Corona-Tracking von Apple und Google: So soll es funktionieren

Logos von Apple und Google
Apple und Google erarbeiten ein gemeinsames System um Ansteckungen mit Corona zurückzuverfolgen

Apple und Google haben bekannt gegeben, dass die beiden Unternehmen ein System erarbeiten, das hilft, Ansteckungen mit Corona zu verfolgen. Dabei wollen die beiden Unternehmen verhindern, dass Regierungen das System zur Überwachung von Nutzern missbrauchen. Schon im Mai sollen die ersten Funktionen verfügbar sein. Wir haben uns die Dokumentation angesehen.

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Man kann Amazon und Google nicht vorwerfen, dass sie ihren Job gut gemacht haben

Inzwischen traurige Realität in vielen Innenstädten: Leerstand. Foto: Robin Patzwaldt

Aktuell kursieren diverse Berichte im Netz, die die grundsätzliche Frage aufwerfen, ob die Internetriesen wie Amazon und Google nicht dringend eingebremst werden müssen. So wirft US-Finanzminister Steven Mnuchin dem größten Internethändler Amazon beispielsweise vor „den Einzelhandel in den Vereinigten Staaten zerstört“ zu haben. Starker Tobak.

In Übersee soll offenkundig jetzt intensiv untersucht werden, ob führende Onlineplattformen zu große Marktmacht erlangt und mit ihrer Vorgehensweise den Wettbewerb gefährdet haben könnten und der gesamten Wirtschaft und den Verbrauchern damit womöglich geschadet haben.

Ähnliche Debatten werden ja schon seit längerem auch hierzulande geführt. Wir hier im Blog haben in den vergangenen Jahren ebenfalls immer wieder über die Entwicklungen in den Innenstädten und im Onlinehandel debattiert, uns über die zunehmenden Leerstände in unseren Fußgängerzonen Gedanken gemacht.

Lösen wir uns jetzt hier einmal kurz von allen politischen Hintergründen, die in den USA in der Abneigung zwischen Präsident Donald Trump und einem seiner prominentesten Kritiker, Amazon-Boss Jeff Bezos, begründet sein dürften. Auch Google wird ja nicht das allerbeste Verhältnis zur aktuellen US-Regierung nachgesagt.

Viel spannender an diesen Debatten finde ich ohnehin die Frage ob man Amazon und Google überhaupt für ihre marktbeherrschende Stellung und die damit verbundenen Vorteile kritisieren sollte.

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Was wirklich im „sexistischen“ Google-Manifest steht

Programmieren, statt das Google-Manifest zu lesen.
Photo by Crew on Unsplash

Wie verschieden sind Frauen und Männer? Wie verschieden werden sie gemacht? Die Geister scheiden sich an dieser Frage. So auch im viel diskutierten Thesenpapier eines Google-Mitarbeiters zur Gleichstellung beim Suchmaschinen-Konzern. Die einen sagen, es können der Beginn einer respektvollen intellektuellen Auseinandersetzung über wichtige gesellschaftliche Fragen sein. Die anderen finden, es sei schlimmster Sexismus und rundweg abzulehnen  Das Google-Manifest ist jedenfalls einen Blick wert. Unser Gastautor Tim (aka @keinetheorie) hat es übersetzt und mit Anmerkungen versehen.

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EU-Zensur gegen Berichte über Neonazis

google-76517Was haben David Petereit, Ina GrollUdo PastörsSiegfried Borchardt und Norman Kempken gemeinsam? Sie alle spielten alle eine wichtige Rolle in den Neonazi-Aktivitäten am 1. Mai 2014. Deshalb werden sie namentlich im Artikel Naziaufmärsche am 1. Mai: Publikation, Zeit-Störungsmelder und Ruhrbarone berichten gemeinsam erwähnt, der kürzlich aus dem Google-Suchindex gestrichen wurde.

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Unseriöseste Manager und die EU-Google-Zensur

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Bild: Pixabay / Simon

Neuland – Die Suchmaschine Google hat einen Artikel der Ruhrbarone aus ihrem Suchindex gestrichen. Der Ruhrbarone-Artikel „Die Kinder von Berlins unseriösesten Managern beschweren sich befasste sich mit Versuchen, das Berliner Blog Frontmotor zum Schweigen zu bringen, nachdem sich der Autor kritisch über führende Manager der deutschen Bahn geäußert hatte.

In einer Nachricht an die ruhrbarone schreibt das kalifornische Unternehmen, der Grund für die Streichung sei ein „Antrag gemäß europäischem Datenschutzrecht“.

Die Nachricht stammt vom 7. November 2015 und wurde kürzlich bei einer routinemäßigen Überprüfung des dazugehörigen Google-Dienstes entdeckt. Nach eigenen Angaben ist der Suchmaschinenanbieter durch das Datenschutzrecht der Europäischen Union zu diesem Schritt gezwungen.

Wir haben eine Anfrage an Google zu den Hintergründen der Streichung gestellt.

 

Google twittert, die wertvollsten Blogs, Falschmeldungen

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Google macht jetzt wirklich auf Twitter. Entgegen dem Gerücht der Beteiligung, dem ich wie viele andere aufgelaufen bin, hat Google seit gestern einen Twitter Account. Stand daeben haben sie immerhin schon 11 Posts bei mehr als 25.000 zwitschernden Verfolgern. Das riecht mir doch nach Rekord. Dabei sein ist alles! Hier beim Klck

Zum Thema Falschmeldungen und der zuckende Reflex der schreibende Zunft darauf, möchte ich kurz auf den Artikel von Martin Weigert bei Netzwertig verweisen, der dies Thema mal wieder auf den Punkt bringt. Text beim Klck

Das amerikanische Blog 247wallst.com veröffentlichte Anfang der Woche eine Liste der 25 wertvollsten Blogs. Die Errechnung der Werte beruht auf der Auswertung von öffentlichen Quellen hinsichtlich der Reichweite in Unique Usern und Seitenabrufen. Die Erlösschätzung dagegen ist eine Mischung aus Auszählung der Werbepläztze und der Schätzung des Tausender-Kontakt-Preises (TKP). Die dort genannten Summen kommen mir schon sehr hoch vor. Das auch Hierzulande einer breiteren Masse bekannte Society-Blog PerezHilton erzielt den Berechnungen zufolge 23 Mio $, damit landet es jedoch nur an Position drei.

 

Facebook, Google schluckt Twitter, erst denken, dann gründen, WAZ

Blicke ins Netz

Die AGB Diskussion zu Facebook hatten wir. Nun ein paar Erklärungen wie man bestehende Einstellungen in Facebook verwendet, um seine Privatsphäre zu schützen. Sam Steiner übersetzt diese Infos hier ins Deutsche. In Ergänzung dazu noch ein unaufgeregter Blogbeitrag vonLeander Wattig zum Thema Datenkontrolle bei Facebook.

Es wachsen Spekulationen darüber, dass Google Twitter übernehmen wird. Eine Analyse des Googlewatchblogs und auch Cem Basman macht sich so seine Gedanken übers Thema.

Eine Warnung, die Martin Weigert an alle potentiellen Gründer ausspricht: "Hört auf, Zeit und Kapital zu verschwenden"  Er liefert einen sehr lesenswerten Text übers Gründen von Web-StartUps bzw. wann man es besser sein lassen sollte. Lieber nachdenken, das Wettbewerbsumfeld analysieren bevor das Xte StartUp zum gleichen Thema fürs Web gegründet wird, was dann eh keine Chance hat sich durchzusetzen. File Under: Aus der Seele gesprochen.

Herr Reitz von der WAZ erklärt die Zeitung zum Kultobjekt. Nachzulesen in der Süddeutschen.

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Web Fractures: Twitterfestival, Apple, Google, Suchen, Noovo

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Gestern Abend ging im Essener UPH das erste Twitterfestival im Ruhrgebiet erfolgreich über die Bühne. Geschätzt waren knapp 100 Leute vor Ort. Klaudia von Ruhrgebiet für Lau hat es blendend organisiert und Oliver hat dafür eine regionale Twittermap gemashed.

Interessante Erklärung warum Googles G1 im Gegensatz zu Apples 3G kein Multitouch Display hat. Mehr beim Klck

Warum die Rangfolge in einem Suchmaschinen-Ergebnis relativ ist und SEO-Aktivitäten unter einen anderen Perspektive betrachtet werden können, zeigt E-Commerce Analyst Linda Bustos beim Klck

Mit einem netten Startseitenkonzept hat sich Noovo weiterentwickelt. Noovo ist ein Socialnetwork-News-Aggregator-Blogosphären-Dingens, das mir mit der Zeit immer besser gefällt. Nicht selbsterklärend, sondern nur ausprobierend erfahrbar. Wird immer spannender was die Slowenen aus Palo Alto mit Niederlassung in Düsseldorf machen. Klck zu Noovo