipp sagt am 12. November 2021 um 09:38 Uhr

    Dass die Ruhrgebietsstädte kaum diskretionäre Maßnahmen tätigen können ist doch seit Jahren(-zehnten) so.

    Wie wärs denn mit Fördermitteln vom Bund? Wenn die Grünen der FDP das Finanzministerium überlassen, gibt es im Gegenzug bestimmt einen "ökologischen Investitionsfonds" – zack ist der Radentscheid Bochum finnziert 😉

  20. #20 | Stefan Laurin sagt am 12. November 2021 um 10:15 Uhr

    @Nero: "Woke" steht für einen identitätspolitischen Wahn. Für nichts anderes. Und Identitätspolitik ist regressiv und reaktionär – egal ob von links oder rechts.

  21. #21 | Nero sagt am 12. November 2021 um 10:25 Uhr

    „Woke“, Wikipedia: "Von konservativen und rechtsextremen Gruppen wird der Begriff – wie die Ausdrücke politische Korrektheit, Cancel Culture und Social Justice Warrior – mit negativer Konnotation und häufig sarkastisch verwendet, um Linke und ihre Ziele abzuwerten.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Woke

  22. #22 | Friedel sagt am 12. November 2021 um 10:35 Uhr

    OK da sie sich die Kostenschätzung scheinbar immer noch nicht angesehen haben (was für Recherche vielleicht nicht schlecht gewesen wäre) werde ich es ihnen erklären. Ihre 38 Millionen sind nicht die Kosten die laut der Kostenschätzung die Stadt zu tragen hat, das sind nämlich 29 Millionen (265/9) dazu kommen 7,2 Millionen Anliegerbeiträge (65/9).
    Zu den Anliegerbeiträge muss meiner Meinung nach gesagt werden, dass die in der Realität meist niedriger ausfallen, da die Stadt hier Spielraum hat und es zusätzliche Fördermittel gibt.
    Der Radentscheid schätzt die Kosten ja auch niedriger ein, da die mittlere Fördersumme (Forderungen von Land und Bund) von der Stadt relativ niedrig angesetzt wurde.
    Für mich gehört ja zum Journalismus auch Dinge zu hinterfragen und nicht in vorauseilendem Gehorsam bzw. Obrigkeitshörig alles ungeprüft zu übernehmen.

  23. #23 | discipulussenecae sagt am 12. November 2021 um 11:22 Uhr

    @ Nero:

    Ich weiß nicht, in welcher totalitären Gedankenwelt Sie wabern. Aber mir ist es allemal lieber, sich auf einen der Humanität verpflichteten Philosophen zu beziehen, als auf einen diktatorischen Gewaltmenschen.

  24. #24 | Bochumer sagt am 12. November 2021 um 12:17 Uhr

    Hier bei uns macht der Kinderarzt noch Altherren-Witze, da würde sich der Autor auf die Schenkel klopfen.
    Ansonsten ist das neue Denken nicht mehr aufzuhalten, auch nicht von Herrn Laurin, der bei aller Rhetorik eben doch kein Facharbeiter ist und die Bild-Zeitung für ein gutes Medium hält. Die Überlegung, das Geld im städtischen Haushalt nicht unbegrenzt zur Verfügung steht, ist aber richtig. Warum es nun böse ist, dass Menschen sich für Änderungen einsetzen, bleibt aber sein Geheimnis. Es ist im Prinzip nicht liberal.

  25. #25 | Tolduso sagt am 12. November 2021 um 15:30 Uhr

    Ein massiver Ausbau der Fahrrad-Infrastruktur nach holländischem Vorbild wäre schon sinnvoll. Zumindest, wenn man es ernst meint mit einer "Verkehrswende". Wenn das auf Kosten diverser "linker" Selbstverwirklichungs-Projekte ginge, würde das ohnehin wohl nur eine Minderheit stören.

  26. #26 | sneaking_beauty sagt am 12. November 2021 um 17:30 Uhr

    #20 : Unsinn! "Woke" ist Slang aus der afroamerikanischen Jazz-/Blues-Szene, die in den 1950ern politisiert wurde und auf den Rassismus gegenüber Schwarzen aufmerksam machte. "Woke" heißt etwas sperrig übersetzt: "wachsam gegenüber sozialen Ungerechtigkeiten". Wer das – noch dazu in Deutschland – als Wahn bezeichnet, hat entweder Mölln, Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda Anfang der Neunziger oder jüngst die Morde des NSU vergessen. Oder er/sie ist ein strammer Ideologe. Pick your choice!

  27. #27 | Berthold Grabe sagt am 13. November 2021 um 11:06 Uhr

    Belustigender Streit, wo die konservativen nicht merken, das sie konservativ sind.
    Und Konservativ ist nicht Stefan Laurin!
    Die Vorstellungswelt linker Sympathisanten ist in ihren Grundlagen mindestens 56 Jahre veraltet und überholt.
    Das gilt für die politischen Konservativen ähnlich sie sind um ca. 40 Jahre veraltet.
    Die große Mehrheit in Deutschland ist nicht mehr auf der Höhe der Zeit und streitet sich ums gestern, aber nicht um die aktuellen Probleme.
    Dabei geht es vor allem um Besitzstandswahrung und Mehrung, auch bei den Radwegen, weil es primär um Ansprüche auf einen Lebensstil einer Klientel geht.
    Das Rechnen eine Laurin allerdings ist unpolitisch, es sind Fakten.

  28. #28 | Nero sagt am 13. November 2021 um 11:22 Uhr

    @ discipulussenecae #23

    Sie sollten schon wissen, warum ich den Nickname "Nero" gewählt habe … gut, für so intelligent, wie Sie mit ihrem Nickname "discipulussenecae" tun, habe ich Sie nie gehalten: ein "intelligenter Rechter", gibt es so etwas überhaupt? Sicher nicht bei den Ruhrbaronen. Dafür aber umso mehr Rechte.

  29. #29 | Stefan Laurin sagt am 13. November 2021 um 12:52 Uhr

    @Nero: Viele sind ja so woke, dass sie sogar Bücher verbrennen. Zum Bielspiel die von Joanne K. Rowling, weil,sie der Ansicht ist, es gibt Männer und Frauen.

  30. #30 | Tolduso sagt am 13. November 2021 um 13:03 Uhr

    #26: " Oder er/sie ist ein strammer Ideologe. Pick your choice!"
    I picked one, turned out it's actually you.

    Soso, "woke" ist also ein 50er Jahre Jazz Terminus. Wer hätte das gedacht.
    Ganz unbeirrt davon wird der Begriff trotzdem im allgemeinen Sprachgebrauch für jene verwendet die links-identitäre Dogmen vertreten. Da hilft auch keine abenteuerliche Definitions-Akrobatik.

  31. #31 | Tolduso sagt am 13. November 2021 um 13:07 Uhr

    #28:
    "Dafür aber umso mehr Rechte."

    Deine zahllosen Identitäten werden aber trotzdem nur als Einer gezählt. Wobei ein faschistoider Hassprediger schon genügt um die Atmosphäre zu vergiften.

  32. #32 | Helmut Junge sagt am 13. November 2021 um 13:33 Uhr

    @sneaking beauty, woke hat eben mehrere Bedeutungen. Ich benutze es auch so wie Laurin. Andere benutzen es anders. Wer darf das festlegen?

  33. #33 | Stefan Laurin sagt am 13. November 2021 um 13:37 Uhr

    @Helmut Junge: @sneaking beauty versucht einfach jede Kritik zu denunzieren. Es geht nicht um Fakten, sondern um "Erzählungen." Da ist das Buch von
    Jan Feddersen und Philipp Gessler natürlich unangenehm. https://www.ruhrbarone.de/zwei-neugierige-kartoffeln/202884

  34. #34 | Nero sagt am 13. November 2021 um 14:02 Uhr

    @ Stefan Laurin #29

    Sie benutzen "woke" als Kampfbegriff. Wenn Sie irgendwelche "abgefahrenen" Beispiele ("Rowling") bringen, ändert das daran nichts, es bleibt dabei:

    „Woke“, Wikipedia: "Von konservativen und rechtsextremen Gruppen wird der Begriff – wie die Ausdrücke politische Korrektheit, Cancel Culture und Social Justice Warrior – mit negativer Konnotation und häufig sarkastisch verwendet, um Linke und ihre Ziele abzuwerten.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Woke

    @ Tolduso #30, #31

    soll irgendwer Ihre Kommentare verstehen? Wohl kaum. Sie können sie trotzdem noch mal erklären.

  35. #35 | Helmut Junge sagt am 13. November 2021 um 14:16 Uhr

    Ich dachte, es geht um die Sprachhoheit, die@ sneaking beauty für sich beansprucht.

  36. #36 | sneaking_beauty sagt am 13. November 2021 um 15:27 Uhr

    #32: Festgelegt wurde es in der englischen Sprache. Ich mag es nicht, wenn in Diskussionen Begriffe umgedeutet werden, um dem Gegner eins reinzuwürgen. Wie Nero oben schon richtig schrieb, wird "woke" heute im deutschsprachigen Raum als Codewort für "links" oder "linksliberal" verwendet, ebenso wie vorher "politisch korrekt". Wenn wir aber genau bleiben wollen, müssen wir uns die (ursprüngliche) amerikanische Verwendung ansehen.

    Diese inflationäre Verwendung nimmt inzwischen absurde Züge an. Die alten Herren in den FAZ- und WELT-Redaktionsstuben gaben sich erst vor ein paar Monaten als die Sittenwächter der deutschen Sprache gegen das "Gendern", packen nun aber in jeden zweiten Artikel Wortschöpfungen wie "woke Aktivisten". Kürzlich sah ich in der sächsischen Provinz einen Flyer von der Partei Der III. Weg, auf dem sowas drauf stand wie "Gegen die woke Meinungssdiktatur", was nicht nur ziemlich mieses Deutsch ist, sondern von den gleichen Leuten kommt, für die die Verwendung von Anglizismen gegen den "deutschen Geist" verstößt.

  37. #37 | Walter Stach sagt am 13. November 2021 um 16:47 Uhr

    Ein Kommentar und 33 (!!) Beiträge dazu -mit einer Menge Polemik.

    Es geht formell und materiell um ein Ereignis, um einen Vorgang, um einen Prozess aus dem kommunalen Alltag hierzulande, nicht um irgend etwas Ungewöhnliches, Außergewöhnliches
    Ich frage mich, warum trotzdem dieses "Bochumer"- Ereignis, dieser "Bochumer- Vorgang " für derartige ideologisch geprägte "Rundumschläge" zu reichen scheint, Nur ein Abbild der derzeitigen Verfassung unserer Gesellschaft, wenn es um das Ob und das Wie eines Diskurses geht?

  38. #38 | Stefan Laurin sagt am 13. November 2021 um 17:30 Uhr

    @Nero: In dem selben Text steht auch, dass woke für Identitätspolitik steht. Dieses Blog ist nicht woke. Wen es sie stört: Es gibt genug woke Medien in diesem Land. Wir erleben einen Kulturkampf. Ich werde alles tun, damit Leute wie Sie ihn verlieren. Und da sie sich nicht mal trauen, Ihren Namen zu nennen, bin ich optimistisch. Luschen sind Loser.

  39. #39 | Nero sagt am 13. November 2021 um 17:45 Uhr

    @ Stefan Laurin #38

    Ich habe den wikipedia-Artikel zum Begriff "woke" gelesen, wie ja leicht an meinen Kommentaren zu erkennen ist: #21 und #34.

    Deshalb war mir – scheinbar im Gegensatz zu Ihnen – bereits die Herkunft des Begriffes klar, die "sneaking_beauty" in Kommentar #26 korrekt anspricht, wikipedia:

    "Als Begriff wurde „woke“ von Afroamerikanern ab Mitte des 20. Jahrhunderts verwendet, die damit ein Bewusstsein für soziale Unterdrückung bezeichneten. Die erste Verwendung findet sich am Ende eines Lieds von Huddie Ledbetter („Leadbelly") über die "Scottsboro Boys“ 1938."

    Sie können mit Begriffen wie "woke" machen, was Sie wollen, Sie können diese Begriffe ohne Ende für Ihre politische Agenda missbrauchen. Aber überrascht sollten Sie nicht sein, wenn Ihnen jemand sagt, was Sie da tun.

  40. #40 | Helmut Junge sagt am 13. November 2021 um 18:07 Uhr

    " Die alten Herren in den FAZ- und WELT-Redaktionsstuben…."
    Da ist "alte Herren" eine neutrale sprachliche Neuentdeckung?

  41. #41 | Tolduso sagt am 13. November 2021 um 18:49 Uhr

    #34: "soll irgendwer Ihre Kommentare verstehen? Wohl kaum. Sie können sie trotzdem noch mal erklären."

    Ich habe dir an anderer Stelle schon einmal erklärt, daß ich meine Kommentare nicht mit der Intention auch noch dem Dümmsten irgendwie verständlich zu sein formuliere. Daß euch Rechten das einfach nicht in den Kopf will.

  42. #42 | Walter Stach sagt am 13. November 2021 um 19:27 Uhr

    "sprachliche Neuentdeckung"….?

    Helmut Junge,
    nee, nee!
    Ich war in etwa vom vierzigsten bis zum fünfzigsten Lebensjahr aktiv bei den "Alten Herren" als Fußballer aktiv, danach war ich "fubßallerisch" betrachtet nichts mehr; Letzteres gilt bekanntermaßen nicht für Redakteure, auch nicht für die bei FAZ und WELT.

    Und wie sieht das aus mit den "Alten Herren" in den studentischen Verbindungen?

    Abgesehen von diesen ironischen Anmerkungen meinerseits könnte es ja "für den einen oder den anderen" der alten Herren -sh. Identitätsdebatte- einer Überlegung wert sein, ob die Zuschreibung" des "Alte-Herren Status" altersdiskriminierend zu nennen ist. Wenn ja, dann ohne mich -als "alter Herr"-

  43. #43 | Helmut Junge sagt am 13. November 2021 um 20:56 Uhr

    "Letzteres gilt bekanntermaßen nicht für Redakteure, auch nicht für die bei FAZ und WELT. "
    Trotzdem sind diese alten Redakteure deutlich jünger als du Walter.
    Stefan Aust ist ungefähr10 Jahre jünger als du. Der aber ist der älteste Redakteur, der mir einfällt. Wenn du nicht mitgemeint sein solltest, fällst du komplett aus der angedachten Kritik raus. Dann bist du NICHT MEHR MITGEMEINT. Ich fühle mich noch als mitgemeint.
    Wenn du das nicht als diskriminierend empfindest, ist das einzig und allein deine Einschätzung. Darüber verliere ich dann auch kein Wort mehr. Nurzu deiner Information. Es gibt "ale Männer" die 20 Jahre jünger sind als du. die mitgemeint sind, und die sich vielleicht darüber ärgern. Und die sind auch gemeint, und die fühlen sich diskriminiert. Da bist du eben fein raus, wenn du nichts verspürst. Glückwunsch!
    Diejenigen, die jünger sind, und das Problem der Diskriminierung nicht sehen, die sagen oft, daß man Probleme nur dann erkennt, wenn man sie selber erlebt hat. Dann wartet mal ein paar Jahre ab,liebe Leute.

  44. #44 | Tolduso sagt am 14. November 2021 um 10:39 Uhr

    #36: "Wenn wir aber genau bleiben wollen, müssen wir uns die (ursprüngliche) amerikanische Verwendung ansehen."
    "Wir" bedeutet hier lediglich: du selbst und der, der sich zur Zeit "Nero" nennt. Sonst muß das tatsächlich niemand.

    "…wird "woke" heute im deutschsprachigen Raum als Codewort für "links" oder "linksliberal" verwendet"
    Nein, es wird, sowohl im deutschen als auch im englischen Sprachraum als beschreibender Terminus für Menschen verwendet, die sich identitätspolitischem Aktivismus verschrieben haben.
    Was für jeden, der sein Leben nicht unter dem ominösen Stein verbringt oder bizarres Gaslighting betreibt wohl außer Frage steht.

  45. #45 | Angelika, die usw. sagt am 14. November 2021 um 12:10 Uhr

    "…Wir erleben einen Kulturkampf. Ich werde alles tun, damit Leute wie Sie ihn verlieren…" #38 (Laurin an Nero)

    Geht es noch theatralischer, Herr Laurin?

  46. #46 | Stefan Laurin sagt am 14. November 2021 um 12:29 Uhr

    @Angelika, die usw.: Schauen Sie in die USA und nach GB und Frankreich. Genau so wird es kommen.

  47. #47 | Walter Stach sagt am 14. November 2021 um 13:36 Uhr

    Helmut Junge,
    mir scheint, daß tagtäglich in unserer Gesellschaft, auch hier bei den Ruhrbaronen, Menschen massiv diskriminiert werden, weil………………..

    Es gäbe also vielfältigen Anlass, darüber nachzudenken und darüber zu diskutieren, warum das so ist, warum die Diskriminierung "Anderer" mittlerweile zu den Selbstverständlichkeiten in den Beiträgen in den a-sozialen Netzwerken gehört und welche Folgen das hat -für die Betroffenen, für die Beteiligten, für das Miteinander in der Gesellschaft. Dazu bot mir die Titulierung "Alte Herren" keinen Anlass -weder in meiner Vergangenheit als Fußballer in einer sog. "Alt Herren-Mannschaft" und erst recht nicht heute, wo mich noch so Einiges interessiert, freut oder ärgert, aber nicht die Zuordnung zur Kategoire "Alte Herren". Helmut Junge, insofern scheine ich, wie Du anmerkst dieserhalb "fein raus zu sein".

  48. #48 | Nero sagt am 14. November 2021 um 15:20 Uhr

    @ Angelika, die usw.

    das: "…Wir erleben einen Kulturkampf. Ich werde alles tun, damit Leute wie Sie ihn verlieren…" hat Stefan Laurin extra noch später in den Kommentar eingefügt. Ich muss wirklich sehr "woke" sein. Wusste ich noch gar nicht, aber wenn Stefan Laurin das sagt!

    Ich erkläre Ihnen mal kurz, wie es zu meinen Kommentaren kommt:

    In meiner Redaktion – es gibt noch eine Welt da draussen – gab es ein Gespräch darüber, wie man mit rechten Kommentatoren umgehen soll, ich sagte: "Die Rechten kommentieren inzwischen auch völlig unpolitische Artikel, man erkennt sie am ‘woke’, und noch einigen anderen Markern wie ‘cancel culture’ …"

    et voilà!

  49. #49 | Helmut Junge sagt am 14. November 2021 um 18:33 Uhr

    @Nero, Sie argumentieren unwissenschaftlich. Wer diese Wörter benutzt, beweist erst einmal nur, daß er nicht zur Gruppe der "woken" gehört. Das sind nach meiner Schätzung in Deutschland aber mindestens 99,999%. Damit jemand als "Rechts" indentifiziert werden kann, bedarf es noch anderer Kriterien. Sie machen es sich viel zu einfach. Nachdem Sie nun Ihre Methode beschrieben haben, könnte ich auf dieser Basis ebenso leicht annehmen, daß der von Ihnen benutzte Name "Nero" auf mich merkwürdig gewaltbereit wirkt. Also; wer sich Nero nennt, will auch Rom anzünden, oder so etwas. Sehen Sie wie leicht Ihre Methode ins Leere führt? Nicht? Dann tun Sie mir leid.

  50. #50 | Bebbi sagt am 14. November 2021 um 20:38 Uhr

    @Laurin #5

    Da bleibt aber nicht arg viel übrig, wenn man Subventionskultur nicht aufsucht. Wo gibt's das in Bochum?

  51. #51 | Bebbi sagt am 14. November 2021 um 20:43 Uhr

    @ Friedel #9

    Na, wo soll denn das Geld herkommen. Wer neue Ideen hat, muss auch sagen, wo das Geld herkommen soll. Da haben die Verfechter des Status Quo es einfacher. Aber das gilt auch für die Verfechter alter Ideen 2.0, t. B. die Radentscheide, die die Idee aus der ersten Hälfte des 20 Jh. recyceln, dass man Verkehrsprobleme in der Stadt durch Trennung lösen könne und glauben, dass man Rechtsabbiegeunfälle lösen kann, wenn man die Maßnahme dagegen wieder zurücknimmt und die Radfahrer wieder im Seitenraum versteckt.

  52. #52 | Bebbi sagt am 14. November 2021 um 20:47 Uhr

    @ Friedel #22: Stefan Laurin Obrigkeitshörigkeit unterstellen … eine steile These.

  53. #53 | Bebbi sagt am 14. November 2021 um 20:50 Uhr

    @ Tolduso #25: Und in den NL gibt es die Verkehrswende? Oder sind die nicht eher ein Indiz dafür, dass der zusätzliche (Aus-)Bau von Radinfrastruktur nichts bringt?

    Warum bezahlen die NL wohl die Radwege aus dem Topf für den Autoverkehr?

  54. #54 | Stefan Laurin sagt am 14. November 2021 um 21:06 Uhr

    @Bebbi: Ich gehe nicht oft raus. Meistens lese ich. Ansonsten: Konzerte in Clubs.

  55. #55 | Tolduso sagt am 14. November 2021 um 22:33 Uhr

    #53:
    "Und in den NL gibt es die Verkehrswende?"
    In den Niederlanden gibt es eine einzigartige Fahrrad-Infrastruktur, die entsprechend genutzt wird. Festmachen kann man das an den gefahrenen Kilometern pro Bürger pro Jahr. Deine Frage macht keinen Sinn- diese Infrastruktur existiert seit Jahrzehnten.

    "Oder sind die nicht eher ein Indiz dafür, dass der zusätzliche (Aus-)Bau von Radinfrastruktur nichts bringt?"
    Keine Ahnung. Was "bringt" der denn nicht? Was ist deine Erwartungshaltung?

    "Warum bezahlen die NL wohl die Radwege aus dem Topf für den Autoverkehr?"
    Keine Ahnung. Mir ist noch nicht einmal klar was der "Topf für den Autoverkehr" sein soll. Vielleicht sind denen die Namen für die Töpfe ausgegangen, oder in dem Großen war noch Platz. Oder so. Warum die Frage?

  56. #56 | Bebbi sagt am 14. November 2021 um 23:53 Uhr

    @ #54: Da kann man wohl tatsächlich ohne Subventionsnutznießung unterwegs sein. Da kann sich dann aber auch keiner Geschichten leisten wie am Fletch Bizzel in Dortmund, wo Befindlichkeiten im Vordergrund zu stehen schienen.

  57. #57 | abraxasrgb sagt am 15. November 2021 um 00:50 Uhr

    Cooool, da beanspruchen woke social justice warrior die Deutungshoheit über den Begriff "woke". Welch ein intellektuell lächerlicher und kognitiv erbärmlicher, performativer Selbstwiderspruch!
    Wer "liberaler" im Sinne von ambiguitätstoleranter ist, Stefan oder die Begriffs-Scholastiker überlasse ich der rationalen Redlichkeit und Denkkompetenz der Mitleser (generisches Maskulinum).
    Wer, wie, wo und wann irgendwelche Worte mal zuerst benutzt hat, ist ja chronologisch und philologisch möglicherweise forschungstechnisch als anekdotische Fußnote interessant, aber für den aktuellen Sprachgebrauch pragmatisch irrelevant.
    Die Bedeutung der Worte ist ihr Gebrauch in der Sprache, um mal Ludwig Wittgenstein zu paraphrasieren.
    Enough of wasting time with morons and snowflakes.

  58. #58 | Stefan Laurin sagt am 15. November 2021 um 13:04 Uhr

    @Nero: Nicht immer denselben Satz posten. Ich weiß, in Ihrer Welt zählt das als Journalismus, weil es ja um "Narrative" geht, die man in die Köpfe quetschen muss, aber unsere Leser sind besseres gewohnt. Gehen Sie doch zum WDR – da passen Sie hin 🙂

  59. #59 | Bochumer stellt provokante Frage: Geht der Radentscheid Bochum finanziell zu Lasten seiner Unterstützer? – VeloCityRuhr sagt am 18. November 2021 um 08:00 Uhr

    […] einem Artikel fragt Stefan Laurin – bekannter, streitbarer, an der politischen Kultur des Ruhrgebietes leidender und sich daran […]

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