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Streit um Künstlersiedlung

Auch im Internet präsent: Künstlersiedlung Halfmannshof

Der Halfmannshof in Gelsenkirchen ist die älteste Künstlersiedlung Deutschlands. Nun soll sie umgebaut werden. Das sorgt für Streit.

1931 beschloss die Stadt Gelsenkirchen, den alten Halfmannshof zu einer Künstlersiedlung umzubauen. Künstler und Kunsthandwerker zogen bald in den umgebauten und erweiterten Bauernhof, malten, schmiedeten und töpferten dort, nur einen Steinwurf vom geografischen Zentrum des Ruhrgebiets entfernt, im Grünen. Der Halfmannshof gewann bald an Bedeutung. Vor allem in den 60er Jahren war die Künstlerkolonie ein wichtiges Zentrum der modernen Kunst. Der Halfmannshof-Bewohner Ferdinand Spindel holte Ausstellungen mit Werken von Heinz Mack und Günther Uecker nach Gelsenkirchen, die Gruppe Zero und Eat-Art Events sorgten für Aufmerksamkeit und Schlagzeilen.

Das ist lange her. Mittlerweile ist es ruhig geworden um den Halfmannshof. Ausstellungen mit den Bildern von Grundschülern aus Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck oder mit Künstlern aus Gelsenkirchens Partnerstädten sind Zeichen des seit den 70er Jahren eingetretenen Bedeutungsverlustes.

Das will Volker Bandelow, der Leiter des Gelsenkirchener Kulturamtes, ändern. „Der Halfmannshof war mal ein Aushängeschild der Gelsenkirchener Kultur und hat immer noch einen guten Namen. Der hat allerdings viel mit seiner Vergangenheit und kaum etwas mit seiner Gegenwart zu tun.“ Gemeinsam mit der stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft sollen die Gebäude renoviert werden. Neben neuen Ateliers werden moderne Mietwohnungen errichtet. 22.000 Euro Verlust fährt der Halfmannshof im Moment im Jahr ein und das soll sich ändern. „Wir wollen, dass dort junge Künstler, die nur ein paar Monate im Ruhrgebiet sind, gemeinsam mit den Bewohnern arbeiten, die dort ständig leben. Wir wollen einen Wandel.“ Bandelow ist klar, dass sein Konzept riskant ist. Niemand kann sagen, ob der Halfmannshof noch genug Ausstrahlung hat, um Künstler zum Zuzug zu bewegen. Und ob allein die Tatsache, dass er in Gelsenkirchen liegt, nicht schon Künstler abschreckt. „Wir wollen es zumindest versuchen. Den Halfmannshof einfach so aufzugeben und aus ihm eine  ganz normale Wohnsiedlung zu machen, wäre nicht richtig.“ Die jetzigen Bewohner, sagt Bandelow offen, stünden diesem Neuanfang im Weg. Und so sind sie auch wenig angetan von den Plänen der Stadt.

Zum Beispiel Helmut Kloth. Der Fotograf und Designer lebt seit 1966 auf dem Halfmannshof, hat hier seine Wohnung und sein Atelier. Die Wohnung ist günstig, das Atelier mietfrei. „Wir haben hier Wohnrecht auf Lebenszeit und werden uns nicht vertreiben lassen.“ Kloth gibt sich kämpferisch und vertritt als Vorstand des Halfmannshof-Vereins einen Teil der Anwohner. „Die Stadt will hier keine Künstler mehr. Wenn die ihr Projekt umsetzen, werden hier sogenannte kunstaffine Bürger leben. Dann werden die Ateliers von Studienratsgattinnen genutzt, die nebenbei ein wenig malen.“ Kloth droht der Stadt mit Klagen, wenn die Künstler mit Beginn des Umbaus gekündigt werden.

„Wir leisten hier einen Beitrag zu Öffentlichkeitsarbeit der Stadt und wir wollen, dass das auch gewürdigt wird.“

Wird es aber nicht. Der Rat will den Neuanfang, will neue Künstler und vor allem, dass der Halfmannshof wieder an Renommee gewinnt und überregional wahrgenommen wird. Bandelow: „Man kann so etwas ja nicht planen, aber ich hoffe, dass sich in den kommenden Jahren Künstler finden, die sich für den Halfmannshof engagieren und ihn zu ihrem Projekt machen. Vielleicht gelingt es uns dann, wieder an die guten Zeiten anzuknüpfen.“ Wenn nicht hat Gelsenkirchen ein schönes neues Wohngebiet mit dem Flair einer Künstlersiedlung.

Der Artikel erschien in einer ähnlichen Version bereits in der Welt am Sonntag.

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10 Kommentare zu “Streit um Künstlersiedlung

  • #1
    der, der auszog

    Es ist bemerkenswert, welch Hype um Rudolf Steiner und seine Waldorfidee gemacht wird, gerade – oder insbesondere – wegen der Bezüge, die sich zum Nationalsozialismus herstellen lassen und wie das Thema Nationalsozialismus bei den Halfmannshöflern ausgeklammert, ja im obigen Artikel noch nicht einmal am Rande erwähnt wird.

    Ohne Zweifel ist der Gelsenkirchener Halfmannshof einer der ältesten Künstlersiedlungen der Republik, sowohl der Weimarer, in deren Endphase die Gründung stattgefand als auch der Bundesrepublik, in deren Zeitraum die im Artikel angeführten Höhepunkte stattfanden. Aber der Halfmannshof war noch mehr, nämlich eine der renomiertesten Kunstschmieden im dritten Reich mit einer mehr als opportunen Grundhaltung zum Naziregime. Letzteres kann man weder den Kulturverantwortlichen in Gelsenkirchen in die Schuhe schieben, noch den Künstlern, die heute auf diesem Hof für wenig Miete und der kostenlosen Nutzung von Ateliers superschön und komfortabel leben. Was allerdings beunruigen sollte, ist der Umgang aller Beteiligten mit der braunen Vergangenheit dieser Künstlersiedlung in deren Zusammenhang nicht gerade der Eindruck entsteht, als wolle man sich wirklich und ernsthaft mit ihr auseinandersetzen. Man ist sehr gespalten, was die Aufarbeitung angeht und hackt sich gegenseitig die Schippe ins Kreuz. Genau das waren die Schlagzeilen der letzten Monate, eigentlich Jahre und weniger die Kunst, die auf dem Halfmannshof enstanden ist.

    Vielleicht ist es ja doch nicht nur das Image der heruntergekommenen Industriestadt, die es Künstlern schwer macht, sich in Gelsenkirchen niederzulassen, um eventuell eine neue Heimat inclusive Betätigungsfeld zu finden. Vielleicht ist es ja auch der braune Mief der Nazizeit, welcher dem Halfmannshof anlastet und mit dem sich nicht nur die Stadt sondern auch die dort beheimateten Künstler seit eh und je ein wenig schwer tun.

    Empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang das jüngst bei Klartext Essen erschienene Buch „Geht Kunst nach Brot“ von Holger Germann, welches das Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen (ISG) vor wenigen Jahren in Auftrag gab. Hier werden die Gestalten Hubert Nietsch, Josef Arens und andere Gründungsmitglieder der Künstlersiedlung ein wenig detaillierter unter die Lupe genommen.

    Eindrücke über die Zusammenhänge bekommt man allerdings auch schon bei diversen Artikeln der örtlichen Presse, z.B.

    Ruhr Nachrichten vom 26.4.2011 „Halfmannshof war tief verstrickt ins NS-System“:
    http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/kultur/kudo/art1541,1265407

    WAZ vom 11.05.2011:
    http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/SPD-Ueckendorf-Sued-bestuerzt-ueber-Streit-in-Kuenstlersiedlung-Halfmannshof-id4635981.html

  • #2
    allemachtdendrähten

    Ich würde doch vorschlagen, alle Künstler die irgendwie mit den Jahren 33-45 beim Halfmannshof zu tun hatten, zusammen zu treiben und standrechtlich zu erschießen. Hat doch was, oder ! Nur wird sich aus damaliger Zeit leider niemand mehr finden lassen, was nun den User #1 der auszog, wohl etwas betrübt, oder? Ich persönlich schlage vor den braunen Mief mitsamt den Häusern einfach abzureissen, dann hat doch jeder was er will. Sie #1 | der, der auszog, haben den braunen Mief weg, die Stadt kann endlich statt der ,,wunderschönen Künstlerhäuser“ wunderschöne Eigenheime mit dem gewissen Künstlerflair bauen und das Landschaftsschutzgebiet kann nach dem Willen der Planer zu den ersehnten Parkplätzen zurück gebaut werden. Scheiß auf die noch dort lebenden Menschen, sind ja nur noch 4 oder 5 und alle schon etwas älter und zahlen keine oder nur wenig Miete und sind so ziemlich unnütz für die Gesellschaft. Ist nur peinlich das ausgerechnet der OB dieser Stadt, vo 5 Jahren noch wahre Lobeshymnen auf den Hof sang, (muss auf ewig bleiben, wunderschön usw.usw) jetzt aber da anscheinend die große Kohle lockt, von derIgnoranz der Siedlung spricht und das handeln der Stadt ein fordert. Sehr richtig Herr Baranowski, oder was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, gelle. Inzwischen handeln GGW, Verwaltung und Stadt und lügen uns im Dreiklang die Hucke voll. Drei Konzepte wurden bisher der staunenden Öffentlichkeit präsentiert, und nun seit dem Artikel in der Welt kennen wir endlich das, welches das richtige ist. Nichts mehr von lebenslangem Wohnrecht der letzten noch lebenden Mohikanern der Siedlung, nein der Mitarbeiter des Kulturamtes bringt es auf den Punkt. Man glaubt weder das Geschwätz von gestern und will auch keine neue oder erneuerte Siedlung, das wäre ja auch mit dem 6 Monatsplan für neue Künstler der absolute Schwachsinn, nein man denkt da in ganz anderen Dimensionen. Der Mensch Bandelow bringt es auf den Punkt:Wenn nicht hat Gelsenkirchen ein schönes neues Wohngebiet mit dem Flair einer Künstlersiedlung. Schönes neues Wohngebiet in mitten einer tollen Landschaftsschutzfläche, ja da wird selbst Essen – Bredeney etwas neidisch rüber schauen. Ansonsten nur soviel, wenn die Stadt es ernsthaft gewollt hätte, dann hätte sie sicher viel zur tatsächlichen oder angeblichen braunen Vergangenheit aufklären können. Denn die Siedlung gehört nicht dem Verein Künstlersiedlung Halfmannshof e.V. oder einzelnen Künstlern sondern der GGW und wer ist die GGW: Überraschung, Überraschung sie gehört der Stadt Gelsenkirchen. Und wenn endlich das Protokoll der Juni Aufsichtsratssitzung kommt ( ist ja erst 4 Monate her) dann können wir hoffentlich auch etwas genauer berichten. Nein dürfen wir ja nicht, ist ja wieder vertraulich, ungefähr so vertraulich wie die letzte nichtöffentliche Ratssitzung vom 20.Oktober d.J . Die war so vertraulich, das die hiesige WAZ schon in der Printausgabe vom 21.Oktober d.J darüber berichten konnte. Danke an alle die an diesem historischen Tag dabei waren. SPD,CDU,Grüne,die 1,8%Partei, der Ableger der MLPD und PRO NRW incl. Verwaltung u. GGW. Alle wollen die Abrissbirne und alle sind verdächtig die WAZ aus dem nicht öffentlichen Teil bedient zu haben.

  • #3
    August

    an#2:
    Der Vorschlag im Satz an #1 ist dümmliche Revanche und offenbart den Tunnelblick eines „irgendwie“ mit dem Halfmannshof zu tun habenden. Die standrechtliche Erschießung der „Künstler“ die „irgendwie mit den Jahren 33-45 beim Halfmannshof zu tun hatten“ denjenigen vorzuschlagen, die eine Beteiligung an der Dokumentation fordern wiederum ist eine Unverschämtheit. Welche Panik vor was treibt den User#2 zu solchen Tiefschlägen ?

  • #4
    Stefan Laurin Beitragsautor

    ich habe zehn Jahre lang beim Marabo gearbeitet – einem Stadt- und Kulturmagazin. Dort wurde wirklich über jeden Kleinkram berichtet, der im Ruhrgebiet stattfand. Ich erinnere mich nicht, das jemals über den Halfmannshof berichtet wurde. Von der überregionalen Presse ganz zu schweigen. Die Relevanz des Halfmannshofs lag in den vergangenen Jahren nahe dem Nullpunkt. Und daran hätten die Künstler etwas ändern können – haben sie aber nicht. Jetzt versucht die Stadt einen Neuanfan. Ich bin skeptisch, ob das gelingt. Aber auch wenn nicht – viel steht leider nicht mehr auf dem Spiel.

  • #5
    allemachtdendrähten

    Ich habe weder irgendeine Panik noch bin ich den Menschen in dieser Siedlung irgendwie verpflichtet und deshalb ist der Satz von der dümmlichen Revanche für sich schon mehr als nur dümmlich. Ich finde es nur etwas merkwürdig das gerade jetzt wenn es um die Existenz und das Bleiberecht einiger schon älterer Menschen geht, erstmal die braune Vergangenheit die niemand dort hat, rausgeholt wird und in keinster Form auf die eigentlichen Probleme eingegangen wird. Die Stadt Gelsenkirchen und ganz besonders das Kulturamt sollten sich in Grund und Boden schämen, ob der Diskussionen und der Nichtachtung von ich sage es mal etwas salopp Grundrechten der noch dort wohnenden Menschen , vom Datenschutz der ganz eklatant verletzt wird, mal ganz zu schweigen. Aber anscheinend ist das in Gelsenkirchen inzwischen Mode geworden, jedenfalls seit die SPD mit einer absoluten Mehrheit den Rat beherrscht und die restlichen Parteien dort zu Kofferträgern der SPD Politik mutiert sind. Ansonsten habe ich es sehr bedauert das das Magazin Marabo eingestellt wurde. Es hat tatsächlich über jeden Kleinkram berichtet und war schön zu lesen. Leider gibt es keinen Ersatz, denn die Lokalausgaben der WAZ kann man seit geraumer Zeit in der Pfeife rauchen.

  • #6
    der, der auszog

    Gelsenkirchen ist vollgepackt mit Werken der ersten Halfmannshofkünstler und Nazigünstlingen, besonders in dem, was Doc Bandelow, Leiter des Referats Kultur, den Bürgern gerne als „Öffentlicher Raum“ präsentiert. Nur das man die Hakenkreuzsymbole nach dem Krieg entfernen liess. Beispiel ist das von Hubert Nietsch in Stein gehauene Ensemble an der Fassade des 1939 erbauten Hyxgiene-Instituts in der Zeppelinallee, heute Sozialamt. Links befindet sich der westfälische Hengst, rechts Hammer und Schlägel, in der Mitte ein Adler. Das Hakenkreuz, welches dieser in seinen Klauen hielt, ist nach dem Krieg entfernt worden und fertig war das persilreine Kunstwerk und eine saubergewaschene Halfmannshofgemeinschaft, die nach dem Nationalsozialismus den öffentlichen Raum an der Emscher weiter mit ihren Werken bestücken konnte.

    Erschießen und Zusammentreiben sollte man wegen der Verstrickungen mit dem Nationalsozialismus niemanden. Mal ganz davon abgesehen, dass die Akteure eh alle das Zeitliche gesegnet haben. Aber das, was die braunen Halfmannshofbrüder der ersten Stunde der Stadt an Kunst vererbt haben, sollte schon entsprechend kenntlich gemacht werden. Kleine Infotäfelchen, die informieren und nicht verklären, lassen sich an fast allen Kunstwerken im öffentlichen Raum diskret anbringen und kosten nicht die Welt.

    Ganz weit weg von Allemachtdendrähten bin ich mit meiner Sichtweise auch gar nicht. Sollen die Künstler auf Lebenszeit weiter auf dem Hof wohnen bleiben. Schaden kann das der Stadt bestimmt nicht. Aber sie sollten sich überlegen, in wie weit sie sich in Zukunft in der Tradition von Nietsch, Arens und dem übrigen braunen Künstlerpack der ersten Stunde sehen. Immerhin werden diese Halfmannshöfler kommentarlos auf der Internetpräsenz der Künstlersiedlung geführt, als hätte es den Nationalsozialismus in Gelsenkirchen in der damaligen Kunstszene nie gegeben.

    Warum man außerhalb Gelsenkirchens den ständig als überregional bedeutend gepriesenen Halfmannshof so gut wie gar nicht wahrgenommen hat, liegt schlicht und einfach daran, dass dieses Überregionale Image von Seiten der Kulturverantwortlichen in Gelsenkirchen künstlich produziert wurde. De facto gibt es in Gelsenkirchen keine freischaffende Kunst- und Kulturszene, die über die Stadtgrenzen hinaus wahrgenommen wird. Wie auch ohne Geld und Angegement? Alfred Schmidt ist leider schon lange tot und alle anderen Kunstschaffenden, die über die Stadtgrenzen hinaus wahrgenommen werden wollen, sind gezwungen Gelsenkirchen zu verlassen. Geduldet wird eigentlich nur Subkultur, allerdings auch nur solange sie sich selber trägt und nicht auf öffentliche Gelder angewiesen ist.

  • #7
    allemachtdendrähten

    Heute habe ich gehört das die Vergangenheit der Nazizeit doch noch in einer Ausstellung aufgearbeitet werden soll. Es liegt wohl auch am fehlenden Geld das noch nichts passiert ist.

  • #8
    der, der auszog

    @7

    Gelsenkirchen hat vor zwei Jahren 20 Millionen Euro für seinen Fußballclub aus dem klammen Stadtsäckel locker machen können. Da werden ein paar tausend Euro für eine Ausstellung auch noch irgendwo aufzutreiben sein. Anders ausgedrückt: Wäre irgendwem, ob Künstler, Kulturamt, OB oder wer sich sonst noch alles beim Thema Halfmannshof für wichtig nimmt, an einer öffentlichen Aufarbeitung der Nazivergangenheit gelegen, würde die Ausstellung auf jeden Fall stattfinden. Immerhin existiert die Studie, auf die man zurückgreifen kann und hat die Stadt bereits 30.000 Euro gekostet.
    Ich vermute allerdings, dass die Vision vom schönen neuen Wohngebiet, die Doc Bandelow für den Fall eines Scheitern der künstlerischen Reanimtion des Halfmannshofes da an die Wand malt, in den Köpfen einiger Verantwortlichen bereits sehr konkrete Formen angenommen hat. Damit meine ich weniger den Leiter des Referates Kultur, sondern vielmehr den OB und die ihn umgebende Stadtcamerilla. Die 180 Grad Kehrtwende von Gelsenfrank und seinen Genossen in Sachen Halfmannshof konnte man als Gelsenkirchener bereits beim Thema Hans Sachs Haus ausgiebig studieren.

  • #9
  • Pingback: Zwischen Kunst und Politik – der Halfmannshof ein Teil des NS-Systems? | Herr Kules

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