#1 | EinAndererBochumerWeilDerBochumerJaSchonVergebenIst sagt am 17. März 2021 um 02:30 Uhr

Tja, Stoppok.

Ein Beispiel dafür, warum man wohl das Werk des Künstlers von seiner Person trennen sollte.

Ich bin ein großer Fan von Stoppok, aber allein die Aussage "Das völlig verrückte war, dass […] unser Drummer Wally Ingram sich Hals über Kopf einen Flug nach Los Angeles buchen musste, weil der bekloppte Trump angekündigt hatte, die Grenzen zu schließen." zeugt von einer Egozentrik, bei der ich im Strahl kotzen könnte.

Es ging allen so, daß Reisebeschränkungen sie betroffen haben. Und das haben nicht nur der "bekloppte Trump", sondern in der Folge des Infektionsgeschehens auch die (vermutlich dann auch) "bekloppte" EU, das "bekloppte" Australien und auch viele andere "bekloppte" Staaten vollzogen.

Und das kann man gut finden oder nicht, aber diese weinerliche "Es hat unseren Drummer getroffen"-Attitüde ist m.E. nach oberpeinlich. Und diese Gratis-Mut-Opposition gegenüber Trump kann natürlich nicht fehlen, meine Güte …

Es kann Stefan Stoppok selbstverständlich egal sein, was ich über seine politischen Ansichten denke, aber ich hätte nicht gedacht, daß er im Rahmen einer erklärten globalen Pandemie so kleingeistig denkt, daß er Grenzschließungen, die möglicherweise die Verbreitung des Virus einschränken können, deshalb verurteilt, weil jemand aus seinem persönlichen Bekanntenkreis davon betroffen ist.

Nein, das Virus macht nicht vor Grenzen halt, wegen der Träger – aber man kann die Träger des Virus an der Grenze aufhalten. Das Virus kommt von selbst nämlich nicht über die Grenze, das schafft es alleine nicht mal 10 Meter weit (deshalb ja: Abstand).

Meine Meinung.