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Sehr geehrter Lokführer der Linie S5 Do Hbf -> Mönchengladbach Hbf

Regionalexpress Foto: Thomas Wolf www.foto-tw.de Lizenz: CC

Wir haben uns gestern, am 18.2.2012 um 21.30 Uhr, kurz vor Deiner (ich darf doch „Du“ zu Dir sagen?) Abfahrt um 21.41 von Dortmund Hbf mit der S5 nach Mönchengladbach kennengelernt. Wir hatten einen kurzen heftigen Wortwechsel, aber so zum richtigen Kennenlernen hat es leider nicht gereicht, was ich aufrichtig bedauere. Also an mir hat es nicht gelegen, ich hätte Zeit gehabt. Aber Du wolltest ja total arbeitsbeflissen unbedingt los nach Mönchengladbach, in die Tiefebene der rheinischen Provinz, aber egal. Von unserem Gastautor Daniel Kasselmann. 

Ich möchte deswegen hier noch mal etwas klar stellen, was auch in Cc an den Kundendialog der Bahn geht, und ich hoffe, dass Dir das nichts ausmacht:

  1. In Deiner beknackten und karnevalsversifften S-Bahn waren gestern Abend um 21:30 Uhr tatsächlich zwei Pfandflaschensammler unterwegs.
  2. Diese haben sehr dezent gearbeitet und keinen der Fahrgäste auch nur in irgendeiner Form belästigt
  3. Deine öffentliche Durchsage im Zug: „Pfandflaschensammler sofort aussteigen!“ war hochgradig diskriminierend und kriminalisierend
  4. Du hattest leider nur das Pech, dass einer der Pfandflaschensammler ICH  war. Und ich bin eigentlich kein Pfandflaschensammler, sondern Journalist. Ich recherchiere derzeit über Hartz IV, die neue Armut in Deutschland und wie die Gesellschaft damit umgeht. Und dafür sammle ich Pfandflaschen. Um vielfältige Reaktionen – so wie zum Beispiel Deine – zu sammeln und mir ein Bild zu machen. Und Deine Aussage bedarf hinsichtlich der Frage von Diskriminierung der neuen Armut in Deutschland eigentlich keines weiteren Kommentars, nicht wahr?
  5. Ich habe Dich direkt danach in Deinem Führer (!) haus zur Rede gestellt, warum Du diese asoziale Durchsage gemacht hast
  6. Du hast gesagt, „Weil ich das nicht will.“
  7. Das ist keine Begründung, das ist Diskriminierung. Diskriminierung von Armut
  8. Ich weiß nicht, ob Du Dir das mit Deinem Lokführergehalt, Deinem Bausparvertrag und dem dazugehörigen Reihenhaus nebst Mercedes, Frau, Kindern und iPhone  vorstellen kannst: Es gibt bei uns in Deutschland (zu) viele  Menschen, die sind NICHT Lokführer, haben gar keinen Job, kriegen aus irgendeinem Grund kein HARTZ IV und sind bettelarm. Das sind diejenigen, die Pfandflaschen sammeln
  9. Deine Diskriminierung geht leider in Richtung Kriminalisierung, wie ich es am Dortmunder Hbf schon länger gegenüber auch vom Sicherheitsdienst und der  Polizei wahrnehme.
  10. Entweder Du schreibst jetzt handschriftlich 100 x

„Armut ist keine Schande – ich werde zukünftig Pfandflaschensammler nicht mehr diskriminieren.“ und veröffentlichst das auf einem Online-Forum Deiner Wahl – DB auf facebook fände ich cool – oder es klatscht hier demnächst ganz gewaltig , aber garantiert keinen Beifall. Denn ich habe Dich auf dem Schirm

Für heute wünsche ich Dir eine gute Fahrt. Wenn Du irgendwann mal einen am Leben vollständig verzweifelten Menschen siehst, der Dir in seiner Lebensmüdigkeit vor Deine Lokomotive springt und sich durch Deine (!)  Lokomotive umbringt, also wenn Du das spürst, wie Deine Lok diesen Körper schreddert und ein menschliches Leben auslöscht, dann wirst Du vielleicht ermessen können, wie verzweifelt Menschen jenseits von Lokführerglück und  Bausparvertrag in richtigen menschlich schlimmen Notlagen sein können. Und dann wirst du hoffentlich irgendwann mal ein entspannteres Verhältnis dazu bekommen, dass da ein paar Menschen in Deiner parkenden und im übrigen total karnevalsversifften S-Bahn herumlaufen, die nach Pfandflaschen sammeln.

Das wünsche ich Dir, Du …!

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164 Kommentare zu “Sehr geehrter Lokführer der Linie S5 Do Hbf -> Mönchengladbach Hbf

  • #1
    toddererste

    Lieber Autor,

    Ich weiß, das ich nicht dabei war und so nicht wissen kann (und die Chance steht gut das ich und mein Blutdruck es auch nicht wissen wollen) was dort im einzelnen für Worte gewechselt wurden. Aber: ist das nicht bisschen heftig? Der Wunsch nach einem schweren Trauma, an dem viel Zugfahrer zu Grunde gehen?

    Klar ist das eine Asinummer des Zug“Führers“ mit der Sonderausbildung „Arbeitsscheue“ jagen und ich finde sehr gut das das hier dargestellt wird. Aber das andere geht mir persönlich zu weit.

    Vielleicht mal so als Anregung.

    Liebe Grüße.

  • #2
  • #3
    garfield

    nach oben buckeln, nach unten treten – dieser lokführer repräsentiert den durchschnittsdeutschen ganz wunderbar. er sollte bundespräsident werden, auf dessen empfängen gibt es schließlich keine getränke aus flaschen, höchsten welche für solche…

  • #4
    Daniel K.

    Lieber TODDERSTE

    bitte lies mich GENAU!

    Ich habe in meinem Artikel / Brief an den Lokführer nicht geschrieben, dass ich Ihm das Trauma, einen suizidären Menschen mkit seiner Lokomotive umzubringen, auch nur im Enrferntesten wünsche. Ich habe ihm nur zu bedenken gegeben, dass das ein Erlebnis sein könnte, das seine kleine beschissene arrogante Lokführereigenheimdaimlerbenzbrille etwas zurechtrücken könnte, das wäre mir wichtig, wenn er es ansonsten in seinem begrenzten Universum nicht kapieren will oder kann. Und ich möchte ihn mit meinem Brief, der ja in Cc auch an die DB geht auch darauf aufmerksam machen, wie ASOZIAL sein Verhalten ist. Wenn die DB ihn schützt und sein Verhalten gutheißt, nun gut, dann wissen wir eben in Zukunft auch über das Unternehmen DB Bescheid, abseits jeder PR von Bahnhofsmission etc. Aber da bin ich mal gespannt auf die Reaktion…

    Soweit meine Reaktion auf Deine Anregung
    Lieben Dank und Grüße
    Daniel

  • #5
    toddererste

    Lieber Daniel K.

    Mea Culpa!

    Ich weiß nicht ob ich heute entcoffeinierten Kaffee erwischt hatte, aber das ist natürlich richtig, und ich habe das falsch gelesen!

    Dann finde ich einfach nur gut, dass du das verhalten des DB Bediensteten anprangerst 😉

    einen schönen Restsonntag noch.

  • #6
  • #7
    T. Braun

    Selten habe ich so einen erbärmlichen, anmaßenden und arroganten Beitrag gelesen. Der Hinweis auf einen möglichen Suizud spiegelt nur wieder, daß das Problem nicht beim Lokführer liegt, sondern beim Beitragsautor selbst.
    Die Kritik wäre angebracht, wenn man mit einem Rest Kultur den Angesprochenen mit „Sie“ angesprochen hätte und auf Beleidigungen verzichtet hätte.
    Es ist erstaunlich, daß ein Blog sich auf solch tendenziöses Geschreibsel einläßt-
    das Niveau hebt man damit nicht.

  • #8
  • #9
    Christian

    Wie soll ich ihn nennen? Arschloch-Journalist? Die Wortwahl des Lokführers war vielleicht nicht gut gewählt, aber die des „Journalisten“ ist es sicher auch nicht! Und würde er die Hausordnung der Bahn kennen, wüßte er auch das Flaschensammeln nicht gestattet ist. Angestellte sind eigentlich angehalten das Hausrecht durchzusetzen. Ob es angemessen ist oder nicht. Also sollte man hier die Art und Weise des Konzerns kritisieren, nicht deren Angestellte die es durchsetzen müssen.
    Meine tägliche Bahnerfahrung zeigt das die meisten Eisenbahner da auch nichts gegen haben wenn jemand Flaschen sammelt o.ä.! Ganz klar kommt es auf die Art und Weise an. Und zwar auf beiden Seiten!
    Ich möchte nicht über das Thema Arm und Reich diskutieren, ich würde nur gerne anmerken dass ich deine Ausdrucksweise genauso „scheiße“ finde, wie du die Ausdrucksweise des Lokführers. Zugführer ist übrigens ein vollkommen anderer Beruf, mal am Rande bemerkt!

  • #10
    Mahqz

    Ein Zug ist Eigentum der Deutschen Bahn, somit gehören die dort weggeworfenen Gegenstände ebenfalls der Deutschen Bahn. Streng genommen ist das Pfandflaschen sammeln in Zügen somit genauso Diebstahl wie das Containern auf Supermarkthöfen. Und wenn ein Mitarbeiter des Unternehmens diesen Diebstahl verhindern möchte ist das sein gutes Recht.

  • #11
  • #12
    Halil

    Man sieht doch sehr schön an einigen Kommentaren, das der Buckelinstinkt des Deutschen noch recht gut funktioniert. Das sie gar nicht verstehen warum Menschen in diesem Land Pfandflaschen sammeln müssen um über die Runden zu kommen.
    Statt sich gegen die immer größer werdende soziale Not zu engagieren wird hintenrum noch auf die Flaschensammler eingeprügelt. Die Bahn und der unsoziale Zugführer noch in Schutz genommen.
    Ich finde dieses Beitrag vorzüglich, und würde mir deutlich mehr dieser Art bei den Ruhrbaronen wünschen!
    Denn einige Leute (komentatoren) scheinen immer noch nicht begriffen zu haben, das wachsende Armut eine gravierende Bedrohung für die Demokratie ist. Genauso wie das typisch deutsche Buckeln vor Autoritäten.

  • #13
    Tom

    Dies ist ja der lächerlichste Beitrag von Dir, Daniel. (ich darf doch Daniel sagen, oder?)

    Hier einen Menschen anzuprangern, der seinen Job macht und vielleicht Dienstanweisungen hat, die Du nie verstehen, denn Du weisst ja scheinbar, dass der „Herr Lokführer“ auch für den versifften Zug und hier die Reinigung zuständig ist… Da hättest mal drüber schreiben können über die Menschen, die die S-Bahn so versauen und dann meinen Sie haben mit 2,70 Euro die Sauerei-Erlaubnis…

    Mach dich doch erstmal schlau und beginn nicht einen Beitrag zu schreiben ohne eine Recherche zu betreiben oder biste für die „BILD“ tätig? Kennste das Gehalt und auch was die Familie zu dem Schichtdienst sagst? Woher weisst Du, dass der Kollege neen Mercedes fährt, neen fetten Bausparvertrag hat und und und…

    Wieder ein Journalist oder einer, der sich so nennt in „Traumhausen“… Was verdienst Du denn als Journalist oder was machst DU? Wieso kotzt Du den Lokführer da vorne so doof verbal an? Lese Dir die allgemeinen Beförderungsbedingungen durch und überdenke dann mal, ob Du nicht trotz Recherche anderen Flaschensammlern Ihre Einkünfte geklaut hast.

    Hast Du den Menschen, die wirklich auf das Geld angewiesen sind gespendet? Seh ich nichts von..

    Also handle mal vernünftig und mach nicht die Menschen an, die Ihren Job machen.

    Viel Spass Daniel und Du hast sicherlich mit der Übersendung an DB Kundenservice dem Lokführer neen supergeilen Gefallen getan… Gratulation, wenn er eine Abmahnung bekommt oder den Job verliert… Dann kannst Du Dir auf die Schulter klopfen und sagen, „Endlich einer mehr, der Hartz 4 braucht“.

    Klasse Daniel, ich darf doch Daniel sagen, denn wir kennen uns ja so gut wie Du den Lokführer… Auch diskriminierend, einfach einen Menschen zu dutzen… Aber ist wohl Pressefreiheit von Daniel.

  • #14
    Popanz

    Beim Thema Hausordnung und Hausrecht hatte der Autor in der Schule wohl die Masern.

    Völlig daneben dieser Beitrag.

  • #15
    Peter

    Hallo!

    Total daneben – und zwar beides!

    Sicherlich sollte man nicht so handeln, wie es der Triebfahrzeugfuehrer getan hat. Es gibt Armut in Deutschland, aber nicht jeder, der Flaschen sammelt, ist arm (im Gegenteil: ich kenne Nadelstreifen, die den Pfennig ehren).

    Man sollte aber (bei allem journalistischen Ethos) auch nicht so „billig“ polemisch reagieren, wie es der Journalist hier tat: Ein Journalist ist ein „Wort-Handwerker“, er sollte sich der Wirkung der Sprache bewusst sein und deren Kraft kennen. Und diese Kraft kann eben auch fehlgeleitet werden.

    Ob sich Fahrgaeste hier im konkreten Einzelfall gestoert gefuehlt haben, ist subjektiv. Ob der Triebfahrzeugfuehrer evtl. in anderen Situationen Beschwerden von Fahrgaesten (oder gar eine Abmahnung nach deren Beschwerden) erhalten hat – der Journalist kann das nicht wissen.

    Ein Gespraech mit dem Lokfuehrer ist sicher richtig – eine Blossstellung coram publico in einem Blog (die der Schreiber ja als Durchsage in einem viel kleineren Rahmen selbst kritisiert) jedoch unverhaeltnismaessig. Erinnert irgendwie an den unsachgemaessen Umgang eines Glashausbewohners mit harten Gegenstaenden…

    Mein Fazit:
    Gute Intention, jedoch schlechte Umsetzung. Von beiden Akteuren.

    Peter

  • #16
    Jörg

    Was bitte ist denn an dem Zitat: „Pfandflaschensammler sofort aussteigen!“ diskriminierend?
    Herrenlose Pfandflaschen die in einem Zug der Deutschen Bahn umherfahren sind Eigentum dieser. Das Aneignen einer solchen Flasche ohne Genehmigung ist Diebstahl. Auch wenn es hier aufgrund von Geringfügigkeit am Sachwert weder zu einer Anzeige noch zu einer Verurteilung kommen würde; so ist es zumindest unerwünscht. Der Lokführer hat von seinem Hausrecht Gebrauch gemacht und den Diebstahl damit unterbunden. – So what.
    Wo bitte liegt hier eine Diskriminierung vor?
    Indem jemand einen Menschen der Pfandflaschen sammelt als Pfandflaschensammler bezeichnet?

  • #17
    Tom

    Ich nochmal….

    Zitat:
    „Für heute wünsche ich Dir eine gute Fahrt. Wenn Du irgendwann mal einen am Leben vollständig verzweifelten Menschen siehst, der Dir in seiner Lebensmüdigkeit vor Deine Lokomotive springt und sich durch Deine (!) Lokomotive umbringt, also wenn Du das spürst, wie Deine Lok diesen Körper schreddert und ein menschliches Leben auslöscht, dann wirst Du vielleicht ermessen können, wie verzweifelt Menschen jenseits von Lokführerglück und Bausparvertrag in richtigen menschlich schlimmen Notlagen sein können. Und dann wirst du hoffentlich irgendwann mal ein entspannteres Verhältnis dazu bekommen, dass da ein paar Menschen in Deiner parkenden und im übrigen total karnevalsversifften S-Bahn herumlaufen, die nach Pfandflaschen sammeln.

    Das wünsche ich Dir, Du …!“

    Pfui, Daniel… Ich lade Dich mal auf den Rettungswagen ein… Dann kannst uns helfen solche Menschen zusammenzuflicken … Oder möchtest Du lieber als „Feuerwehrmann“, dann mit neem Strahlrohr die Blutspuren entferne… Könntest auch als Polizist den Angehörigen die Todesnachricht überbringen… Oder wie wäre es im Betriebswerk die „Reinigung des Fahrzeuges“ übernehmen…

    Möglich wäre aber auch mal selbst einen Menschen zu überfahren… NUR!!! dies wünscht keiner und wird Dir keiner freiwillig ermöglichen

    Wie könnt Ihr so einen Gastschreiber zulassen? Pfui!

    Ach, Daniel… Sag doch bitte Fahrstand, wie kommst Du auf Führer mit ! ??? Hast Du ein politisches Problem?

    Ansonsten kann ich nur sagen, Daniel Du ekelst mich an… Einem Menschen zu wünschen, dass man ein anderes Menschenleben auslöschen soll…

    Sowas sollte man keinem wünschen, aber wie gesagt Du bist eingeladen… Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei und Reinigung der DB freuen sich auf Deine Hilfe und wenn Du danach psychologische Hilfe brauchst… Tut mir leid… Dann weisst Du was es für Jobs sind…

  • #18
    Revilo Gulfp

    Ein Journalist der schreibt „„Armut ist keine Schande – ich werde zukünftig Pfandflaschensammler nicht mehr diskriminieren.“ und veröffentlichst das auf einem Online-Forum Deiner Wahl – DB auf facebook fände ich cool – oder es klatscht hier demnächst ganz gewaltig , aber garantiert keinen Beifall. Denn ich habe Dich auf dem Schirm“.
    Dein Berufszweig sollte sich für solch einen Kollegen wirklich in Grund und Boden schämen.
    Das verhalten des Lokführers ist bestimmt menschlich gesehen nicht ok. Aber dein Auftreten hier ist 1000 mal schlimmer.

  • #19
    toddererste

    Nennt mich Opportunist (nach meinem ersten Kommentar), aber Lokführer die nur ihren Dienst versehen hatten wir schon!

    Unpasend? Kann sein aber der von Daniel Kasselmann versprochene Kaffee ist noch nicht da.

    Ich habe so meine Zweifel, das der Lokführer, der ja nun auch für die Sauberkeit des Zuges verantwortlich sein soll, und die Flaschen aus der Bahn für seinen Arbeitgeber sammeln könnte, dem sie ja gehörten, nicht wollte das ein wenig Dreck aus der Bahn geräumt wird. Zumindest hoffe ich das er die Flaschen nicht selber behalten wollte! Denn das ist immerhin ein Kündigungsgrund wie wir ja alle wissen. Aber wenn er seinen Job nicht mehr hat ist er seinen Schichtdienst los und hat am Ende noch mehr Geld mit seinem H4, da Bahnfahrer ja ein so schlecht bezahlter Job ist.

    Oder er wird Freelancer. Wär ja auch mal was.

    Was Recht ist muss Recht bleiben? Schön. Macht ihr mal. Ich hoffe dann Herr Laurin dann Erfolg hat. Beim Verfall helfe ich dann gerne.

    Ach ja: Wer will darf sich gerne mal den Spass machen und Tante Google zum Thema „Sauberkeit“ und „Züge“ befragen. Schlimm das es da Menschen gibt die den Müll stehlen und um damit ihren Lebensunterhalt aufzustocken! Da muss man einschreiten!

    Schönen Sonntag noch.

  • #20
    Sabine

    Sehr geehrter Herr Kasselmann,
    ich wusste bis heute nicht, wie subjektiv Journalismus sein soll und wie leicht man die Macht, seinen Leser zu manipulieren missbrauchen kann. Ich bin entsetzt und erschrocken, dass Ihr Artikel ÖFFENTLICH gemacht wurde, dies mit Ihren Äußerungen, wie, ich zitiere „Führer (!) Haus“. Was Sie hier gemacht haben steht in keinem Verhältnis zu der Äußerung des Lokführers. Das mutet an, wie ein persönlicher Rachefeldzug!
    Was wissen Sie von dem Berufsalltag eines Lokführers? Ich fordere Sie auf, einen objektiv recherchierten Bericht über dieses Thema zu erstellen! Erst wenn Sie beide Seiten in vollem Umfang kennen, haben Sie ein Recht Ihre Meinung zu äußern! Was Sie hier tun, ist völlig unprofessionell und ich hoffe sehr, dass dieser Lokführer Sie wegen Beleidigung anzeigt!
    Die Armut in Deutschland ist übergreifend in den Mittelstand! Schreiben Sie doch mal über das Thema, das den Großteil der Deutschen betrifft! Nämlich, dass sich heute weder ein Lokführer noch ein Büroangestellter ein Reihenhaus oder einen Mercedes leisten kann; dass die Arbeitenden in diesem Lande oft 10 und mehr Stunden unter schwersten Bedingungen schuften müssen unter Zeitverträgen und Niedrigstlöhnen!
    Recherchieren und schreiben Sie doch einmal über die Gründe der neuen Armut in Deutschland! Und ein letztes noch: Menschen, denen es gut geht, die haben keinen Grund jemanden zu diskriminieren oder zu beleidigen!
    Mein Gott, in welchem Land leben wir hier denn!

  • #21
    Micki

    also…der Autor dieses Beitrages ist nie und nimmer Journalist-

    Titat:
    Entweder Du schreibst jetzt handschriftlich 100 x

    „Armut ist keine Schande – ich werde zukünftig Pfandflaschensammler nicht mehr diskriminieren.“ und veröffentlichst das auf einem Online-Forum Deiner Wahl.

    Gehts noch?????????????? meinst DU ( Autor ) das wirkt???
    Du hast selber kein Benehmen…..

  • #22
    Daniel K.

    Lieber Tom,
    natürlich darfst Du Daniel sagen 🙂

    Gut, ich habe eine Tasache verschwiegen, das gebe ich zu: Ich habe 7 Jahre lang während meines Studiums als Fahrgastinterviewer für die DB gearbeitet.
    und deswegen glaube mir einfach:

    – Ich kenne den Laden
    – Ich kenne das Hausrecht
    – Ich weiß, dass der Zugchef / Lokführer HAUSRECHT hat
    – und nicht nur blindlings Befehle befolgen muss (wie das bei den Nazis der Fall war)
    – ich kenne die unbarmherzigen Schichtdienste bei der Deutschen Bahn
    – Polemiken wie zum Eigenheim oder Mercedes versteht man, oder eben nicht
    – Ich habe meine „Einkünfte“ aus meiner gestrigen Tätigkeit – 2,25 € übrigens gerade in der Lidl-Filiale in Essen am Automaten abgegeben. Und die „Tafel“-Taste gedrückt. Das bedeutet, dass diese 2,25 € den Tafeln in Deutschland zugute kommen

    Vielleicht hast Du schon mal was von den Tafeln gehört, hm?
    – Was ich mit meiner journaistischen Arbeit verdiene, geht Dich einen Scheißdreck an

    Ich habe übrigens im meiner Recherchetätigkeit auch schon oft wirklich humane Zugbegleiter kennengelernt. Die ja Hausrecht haben. und die ein Auge zudrücken und Dir sagen: „Hast zwar kein B-Ticket, kannst aber bis Witten mitfahren, dann kriegste den Gegenzug und kannst da auch gleich weiter sammeln.
    DAS ist Humanität!
    Und um nichts anderes geht es mir; es geht nicht um allgemeine Beförderungsbestimmungen oder so einen Scheiß, sondern einfach um humanes Verhalten gegenüber den Ärmsten der Armen. Geh doch mal raus, einen Sonntag, jetzt gleich, und fang an zu sammeln. Und schau Dir an, wie die Menschen Dich ansehen. Du bist Abschaum für die und genau diese arrogante Haltung ist diejenige, die unsere Gesellschaft ausmacht. Und deswegen war unser ehemaliger Bundespräsident auch 9 Wochen zu lang im Amt. Der hat hat nur getrickst und nicht gebettelt. Und eine Gesellschaft, die das gut findet, finde ich äußerst bedenkenswert. So wie Deine Meinung zu dem Thema. Dann können wir auch bald wieder den Blockwart einführen. Und dann gute Nacht!

    In diesem Sinne wünsche ich Dir noch einen nachdenklichen Sonntag

    Daniel

  • #23
    Micki

    @Tom, Jörg, Sabine……sehr gute Antwort….
    Journalist soll erst mal die Schulbank dücken, hatte wohl sehr lange die Masern….;-)
    und dann kam nur “ Singen und Klatschen “ dazu…

  • #24
    Norbert Paul

    Hallo,

    wofür muss man bei dem Thema so recherchieren? Es reicht völlig, die Leute zu begleiten oder zu fragen. Und sich dann selbstgerecht und selbsternannt zum Kämpfer der Flaschensammler aufzuschwingen. Das ist doch kein Journalismus.

    Ansich fände ich es auch besser, wenn es eine Dienstanweisung gäbe, Flaschensammler zu dulden, so lange sie keine belästigen. Der Vorteil für die Bahn-Betreiber wäre a) mehr Ordnung/weniger Müll in den Zügen und b) weniger Entsorgungsaufwand/-kosten.

    Wenn es diese Anweisung nicht gibt, bleibt dem Lokführer eigentlich nichts anderes übrig, als das Hausrecht durchzusetzen, weil es seine Aufgabe ist – egal was der davon hält. Sonst ist er nämlich ganz schnell seinen Job los, von dem er sich kaum Eigenheim und Bausparvertrag und Mercedes und und leisten kann.

  • #25
    Robert

    Das ist ein sehr sensibles Thema,
    allerdings vom Verfasser mit diesem Geschreibsel so schlecht aufbereitet, das dies nicht einmal die große, deutsche beBILDerte Zeitung so drucken würde.

    Diese Blockwartmentalität ala Ostzone („Denn ich habe Dich auf dem Schirm“) ist
    widerwärtig und abscheulich.
    Den Kundendialog der Bahn anzuschreiben, welcher im Übrigen mit solchen Sachen nichts zu schaffen hat, hätten Sie sich schenken können.
    Das hätten Sie allenfalls machen können, wenn Sie der Triebfahrzeugführer (sogar zu Recht) aus dem Zug verwiesen hätte.
    Man denunziert keine Menschen, die eine abweichende Sicht als man selbst haben,
    Tonart des Wortwechsels hin oder her.

    Einem Menschen einen Suizid zu wünschen, dazu fehlen mir die Worte, PFUI,
    DAS ist hochgradig asozial!

    Ich bin zu gut erzogen, um Ihnen eine Schnittverletzung bei Ihrer Tätigkeit zu wünschen, verdient hätten sie es.

  • #26
    ronlok

    Dieser „journalist“ sollte einfach mal die Hausordnung lesen. Damit ist alles gesagt. Fängt schon damit an, das die Sammler die Reste der dosen und Flaschen im Mülleimer auskippen und alles stinkt. Dadurch entstehen schon mal, zugunsten der Steuerzahler, wem auch sonst, Mehrkosten!!! Wie dem auch sei. Die Diskussion läuft eh ins endlose. Der Journalist und welche, die solch eine Meinung teilen und begünstigen sind einfach nur zu bemitleilen. Solche wie „SIE“ …..sind genau die richtigen. Und einige ihrer aussagen sind der knaller und Vollkommen unangebracht!!! Entschuldigt die Rechtschreibung, bezogen auf groß und kleinschreibung. Habe mich so aufgeregt, das ich während der autofahrt kurz antworten musste. Schlusswort zum „Journalisten“. Dieter Bohlens worte wären: erkläre mal nen bekloppten, das er bekloppt ist.

  • #27
  • #28
    Ich eben

    Lächerliche Kommentare für jemanden der angeblich Journalist ist. Der Lokführer war ganz klar im Recht, denn Flaschen sammeln verstösst gegen die Hausordnung, welche auf dem gesamten Bahngelände gültig ist, (inkl. Bahnhöfe und Züge). Des weiteren ist es eine Frechheit den Lokführer zu bedrohen, weil DU zu bescheuert bist, die Hausordnung zu beachten. Was für ein Journalist bist Du? Beim Strassenfegermagazin?

  • #29
    Revilo Gulfp

    Ein Journalist der schreibt „„Armut ist keine Schande – ich werde zukünftig Pfandflaschensammler nicht mehr diskriminieren.“ und veröffentlichst das auf einem Online-Forum Deiner Wahl – DB auf facebook fände ich cool – oder es klatscht hier demnächst ganz gewaltig , aber garantiert keinen Beifall. Denn ich habe Dich auf dem Schirm“.
    Dein Berufszweig sollte sich für solch einen Kollegen wirklich in Grund und Boden schämen.
    Das verhalten des Lokführers ist bestimmt menschlich gesehen nicht ok. Aber dein Auftreten hier ist 1000 mal schlimmer.

  • #30
    Halil

    @daniel
    Halte durch! Dein Artikel ist gut geschrieben. Es fehlen in diesem Land solche deutlichen Worte. Schreib weiter und sieh die Kommentare als das was sie zum größtenteil sind. Willfährige arme Staats- Bücklinge, die halt gerne noch unten treten als nach oben die Klappe aufzumachen.
    Den wirklichen Kern -die auseinandersetzung- mit grassierender Armut. Die sehr nötigen klaren Worte in diese Richtung hat keiner von denen kapiert. Ich bin froh, dass es Menschen wie dich gibt, die den Mut haben so zu schreiben.
    Mach weiter, meine Unterstützung hast du.

    Übrigens ist es ein ziemlicher Witz zu sagen das es auch Nadelstreifler gibt die Flaschen sammeln. Hier zeigt sich der ganze Schwachsinn und engstirnigkeit einiger Kommentatoren.

  • #31
    Madmax

    Und wieder jemand, der sich wunderschön hinter seiner Pressefreiheit verstecken kann. Aber IHR Schirm, auf dem SIE den Lokführer haben, wird genauso zusammengefaltet wie IHRE Methoden normal arbeitende Menschen zu denunzieren. Die armen Pfandflaschensammler, jaja, es gibt bestimmt keinen einzigen, der Steuern in unser System von seinem „VERDIENST“ zahlt. Also unterstützen SIE wissentlich Steuerhinterzieher und Schwarzarbeiter, sehr vorbildlich. Machen SIE weiter so, IHR Verhalten zeigt mir, wie arm Deutschland wirklich ist. Berichten Sie doch bitte über Selbstmordattentäter und begleiten Diese bei einem Anschlag, vergessen SIE IHREN Sprengürtel nicht, wäre doch schade wenn SIE nicht bis zum Schluß berichten könnten und nur die halbe Arbeit getan ist. In diesem Sinne noch einen schönen Tag, ich sehe SIE bestimmt mal in Dortmund IHREN, meiner Meinung nach, „DRITTES-REICH-JOURNALISMUS“ ausüben.

  • #32
    Tom

    Die Zitate stammen aus diesem Beitrag von: #21 | Daniel K. sagt am 19. Februar 2012 um 13:52

    1. Zitat
    „und deswegen glaube mir einfach:..“
    -> ganz sicher werde ich einem Menschen, der so schreibt und so die Menschen versucht aufzuhetzen gar nichts glauben … Ich habe und kann mir meine eigene Meinung bilden. Dummerweise zu den Punkten die aufgegriffen wurden… Wie „ärgerlich, aber auch…“.

    2. Zitat
    „- Ich habe meine “Einkünfte” aus meiner gestrigen Tätigkeit – 2,25 € übrigens gerade in der Lidl-Filiale in Essen am Automaten abgegeben. Und die “Tafel”-Taste gedrückt. Das bedeutet, dass diese 2,25 € den Tafeln in Deutschland zugute kommen “
    -> Fantastisch. 1. waren dies zu versteuernde Einkünfte, weil Du dies im Rahmen Deiner sicherlich Geldeinbringenden Tätigkeit ausgeführt hast… Steuerhinterziehung und somit wieder weniger Chancen für den Staat 2,25 € sinnvoll zu investieren.
    2. Du kennst die Arbeitsbedingungen bei LIDL und weisst wo die Sachen alle herkommen und wie ökologisch die sind? GUT, dann hast Du ja mit einem reinen Gewissen in Essen beim LIDL gestoppt.
    3. Zur Tafel schonmal Gedanken gemacht??? Der Staat wäre in der Verantwortung und ist einfach froh, dass es soviele Menschen in den Tafeln gibt die sich Tag für Tag und teilweise auch als bisherige 1 Euro-Jobber dort engagiert haben… Ist nämlich billiger für den Staat.

    3. Zitat:
    „DAS ist Humanität!“
    -> Was dies ist, dies muss ich mir von Ihnen nicht erklären lassen. ich denke meine berufliche Tätigkeit ist bei einem Lesen deutlich erkennbar und ich arbeite wie andere Menschen auch an jedem Wochentag.

    4. Zitat:
    „Und um nichts anderes geht es mir; es geht nicht um allgemeine Beförderungsbestimmungen oder so einen Scheiß, sondern einfach um humanes Verhalten gegenüber den Ärmsten der Armen.“
    -> Die fahren aber ganz sicherlich NICHT Deutsche Bahn auch nicht in der S Bahn… Tipp, wenn es dann mal finanziell ausreicht… Dresden-Neustadt eine ältere Dame mit Fahrrad, die gehört zu den „Ärmsten der Armen“ und nicht die Pfandsammler… 2 Tüten waren deren Hab und Gut und keine Angst ich habe geteilt…

    5. Zitat:
    „Und deswegen war unser ehemaliger Bundespräsident auch 9 Wochen zu lang im Amt. Der hat hat nur getrickst und nicht gebettelt.“
    -> Verzeihung in welcher Art und Weise habe ich es positiv oder negativ hervorgehoben, was der Bundespräsident getan hat? Diese Meinung werde ich hier aber nicht publizieren und ich stehe bestimmt nicht applaudierend in Berlin, dies verrate ich mal.

    6. Zitat:
    „Und eine Gesellschaft, die das gut findet, finde ich äußerst bedenkenswert. So wie Deine Meinung zu dem Thema. Dann können wir auch bald wieder den Blockwart einführen. Und dann gute Nacht!“
    -> Dies ist doch wirklich lächerlich… Wo habe ich es positiv hervorgehoben? Übrigens interessant, dann haben wir jetzt schon zwei Blockwarte… Danke, dass ich auch mal eben so auf die Ebene gestellt werde..

    Ach, aber Deinen zur „Tatzeit“ gültigen Fahrausweis, den haste hoffentlich mit an den DB Kundendialog geschickt, denn sonst glauben die Dir nicht…

    Aber es ist schön, dass ich dies alles lesen durfte… Ich hatte schon Angst, dass Daniel den Menschen beim Karnevalszug die Kamelle klaut…

    Ach, nochmal ganz kurz zum Blockwart… Jetzt weiss ich wieso Dortmund Hafen so ist wie es ist… Bezogen auf diesen Beitrag http://danielkasselmann.wordpress.com/2011/12/31/lieber-unbekannter-zahnspangentarzan/

    Viel Spass beim Warten bis zu dem Tag…

    Ich habe fertig und darf nur sagen „Viel Spass noch…“, aber die Bezeichnung „Blockwart“ ist dann doch schon peinlich, aber „Journalist“… Nee ist klar… Wahrscheinlich auch noch mit selbstgemalten Presseausweis…

    @ ruhrbarone: Aber immerhin habt Ihr hier mal „clicks“, was?

  • #33
    Stefan Laurin

    @Tom: Genau! Clicks, Leser – sowas kennen wir ja sonst gar nicht. Fühlt sich komisch an.
    @All: Die meisten Autoren und Autorinnen dieses Blogs haben wenig Respekt vor Hausordnungen. Man mag uns nachsehen, dass wir selbst entscheiden was wir für richtig und was für falsch halten und nicht erst einmal nachschauen, wie wir was zu finden haben.

  • #34
    Halil

    „Die armen Pfandflaschensammler, jaja, es gibt bestimmt keinen einzigen, der Steuern in unser System von seinem “VERDIENST” zahlt. Also unterstützen SIE wissentlich Steuerhinterzieher und Schwarzarbeiter, sehr vorbildlich. Machen SIE weiter so, IHR Verhalten zeigt mir, wie arm Deutschland wirklich ist.“

    Also manche Kommentare sind wirklich an Dummheit kaum noch zu überbieten. Nehmen wir mal an, das dieses Zitat ernst gemeint ist. Wenn es das ist, dann empfinde ich den Geisteszustand des Schreibers als nunja, bedenklich ;-). Der Flaschensammler käme wohl kaum in den „Genuss“ Steuern zahlen zu müssen. Da muss man schon eine Menge Pullen sammeln um von diesem „Verdienst“ Steuern abdrücken zu müssen.
    Flaschen sammeln, in Mülleimer greifen zu müssen ist „Not“ pur. Das was man dort verdienen mag, geht unmittelbar in den Konsum (jetzt kommt bestimmt das Argument Alkohol). Sparen ist da nicht! Sprich, der Flaschensammler zahlt im Endeffekt also mehr Steuern als vermutlich mancher der hier herumstreunenden m.e. debilen Kommentatoren, die es sicherlich gut verstehen „ihr“ Geld vorm zugriff des Finanzamtes zu schützen.

  • #35
    garfield

    ich dachte immer, in der rubrik „glaube, sitte, heimat“ gäbe es überspitztes zum zeitgeschehen. von daher kann ich dir kritiken nicht ganz nachvollziehen, ich empfinde es eher als beängstigend, daß soviele menschen in einer sozial verrohten gesellschaft nach moralisch anständigen kommentaren lechzen, anstatt die gesellschaftlichen zwänge zu hinterfragen. dabei kann mir die sprache gar nicht drastisch, satirisch überspitzt, ja bösartig genug sein…

    ich wünsche den untertanen dennoch einen schönen sonntag!

  • #36
    Nicht Ihr

    Um die Kommentare der hausordnungsbeflissenen, rechtsverpflichteten, autoritätshörigen und mutmaßlich selbsternannten Sprecher der Mehrheitsdeutschen mal zu unterbrechen: Ich finde die Reaktion des Autors und diesen Artikel samt seinem Anliegen wunderbar. Polemisch, ja, aber wenn über Missstände und wie die Gesellschaft mit ihnen umgeht nicht mehr wütend und polemisch berichtet werden könnte … nunja, das wäre sehr traurig.

    Und an all die widerlichen Knaller hier, deren Heiligstes die Hausordnung zu sein scheint: Wie um alles in der Welt kann man gegen das Elend dieser Gesellschaft und die haarsträubenden Reaktionen einiger Individuen allen Ernstes die Hausordnung oder gar Diebstahl von Pfandflaschen ins Feld führen? Was ist bei Leuten wie euch bloß schiefgelaufen?

  • #37
    Madmax

    „Also manche Kommentare sind wirklich an Dummheit kaum noch zu überbieten. Nehmen wir mal an, das dieses Zitat ernst gemeint ist. Wenn es das ist, dann empfinde ich den Geisteszustand des Schreibers als nunja, bedenklich 😉 . Der Flaschensammler käme wohl kaum in den “Genuss” Steuern zahlen zu müssen. Da muss man schon eine Menge Pullen sammeln um von diesem “Verdienst” Steuern abdrücken zu müssen.
    Flaschen sammeln, in Mülleimer greifen zu müssen ist “Not” pur. Das was man dort verdienen mag, geht unmittelbar in den Konsum (jetzt kommt bestimmt das Argument Alkohol). Sparen ist da nicht! Sprich, der Flaschensammler zahlt im Endeffekt also mehr Steuern als vermutlich mancher der hier herumstreunenden m.e. debilen Kommentatoren, die es sicherlich gut verstehen “ihr” Geld vorm zugriff des Finanzamtes zu schützen.“

    Was ist daran bitte dumm? Niemand in diesem Land ist gezwungen so zu Leben. Ich stand selber mal kurz davor so zu werden, Penner auf der Strasse, habe also durchaus das Recht über sowas einen Kommentar zu hinterlassen und diesen auch so zu meinen. Ich weis das es möglich ist, sein Leben in den Griff zu bekommen, auch von dort „unten“. Und wenn ich Einkaufen gehe, zahle ich die gleichen Steuern wie ein Pfandflaschensammler beim Einkaufen. Eine Tüte voller Flaschen, ca. 20 Stück, sind bei 25 Cent 5 Euro. Die hat man schnell zusammen. Man könnte natürlich auch einer richtigen Arbeit nachgehen, aber das ist ja anscheinend nicht möglich. Und auch ich habe schon für 6,16 Euro Brutto die Stunde gearbeitet, dumm wie ich nunmal bin.

  • #38
    Andy

    Als Lokführer stimme ich dem Artikel zu. Ich finde es beschämend, wie Arrogant manche Kollegen mit solchen Menschen umgehen. Zudem fragen viele der Sammler sogar noch vorher nach, ob sie sammeln dürfen.
    ICH BIN FROH, DAS SIE SAMMELN! So wird der Zug an jedem Endbahnhof etwas gesäubert und aufgeräumt, wovon drei Seiten (Triebfahrzeugführer, Fahrgäste UND Flaschensammler) profiteren.
    Ich finde die Reaktion des Kollegen jedenfalls absolut unangebracht.

  • #39
    toddererste

    An alle die die den Flaschensammlern Steuerhinterziehung vorwerfen:

    1. auch und selbst wenn die Flaschensammler Arbeitslosengeld II Bezieher sind, gilt auch für sie ein Freibetrag für Zuverdienste.

    2. Zeigt DIESE Art und weise der Argumentation sehr deutlich wes Geistes Kind sie alle sind:

    Denen, die nichts haben nichts gönnen und lieber dem Staat die Kohle in den Hals schmeißen als tolerieren das jemand Einkommen hat, das man selber nicht hat.

    3. Speziell @ Madmax: Wunderbar. Sie sind in die selbe Falle getappt wie ich anfangs. Zeigt das mein Fehler wohl passieren kann.

    Nur eins ist Schade: ich kann denken und lernen, viele andere nur hinter dem Recht hermarschieren. Eigentlich wusste ich das schon. Aber ich finde immer wieder schön, wenn man das so bestätigt bekommt.

    Deutschland: Das Land der Richter und Henker!

    Ich hoffe das Daniel K. da eher rausnimmt das er nicht so falsch lag, als das er den Ärger über die Kommentatoren mitnimmt.

    Klar… in Kriesenzeite möchte man sich gerne an dem orientieren was man kennt. Aber Soooooooooooooo weit zurück? Zu denen die nichts gönnen können. Zu den Zugführern und Lokführern die nur ihren Job tun. Zu denen, die ihren nächsten ans Messer liefern weil er die goldenen Kerzenleuchter hat. Selbst wenn es das einzige ist was er hat.

  • #40
    Norbert Paul

    #38 | Andy

    Um das beurteilen zu können, müsste man auch die andere Sicht kennen. Da der Autor aber selbst schreibt, dass er sich nicht im Rahmen dessen bewegte, was ich als höfliche Ansprache des Lokführers bezeichnen würde und wohl auch nicht auf Dialog aus war: „Ich habe Dich direkt danach in Deinem Führer (!) haus zur Rede gestellt, warum Du diese asoziale Durchsage gemacht hast“, würde ich mal vermuten, dass die meisten Menschen, da abwehrend reagieren würden.

    Die Hetzjagd auf einen Mitarbeiter finde ich zutiefst bedenklich. Er hat sich – soweit ich das beurteilen kann – an die geltenden Regeln etc. gehalten. Unsere Gesellschaft funktioniert aber nur, wenn die Menschen sich an Regeln halten. Was aber nicht heisst, dass man sie nicht hinterfragen sollte.

  • #41
    Rosa

    Danke !

    Ich fand den Artikel sehr gut auch wenn er vielleicht ganz im ruhbaron Stil ein wenig überspitzt ist.

    UND NOCHMAL FÜR DIE MECKERER:

    Euer Problem und das des Lokführers und der DB-Verantwortlichen heißt Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, nachzulesen bei Heitmeyer.
    Wo sind wir denn wenn rechte Tendenzen (auch wenn sie aus der vermeintlichen Mitte der Gesellschaft kommen) nicht mehr kritisiert werden dürfen.

  • #42
    Norbert Paul

    @ #39 | toddererste

    Was wollen Sie sagen? Das Sie diese Diskussion bzgl. Steuer für überzogen halten, verstehe ich noch und ich hoffe, dass die Leute das nur formal diskutieren und nicht ernsthaft fordern, dass das durchgesetzt werden soll. Aber danach kann ich nicht mehr folgen …

  • #43
    bombasstard

    Beim Sich-Berufen auf „Dienstvorschriften“ und Aussagen wie „der Müll, der in der Bahn ist, ist Eigentum der Bahn, ergo ist Flaschensammeln Diebstahl“ fällt mir immer wieder auf, was für ein erbärmlicher Kleingärtnerverein Deutschland manchmal ist.

    Für solche Menschen schäme ich mich. Ernsthaft.

    Natürlich steht das so in den Regeln. Mag ja alles stimmen. Aber was bitte ist so schlimm, wenn Flaschensammler Flaschen aus dem „bahnschen Mülleigentum“ fischen, somit WENIGER Müll hinterher in die Verbrennungsofen wandert, das Material vielleicht recycled wird und der Sammler ein paar Groschen dabei verdient?
    In meinen Augen eine klassische Win-Win-Situation.

    Und wie ein anderer Kommentator angemerkt hat: es gibt andere Zugführer, die da offensichtlich ein Auge zudrücken, also scheint es da offensichtlich entsprechenden Spielraum zugeben.
    Insofern ist die Intention des Autors, auf den Arschloch-Charakter dieser Zugführer-Aktion hinzuweisen, sehr gut nachvollziehbar.

    Ich erinnere mich mal an einen Morgen am Herner Busbahnhof, als der noch nicht überdacht war. Es war -2 Grad, ein steifer Wind, Schneeregen. Ultrafieses Wetter. Der Bus stand da, sollte aber erst in zehn Minuten abfahren. Draußen standen eine junge Frau und ich; beide nass und frierend. Drinnen saß der Busfahrer und las Zeitung. Die Tür war zu. Er wusste, dass wir da standen – wir hatten uns schon bemerkbar gemacht. Zwei Minuten vor Fahrtbeginn packte der Busfahrer die Zeitung weg, startete den Motor und öffnete die Tür. Die junge Frau fragte den Busfahrer, ob er denn kein Herz hätte. Er meinte nur, dass die Dienstvorschriften vorschreiben würden, dass er erst zwei Minuten vor Fahrtbeginn Leute in den Bus lassen dürfe …

    Was für ein grenzenloser Schwachsinn.

    Aber so sind wir, wir Deutschen. Egal wie unsinnig, unrecht oder asozial eine Handlung sein mag – solange es irgend einen schriftlich niedergelegten Paragraphen gibt, der die Handlung erlaubt oder verlangt, sind wir dabei!

  • #44
    Rayden

    Der Lokführer war unfreundlich und auch nicht im Recht. Aber wer sich im Rahmen eines Experiments die Pfoten verbrennt, braucht sich nicht zu beschweren. Stattdessen würde ich mich an Ihrer Stelle über die gesammelte Erfahrung freuen (wenn auch die Flaschensammler hier zu bemitleiden sind). Davon abgesehen – Ihr Ton – unglaublich. Der lächerliche Vorwurf der Kriminalisierung und Diskriminierung verblassen vor ihrer Nazi-Anspielung und ihrer beleidigenden Art, sowie vor der denigrierenden Darstellung des Lokführers. Ich kenne übrigens einen Lokführer, der trotz Vollzeitstelle Geld vom Amt empfängt, da er sonst mit seiner arbeitslosen Frau und zwei Kindern nicht über die Runden kommt. Aber das passt wahrscheinlich nicht in Ihr engstirniges Weltbild.

  • #45
    Arnold Voss

    @ all

    Ich empfehle allen Diskutanten den Film „LA-Crash“. Es zeigt beeindruckend, dass so mancher Mensch, den man in einer bestimmten Situation aus seiner Sicht als Arschloch erlebt, in einer anderen genau das Gegenteil sein kann. Nur, dass man diese in der Regel dann nicht mitkriegt.

    Wut, selbst wenn sie nachvolziebar ist, Urteilt in der Regel vorschnell. Wütend eben. Da zieht einer einfach seinen Job durch, ist wohlmöglich schon sowieso angenervt, und lässt seinen Frust an Irgendjemand raus. Dann macht ihn einer dafür lauthals an und kriegt erst recht von ihm eine patzige Antwort.

    Das ist doch der Klassiker, den jeder in der entsprechenden Situation an sich selbst kennt. Nur, dass es einem natürlich nicht einfällt, wenn man auf der anderen Seite der Barriere steht. Und dann kommen gleich all die angelernten Kategorien hoch: Arschkriecher, autoritäre Persönlichkeit, typisch Deutsch usw. usw.

    Der Artikel und die ganze Diskussion hier sagt vielmehr über den Autor und die Diskutanten als über den Lockführer. Den kennt hier eigentlich Niemand wirklich. Er ist nicht mehr und nicht weniger als die Projektionsfläche der eigenen Werturteile. Er ist durch einen puren Zufall dazu geworden und aus der Momentaufnahme seines Lebens wir ihm nun der Strick der, jeh nach Sichtweise, politischen Korrektheit um den Hals gezogen.

    Aber was laber ich hier: Schaut euch bei Gelegenheit den Film an. Kann man sich in jeder guten Videothek ausleihen.

  • #46
    Rayden

    Ach ja, und wie Sie dem Lokführer unverblümt mit Gewalt drohen und Lokführern pauschal die Schuld an Suiziden geben – völlig weltfremd und gerade zu verachtenswert sowie menschenverachtend. Sie sind kein Deut besser, als sie den Lokführer erscheinen lassen.

    So was in einem journalistischem Projekt, und noch dazu anonym – ich würde mich in Grund und Boden schämen!

  • #47
    Norbert Paul

    Ich denke, dass der Lokführer ohne Probleme die Flaschensammler nicht sehen hätte müssen … aber ich finde auch, dass man es einem Lokführer nicht grundsätzlich als völlig assozial darstellen kann, wenn er sich an die Regeln hält, die für ihn gelten, denn es ist sein Job, den er schnell los ist, wenn er sich nicht dran hält. Aber es gibt immer einen Spielraum … man muss auch nicht alles sehen. Aber wissen wir, ob er nicht schon mal Ärger wegen Tolerierung von soetwas hatte mit Vorgesetzten? Diese moralisch einwandfrei handelnden Kommentatoren hier, würden da sicherlich ihren Job riskieren, um soziale Solidarität zu demonstrieren (bzw. eher das, was sie dafür halten).

    Mich stört die Art und Weise, wie das Thema hier aufgegriffen wird und das es eher dazu dient, dass sich bestimmte Leute als moralisch einwandfrei Handelnde inszenieren wollen oder als die einsamen Kämpfer für die sozial Marginalisierten.

    Der ganze Artikel wirkt auf mich so, als ob sich der Autor inszenieren will als soziales Gewissen oder so. Wenn er an Zuständen etwas ändern wollen würde, dann sollte er eine andere Art der Thematisierung wählen. Würden die Zustände sich ändern, könnte man diese Selbstinszenierung aber nicht mehr betreiben. Kleinbürgerliche Selbstgerechtigkeit ich hör dich trapsen.

  • #48
    Norbert Paul

    @ #45 | Arnold Voss

    Danke für den präzisen Kommentar! Mich wundert auch, dass hier (fast) annehmen, der Lokführer habe sich so verhalten, wie dargestellt.

  • #49
    el-flojo

    Die Ruhrbarone haben es geschafft.
    Das Blog ist mitlerweile so groß geworden, dass es das pöbelnde Pack anzieht, das sich in den Kommentaren suhlt, um einfach nur recht zu haben. Scheinbar ist das Heise-Forum grade down. Oder Frau und Kinder sind grad außer Haus und können nicht geschlagen werden, weil sie die Hausordnung missachtet haben.

    Ach Jungs, ich hatte gehofft, dass euch diese klebrige Nebenerscheinung des Ruhms erspart bleibt.

  • #50
    Rayden

    @TODDERERSTE

    „Denen, die nichts haben nichts gönnen und lieber dem Staat die Kohle in den Hals schmeißen als tolerieren das jemand Einkommen hat, das man selber nicht hat.“

    Nennt sich auch Sozialneid. Eine widerliche Eigenschaft. Aber das hängt auch damit zusammen, dass man von allen Seiten damit vollgedröhnt wird, die Menschen seien doch selber daran schuld, wenn sie arm sind! Marx lässt grüssen. Wohl dem, der denken kann und das System durchschaut. Nur leider muss ich auch sagen: durch die Art und Weise, wie hier dagegen berichtet wird, entzieht sich der Gastautor selber die Legitimität. Polemik ist eins, Überspitzung auch, hat ja alles einen Sinn und hilft, Ideen zu transportieren. Aber so ein haßerfülltes, selbstgerechtes Geschreibsel wirkt auf mich einfach nur abstossend.

  • #51
    Müller

    Klarer Fall von grenzenloser Selbstüberschätzung. Nur weil die großen Journalistenkollegen jetzt den Bundespräsidenten zu Fall gebracht haben, möchte dieser Blogautor das Gefühl des Sieges ebenfalls spüren und pöbelt harmlose Lokführer an. Peinlich.

  • #52
    Ps

    lies mal die hausordung die auf bahnhöfen und in zügen der deutschen bahn gilt, da steht drin das das durchwühlen von abfallbehältern untersagt ist!!! Also: hat er alles richtig gemacht!

  • #53
    Stefan Laurin

    @Ps: Ist das die gleiche Hausordnung in der drinsteht, das Züge bis zu 180 Minuten Verspätung haben wenn die Blätter fallen und die Bahn vier große Feinde hat: Winter, Frühling, Sommer und Herbst?

  • #54
    Arnold Voss

    @ elflojo # 49

    „Ach Jungs, ich hatte gehofft, dass euch diese klebrige Nebenerscheinung des Ruhms erspart bleibt.“

    Danke für den trostvollen Zuspruch. Aber da müssen wir jetzt durch.

  • #55
    Rayden

    @ Ps: Ich finde es erschreckend, wie Menschen auf Vorschriften pochen, selbst wenn sie noch so sinnlos sind.

    @alle anderen: Deutschland hat kein Monopol auf Arschlöcher. Ich finde das immer interessant, dass es scheinbar nur in Deutschland Paragraphenhengste und Spiesser gegen soll. Nein, die gibt es auch anderswo, z.B. in meinem Heimatland.

    @Stefan Laurin: 0 Punkte für den abgedroschenen Spruch. Laaaangweilig.

  • #56
  • #57
    Elmar

    Extremst armer Beitrag, menschlich auf niedrigstem Niveau. Der Autor schlägt wie ein beleidigtes Kind um sich und spuckt wüste Drohungen aus. Das Wort „Journalisten“ im Untertitel des Blognamens ist hier jedenfalls absolut verfehlt.

    Wer nicht fähig ist, ein durchaus interessantes Thema (und berechtigte Kritik) sachlich zu formulieren, sondern den asozialen Level des vermeindlich Kritisierten sogar noch unterbietet, hat in einem „Journalisten-Blog“ nichts verloren.

    Klar, dass gleich noch ein paar politisch Korrekte zur Seite springen, die zwar den Inhalt sehen, aber bezüglich der Form anscheinend schon jede Sensibilität verloren haben und sich nun wundern, warum solche Kommentare wie meiner auftauchen.

    Naja, eine Rettungs gibt es noch… macht aus dem „Journalisten“ im Untertitel „Stammtischler“, dann stimmt’s wieder. Zumindest für diesen Beitrag.

    Ob mich der Verfasser nun auch „auf dem Schirm“ hat?

  • #58
    Ps

    @stefan laurin: ähhh nein über entschädigungen steht nichts in der hausordnung, was sollte so ein thema in einer hausordnung auch verloren haben??!!

    @rayden: wie sinnlos jeweilige regelungen sind ist hier egal, es geht darum das der lokführer hier runtergemacht wird, dafür das er keinen fehler gemacht hat

    Wie kann man nur von kriminalisieren sprechen, flaschensammeln is nun mal, wenn man es genau betrachtet nicht gestattet, was jeder davon hält is ne persönliche meinung und mehr nicht! Und der journalist hat wohl selbst das niveau der bild unterboten mit seiner darstellung der situation. Einfach nur peinlich!!!

  • #59
  • #60
    Hanna Müller

    Ein Möchtegern-Journalist, der offenbar auf einem Dampfkochtopf voll unterdrückter Aggressionen sitzt, spuckt Gift und Galle, weil er sich für die personifizierte Heilsarmee hält und dabei nicht überall auf Gegenliebe trifft. Infantil und peinlich!

  • #61
    Herbert Ruhr

    Egal wie die Diskussion weiterverlaufen wird, dazu will ich mich nicht äußern, Flaschensammler etc. haben längst Eingang nicht nur in die Mitte unserer Gesellschaft, sondern auch in den Bereich Kunst und Kultur gefunden.

    vgl. „Männer, Frauen, Tüten“
    www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=9783942974172

  • #62
    Norbert Paul

    > Ob mich der Verfasser nun auch “auf dem Schirm” hat?

    Für welches Medium war Daniel Kasselmann eigentlich unterwegs?

  • #63
    Norbert Paul

    zu #62 | Norbert Paul sagt am 19. Februar 2012 um 17:55

    Die Zeile
    > Ob mich der Verfasser nun auch “auf dem Schirm” hat?
    sei wegzudenken. Die sollte eigentlich gelöscht sein …

  • #64
    Heiner Maier

    Der ganze Beitrag ist intelektuelles Kellerniveau. Was mir aber besonders aufstößt ist der letzte Absatz. Sowas zu schreiben, zeigt in meinen Augen nur das der Kopfinhalt des Schreibers mit dem Objekt seiner Begierde (beim Flaschensammeln) eine große Gemeinsamkeit hat. Der werte Schreiber solle sich lieber selber mal vorstellen wie sowas ist was er da schreibt. Als Lokführer einen Menschen zu töten (man wird dabei selbst zum Opfer) ist etwas was ich meinem allerschlimmsten Feind nicht wünschen würde.

  • #65
    biggi

    Als Lokführer stimme ich dem Artikel zu. Ich finde es beschämend, wie Arrogant manche Kollegen mit solchen Menschen umgehen. Zudem fragen viele der Sammler sogar noch vorher nach, ob sie sammeln dürfen.
    ICH BIN FROH, DAS SIE SAMMELN! So wird der Zug an jedem Endbahnhof etwas gesäubert und aufgeräumt, wovon drei Seiten (Triebfahrzeugführer, Fahrgäste UND Flaschensammler) profiteren.
    Ich finde die Reaktion des Kollegen jedenfalls absolut unangebracht.

    DANKE für diesen Lichtblick unter all den Kommentaren, die sich nur selber hören bzw. lesen wollen. (irgendwie hat den Kommentar wohl jeder von Ihnen überlesen und/oder ignoriert)

    und an alle anderen : es ist ja so einfach auf jemandem herumzuhacken, der sich wenigstens traut etwas zu sagen, ich könnte wetten im realen Leben sind SIE alle „Stumm“ – klar , wer Nichts macht, kann auch nichts falsch machen.

  • #66
    Rene Friese

    Der Verfasser des Artikels ist für mich kein Journalist, sondern nur ein kleiner Junge, der sich gern wichtig machen möchte! Der Lokführer hat seine Verantwortung gegenüber den Fahrgästen und somit KUNDEN wahrgenommen. Einmal Flaschensammeln und schon alles über Armut wissen? Oh nein mein Junge, so einfach ist das nicht wie Du es Dir zurechtlegst.

  • #67
    Christian

    Pfandflaschen sammeln ist IMMER eine Belästigung von Fahrgästen, mal ganz abgesehen davon dass es Diebstahl ist. Von daher bin ich jedem Lokführer und anderem couragierten Mitarbeiter dankbar (!), wenn der den Mut hat, dagegen vorzugehen.

    Dass Argument, dass man ja Flaschen sammeln müsse, zieht absolut nicht! Natürlich gibt es Leute, die mit Hartz 4 nicht auskommen oder nicht mal Hartz 4 beantragen können/wollen. Daraus ergibt sich aber nicht die Notwendigkeit, in besetzten Zügen Flaschen zu sammeln. Wenn sich also jemand dafür entscheidet, sich in einer rechtlichen Grauzone auf Kosten anderer, die auch wenig haben, zu bereichern, dann muss er auch damit rechnen, dass er nicht nur auf Zustimmung stößt, sondern, dass er auch mal unfreundlich aufgefordert, damit aufzuhören, dass ihm die Flaschen abegnommen werden, dass er von der Polizei abgeführt wird oder dass er auch mal die Faust eines gernevten Fahrgastes im Gesicht hat.

  • #68
  • #69
    Rayden

    @Biggi Wie kommst du darauf, dass die anderen im sonst nichts sagen? Das ist nichts weiter als eine Vermutung. Nicht alle, die nicht deiner Meinung sind, die Internettrolle!

  • #70
  • #71
    Bahnmitarbeiter

    Lange musste ich mit mir Kämpfen ob ich einfach nur einen Kraftausdruck schreibe, aber das trifft einfach nicht in vollem Umfang zu.
    Viel mehr ist das eine Art der Selbstüberschätzung und Kompensierung eigener Minderwertigkeitsgefühle die arme Menschen im Kundendienst (ja, ich habe wirklich ARME Menschen geschrieben. Wer mir Dir [Ich darf ja Du sagen…] dienstlich zu tun haben muss ist einfach arm dran) ertragen müssen.
    Wieso …nein lieber: WIESO?! können Menschen wie Du nicht einfach hinnehmen dass das Personal das Hausrecht im Zug hat. Das ist einfach mal so als gottgegeben hinzunehmen. Hausrecht gegenüber jedem Fahrgast, völlig egal ob jung, alt, reich oder arm. Und wenn nun der liebe Loki diese völligst Wertfreie durchsage macht (ich kann da nichts herablassendes dran finden) und auffordert dies zu unterlassen dann hast du das verdammt nochmal hinzunehmen und die Scheisse sein zu lassen. Entschuldige, ich werde wieder zu Emotional…
    Mal davon abgesehen dass DU im Zug mehrfachen Diebstahl begehst wenn du aus dem Müll der Bahn – der gehört der Bahn!!! – Pfandgut klaust!
    Also Freund der Nacht, halt du mal lieber den Ball flach bevor das den Bumerang deines Lebens gibt, der Kollege weiß sich sicher auch zu wehren, dafür muss man kein Super-Journalist sein…

    Sehr aufgebrachte Grüße…

  • #72
    Omnibusfahrer

    Wie arm ist es den, anderen Menschen, indem man selber Pfandpflaschen sammelt, den Lebensunterhalt, also deren existenz klaut? Außerdem haben Sie die Hausordnung missachtet und wie „Bahnmitarbeiter“ beschrieben hat, Diebstahl getätigt, worauf Sie noch stolz sind. Außerdem, wieso geben Sie sich noch Stolz als Reporter bei dem Lokführer aus, meinen Sie, der Lokführer kriegt Angst und gibt nach oder sind Sie einfach Geil nach Sonderrechten und Aufmerksamkeit oder sind Sie dann ein anderer und besserer Mensch?

  • #73
    Matthes

    Oh Mann, jede Menge gesetzestreue Bürger hier, ist das Musikantenstadl ausgefallen? Keinen Fußgänger gefunden, den man fürs Überqueren einer roten Ampel hätte anzeigen können?
    Eins allerdings noch, #67 „Christian“: Auf wessen „Kosten anderer, die auch wenig haben“ bereichert sich bitteschön jemand, der im Zug herum liegende Pfandflaschen einsammelt?

  • #74
    Carsten

    Obgleich ich das Verhalten des S-Bahn-Fahrers nicht gut heisse, so kann ich nicht nachvollziehen, dass sich der Autor dieses Artikels tatsächlich „Journalist“ schimpft.
    Ist das objektiver Journalismus? Ich glaube nicht. Armselig und infantil.

  • #75
    ich

    ich möchte hier nicht beurteilen ob das hier als journalismus oder geschreibsel zu beurteilen ist. aber zumindest weiß ich das hier zwei ganz verschiedene Themen aufgegriffen wurden. zum einen: flaschensammler – hier geht es mittlerweile gar nicht mehr nur um hartzIV-Empfänger, hier reden wir mittlerweile davon, dass kinder von ihren eltern zum sammeln gezwungen werden. außerdem, nicht alle sind sehr dezent in ihrer sammelwut und verunreinigen die züge zusätzlich mit dem restlichen Flascheninhalt. ich bin dafür, dass man den menschen die es bitter nötig haben, sich etwas dazuzuverdienen, das sammeln der flaschen erlauben sollte aber die sollen sich dann auch wirklich dezent dabei benehmen.
    Was den wunsch betrifft er möge erfahren wie es ist wenn jemand vor den zug springt – da ich den betreffenden lokführer kenne, kann ich nur sagen, dass er es weiß!!!!! und es eine unglaubliche geschmacklosigkeit des schreibers ist, soetwas auch nur andeutungsweise zu wünschen ….er sollte sich schämen!!! oder geht er auch hin und sagt einem soldaten der aus einem einsatz kommt, das ihm erst mal jemand vor die flinte laufen soll? dem schreiber kann ich nur raten sich in ein kämmerlein zurückzuziehen und nochmal gründlich nachzudenken bevor er etwas zu papier bringt! man kann nicht auf missstände hinweisen indem man andere menschen bis ins mark verletzt!

  • #76
    ulrike Krumpen

    Als Ehefrau eines Lokführers, der keinen Mercedes fährt und ganz schön rechnen muss, weil Lokführer gar nicht so viel verdienen, wie Du es hier darstellst- du hast doch keine Ahnung-Du Arschloch- wie es ist, wenn Du jemanden totfährst, der da auf den Gleisen steht und dich anguckt. du kannst nichts tun- es passiert, weil Du einfach nicht mehr bremsen kannst und Du mußt für den Rest deines Lebens damit zurecht kommen.Und bloß weil da ein Hirni nen Flaschensammler schlecht behandelt hat, mußt Du nicht alle Lokführer über einen Kamm scheren. Das kotzt mich an!!

  • #77
    Bebbi

    @ #73 | Matthes

    Wer, wie Daniel Kasselmann den Oberrechthaber und Besserwisser markiert bzw. ihn dabei applaudiert, darf sich nicht wundern, wenn nun andere daherkommen und mit gleichem Maße bei ihm bzw. ihnen messen. Nichts anderes passiert hier. Wobei es mich wundern würde, wenn Daniel Kasselmann das überhaupt noch alles liest, da er sich wohl eh über dem schnöden deutschen Recht stehend sieht, und damit eh nicht für Kriti kzugänglich sein dürfte.

  • #78
    schneider

    Hallo Daniel!

    Danke für deinen Beitrag! Ich finde ihn gut!

    Nach dem Lesen der Kommentare ist mir ganz übel geworden! Bitte lasse dich von all dieser Reaktion und Spießbürgerlichkeit nicht unterkriegen!
    So viel konservatives Gelaber auf einmal findet man sonst nur bei der RP.

    Auch die „Journalismus-Debatte“ ist spätestens seit Hunter S. Thompson alter Käse…

    Mach weiter so!

    Danke!

  • #79
  • #80
  • #81
    Bebbi

    Vom gleichen Autor kann man sich übrings weitere Artikel in genau gleicher Aufmachung zu Gemüte führen:

    http://www.ruhrbarone.de/die-folgen-antiautoritaere-erziehung-im-supermarkt/

    Vielleicht sind das alles „nur“ fiktionale Texte, die nach dem gleichen Muster gestrickt sind und grundsätzlich in Gewaltphantasien enden, in denen sich der Autor gegen die böse Umwelt wehrt.

  • #82
    Bebbi

    @ #78 | schneider

    Besser Spießer als kleinkarrierter selbstgerechter Möchte-Gern … wie war das noch mir „wenn ich goß bin, möchte ich auch ein Spießer sein …“ 🙂

  • #83
    Val

    Nachdem in einigen Kommentaren darauf gepocht wurde, dass die in den Zügen liegengelassene Pfandflaschen Eigentum der DB wären, kommt man nicht umhin zu vermuten, dass vielleicht die Lokführer das Flaschenpfand doch gerne lieber selber einheimsen :))) Im Ernst. In der Reaktion des Lokführers ist doch eine derart typisch primitive Beamtenmentalität abzulesen: nach oben hin buckeln, nach unten hin treten. Ich verstehe wirklich nicht wie man armen Menschen, die sich durch das Sammeln von Pfandflaschen ihr kleines Geld aufbessern, derart begegnen und auf irgendwelche Vorschriften pochen kann. Und denjenigen Kommentierern, die im Zusammenhang mit den Flaschensammlern von Belästigung oder sogar Diebstahl sprechen, kann nicht mehr geholfen werden. Armes Deutschland! Man fragt sich, mit welch solipsistischem Selbstverständnis diese Art von Menschen ihren Alltag bestreiten. Soll man vielleicht eher mit denen Mitleid haben?

  • #84
    Tom German

    „Ich weiß nicht, ob Du Dir das mit Deinem Lokführergehalt, Deinem Bausparvertrag und dem dazugehörigen Reihenhaus nebst Mercedes, Frau, Kindern und iPhone vorstellen kannst: Es gibt bei uns in Deutschland (zu) viele Menschen, die sind NICHT Lokführer, haben gar keinen Job, kriegen aus irgendeinem Grund kein HARTZ IV und sind bettelarm. Das sind diejenigen, die Pfandflaschen sammeln“

    Vielleicht hätte der Schreiberling auch mal recherchieren sollen was so ein Lokführer verdient. Oder bedenken, dass der keinen Journalisten-Rabatt bei Benz bekommt.
    Im übrigen handelte der Lokführer nach den Vorschriften die bei der Bahn ziemlich häufig auch kontrolliert werden. Und da der Herr verständlicherweise nicht zu denen gehören will die bettelarm sind macht er was sein Arbeitgeber verlangt.

    Also, wie wäre es Herr Kesselmann wenn sie sich von ihrem Reihenhaussofa in ihren Benz bewegen, nach Berlin fahren und dem Arbeitgeber des Lokführers mal die Meinung geigen anstatt ihre Agressionen an einem hart arbeitenden Menschen auszulassen?

  • #85
    Franz Kollege

    Soll das ein fiktionaler Text sein? Man kann darüber debattieren, dass unsere Gesellschaft trotz Hausordnungen den Armen nicht die letzten informellen Räume, auf die sie angewiesen sind, wegnehmen sollte. Eine wichtige Diskussion.

    Aber da kann doch der Lokführer nichts dazu. Egal, wie er sich hier verhält, er macht es falsch. Entweder er bekommt Ärger mit Ihnen, oder mit seinem Arbeitgeber. Dass er ein iPhone und einen Mercedes zu Hause stehen hat, wage ich zu bezweifeln. Und wenn doch, kann man ihm das ja wohl nicht vorwerfen.

    Ihre Attacke auf den Lokführer finde ich weitaus schlimmer als sein Verhalten. Viele Lokführer leiden ganz erheblich darunter, dass sich so viele Leute vor den Zug schmeißen. Vermutlich die wenigsten aus Armutsgründen. Das ist eine unerträgliche Passage, die hier nichts zu suchen hat.

  • Pingback: Links anne Ruhr (20.02.2012) » Pottblog

  • #87
    Klaus

    Nur 2 Punkte:

    1) Die S5 fährt nicht bis Mönchengladbach, sondern die S8.

    2) Diese Nazi-Anspielung:

    „Ich habe Dich direkt danach in Deinem Führer (!) haus zur Rede gestellt“

    ist unerträglich und hat bei dem Thema nichts verloren.

  • #88
    Norbert Paul

    @ #83 | Val

    Woher sind Sie sich so sicher, dass er sich wirklich so verhalten hat? Der Text ist ja nicht gerade um Neutralität und Ausgewogenheit bemüht.

  • #89
    Arnold Voß

    @ all

    Statt sich hier seitenlang über das Verhältnis von Moral (lass sie/ihn doch sammeln weil sie/er arm ist) und Recht (egal ob arm oder reich, sie/er darf das nicht, weil es verboten ist) zu diskutieren, sollte man sich hier lieber überlegen, wie man dafür sorgen könnte, dass Niemand die abgelutschten Flaschen anderer Leute aus verdreckten Behältern sammeln muss, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, bzw. ihn damit aufzubessern.

    Ansonsten siehe nochmal meinen Kommentar # 45

  • #90
    Wolfgang

    Sorry, aber das ist doch eine absolute überzogene Reaktion von Ihnen als Journalist. Auch Günter Grass ein klasse Vorbild ist. In unserer Gesellschaft gibt es nunmal unterschiedliche Typen von Menschen, die einen, denen die anderen egal sind, die anderen denen sie nicht egal sind.
    Und Sie als Journalist diskriminieren doch den Lokführer genauso. Sie unterstellen ihm ein Gehalt, was für ein dickes Auto, Familie und Haus, Bausparvertrag und Kinder, was er sich aber von seinem Lokführergehalt niemals alles leisten kann. Das können höchstens seine Vorgesetzten in der Vorstandsetage. Anstatt hier so rum zu pöbeln und so zu tun, als wäre es ein Verbrechen, Pfandflaschensammler im Zug nicht haben zu wollen, sollten Sie mal über ihren Schreibstil nachdenken. Ebenso sollten Sie mal darüber nachdenken, ob es nicht sinnvoll wäre, diejenigen zu beschimpfen, die all diesen Müll einfach liegen lassen und sich nur für den Inhalt dieser Flaschen und Dosen interessieren. Meines Erachtens müsste das Pfandgeld noch wesentlich höher sein, damit jeder seinen Müll auch wieder mitnimmt und gar nicht erst dran denkt, ihn irgendwo liegen zu lassen.

  • #91
    Rug

    Hausrecht – in meinem Haus verbiete ich das sammeln von Pfandflaschen auch und diskutiere darüber nicht.

    Der Artikel ist ein Armutszeugnis (hach, wie schön doppeldeutig)

  • #92
    Sven Bablich

    Ganz toller Artikel Herr Kasselmann den Sie da geschrieben haben. Das zeigt mir mal wieder, wie engstirnig Leute wie Sie sind. Kennen Sie auch die andere Seite, wieso der Lokführer wohl so reagiert hat? Ich denke NEIN. Ich bin selbst Lokführer und ich bekomme das kotzen, wenn ich Artikel wie Ihren lese. Sie sind völlig fehlinformiert und haben keinerlei Hintergrundwissen muss ich feststellen. Ich fahre weder ein Benz, noch habe ich ein eigenes Haus. Beteiligen Sie sich ruhig weiter an dem Gehetze gegen Leute von denen Sie absolut nichts wissen. Stellen Sie mal einen Antrag bei der DB einen Lokführer zu begleiten für einen Tag und Sie werden sicher nie mehr so eine Schei*** von sich geben. Ich frage mich, ob man sie wirklich Journalist nennen kann. Denken Sie am Besten nächstes mal einfach vorher nach, bevor Sie wieder solch unqualifizierten Mist von sich geben.

  • #93
    Daniel K.

    Ich habe 7 (in Worten SIEBEN) Jahre für ein Marktforschungsinstitut auf den Zügen der Deutschen Bahn gearbeitet. Ich habe in der Zeit viele sehr nette Lokführer, Zugbegleiter und Fahrgastprüfer kennengelernt. Ich bin nicht engstirnig, denn ich kenne sie alle. Und welchen Schlitten sie unter dem Arsch haben interessiert mich nur peripher. Auch das Eigenheim ist mir schnurz. Nur der springende Punkt ist: sie verdienen regelmäßig. Und das tut ein Flaschensammler nicht, er kämpft um das eigene Überleben. Und deswegen habe ich das auch so gemacht, liebe LOK FÜHRER (!) GEMEINDE:
    Ich verdiente kein Geld und bekam kein HARTZ IV, so dass ich quasi gewzungen war,m Pfandflaschen zu sammeln. Das war mein Einsatz für mein Projekt. Ich kann nur sagen; es war verdammt hart. Der Lokführer die Tage war ja noch harmlos. Ich bin angepöbelt & tätlich angegriffen worden. Von Ausländern die meinten, man müsse so einen wie mich vergasen! Und es geht mir nicht um Selbstmitleid, dafür bin ich viel zu cool. Es geht mir darum aufzuzeigen, in was für einer gesellschaftlichen Stimmung wir derzeit hier leben. Mein Artikel war da nur ein kleiner Funke. Aber die Kommentare dazu hier auf dieser Seite sind was die SOLIDARITÄT mit den ÄRMESTEN DER ARMEN angeht, eher NIEDERSCHMETTERND! Ihr arroganten Beamten und sonstige sozialversicherungspflichtigen Angestellten schämt Euch in GRUND UND BODEN für Eure Tendenz, die da lautet:
    „ARMUT IST EINE SCHANDE UND DAS IST GUT SO“

    Denn wenn das so ist, dann ist der nächste FÜHRER nicht mehr weit.

    Und dagegen habe ich was. Ich schreibe dagegen an. Und das werde ich auch weiterhin tun. Zu Lande. Zu Straße und zu Schiene.

  • #94
    Sven Bablich

    Zu Ihnen kann ich nur noch sagen, das Sie nicht ganz dicht sein können und eine Schande für Ihren Berufsstand sind.

  • #95
  • #96
    Bill

    Hallo Daniel K,
    bist du sicher, dass du nicht etwas für das gesteckt Ziel hinausschiesst und die Bodenhaftung noch gewährleistet ist?

    Ich finde Flaschensammeln ist eine Umverteilung von Reich zu Arm. Die jenigen die zuviel haben, gebe ab und die es benötigen heben es auf. Alles ist gut.

    In einem gebe ich dir recht: engstirnige Sichtweisen haben Deutschland schon einmal ins Verderben geführt, und so können wir alle froh sein, dass wir heute alles unsere Meinung äußern dürfen. Allerdings müssen wir auch ertragen, dass nicht alle (d)einer Meinung sind…

  • #97
    Heinzelmännchen

    Irgendwie scheint niemand den Artikel wirklich erfasst zu haben.

    Der Lokführer vertreibt die Flaschensammler, die niemanden stören, hat es aber unterlassen etwas gegen die Versiffung durch die Jecken zu unternehmen.
    D.h. der Lokführer traut sich nur gegen die Schwächsten vorzugehen und ist somit erbärmlich.

    Pech war es das er auf einen Journalisten getroffen ist, der sich zu wehren weiss.

  • #98
    Halil

    „Irgendwie scheint niemand den Artikel wirklich erfasst zu haben.“

    Jups, aber das ist im Grotzkotzbürgertum in diesem so kalt gewordenen Land nun einmal so. Arm ist immer der andere. Und getreten wird nach unten, weil sich dort (noch) niemand wehrt. Dazu von mir ein ausdrückliches leider. Bei den Armutsraten, die wir in diesem so reichen Land haben können wir uns glaueb ich glücklich schätzen das diese Menschen noch Flaschen sammeln.

    „Der Lokführer vertreibt die Flaschensammler, die niemanden stören, hat es aber unterlassen etwas gegen die Versiffung durch die Jecken zu unternehmen.
    D.h. der Lokführer traut sich nur gegen die Schwächsten vorzugehen und ist somit erbärmlich.“

    Der Lokführer tut das was er kann. Er tritt jene die sich nicht wehren können. Selbst wenn die Bahn Hausrecht hat ist es erbärmlich in diesem Zusammenhang darauf zu bestehen. Interessanterweise wird nicht darauf bestanden wenn gröhlende Fussball oder Karnevalslidioten ihren Dreck auf die Sitze kippen. Ich bin Bahnfahrer. Flaschensammler haben mich noch nie gestört. Die Fragen sogar höflich. Ganz im Gegenteil zu Besoffenen Deppen und anderen Idioten denen man dort begegnet.

  • #99
    stephan

    Schon alleine wegen dem letzten Absatz ( mal eine Person überfahren ) sollten Sie sich schämen.

    Haben Sie keine andere Möglichkeit sich zu profilieren, als andere Menschen anzuschwärzen?

    Dann schmeißen Sie den ersten Stein!

    Sorry, aber als Journalist und menschlich sind Sie für mich durchgefallen.
    Grad, wenn man einem aus seinem Inneren nur alles böse wünscht.
    Somit sind Sie nicht nur auf die Stufe des Lokführers zu stellen, sondern noch darunter.

    Der Lokführer hat nur von seinem Hausrecht gebrauch gemacht und dabei leider die falsche Wortwahl getroffen.

    Fakt ist auch, dass sich die Leute belästigt fühlen, es aber nicht zeigen.
    Hat man bei Zigeunern, die im Zug musizieren ( was ja laut Hausaordnung auch verboten ist ) schon mal einen gesehen, der sich bei den Personen beschwert?
    Nein. Das ist Deutschland….da wird lieber weggeschaut.

    Aber auf einen kleinen Lokführer von der Bahn kann man sich ja rantrauen….Armselig.

  • #100
    Arnold Voss

    @ Norbert Paul # 88

    Es lohnt sich nicht, hier weiter mit zu diskutieren. Hier kühlt Jeder sein Mütchen und der Artikel ist dazu nichts anderes als ein willkommener Anlass. Sollte aber das Posting auf Aufregung statt auf ernsthafte Diskussion gesetzt haben, dann ist das Ziel mehr als erreicht worden.

  • #101
    Jens

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    als ehemaliger Radiomoderator und heutiger Lokführer. Darf ich sicherlich auch meinen Senf dazugeben.

    Ersteinmal stelle ich fest, das ich meine Wahl – aus dem medialen Bereich auszusteigen und auf die Lok zu gehen – bis heute nicht bereuen muss. Wenn ich diesen niveaulosen Beitrag hier lese, gehen mir aus einigen Gründen die Haare nach oben.

    Zuerst möchte ich anmerken, das Sie, lieber Schreiber und V-Mann-Flaschensammler mit diesem Beitrag so sämtliche Tagesausgaben der Bildzeitung überholt haben. Flacher, respektloser und RTL-reifer geht es nicht.
    Sie ziehen die Arbeit tausender Medienarbeiter durch den Dreck. Wenn es nach mir ginge, würden Sie morgen wieder Flaschen sammeln.

    Sicherlich hat der Kollege nicht gerade fein reagiert. Fahren Sie doch mal einen Zug in der Karnevalszeit. Wissen Sie eigentlich, was das nervlich bedeutet? Ich würde Sie gerne dazu einladen. Mich finden Sie auf der RE3 und der RE13.

    Ich muss sagen, das es schon einige arme Sammler gibt. Aber diese kristalisieren sich heraus. In Düsseldorf HBF ist einer mit einer Glatze. Gut trainiert. Aber arm dran. Er sammelt, räumt aber im Gegenzug ab und an Müll von den sitzen und wirft es in die Mülleimer.
    Und ich Plätze vor Wut, wenn ich dann Sammler sehe, mit Jacket und fein angezogen. Mal verdient sein Geld und will durch das Sammeln noch mehr Geld. Und die Leute, die es wirklich brauchen, die bekommen es ab.

    Bitte denken Sie noch einmal über ihren Beitrag und mein Angebot nach.

  • #102
    Jens

    Ich bitte in meinem Beitrag zuvor die Rechtschreibfehler zu entschuldigen. Habe es per Smartphone getippt und mein T9 lernt noch ^^

  • #103
    Stefan Laurin

    @Jens: Das mit den Rechtschreibfehlern wird auf den Ruhrbaronen traditionell lässig gesehen 🙂

  • #104
    Ulf

    Ich bin Dipl.-Ing. mit 3500 brutto. Trotzdem sammle ich auch mal Pfandflaschen. Gerade am Endbahnhof, wenn bereits alle Fahrgäste ausgestiegen sind und der Zug gleich in die Abstellung geht, kann man, ohne andere Personen zu belästigen, gutes Geld einstreichen. Also keineswegs eine Tätigkeit nur für HartzIV-ler. Ich kann daran auch nichts Verwerfliches erkennen, schließlich nimmt man den Müll von anderen Leuten mit und ich handhabe es so, dass ich auch gleich den übrigen Müll, der auf den Sitzen, Tischen oder auf dem Boden liegt, mitnehme. Wenn ich allerdings von Bahnpersonal angesprochen werden würde (bisher nicht der Fall), würde ich kuschen und nicht aufmucken, da ich weiß, dass der Müll rein rechtlich dem Bahnbetreiber gehört.

    Wahrscheinlich werden jetzt viele mich als asozial einstufen, aber das ist mir egal. Pfandsammeln ist ungefähr so wie Geldmünzen, die auf der Straße liegen, aufzuheben und einzustecken. Das steht jedem offen und ist nicht nur bestimmten Einkommensschichten vorbehalten. Zumal ich es fast schon dekadent finde, das Geld/den Pfand liegen zu lassen. Das beinhaltet in meinen Augen eine implizite Überheblichkeit („ich hab es nicht nötig, mich für 25 ct zu bücken“)

    Pfandsammeln ist in meinen Augen ok, solange man niemanden belästigt und solange man den Anweisungen des Personals Folge leistet. Wenn die Bahnbetreiber wirklich gegen Pfandsammeln sind, also auf ihr Eigentumsrecht bestehen, dann müssen sie das auch einheitlich kommunizieren und dann auch einheitlich durchsetzen. So lang es aber Lokführer, Schaffner, Zugaufsichten usw. gibt, die professionelle Pfandsammler dulden, bestehe ich auch darauf, Pfand sammeln zu dürfen.

  • #105
    Franz Kollege

    „oder es klatscht hier demnächst ganz gewaltig , aber garantiert keinen Beifall. Denn ich habe Dich auf dem Schirm“

    Was ist das, Androhung von Gewalt gegen diesen Lokführer?

  • #106
    Norbert Paul

    #93 | Daniel K

    Dann schreiben Sie doch bitte einen angemessen Artikel, in dem sie sich mit den wirklichen Problemen auseinandersetzen. Mich erschreckt es auch, dass Menschen in D wieder vom Müll der anderen leben müssen, aber dafür können die, die nicht viel weiter oben sind, nun wirklich nichts bzw. kaum etwas.

    Sie haben der Sache geschadet und nicht geholfen mit so einem Pamphlet. Und das ganze noch ins Absurde gesteigert, mit diesen lächerlichen erzwungenen Anspielungen wie Führer(!)haus …

  • #107
    Norbert Paul

    @ #98 | Halil

    Woher wissen Sie, dass dieser Lokführer nicht auch Fußballfans gegenüber das Hausrecht ausübt?

  • #108
    Norbert Paul

    @ #100 | Arnold Voss

    Ich denke, dass Sie da wohl Recht haben. Da kann man leider nichts machen, befürchte ich. Irgendwie so ähnlich stelle ich mir dieses Neonazis treffen Demokratie-Jugendliche Projekt in Dortmund vor. Alle schreien laut ihren Standpunkt und finden die anderen doof und keiner redet mit dem anderen.

  • #109
    Andreas

    Nein, lieber D.K., wir sind NICHT ARROGANT, und wir zeigen auch Solidarität mit den Armen, aber nur met den Armen im Portemonnaie – nicht mit den Armen im Geiste.
    Ihre arrogante Art, sich hier als Retter der Armen aufzuspielen, einem anderen Menschen Gewalt anzudrohen und ihm zu wünschen, ein menschliches Leben unabwendbar auslöschen zu müssen, diese Art von Stimmungsmache haben wir in Deutschland in der Tat zuletzt unter einem FÜHRER erlebt.
    Als regelmäßiger Leser des BILD-Blogs und fassungsloser Leser zahlreicher Kommentare zu RTL-Sendungen darf ich Ihnen versichern, dass Sie dieses Niveau geradezu kosmisch unterboten haben. Auch wenn Sie behaupten, Sie wären so – neudeutsch – „cool“, so ordnen Sie sich mit Ihrem Text doch eindeutig den Leuten zu, die zwar mit der Faust „Respekt“ fordern, aber nicht bereit sind, diesen eingeforderten Respekt auch den anderen Leuten gegenüber zu zeigen. Sie nennen sich Journalist, da wird es Ihnen sicherlich auch nichts ausmachen, dass eine Beschwerde beim Presserat eingegangen ist. Denn ist eine Sache – manchmal auch mit überspitzten Worten – auf einen Missstand aufmerksam zu machen, eine andere Sache ist es, andere Menschen psychologisch anzugreifen. Und wenn ein Zug „karnevalsversifft“ ist, dann liegt es nicht am Lokführer, sondern an den Leuten, die den Zug benutzt haben. Auf meinen zahlreichen Zugfahrten, ist es mir nämlich noch nie passiert, das plötzlich neben mir Siff aus dem Nichts auftaucht.

    ImMoment weiss ich nicht, wer mehr mehr leid tut: Der Lokführer, dem so so offensichtlich und offensiv weh tun, oder Sie, der Sie meinen, so einen Text schreiben zu müssen oder noch schlimmer – wenn Sie diesen Text auch noch ehrlich meinen.

  • #110
    Sie Können

    Wenn Du wirklich Journalist sein möchtest, dann versuche doch bitte, deine Haßanfälle in geordnete Bahnen zu lenken, bevor du dich wutentbrannt an den PC setzt und einer ganzen Berufsgruppe Tod und Elend herbeiwünschst.

    Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, daß Du niemals übermüdet und verschlafen frühmorgens am Bahnsteig stehst, auf deinen Pendlerzug wartest und durch meinen Achtungspfiff noch rechtzeitig von der Bahnsteigkante wegspringst, bevor dich der Sog meines Güterzuges in deiner unbeschreiblichen Mondkalb-Art zwischen zwei Wagen zieht. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, daß meine Kollegen, die dich jeden Morgen sicher zum Arbeitsamt bringen, das immer fehlerfrei tun werden – mit dem Hintergedanken, daß fünf Meter hinter ihnen im Fahrgastraum jemand sitzt, der sie für ein absolutes Arschloch hält.

    Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, daß Du mir nie in meinem Leben begegnen wirst, weil ich Deinen armseligen Wichsschädel zu Pißstaub zermahlen werde, du widerlicher Scheißhaufen eines zellularen Wesens. Eine Schnecke ist intelligenter als Du. Du bist ein dreckiger Haufen Hundescheiße.

  • #111
    Alexander

    Lass lieber dein echten Armen die Flaschen und die Lokführer in Ruhe. Der LOKFÜHRER wahr bestimmt den ganzen Sonntag unterwegs, und das mit den ganzen Fasching verrückten, und dann kommst noch du. Dann is es doch OK das er mal auspflippt. Und ausserdem is es laut Hausordnung der Bahn verboten, in Zügen zu Betteln und Hausieren, dazu gehört aus das Flaschen sammeln. Also kann euch der Lokführer einfach rausschmeißen. Das nächste mal solltest du dir vielleicht nen anderen Wochentag raussuchen um deine Arbeit als Pressenpfeife zu machen.

  • #112
    Andre

    Hallo,

    sie schrieben

    >>9.Deine Diskriminierung geht leider in Richtung Kriminalisierung, wie ich es am Dortmunder Hbf schon länger gegenüber auch vom Sicherheitsdienst und der Polizei wahrnehme.<>10.Entweder Du schreibst jetzt handschriftlich 100 x

    „Armut ist keine Schande – ich werde zukünftig Pfandflaschensammler nicht mehr diskriminieren.“ und veröffentlichst das auf einem Online-Forum Deiner Wahl – DB auf facebook fände ich cool – oder es klatscht hier demnächst ganz gewaltig , aber garantiert keinen Beifall. Denn ich habe Dich auf dem Schirm<<,

    für mich sieht das wie eine Drohung oder gar Erpressung aus, und das würde auch unter Kriminalisierung fallen.

  • #113
    Wolfi

    D K,
    wenn sie schon so gerecht sein wollen, überlassen sie das Pfandflaschensammeln denen, die es nötig haben! Sie nehmen hier Leuten ihre Lebensgrundlage weg, schonmal drüber nachgedacht?
    Gehen sie lieber zum Seminar: ‚wie schreibe ich keinen asozialen Artikel‘ und ‚wie komme ich von meiner Hochnäsigkeit weg‘!
    Sie kommen mir vor, wie ein Psychopath! Ihnen möchte ich nicht begegnen, man muss annehmen ihre Agressivität zeigt sich im Alltag auch anders, nicht nur durch diesen hasserfüllten Artikel…
    Pfui, absolut niveaulos!!!

  • #114
    Flo

    Erschreckend auf welchem Niveau sich unsere Medien bewegen. Schlechter oder fehlender Kundenservice ist das eine, einem Lokführer wegen einer Meinungsverschiedenheit einen solchen Unfall zu wünschen ist einfach nur unbeschreiblich. Hier spielt die Armut nicht im finanziellen Bereich, sondern ganz in einem ganz anderen. Es bestätigt sich immer wieder dass die meisten (Print)medien nicht mal mehr als schlechteres Toilettenpapier taugen würden.

  • #115
    Holger Fischer

    Guten Abend! Da kann man dem Tf nur gratulieren, denn er hat alles richtig gemacht und im Sinne seiner Dienstvorschriften gehandelt!

    Holger Fischer

  • #116
    Jimi

    @Heinzelmännchen

    ich denke schon,dass Einige den Beitrag verstanden haben nur stößt doch die Art und Weise,wie der „Artikel“geschrieben wurde,auf einiges Unverständnis.
    Man sollte eigentlich davon ausgehen können,dass ein sogenannter Journalist so Wortgewandt ist,dass er auf jegliche Art von Beleidigung verzichten kann und trotzdem die nötige Schärfe in seinem Blog bekommt,dass Jeder dieses durchaus heikle Thema erkennt.

    Ich kann nur für mich sagen,dass ich die Botschaft verstanden habe,dennoch sagen muss,dass auf Grund der zahllosen Beleidigungen,die Berufswahl deutlich verfehlt wurde.
    Wie oben schon erwähnt,sollte man sich als Journalist dementsprechend ausdrücken können.

  • #117
    Daniel K.

    Frage an Holger Fischer; Wer ist der Tf, Du Insider? Triebfahrzeuhführer? Dann schreib das so! Und mach hier nicht ein neues Lokführerforum auf, Du Tf… Ansonsten: Die NAZIS haben übrigens in den Konzentrationslagern auch immer nur im Sinne ihrer Dienstvorschriften gehandelt, schon gewusst?

  • #118
    Katharina

    Wenig Sachlichkeit, viel Polemik.
    Thema verfehlt
    Die wirklich Betroffenen auf der arbeitenden Seite und der nicht
    arbeitenden Seite können sich nur schütteln.

    110 hätte ich nicht zugelassen.
    Menschenverachtend.

  • #119
    Hemul

    Lieber Daniel

    Ich arbeite auch bei der Bahn, ich habe auch ein Haus (freistehendes Einfamilien Haus + dazugehörige Schulden) dafür fahr ich aber nur einen Opel und hab nur ein HTC Handy, soviel zu meiner Person.

    Ich sammle keine Pfandflaschen und ja die Hausordnung verbietet das. Ich hatte auch schon einen Flaschensammler der ins Gleis gesprungen ist wegen einer Pfandflasche, nachdem ich ihn gefragt habe ob er noch ganz sauber ist (hätte ich nem reichen auch gefragt) hat er gesagt: er hat ja links und rechts geschaut.

    Dieses Beispiel soll dir lediglich aufzeigen das nicht jeder Flaschensammler heillig ist, wie auch nicht jeder Lokführer heillig ist.

    Nun zu dir.

    Du hast von der Bahn/von den Berufen bei der Bahn null Ahnung nur weil du für ein „Marktforschungsinstitut“ auf Zügen unterwegs warst heisst das noch lange nicht das du irgendetwas über den Beruf noch über die Person dahinter etwas weist und sicherlich weist du auch nichts darüber wie es ist wenn einem ein Mensch vor die Lok springt, das sind nämlich nicht nur Arme (Flaschensammler, Bettler, etc) sondern auch Frauen mit Kindern, Reiche, Normalverdiener, etc.. und das aus verschiedensten Gründen…

    Deine Ausdrücke/Schreibweise lässt eher auf einen deprimierten Möchtegernjornalisten schliessen als auf eine seriöse Person.

    Abschliessend würde ich mir von dir gerne wünschen das du 100 x schreibst
    „Wie man in den Wald schreibt, so schreit es zurück“

    Mit verachtenden Grüssen

  • #120
  • #121
    amo

    Liebe Ruhrbarone,

    ich habe bis jetzt viel von der Seite gehalten, aber dieser Psychopath hat mit Journalismus nichts zu tun.
    Er greift sich irgendein Thema und sondern nur Sch…. ab.

    Wenn nocheinmal so etwas kommt, sie auch
    http://www.ruhrbarone.de/die-folgen-antiautoritaere-erziehung-im-supermarkt/

    kann ich leider diesen Blog nicht mehr besuchen.
    Mit so etwas niveauloses will ich mich nicht mehr beschäftigen.

    Tut mir dann für die anderen Autoren leid.

  • #122
    Revilo Gulfp

    Möchte gerne einen Kommentar zu dem Bericht 110 abgeben. Leider hat dieser Schreiber nicht seinen Namen hinterlassen. Ich gehe ich davon aus das er bei seinem IQ, der wirklich nicht hoch sein dürfte seinen Namen nicht schreiben kann. Ich bin auch gegen diesen Bericht und schlage mich uneingeschränkt auf die Seite des Lokführers. Aber welches Vokabular Sie hier zur Äußerung bringen ist ja schon unglaublich. Und wenn Sie schreiben eine Schnecke ist intelligenter, dann Frage ich mich wirklich was mag bei Ihnen zutreffen. Ich glaube jedes Lebewesen auf dieser Welt hat mehr Verstand als Sie ihn haben dürften. Über andere herziehen und selber den Weg der Anständigkeit verlassen.

  • #123
    Daniel K.

    Lieber Amo,
    bei aller Psychopathie würde ich doch trotzdem auf die Einhaltung der Deutschen Rechtschreibung Wert legen:
    1. Muss es heißen: Er sondert nur Sch… ab
    2. Muss es heißen „siehe auch“
    3. N´Muss es heißen „Mit so etwas Niveaulosem will ich mich…“

    Bei allem Enthusiasmus des Kommentar-Schreibens möchte ich doch trotzdem darauf pochen, diese Grundregeln einzuhalten. Im Sinne des Dudens.

    Mit besten Grüßen

    Daniel K.

  • #124
    Halil

    Liebe Ruhrbarone,

    ich habe bis jetzt nicht besonders viel von ihrer Web- Site gehalten, aber dieser Artikel hat ist „ausgezeichneter“ Journalismus!

    Er beschreibt ein sinnvolles Thema und das sehr gut.

    Wenn nocheinmal so etwas erscheint, siehe auch:
    http://www.ruhrbarone.de/die-folgen-antiautoritaere-erziehung-im-supermarkt/

    werde ich dieses Blog häufiger mit meinem Besuch ehren ;-).
    Mit so viel niveau geschriebenes lohnt es sich beschäftigen.

    Bitte mehr solche Beiträge und Autoren.

    „Hach dat macht Spass ;-)“

  • #125
    Norbert Paul

    @ #117 | Daniel K.

    Reden Sie eigentlich immer so hyper-aggressiv und muss in jeder Aussage ein Drittes-Reich-Berzug sein? Fast so, als ob Sie das Dritte Reich relativieren wollen, indem Sie andauernd aufzeigen, dass das eigentlich nicht so schlimm war, da das alles war wie es heute ist, dass es völlig alltäglich/normal war.

  • #126
    Norbert Paul

    @ #123 | Daniel K.

    Wie wäre es, wenn Sie auch mal inhaltlich Stellungnahmen zu den kritischen sachlichen Anmerkungen, die hier zwischen aller Polemik auch mal auftauchte? Stattdessen wieder so ein herablassender Kommentar zur Rechtschreibung. Vielleicht hat der Schreiber eine Lese-Rechtschreib-Schwäche, so dass ihr Kommentar lupenreine Diskriminierung wäre, oder nicht?

  • #127
    Norbert Paul

    @ #124 | Halil

    Wenn Sie mehr davon wollen, dann konsumieren Sie doch diverse Boulevard-Medien. Da wird auch gegen Wehrlose gehetzt, die zufällig ins Fadenkreuz der Redaktion geraten. Dank einer ausreichend großen Menge an Mob, ist das ein einträgliches Geschäft.

  • #128
    Dortmund

    Was soll das????In Deutschland braucht keiner Hungern…Die Aussage war etwas ueberzogen…Wenn ich der Lokfuehrer waere und wuerdest mir drohen(ich bin auch Tf),wuerde ich mich freuen….

  • #129
    Andreas

    „SIE“ Daniel, behaupten allen Ernstes 7 (in Worten: SIEBEN) Jahre lang Fahrgastbefragungen durchgeführt zu haben?! Mag ja sein, aber dann hätten Sie lieber nochmal so viele Jahre in Mitarbeiterbefragungen investieren sollen oder zumindest Ihre Scheuklappen ablegen sollen. Denn dann hätten Sie wenigsten ein bisschen Ahnung davon, wie Lokführer arbeiten und leben. Sie haben „0“ Ahnung von sowas. Fahren Sie mal nen ganzen Monat im Wechselschichtdienst von Anfang bis Ende mit, Erst DANN dürfen Sie sich anmaßen Ahnung von der Arbeit zu haben, Nicht vorher!!!

    Die Reaktion des Kollegen (ich bin auch Tf) war alles andere als korrekt und kann ich auch nicht gut heisen. Aber Sie haben kein Schimmer davon, wie viel sich die Kollegen von den „Fahrgästen“, besonders zu Karnevals -u. Volksfestzeiten, anhören müssen!!!! Und dann kommen Sie daher und blaffen den Mitarbeiter an und beleidigen Ihn auf’s Übelste. Als ob das nicht schon genug wäre, drohen Sie ihm auch noch direkt und wünschen ihm obendrein nen Suizid.

    Ich bin (obgleich es der Hausordnung widerspricht), durchaus der Meinung, dass man den sog. „armen Flaschensammlern“ die Möglichkeit geben sollte Ihrer Tätigkeit nachzugehen. JEDOCH muss sowas diskret (vorzugsweise am End-Bf) erfolgen.
    Mich nervt das ewige Paragraphengetue von etlichen Bürokraten auch und finde einen gewissen Spielraum hier und da durchaus sinnvoll wenn nicht sogar nötig.

    Aber als seriösen Journalist dürfen Sie sich nun wirklich nicht bezeichnen, viel mehr als Schmierblattschreiberling. Ihren Presseausweis, sofern Sie sowas besitzen, sollten Sie von sich aus abgeben. Aber soviel Ehrgefühl bezweifel ich bei Ihnen doch sehr.

    PS: die nazistischen Anspielungen habe ich bewusst nicht kommentiert

  • #130
    Klaus

    „was auch in Cc an den Kundendialog der Bahn geht“

    Hat DieBahn eigentlich schon geantwortet ?

  • #131
    amo

    @#126 Nobert Paul.
    Vielen Dank für den Kommentar.
    Aber ich arbeite nebenbei und habe nicht den geringsten Bock, meine Tippfehler in meinen Kommmentar auf so einen Sch… Geschreibsel zu korrigieren.

    Das ist bei so einem Artikel von diesem Profi echt nicht angebracht.

  • #132
    dschej-Ouh

    Hallöle,

    zu dem Artikel bleibt nur eines zu sagen:
    Gegenstände, die in die Fahrzeuge oder Räumlichkeiten (auch in Müllbehältern) der Deutschen Bahn oder anderer Verkehrsunternehmer eingebracht und dort „abgelegt” werden –im weitesten Sinne– befinden sich von diesem Zeitpunkt an im Gewahrsam des jeweiligen Verkehrsunternehmers und sind somit Besitz.

    Das wie auch immer geartete (organisierte oder nicht) entfernen dieser Gegenstände (Flaschen oder anderer Müll) zählt nach der allgemeinen Rechtsprechung eindeutig als Diebstahl und wird auch so geahndet.

    Ich behalte mir vor, gegen den Verfasser des Artikels Strafanzeige wegen Diebstahl zu erstatten, aber vielleicht hat die Deutsche Bahn das ja schon für mich erledigt! 😀

  • #133
    Klamottenkutscher

    Sehr geehrter Herr K.

    Ich möchte Sie nicht duzen, denn Erstens verbietet mir dies mein Anstand und Zweitens duze ich nur Freunde.
    Ich arbeite seit mittlerweile 32 (in Worten: Zweiundreißig) Jahren als Lokführer. Ich schreibe extra nicht Tf, weil ich sonst als „Insider“ gelte.
    Weder besitze ich ein Reihenhaus, noch einen Benz oder einen Bausparvertrag. Denn dazu reicht das Gehalt eines Lokführers einfach nicht aus. Schon gar nicht bei Arbeitnehmern im Angestelltenverhältnis.

    Aber dies ist auch nicht das eigentliche Problem. Sie meinen, nach sieben Jahren als Fahrgastinterwiever einen Einblick in den Beruf eines Eisenbahners bekommen zu haben? Ich kaufe seit neun Jahren bei der Fleischerei Müller in der Hermannstraße und weiß jetzt genau über den Beruf der Fleischers Bescheid. Und natürlich auch über den des Schlachters und des Schweinezüchters!

    Ich hoffe, sie verstehen den Vergleich. Sie haben absolut keine Ahnung, wie der Beruf und die Belastungen des fahrenden Personals aussehen. Nicht, das ich mich über diese beschweren möchte, ich wusste schließlich, was bei meiner Berufswahl auf mich zukam. Aber einige Leute haben Sie ja schon aufgefordert, bei der DB, (Die Bahn – sie wissen ja, Insider) einen Antrag zu stellen, ein paar Begleitfahrten zu machen.
    Aber nicht um 10.00 Uhr an einem Werktag. Ausgeruht und fit. Nein, an einem Sonntag um 03.00 Uhr, wenn ihre Familie, Freundin, was auch immer, sich im warmen Bett nochmal umdreht. Am Besten bei Eis und Schnee, wenn die Lok halb eingefroren im Betriebsbahnhof steht. Kuppeln von vereisten Schläuchen, lösen von festgefrorenen Bremsen usw. Und dabei immer die Uhr im Nacken. Übrigens, nicht nur in den Zügen fallen Heizungen und Klimaanlagen aus. Auch auf den Führerständen (ohne Ausrufzeichen in der Mitte) klappern die Kollegen oder schwitzen bei mehr als 40°.
    Vieles, was den Dienst etwas leichter gemacht hat, wurde aus Kostengründen wegrationalisiert. Noch dazu wo der Druck aus der mittleren Führungsebene immer größer wird. Die Angst vor Abmahnungen und dadurch einen eventuellen Jobverlust, lassen viele Kollegen nur noch Dienst nach Vorschrift machen.
    Mittlerweile wird von Seiten der Medien sowieso nur noch Bahn Bashing betrieben. Wenn es nicht noch Kollegen vom alten Schlag geben würde, die auf dem kurzen Dienstweg versuchen würden den Betrieb einigermaßen am Laufen zu halten, würde sich kaum noch ein Rad drehen.

    Immer kürzere Ruhezeiten, knallharte Ausreizung der maximal möglichen Fahrzeit während der Schicht und vielfach unnötige, auswärtige Übernachtungen machen das Leben auch nicht leichter. Aber das wissen sie bei Ihrer Erfahrung natürlich. Genauso, wie es in einem Lokführer aussieht, wenn er einen Personenunfall hatte. Klar gibt es Kollegen, die das locker wegstecken, weil sie genau wissen, dass sie nichts dagegen tun konnten. Aber es gibt auch andere, die an dieser Belastung zerbrechen und ihren Beruf nie wieder ausüben können. Versuchen sie doch mal, sich in die Lage des Gegenüber zu versetzen. Gerade bei der heutigen Vollkaskomentalität. Warum soll ich mich hinter der weißen Linie am Bahnsteig aufhalten? Huch, nun sind die Beine ab. Wer hat Schuld? Natürlich die böse Bahn. Die ist sowieso an allem Schuld. Am Dreißigjährigen Krieg, am Brand von Rom…

    Anstatt objektiv zu berichten, wird nur polemisiert und sogar gedroht. Über die ständigen Vergleiche zum Nationalsozialismus im Rest ihrer Pamphlete lasse ich mich erst gar nicht aus. Man sollte nicht Äpfel und Birnen vergleichen, ansonsten könnte man auch anführen, dass es in der damaligen Propaganda auch Leute gegeben hat, die „nur ihre Pflicht getan haben.“
    Ich habe Silvester 2012/13 eine Nachtschicht. Anstatt zur Party zu gehen, kommen sie doch mal mit. Ich verspreche Ihnen auch, dass sie alle Flaschen absammeln dürfen. Ich drücke beide Augen zu, denn ich bin da tolerant.

  • #134
    Klamottenkutscher

    Sehr geehrter Herr K.

    Ich möchte Sie nicht duzen, denn Erstens verbietet mir dies mein Anstand und Zweitens duze ich nur Freunde.
    Ich arbeite seit mittlerweile 32 (in Worten: Zweiundreißig) Jahren als Lokführer. Ich schreibe extra nicht Tf, weil ich sonst als „Insider“ gelte.
    Weder besitze ich ein Reihenhaus, noch einen Benz oder einen Bausparvertrag. Denn dazu reicht das Gehalt eines Lokführers einfach nicht aus. Schon gar nicht bei Arbeitnehmern im Angestelltenverhältnis.

    Aber dies ist auch nicht das eigentliche Problem. Sie meinen, nach sieben Jahren als Fahrgastinterwiever einen Einblick in den Beruf eines Eisenbahners bekommen zu haben? Ich kaufe seit neun Jahren bei der Fleischerei Müller in der Hermannstraße und weiß jetzt genau über den Beruf der Fleischers Bescheid. Und natürlich auch über den des Schlachters und des Schweinezüchters!

    Ich hoffe, sie verstehen den Vergleich. Sie haben absolut keine Ahnung, wie der Beruf und die Belastungen des fahrenden Personals aussehen. Nicht, das ich mich über diese beschweren möchte, ich wusste schließlich, was bei meiner Berufswahl auf mich zukam. Aber einige Leute haben Sie ja schon aufgefordert, bei der DB, (Die Bahn – sie wissen ja, Insider) einen Antrag zu stellen, ein paar Begleitfahrten zu machen.
    Aber nicht um 10.00 Uhr an einem Werktag. Ausgeruht und fit. Nein, an einem Sonntag um 03.00 Uhr, wenn ihre Familie, Freundin, was auch immer, sich im warmen Bett nochmal umdreht. Am Besten bei Eis und Schnee, wenn die Lok halb eingefroren im Betriebsbahnhof steht. Kuppeln von vereisten Schläuchen, lösen von festgefrorenen Bremsen usw. Und dabei immer die Uhr im Nacken. Übrigens, nicht nur in den Zügen fallen Heizungen und Klimaanlagen aus. Auch auf den Führerständen (ohne Ausrufzeichen in der Mitte) klappern die Kollegen oder schwitzen bei mehr als 40°.
    Vieles, was den Dienst etwas leichter gemacht hat, wurde aus Kostengründen wegrationalisiert. Noch dazu wo der Druck aus der mittleren Führungsebene immer größer wird. Die Angst vor Abmahnungen und dadurch einen eventuellen Jobverlust, lassen viele Kollegen nur noch Dienst nach Vorschrift machen.
    Mittlerweile wird von Seiten der Medien sowieso nur noch Bahn Bashing betrieben. Wenn es nicht noch Kollegen vom alten Schlag geben würde, die auf dem kurzen Dienstweg versuchen würden den Betrieb einigermaßen am Laufen zu halten, würde sich kaum noch ein Rad drehen.

    Immer kürzere Ruhezeiten, knallharte Ausreizung der maximal möglichen Fahrzeit während der Schicht und vielfach unnötige, auswärtige Übernachtungen machen das Leben auch nicht leichter. Aber das wissen sie bei Ihrer Erfahrung natürlich. Genauso, wie es in einem Lokführer aussieht, wenn er einen Personenunfall hatte. Klar gibt es Kollegen, die das locker wegstecken, weil sie genau wissen, dass sie nichts dagegen tun konnten. Aber es gibt auch andere, die an dieser Belastung zerbrechen und ihren Beruf nie wieder ausüben können. Versuchen sie doch mal, sich in die Lage des Gegenüber zu versetzen. Gerade bei der heutigen Vollkaskomentalität. Warum soll ich mich hinter der weißen Linie am Bahnsteig aufhalten? Huch, nun sind die Beine ab. Wer hat Schuld? Natürlich die böse Bahn. Die ist sowieso an allem Schuld. Am dreißigjährigen Krieg, am Brand von Rom…

    Anstatt objektiv zu berichten, wird nur polemisiert und sogar gedroht. Über die ständigen Vergleiche zum Nationalsozialismus im Rest ihrer Pamphlete lasse ich mich erst gar nicht aus. Man sollte nicht Äpfel und Birnen vergleichen, ansonsten könnte man auch anführen, dass es in der damaligen Propaganda auch Leute gegeben hat, die „nur ihre Pflicht getan haben.“
    Ich habe Silvester 2012/13 eine Nachtschicht. Anstatt zur Party zu gehen, kommen sie doch mal mit. Ich verspreche Ihnen auch, dass sie alle Flaschen absammeln dürfen. Ich drücke beide Augen zu, denn ich bin da tolerant.

  • #135
  • #136
    Norbert Paul

    Ich vermisse immer noch die Auskunft, wo die Sozialreportage denn erschienen ist bzw. erscheinen soll, für die hier unter Einsatz seines Lebens von dem Autor recherchiert wurde.

    @ #134 | Klamottenkutscher

    Es gibt halt ein paar Pflichtübungen für Journalisten. Die eine ist – auch wenn man nie oder fast nie Eisenbahn fährt -, alles was mit DB zu tun hat zu kritisieren, anstatt auch mal die Fortschritte zu sehen, die die ex Behördenbahn inzwischen gemacht hat (ja, es muss noch eignes anders werden …) …

  • #137
    Andreas

    Leider erklärte sich der Presserat als nicht zuständig:

    Sehr geehrter Herr xxx,

    hiermit bestätigen wir dankend den Eingang Ihrer oben genannten Beschwerde.

    Leider müssen wir Ihnen jedoch mitteilen, dass hier eine Zuständigkeit des Deutschen Presserats nicht besteht. Gemäß § 9 Abs. 2 der Satzung des Trägervereins des Deutschen Presserats hat der Deutsche Presserat seit 01.01.2009 u. a. die Aufgabe, Beschwerden über einzelne Zeitungen, Zeitschriften oder Pressedienste und journalistisch-redaktionelle Telemedien der Presse sowie sonstige Telemedien mit journalistisch-redaktionellen Inhalten außerhalb des Rundfunks zu prüfen. Da es sich bei der konkreten Seite jedoch nicht um ein Medium der Presse handelt bzw. keine Verbindung zu einem Presseverlag erkennbar ist, können wir gegen diesen Beitrag kein Beschwerdeverfahren einleiten. Hierfür bitten wir um Verständnis.

    Somit bleibt das Synapsen-Bungee dieses „Journalisten“ leider ungeschoren.

  • #138
  • #139
    Marcel T.

    Hallo,

    bin heute hier über diesen Eintrag gestolpert und muss mal was dazu schreiben. Es ärgert mich, wie hier einfach ohne nennenswertes Hintergrundwissen und aufgrund eines Einzelfalls ein Mensch herabgesetzt wird. Das ganze dann noch mit etwas neurotisch nazoiden Äusserungen gewürzt und zu einem Wortbrei verwurstet. Herr Kasselmann („mann“ ist übrigens auch in einigen Diensträngen der Schutzstaffel der NSDAP vorhanden…), Herr Kasselmann (Wie ich sehe ist die abgekürzte Schreibweise dieser Organisation auch in ihrem Namen enthalten), Herr Kasselmann (Sehen Sie, wirkt langsam lächerlich, oder?) solch einen Umgang mit Mitmenschen ist doch wohl die wahre Armut in diesem Land. Und wenn ich mal Kinder haben sollte und diese trotzig auf dem Boden liegen und auf die Frage antworten, warum sie nicht mit in das Einkaufszentrum wollen „Weil ich das nicht will“ dann werde ich ihnen sicherlich auch Diskriminierung vorwerfen. Ich werde nicht daran denken, dass ihnen eine Diskussion zu mühsam erscheint. Wenn dieser Artikel und die von Ihnen verfassten Kommentare einen Ausblick auf ihr Auftreten an diesem Tag geben, muss ich ehrlich sagen: Hochachtung vor diesem Lokführer, dass er so ruhig geblieben ist.

  • #140
    Kevin

    Lieber Author,

    Ich werde mir mühe geben den Lokführer ausfindig zu machen und ihm raten rechtliche Schritte gegen Sie einzuleiten.

    Die Art und Weise war vielleicht nicht ganz Okay …. es gibt aber durchaus auch Unternehmen, in denen es Anweisungen gibt, das Pfandsammler aus den Zügen raus zu bitten sind. (Verschiedene Gründe: Hygiene (viele Sammler räumen den ganzen Mülleimer aus und wühlen da drin … anschliessend fassen sie alles an… Bitte komme mir nun nicht mit der Sauberkeit in den Zügen , ich weiß selber das diese nicht überall gewährleistet ist, aber man muss es nicht noch zusätzlich fördern!), Kundenbeschwerden über Pfandsammler (nicht jeder Sammler ist diskret und man kann nicht einen sagen, ja ist in Ordnung und den nächsten es bitten zu unterlassen. Es müssen nunmal Grenzen gezogen werden)
    Warum betreibt der Lokführer Kriminalisierung? Wenn wir das mit ganz spitzer Feder sehen, dann ist der Pfandsammler der Kriminelle…. denn alles was ich den Zügen liegt geht in den Eigentum des Bahnbetreibers über… (Pfundstücke und ja auch der Müll… Pfundssachen sind natürlich einen Pfundbüro etc.. zuzuführen)

    PS: Ich habe keine Ahnung ob es bei der DB eine solche Anweisung gibt, wie ich sie beschrieben habe…. aber genauso wenig wissen Sie es oder?

    Sie bezeichnen sich als Journalist… Sie sollten Ihre Schreibweise vielleicht nochmal überdenken…

    Den Lokführer zu wünschen das er gezwungen wird einen Menschen zu überfahren … das ist doch das allerletzte … Stellen Sie sich nach Ihren Ansichten damit nicht auf die selbe Stufe?

    In einen seriösen Bericht (nach ihrer Ansicht) Gewalt anzudrohen???

    Schön das es Seriöse Blogger gibt…

    Ihren Bericht habe ich natürlich gespeichert ….und sollte es mir möglich sein den TF ausfindig zu machen, dann werde es ihm zu kommen lassen.

    Liebe Grüße

    Kevin

    Rechtschreibfehler etc… dürfen behalten werden ….

  • #141
    Norbert Paul

    @ #137 | Andreas

    Der Presserat ist doch ein zahnloser Tiger, ähh Hamster …

    @ #140 | Kevin
    Ruhig Blut. Wegen was soll der Herr Kasselmann verklagt werden? Weil er wie #139 | Marcel T. erkennt, in seinem Namen die Abkürzung SS versteckt hat? Medienrechtlich kann man dem Beitrag nichts anhaben, da es sich eindeutig um eine Meinungsäußerung handelt und die ist aus gutem Grund eines hohes Rechtsgut und es wird aus gutem Grund nicht unterschieden in qualitative Äußerungen und in Bullshit. Und eine Meinungsäußerung ist auch nicht vom IQ, der rhetorischen Eloquenz oder sonst etwas abhängig. Wenn er sich der Diskussion stellen würde, könnte man mit ihm über seine Meinung diskutieren in ethischer Hinsicht, aus philosophischer Perspektive etc. Will er aber nicht. Shit happens.
    Außerdem mag ich es nicht, wenn Leute immer gleich davon reden, einen Anwalt einzuschalten oder zu klagen oder so etwas. Machen diese Leute noch eh fast nie.

  • #142
    Daniel K.

    Lieber Herr Kevin,
    das ist genau der Grund, weshalb ich den Artikel geschrieben habe; der Lokführer / Zugbegleiter hat Hausrecht und damit einen Ermessensspielraum. Und deswegen halte ich die Reaktion dieses Lokführers für Armuts-diskriminierend, wie ich ja schrieb.

    Bitte lesen Sie meinen Text genau: Ich wünsche dem Lokführer nicht, dass er einen Menschen überfährt. Ich gebe ihm nur zu bedenken, dass es seine arrogante Sich etwas gerade rücken könnte.

    Sie schreiben:
    „Der Pfandsammler istder Kriminelle…. denn alles was ich den Zügen liegt geht in den Eigentum des Bahnbetreibers über… (Pfundstücke und ja auch der Müll… Pfundssachen sind natürlich einen Pfundbüro etc.. zuzuführen).“

    Das bringt mich auf ein sehr spannendes Experiment: Ich gehe also Morgen los und sammle wieder Pfandflaschen. Und weil die natürlich Eigentum der DB AG sind, gebe ich sie dann anschließend im Fundbüro (ich bevorzuge die Schreibweise ohne „P“) der DB AG ab. Und dann bin ich mal sehr gespannt auf die Reaktionen der DB-Mitarbeiter. Wenn sie mich nicht direkt abholen lassen, werde ich darüber berichten.

    Ansonsten gehe ich persönlich weiterhin davon aus, dass es sich für die DB AG bei Pfandflaschen um Müll handelt, weil ihre Reinigungskräfte sie nämlich – und das ist eine Dienstvorschrift – genau so und nicht anders behandeln.

    Beste Grüße
    Der Author

  • #143
    Norbert Paul

    @ #142 | Daniel K.

    Das ist – das muss ich zugeben – tatsächlich eine nicht schlechte Idee. 🙂 und die spannende Frage ist, was passieren würde, wenn bei der DB, Eurobahn und Co. nun regelmäßig Leute Fundsachen abgeben, da es ja sein könnte, das jemand seine Flasche vergessen hat und sie wieder haben möchte „Ich habe in der S-Bahn eine Aldi-Wasser-PET-Flasche verloren ….“). Irgendwann gäbe es dann Versteigerung von PET-Flaschen bei der Bahn, wenn die keiner abholt.

  • #144
    Jens

    Erstmal möchte sagen, das der Grundgedanke des“Journalisten“ nicht schlecht ist, aber warum droht er dem Lokführer am Ende seiner Ausführung? Vielleicht sollt sich der Schreiberling ersteinmal mit der allgemeinen Hausordnung der Bahn vertraut machen,da würde er mit etwas Verstand feststellen , daß der Lokführer im Recht war.
    Weiterhin ist es eine Frechheit dem Lokführer einen Suizid zu wünschen, also mit Journalismus hat das nix mehr zu tun, ich möchte gern sehen wie der Schreiberling sich in die Hose macht wenn er das live miterleben müsste wenn Menschen diesen letzten Weg für sich wählen.
    Ohne Worte Herr „Journalist“

  • #145
    van Keulen

    Das Verschenken von Pfandflaschen

    @ #143 | Norbert Paul

    Geringwertige Gegenstände wie Mpnzen zu 5, 10, 20 und 50 Cent werden gelegentlich verschenkt. allein weil das Zeugs so lästig wird.
    Wahre Geizkragen kaufen für Kleingeld natürlich Briefmrken am Automaten der selbst 1 Centmünzen klaglos einlöst…

    Der Wert von Pfandflaschen/Dosen betrgt jeweil 8, 15 oder 25 Cent, wobei diese wesentlich unhandlichr sind.

    Das Einlösen von Pfandflaschen kann eine Herausforderung sein. Mein Rekorderlebnis war der mit einem Bahhofskiosk in der ehemaligen DDR. Ich kaufte eine Flasche eines alkoholreien Kaltgetränkes und trank dieses sofot aus. Als ich dann diese und eine baugleihe zurück gab, wurde nur eine Flasche angenommen.
    Als Fan von Cola zero von Coca Cola leide ich druntr, dass ich diese Pfandflaschen an Verkufsstellen nur mit Cola light von Coca Cola nicht zurückgeben kann.

    Für den Reisendn mit einer Flasce/Dose gibt es drei optionen:

    1. Selber einlösen…
    2. Vrschenken oder Wegweren
    3. Zerstören d.h. Zerschlagen, Zertreten, Zerknüllen oder Abreissen ds etikettes von Plastikflaschen.

    Populär sind allerings nur die lösungen 1 und 2. Flschensammler sind allgemein bekannt und häufig im Zug präsent.

    Häufig beobachte ich ein direktes persölichs Vershenken mit einem persönlichen Kontakt. Wenn aber gerade kein Flaschensammler zur verügung steht, dann wird das Zeugs einfach im Zug liegen gelssen. Ich seh darin einen annobymen Schenkungsvertrag.

    „Wer die Flasche findet, der drf sie behalten.“

    Das ist Anwendung von BGB und gesundem Menschenverstand. Eine simple hausordnung kann nicht in die Vertragsbeziehungen zwischn an diesen AGB unbeteiligen Privatleuen eingreifen.
    Das EVU kann da nur Fahrkarten kontrollieren. Aber von schwarzfahrenden flaschensammlern habeichnoch nichs gehört.

    Viele Grüsse

    Achim

  • #146
    Norbert Paul

    Die DB hat längst reagiert und reagiert auf immer aggressiver recherchierende Journalisten oder so ähnlich

    http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-02/soldaten-deutsche-bahn

    *GGG*

  • #147
    HPS

    Lieber Journalist(?)
    ich würde gerne diesen besagten Kollegen Tf kennen lernen, ihm die Hand schütteln und ihm meine Loyalität aussprechen. Ich handele schon immer genau wie er gegenüber Flaschensammlern, und werde dies weiter so handhaben. Diese Fl. sind mir ein Dorn im Auge, weil sie mich bei der Ausübung meiner Arbeit behindern. Deren wirtschaftlichen Verhältnisse gehen mir am A…., sorry, interessieren mich nicht. Wozu auch, mich als Eigenheim besitzenden, zweimal im Jahr in Urlaub fahrenden Audifahrer. Also , liebe Fl., und selbsternannte Journalisten, stört mich bitte nicht bei der Ausübung meiner geregelten! Arbeit.

  • #148
    van Keulen

    Das Abschmelzen der Deutschen Bahn AG

    #146 | Norbert Paul

    Guten Tag,

    das Günstigste an ehemligen Zeitsolsten ist ihre beschränkte Restarbeitsszeit bis zur Rente.

    Die DB AG ist in drei Geschäftsbereichen aktiv:
    1.)Infrastruktur(Gleise/Bahnöfe/Oblrleitungen/Tankstellen…)
    2.)Güterverkehr
    3.)Personenverkehr

    Seit der Bahnreform darf jeder seine eigene Eisenbahn gründn und darf dann auf den Gleisen aller anderen eisenbahnn fahren.
    Hunderte von Privatbahnen fahren heute Güterzüge. Der marktanteil dr DB AG im personenverkehr betrug mal 98%. Im Nahverkehr werden immer mehr Strecken von den Verkehrsverbünden ausgeschrieben. Die bahnen fahren dann für etwa 10 jahre(=Lebensdauer der Fahrzeuge) die gewünschten Züge. Die Bahn verliert dabei immer etwa die Hälfte der Aufträge. Immer fettere strecken gehen in die Ausschreibung.
    Auch die S5/S8 wurde breits ausgeschriebn…

    Viele Grüsse

    Achim

  • #149
    Luise

    Hallo Daniel,

    ich bin einigermaßen entsetzt über diesen Artikel. Das Verjagen von Flaschensammlern mag kritisierungswürdig sein, aber wie du das tust, macht mich gelinde gesagt fassungslos. Du machst nämlich genau das, was du den anderen ankreidest: Du hackst auf dem herum, der sozusagen am Ende der Nahrungskette steht. Lokführer haben ein mieses Gehalt und miese Arbeitsbedingungen – die taugen wirklich nicht als Feindbild für deinen Klassenkampf.
    Was du in deinem Artikel betreibst, ist leider kein scharfzüngiges Offenlegen eines gesellschaftlichen Missstandes, sondern ein im Klein-Klein verharrender Angriff auf eine Einzelperson.
    Schade.

    Gruß, Luise

  • #150
    Thomas

    Dieser Artikel zeugt nicht gerade von hohem jounalistischen Wert.
    Ich bin Lokführer und habe auch dess öfteren mit diesm Problem zu tun. Sicher habe ich verständnis für Menschen die Arm sind. Aber ich muß auch verständnis haben wenn Fahrgäste sich belästigt fühlen,wenn einer im Mülleimer wühlt und vieleicht auch noch den Müll mit verteilt. Insofern sind wir verpflichtet bei Beschweden zu reagieren.
    Wenn man schon Pfandflaschen sammelt sollte man auch einige Dinge beachten.
    Bei mir im Zug machen das Zwei ganz einfach,sie heben auch den anderen Müll auf und sie fragen die Fahrgäste ob sie die Pfandflaschen haben dürfen. In der Regel geben ihnen die Fahrgäste diese auch. Auch als Harz 4empfänger hat man anstand und Bildung.
    Desweiteren zu drohen mit Glatsche ohne Beifall oder durch überfahren von Menschen halte ich für mehr als fragwürdig.
    Deswegen denke ich das sie kein sehr erfogreicher Journalist sind. Sonst wüßten sie auch wie ein Lokführer sein Geld verdient und in welchem „Reichtum“ unsere Berufsgruppe lebt.
    Herzlichst verbleibend ihr Tf Thomas

    Wenn sie mher über unseren Beufsalltag erfahren möchte lade ich sie gern ein mich einen Tag zu begleiten.

  • #151
  • #152
    Flori

    Sehr geehrter Herr Kasselmann,

    auch ich bin ein Triebfahrzeugführer. Sie können sich darauf verlassen, dass ich Sie, alleine schon aus eigenem Schutz, von der Bundespolizei aus dem Zug entfernen lasse (einen entsprechenden Hinweis auf diesen missratenen Artikel werde ich den Beamten selbstverständlich geben), wenn Sie in irgendeiner Form „journalistischen Tätigkeiten“ ohne Genehmigung der DB (eine Genehmigung würden Sie nach diesem Artikel nie erhalten…) im Zug nachgehen. Weil ich möchte nicht mit einem solchen Artikel belegt werden, wenn ich mich mit Ihnen auseinandersetzen müsste, aus welchem Grund auch immer…

    Hoffentlich kommen Sie mit diesem Artikel nicht ungeschoren davon. Ich gönne Ihnen eine Strafanzeige wegen Bedrohung und eventuell auch Beleidigung. Ebenfalls gönne ich Ihnen eine Klage des betreffenden Kollegen, den Sie hier in herabwürdigender Weise niedergeschrieben haben. Ich fände es gut, wenn ein Beschluss es Ihnen verbieten würde, weiterhin Ihren „Journalismus“ zu verbreiten.

    Dies ist meine Meinung zu dem Thema. Und ich habe es im Gegensatz zu Ihnen geschafft,
    1. Nicht ausfallend und beleidigend zu werden
    2. Eine Person, die ich nicht kenne, zu Siezen
    und
    3. Halbwegs sachlich zu bleiben, obwohl mir dies bei einem solchen Artikel sehr schwer gefallen ist…

  • #153
    Fabian

    Herr Kasselmann,

    dieser Beitrag hat mich zu tiefst erschüttert. Nicht nur das sie anscheinend ein aggressiver Mensch sind, nein sie meinen auch das ein Selbstmord vor der eigenen Lok diesen Triebfahrzeugführer zu einem „enspannterem Verhältnis“ helfen würde. TF´s erleiden nach einem solchen Unfall oft schwere Depressionen die sie für immer Arbeitsunfähig machen. Wünschen sie das einem Menschen nur weil er sie aus einem Zug geschmissen hat, als Journalist der noch mehr verdient als er? Ich respektiere alle Lokführer für ihre Leistungen, aber was du dir mit diesem Beitrag leistest ist unglaublich!

    Außerdem müssen sie doch mit ihrem professionellem Arbeitsverhältnis wissen, dass Sie in der Deutschen Bahn nicht ohne Genehmigung Journalistisch tätig werden dürfen.

  • #154
    Daniel K.

    Herr Fabian,

    1. Ich bin grundsätzlich kein aggressiver Mensch. Lediglich die Arroganz und Dummheit mancher Mitmenschen regt mich temporär so sehr auf, dass ich solche Tendenzen entwickle. Allerdings nur verbal als #Wutausbruch

    2. Natürlich wünsche ich das beschriebene Szenario diesem Lokführer (und auch keinem anderen) nicht in der Realität, das war eine polemische Zuspitzung. Ich meine mehr, dass er sich mal in die Vorstellung hineinversetzen sollte, wie verzweifelt so ein Mensch sein muss, der sich vor eine Lok wirft. Es gibt dafür viele Gründe, bittere Armut ist einer davon. Und dann wird ziemlich schnell klar, welchen karitativen Hintergrund es hat, es so jemandem zu erlauben, sich durch das Sammeln von weggeworfenen Pfandflaschen etwas dazu zu „verdienen“. Vielleiht würde er dann so etwas wie ein #soziales Gewissen in sich entdecken

    3. Thema Vorurteile; als Journalist verdiene ich persönlich derzeit nichts. Ich mache diese Projekt als vorbereitende #Feldstudie für ein Buchprojekt über Pfandflaschensammler. Mit dem ich schätzungsweise auch nicht reich werde. Akzeptieren Sie das bitte, dass es Menschen gibt, die solche Dinge nur um der Sache willen tun. Weil es wichtig ist.

    4. Zum Thema der Genehmigung journalistisher Tätigkeit in den den Zügen der Deutshen Bahn empfehle ih ihnen die Lektüre von #Günter Wallraff und das GG #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit

  • #155
    Norbert

    Guten Tag,

    schon mal versucht, diese Aggressionen dann im Zaum zu halten? Doch irgendwie ungünstig, wenn dauerhaft im Netzt dokumentiert ist, was für ein cholerischer Typ man so ist.

    Trotz der Ausführungen unter 2 gerade, erschließt sich mir immer noch nicht, warum das im Zusammenhang mit dem angeblich thematisiertem Problem überhaupt zur Sprache kommt. Und gerade, wenn Sie das nicht wirklich wünschen, ist das noch absurder.

  • #156
    Sandra

    Kann meinen Vorschreibern Flori, Fabian und Norbert nur zustimmen und darüber hinaus ergänzen, dass hier wohl jemand die Notlage anderer ausnutzt, um sein mangelndes berufliches Vorwärtskommen durch verbale Profilierung zu kompensieren – oder warum gibt es von Ihnen, Herr Kasselmann, keinen aufrüttelnden Beitrag zu diesem Thema in einer seriösen Zeitung? Ach ja, das noch in den Sternen stehende Buchprojekt. Ich werde die Augen offen halten. Bis dahin sei Ihnen gesagt: Es gibt sicher sinnvollere Möglichkeiten, jemandem das dargestellte Problem mit konstruktiver Kritik zu vermitteln, als ihn zu beschimpfen und zu bedrohen. Da kann man auch unter dem Mäntelchen der Meinungs- bzw. Pressefreiheit nicht schön-schreiben…

  • #157
    Daniel K.

    @ Sandra #156 Herzlichen Dank für die sensationelle Schnellanalyse meiner vermeintlichen Berufsstrategie und Profilneurose, der ich mich allerdings nicht anschließen möchte, da ich dafür die Konsultation professioneller Berufsberater und Mediziner vorziehe. Dass ich die Notlage anderer ausnutze, können Sie leider nicht beurteilen, da Sie über meine berufliche und finanzielle Situation nicht im Bilde sind. Darüber hinaus sind die Ruhrbarone ein seriöses Portal und ob ich die von Ihnen unterstellte Profilneurose pflege, indem ich versuche, für „seriöse“ Medien wie die FAZ, BILD oder die ADAC-Motorwelt zu schreiben dürfen Sie ebenfalls ruhig meiner Entscheidung nach Rücksprache mit meinen Berufsberatern überlassen, das ist nett, Danke! Die DB-Mobil-Redaktion (das Kundenmagazin der DB AG) hat den Abdruck des Artikels verwunderlicherweise leider abgelehnt, was ich sehr bedauere.

    Wenn Sie ansonsten schon – wie Sie behaupten – sophänomenal die Augen offen halten, dann lesen Sie bitte genau. Und berücksichtigen Sie die die Existenz der literarischen Stilormen Polemik, Sarkasmus und Zynismus. Eine ernstgemeinte Bedrohung hat hier nicht stattgefunden, da der Einleitung „Entweder du schreibst jetzt 100x…“ das Folgende auf Kindergarten-Niveau veralbert. Damit wären wir bei der Stilform Komik, aber die zu verstehen ist im Land der Grantler und Nichtdenker auch anscheinend nicht jedermanns/fraus Sache, hm?

  • #158
    Christian

    sehr geehrter autor….

    sollte ich sie einmal in meinem zug sehen , werfe ich sie eigenhändig raus…

    ich habe sie auf dem schirm

    mfg

  • #159
    Clemens

    Sehr geehrter Herr Kasselmann,

    mit großer Aufmerksamkeit habe ich diesen, Ihren Kommentar, gelesen und bin darüber sehr verärgert.Ich empfehle Ihnen dringend, Ihre journalistischen Fähigkeiten auszubauen.Bereits im ersten Semester eines Journalistikstudiums würden Sie wertvolle Erkenntnisse hinsichtlich Grammatik, Stilistik, Distanz, Eristik, Recherchemethoden, Eloquenz, Ethik und Recht erwerben.Darf ich Sie direkt fragen, ob Sie hauptberuflich und somit professionell als Journalist tätig sind bzw. welche berufliche Qualifikationen sie in diesem Zusammenhang haben?
    Sie möchten sich ja selber gerne als Journalist sehen, nicht nur als Blogger. Sie machen auf mich hinsichtlich der o.g. Defizite eher den Eindruck, als würden Sie sehr ambitioniert einer Vorstellung hinterherlaufen, welche eher durch Emotionalität und Geltungsbedürfnis geprägt ist, als durch einen realjournalistischen Impuls. Kommentare im journalistischem Kontext sind übrigens auch grundsätzlich als solche zu kennzeichnen. Da Sie durch Ihre Tätigkeit offensichtlich einer journalistischen Populärikonität eines Wallraff nacheifern möchten, würde mich zunächst interessieren, wie Sie bei Ihrer Recherche zu einem, journalistisch adäquaten, Ergebnis kommen möchten, wenn Sie sich übersubjektiv einem Ihrem Thema nähern? Denunziation gehört ebenfalls nicht in eine ordentliche journalistische Arbeit, genau so wie Ihre unethischen Äußerungen. Bestenfalls ist Ihr Beitrag stilistisch als Satire zu verstehen, welcher allerdings jegliche Eloquenz fehlt.

    Inhaltlich kann ich mich zu dem Sachverhalt natürlich nicht äußern, da ich nicht anwesend war. Durch die Lektüre Ihres Beitrages kann ich mir allerdings gut vorstellen, dass Sie jenseits Ihrer Computertastatur eine ähnliche Impulsivität an den Tag legen. Wenn ich also der Lokführer gewesen wäre, wäre unsere Unterredung mit Sicherheit auch nicht freundlicher gewesen. Sie kennen die Motive dieses Mannes nicht, vielleicht wollte er auch nur darauf hinweisen, dass die Bahn gleich losfährt, hat das getan, was sein Arbeitgeber von ihm verlangt oder sein Handeln ist schlichtweg durch negative persönliche Erfahrungen geprägt, da er mit Sicherheit deutlich öfter mit der Thematik der „Pfandflaschensammler“ konfrontiert ist, als Sie.
    Apropos Lokführer, ein Journalist -speziell jemand, der soziale Themen zum Gegenstand seiner Arbeit macht- sollte stets über die aktuellen Umstände der sozialen und wirtschaftlichen Realität informiert sein. Ich möchte in diesem Zusammenhang anzweifeln, dass jeder Lokführer ein Einfamilienhaus nebst Nobelkarosse sein Eigen nennen darf.

    Was die „Pfandflaschensammler“ (Dieser Begriff, den Sie für diese Menschen wählten, könnte in einigen Augen als diskriminierend aufgefasst werden, da es sich ja dabei im eine Reduktion eines Individuums auf die reine Tätigkeit handelt.) betrifft, so ist diese soziale und demographische Thematik sicherlich ein Phänomen unserer Zeit und wert, Beachtung zu finden. Das stellt Ihnen, glaube ich, auch kaum jemand in Abrede. Ein Interessenkonflikt besteht sicherlich in dem Zusammenhang mit der Deutschen Bahn als Dienstleister, welcher den Kunden einen angenehmen Aufenthalt in seinen Zügen bieten möchte und der Notwendigkeit der „Pfandflaschensammler“, ihre „Ware“ in den Bereichen des öffentlichen Nahverkehrs zu akquirieren. Im Land der Pietät und des geförderten, sozialen, gegenseitigen Misstrauens (und dazu tragen Beiträge wie der Ihre bei), fühlt sich unter Umständen ein großer Teil der Fahrgäste durch „Pfandflaschensammler“ kompromittiert. Das ist mit Sicherheit ein soziologisches Phänomen.

    Sie, Herr Kasselmann, benötigen neben basalen journalistischen Fähigkeiten und Selbstbeherrschung auch eine gewisse Portion Respekt. Ich hoffe nicht, dass Sie diesen Respekt erst durch den Unfalltod eines Ihrer Liebsten erlernen.

    Irgendwo habe ich gelesen, dass Sie beabsichtigen, ein Buch über „Pfandflaschensammler“ zu schreiben. Ich bitte sie herzlichst, die Community über das erscheinen dieses Werkes zu informieren, da ich es selber wirklich gerne lesen möchte! Ferner bitte ich Sie, sich nochmal tiefgehend mit dem Pressegesetz sowie den dazu entsprechenden Äußerungen des Populärjournalisten Herrn Wallraff auseinanderzusetzen. Es ist offensichtlich, dass Sie da etwas missverstanden haben.

    Ein Beitrag wie der Ihre sollte bestenfalls als Blog im SchülerVZ erscheinen.
    „ruhrbarone.de“ sollte wirklich mehr auf die Beiträge achten um ein gewisses Niveau zu bewahren.

    Mit freundlichem Gruß

    Clemens

  • #160
    ronlok

    @Clemens…..weltklasse geschrieben. Ich poste diesen Beitrag mal auf seine Facebook Seite. Der gute Herr Kasselmann ist dort angemeldet. So wird er Ihren Kommentar mit ziemlicher Sicherheit auch lesen.

  • #161
    Norbert

    @Clemens:

    Meinste wirklich, dass den Autor eine differenzierte Anfrage zu den Motiven juckt? 🙂

    Das wäre natürlich wirklich interessant zu erfahren, was aus dem Buchprojekt geworden ist.

  • #162
    Jiri

    Ich kann in dem Beitrag von Daniel Kasselmann keine persönlichen Beleidigungen finden. Dass man seine S-Bahn versifft nennt, halte ich für keine persönliche Beleidigung.

    Dass der Lokführer einen Selbstmord erleben wird, ist sowieso eher wahrscheinlich. Wenn er in seinem Leben Glück hat, wird er keinen erleben.

    Da hier auf diesem Blog und auch auf anderen Blogs auch andere Beiträge erscheinen, die journalistisch unter aller Sau sind, stelle ich mich voll hinter den Autor.

  • #163
    Christian

    @ Jiri

    Was ist denn das für eine Begründung?!?
    Ich vermute eher, Herr Kasselmann postet jetzt eigene probs unter falschem Namen. Er hat wohl doch etwas Angst bekommen.. 🙂

  • #164
    Jiri

    Ich bin nicht Herr Kasselmann. Ich verstehe die Frage von Christian nicht.

    Nebenbei gesagt, da würde ich auch dem Eindruck von dem Artikel von Herrn Kasselmann widersprechen: Schienensuzide haben wenig mit Armut und Reichtum zu tun. Wie man an einigen bekannten Beispielen sieht, sind es auch oft gesellschaftlich anerkannte Persönlichkeiten, die sich vor die Bahn werfen.

    Des Weiteren:
    Wenn ein Triebfahrzeugführer, der sich einfach in seine Führerkabine verschanzen kann und dann so tun kann, als ob er nichts vom Flaschensammeln mitbekomtt, nichts Besseres zu tun hat, als seinen Frust über Karnevalsprols an Flaschensammlern abzulassen, sollte er sich fragen, ob er sich nicht aus persönlichen Gründen für das BGE einsetzen sollte. Er hat wohl keinen Bock auf seine Arbeit.

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