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Rot-Rot-Grün würde der SPD jeden dritten Wähler kosten


Die Möglichkeit einer rot-rot-grünen Regierung wird derzeit innerhalb der drei Parteien diskutiert. 43 Prozent der Deutschen sind allerdings laut RTL/ntv Trendbarometer überzeugt, dass ein solches Dreier-Bündnis das Land schlechter regieren würde als die Große Koalition. 18 Prozent meinen, SPD, Grüne und Linke würden es besser machen als Schwarz-Rot, 30 Prozent erwarten keinen Unterschied.

Im RTL/ntv-Trendbarometer urteilen zudem 50 Prozent der Befragten, ein solches Regierungsbündnis aus SPD, Grünen und Linke „wäre für Deutschland eher schlecht“. 26 fänden es gut, wenn eine Links-Koalition regieren würde, 24 Prozent haben keine Meinung dazu.

Die größte Zustimmung hat die Dreier-Koalition bei den Anhängern der Linke (74%) und der Grünen (56%). 51 Prozent der SPD-Anhänger fänden eine Links-Regierung gut, 27 Prozent bewerten sie als schlecht und 22 Prozent sind unschlüssig.

Würde die SPD von mehr Menschen gewählt, wenn sie sich im Wahlkampf für ein Links-Bündnis stark machen würde? 21 Prozent der Bundesbürger glauben, ein solches Bekenntnis würde den Sozialdemokraten nützen – 38 Prozent hingegen meinen, die SPD müsse dann mit weniger Stimmen rechnen. Auch von den SPD-Anhängern glauben nur 23 Prozent, dass eine Positionierung für Rot-Rot-Grün die Wahlchancen der SPD verbessern könnte.

Fast ein Drittel (29%) der heutigen SPD-Anhänger würde die Partei bei einem Engagement für ein Links-Bündnis nicht mehr wählen. Vor allem ostdeutsche SPD-Anhänger (38%), Frauen (36%) und Wahlberechtigte aus den unteren sozialen Schichten (38%) würden der Partei wegen Rot-Rot-Grün nicht mehr ihre Stimme geben. Die meisten der SPD-Abwanderer (46%) würden zur CDU oder CSU wechseln, 9 Prozent zu den Grünen.

1 Million mehr Unions-Wähler als bei der letzten Kohl-Wahl

Die SPD würde laut aktuellem RTL/ntv-Trendbarometer von 15 Prozent derjenigen gewählt, die zur Wahl gehen würden. Das entspricht hochgerechnet bei einer Wahlbeteiligung von 74 Prozent 6,8 Millionen aller rund 62 Millionen Wahlberechtigten. Das wäre gegenüber der Bundestagswahl von 1998, dem Ende der Ära Kohl, ein Verlust von 13,4 der damals 20,2 Millionen SPD-Wähler. Die CDU/CSU würde derzeit von 18,3 Millionen Bundesbürgern gewählt – das sind eine Million Wählerstimmen mehr als bei der letzten Kohl-Wahl.

Schwarz-Rot und Schwarz-Grün regierungsfähig

Die Union bleibt unverändert die stärkste politische Kraft in Deutschland. Die CDU/CSU erreicht im RTL/ntv-Trendbarometer weiterhin 40 Prozent und liegt damit 25 Prozentpunkte vor der SPD und 24 Prozentpunkte vor den Grünen. Mit beiden Parteien könnte die Union eine Koalition bilden.

Die Wahlabsichten der Bundesbürger haben sich gegenüber der Vorwoche bei keiner Partei geändert. Entsprechend könnten die Parteien bei einer Bundestagswahl derzeit weiterhin mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 40 Prozent (Bundestagswahl 32,9%), SPD 15 Prozent (20,5%), FDP 5 Prozent (10,7%), Grüne 16 Prozent (8,9%), Linke 8 Prozent (9,2%), AfD 9 Prozent (12,6%). 7 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2%). Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt derzeit bei 26 Prozent (23,8%).

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10 Kommentare zu “Rot-Rot-Grün würde der SPD jeden dritten Wähler kosten

  • #1
    MARTIN MAHADEVAN

    RRG ? NO BORDERS, NO NATIONS ?
    1 % Reiche erschießen? Oder gnädigerweise
    nur ins Arbeitslager ? Der Kevin vom Callcenter wird Aussenminister, obwohl er Austria mit Australia
    verwechselt, wie dass manche Amis gerne machen ?
    Sawsan Chebli wird Integrationsministerin
    und ihre 12 Geschwister praktischerweise gleich Staatsekretäre*innen ? Klasse ! Ich kann es
    kaum erwarten ! Kriegt man eigentlich in Kanada
    schnell Asyl ?

  • #2
    thomas weigle

    RRG steht vor den Türen und klopft gebieterisch an selbige, woraufhin sich die erschreckten Wohnungsinhaber durch die Hintertüt auf eine schnelle Flucht begeben. Nur wohin?

  • #3
    Hans

    @ thomas weigle

    MARTIN MAHADEVAN gelangt auf verschlungenen Pfaden nach Südamerika …

  • #4
    thomas weigle

    @ Hans Nach Südamerika? Dann bitte doch lieber RRG bis in alle Ewigkeit,doppelkicher

  • #5
    EinLipper

    Ich wäre dann auch als Parteimitglied nicht mehr dabei. Die grassierende Untergangssehnsucht ist beängstigend, aber der fatale Linkskurs ist nicht verwunderlich, hat doch inzwischen die Politologenkaste aus den dort traditionell sehr linken Fachbereichen in der Partei das Sagen. Ich hätte schon damals bei der beleidigenden Abstimmung gegen Scholz gehen sollen …

  • #6
    MARTIN MAHADEVAN

    Eine gute Nachricht : Unter RRG könnte der Genosse
    Florian Pronold, obwohl fachlich völlig unqualifiziert,
    doch noch Direktor der "Schinkel Akademie" werden. Nach Protesten hat er nämlich vorläufig
    verzichtet. Er jammerte über den "Standesdünkel"
    der Architekten. Welchen Dünkel haben eigentlich
    Genossen, wenn sie z.b. nach dem üblichen abgebrochenen PW-Studium meinen, jede noch
    so anspruchsvolle Tätigkeit ausüben zu können ?
    Immerhin ein Lichtblick : So mancher Genosse hat durch die Debatte gelernt, dass Schinkel keine
    westfälische Wurstsorte ist.

  • #7
    Hans

    @ MARTIN MAHADEVAN

    du bist schon in Südamerika und rufst: "Mossad, hol mich hier raus!"

    siehe Kommentar #3 / #4

  • #8
    MARTIN MAHADEVAN

    @ Hans

    Liegt Kanada in Südamerika ? Warste auf
    ’ner richtig schicken Brennpunktschule ?

  • #9
    Emscher-Lippizianer

    Und die Nord-SPD fordert nun die 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich. Wenn es jetzt noch gelingt, den Mützenich als Kanzlerkandidaten zu installieren, dann geht die Reise in die Richtung fünf Prozent los. Meinen Segen haben sie.

  • #10
    Hans

    @ MARTIN MAHADEVAN

    du verstehst die Anspielung nicht. Kann man nichts machen. Hilft auch Schule nichts mehr.

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