Sherry Turkle: Mehr Zeit, alleine zu sein.

Wenn sich in Deutschland Psychologen über Internet, Computer und Social Media äussern, ist das meistens unerträglich: Den Menschen wird Angst gemacht, Schreckgespenster werden an die Wand gemalt und bei näherer Betrachtung geht es dann doch meistens darum, das irgendein Wichtigtuer  an Staatsknete will, die irgendein anderer Wichtigtuer bereit stellt. Wie anders ist es, wenn man Sherry Turkle zuhört, die sich wie kaum eine andere mit der Computerkultur beschäftig  und das wunderbare Buch „Die Wunschmaschine“  geschrieben hat. Wenn Turkle von Problemen im Umfeld der digitalen Kommunikation spricht, höre ich zu, weil sie weiß, worüber sie spricht. Das Video ist ein paar Monate alt, ich kenne es erst seit gestern. Schaut es Euch an.

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2 Kommentare

  1. #1 | Robin Patzwaldt sagt am 15. Oktober 2012 um 22:16 Uhr

    Wow! Da freut man sich doch glatt, wenn man sein Handy, so wie ich, seit Jahren hauptsächlich als mobile ‚Notrufsäule‘ nutzt…
    Vieles von dem, was hier geschildert wird, beobachte ich als interessierter ‚Laie‘ auch seit eniger Zeit. Toller, wirklich nachdenkenswerter Vortrag!

  2. #2 | Puck sagt am 15. Oktober 2012 um 22:55 Uhr

    Das ist eben TED. Die halten sich nicht mit Dummschwatz auf.
    Lohnt sich immer mal wieder, auf die Homepage zu gehen, findet man immer was interessantes. Tatsächlich Ideen, die es wert sich, verbreitet zu werden.

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