#1 | Philipp Engel sagt am 24. Februar 2009 um 14:31 Uhr

@ Stefan Laurin

Vielen Dank für den Link zum Interview mit Claus Peymann!

Zum Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung von Thorsten Wöckener kann ich nur sagen, dass der Autor ganz gehörig eine Falte in der Markise hat.

Er sagt: „Ja, es war ein Verbrechen! Aber dieses Verbrechen wurde vor 60 Jahren begangen und es ist langsam an der Zeit den Toten ihre Ruhe zu gönnen.“

Was ist das für eine Argumentation? Weil den Toten Ruhe „gegönnt“ werden soll, darf Herr Williamson leugnen, dass es überhaupt Tote gegeben hat? Weil den Toten Ruhe gegönnt werden soll, darf man nicht Anstoß an den Nazi-Aussagen des sogenannten Bischofs nehmen?

Das Geschichtsbild von Herrn Wöckener ist nicht nur gefährlich und falsch, seine Argumente bleiben zudem intellektuell weit hinter der Norm zurück!