#FridaysforFuture in den Sommerferien – Was wird aus den guten Absichten und hehren Zielen?

#FridaysforFuture ist dann auch mal weg…. Foto: Robin Patzwaldt

Heute starten auch in den Schulen von NRW die von vielen heißersehnten Sommerferien. In 14 von 16 Bundesländern herrscht damit ganz offiziell Ferienzeit! Und für Millionen von Zeitgenossen ist dies traditionell die Zeit für ausgiebige Fernreisen, ungewöhnliche Freizeitaktivitäten, für diverse Vergnügungen, zu denen man sonst oft nicht kommt. Endlich ist die schönste Zeit des Jahres in deren Augen da!

In diesem Jahr ist es jedoch noch mehr als sonst. Die Sommerferien sind diesmal auch eine Art von Prüfung für tausende von jungen Menschen. Für sie gilt es zu zeigen, wie ernst es ihnen mit ihren Forderungen ist, die sie in den vergangenen Wochen an die Politiker und Unternehmen in diesem Lande in Sachen Klimaschutz gerichtet haben.

Werden die Klimademonstranten in den nächsten Wochen den eigenen Ansprüchen gerecht werden? Praktizieren auch sie selber verstärkt Umweltschutz, oder fordern sie diesen nur von anderen ein? Wird der persönliche Energieverbrauch kritisch hinterfragt? Werden die eigenen Reisegewohnheiten der ‚Klimaaktivisten‘ dem Gedanken des geforderten Umweltschutzes gerecht?

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Medienbericht: Recklinghäuser Jugend demonstriert für Klimawandel!

Screenshot: Recklinghäuser Zeitung/Medienhaus Bauer

Etwas Abwechslung muss scheinbar auch für Demonstranten hin und wieder mal sein. Statt sich immer wieder nur gegen Umweltverschmutzung und gegen die Politik der aktuellen Machthaber zu positionieren, wollten rund 500 Jugendliche in Recklinghausen heute offenbar einmal für etwas Belebung bei den etablierten #FridaysforFuture-Demos sorgen und lieber mit einer positiven Forderung an die Öffentlichkeit gehen.

Laut ‚Recklinghäuser Zeitung‘ gingen diese nämlich heute FÜR den Klimawandel auf die Straßen!

Es bleibt zunächst abzuwarten, ob dies wohl auch in den kommenden Wochen wieder das Thema der Wahl bei den Jugendlichen in der Kreisstadt im nördlichen Ruhrgebiet sein wird, oder ob man sich am Ende nicht doch lieber wieder für ein Engagement in die Gegenrichtung entscheiden wird. 😉

Euch allen ein schönes Wochenende! 🙂

Führt die #FridaysforFuture-Demos im eigenen Interesse besser in der Freizeit fort!

Schüler demonstrieren in Berlin. Foto: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei

Es ist Samstag, und an diesem Wochentag sind wir hier im Blog traditionell in erster Linie von unseren Stammlesern umgeben. Eine prima Gelegenheit also, um einmal ganz unter uns etwas zu besprechen. 😉

Ich nutze daher einfach einmal kurz diese Chance und komme erneut auf das Thema #FridaysforFuture zurück, zu dem ich mir vor einigen Wochen hier bei den Ruhrbaronen schon einmal ein Pro und Kontra mit dem Kollegen Sebastian Bartoschek geliefert habe.

Inhaltlich war und bin ich als Ex-Grüner weitestgehend auf Seiten der Demonstranten. Der Klimawandel bedroht uns alle. Man kann seine Auswirkungen inzwischen auch kaum noch ernsthaft bestreiten. Die Wetterkapriolen nehmen stetig zu, die Pole schmelzen usw.. Alles sehr bedenklich. Dass sich junge Leute für diese Belange öffentlich engagieren ist toll.

Und trotzdem läuft die dazugehörige Debatte im Lande in diesen Tagen inzwischen leider völlig am Kern der Sache vorbei. Diskutiert wird immer heftiger, immer emotionaler. Zuletzt jedoch deutlich weniger über den bedrohlichen Klimawandel, die Umweltzerstörung und die Ressourcenverschwendung, so wie es im Sinne der Sache wäre.

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Greta kommt nach Hamburg zu #fridaysforfuture

FridayForFuture (Foto: Links Unten Göttingen/ Flickr/ CC BY-SA 2.0)

Mich freut, dass Greta Thunberg nach Hamburg kommt, um dort #FridaysForFuture zu unterstützen.

Mich freut, dass junge Menschen für ihre Anliegen auf die Straße gehen, für demokratische, zukunftsorientierte Anliegen. Mich freut, dass sie eine Galiionsfigur haben, die provoziert, aber Diskurs sucht, die klar spricht, ohne gegen Menschen zu hetzen.
Ja, man kann darüber diskutieren, was die richtige Klimapolitik ist.

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