
Die Bauwirtschaft in Nordrhein-Westfalen kommt nicht aus dem Tal. Im Februar 2026 lag die Produktion im Bauhauptgewerbe real, also kalender- und preisbereinigt, um 6,2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Das teilte Information und Technik Nordrhein-Westfalen mit.
Besonders deutlich zeigt sich die Schwäche im Hochbau: Hier ging die Produktion um 8,8 Prozent zurück. Im Tiefbau fiel das Minus mit 3,3 Prozent etwas geringer aus.
Innerhalb des Hochbaus verzeichneten alle Sparten Rückgänge. Am stärksten betroffen ist der öffentliche Hochbau, der im Vergleich zum Februar 2025 um 17,3 Prozent einbrach. Auch der Wohnungsbau bleibt deutlich unter Druck und verzeichnete ein Minus von 11,4 Prozent. Der gewerbliche und industrielle Hochbau entwickelte sich mit einem Rückgang von 4,4 Prozent vergleichsweise stabil, liegt aber ebenfalls im Minus.
Die Zahlen unterstreichen, dass die Baukrise in NRW weiterhin tief sitzt – und sich bislang keine Trendwende abzeichnet.