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Viel zu viele Idioten gefährden aktuell das Wohl der restlichen Gesellschaft!

Auch in der hinter uns liegenden Woche gab es wieder viele Gründe sich massiv zu echauffieren. Der für mich größte Aufreger der vergangenen Tage waren die Bilder feiernder ‚Schwachköpfe‘, welche uns aus ganz Europa, aber auch aus der unmittelbaren Nachbarschaft erreichten.

Egal ob auf Mallorca, in Bulgarien, Köln, Frankfurt, oder aber Kamp-Lintfort, die Nachrichten ähneln sich immer. Im besten Falle als gedankenlos und/oder egoistisch zu bezeichnende Zeitgenossen pfeifen auf alle derzeit notgedrungen angesagten Corona-Regeln und gefährden damit am Ende nicht nur sich selbst, sondern uns alle und nebenbei auch noch die wirtschaftliche Zukunft von Millionen von Gewerbetreibenden, die auf einen Fortbestand der aktuellen Lockerungen hoffen, da sie einen zweiten ‚Lockdown‘ nicht überstehen würden.

Und auch wenn es um die auch hier im Blog zuletzt viel beachteten Corona-Leugner zuletzt erfreulicher Weise deutlich ruhiger geworden ist, weiß man in Angesicht solcher Verhaltensweisen von feiernden Urlaubern und sonstigen Feierwütigen, die kaum noch Abstand voneinander halten, nur selten Mund- Nasen-Schutz tragen, als Beobachter schlicht nicht, wie man mit solchen Leuten umgehen soll.

Die Debatte über mögliche Konsequenzen läuft in den Medien längst. Forderungen nach Zwangs-Corona-Tests für alle Heimkehrer aus Risikogebieten sind da noch die mildeste Form der derzeitigen Reaktion, um unsere Gesellschaft vor einer zweiten Infektionswelle im Herbst zu vermeiden.

Was mich persönlich noch deutlich betroffener macht als das Verhalten selber, sind viele der Reaktionen dieser Leute, wenn sie denn auf ihr riskantes, schlicht unvernünftiges Verhalten angesprochen werden. Im günstigsten Fall glaubt man die ‚Blödheit‘ dieser Menschen zu erkennen, im ungünstigsten Fall machen sie es sogar im vollen Bewusstsein, aus reinem Egoismus sozusagen.

Natürlich war es von Anfang an zu erwarten, dass es einen gewissen Anteil an Dummen oder Uneinsichtigen geben wird. Dass es doch so viele sind, dass man es täglich in seinem Alltag sehen kann, das überrascht dann schon. Mich zumindest.

Aus diversen Großstädten gibt es Bilder von teils drastischem Fehlverhalten. Doch auch in Gegenden, wo sich den Bewohnern deutlich mehr Möglichkeiten sich in ihrer Freizeit ‚zu verteilen‘ bieten, als in einer engen Innenstadt, pfeifen inzwischen deutlich zu viele Leute auf die Gefahr einer Infektion.

Erst am gestrigen Samstag habe ich hier bei mir am Wohnort diverse Leute völlig unnötiger weise mit viel zu wenig Abstand in Cafés und Eisdielen sitzen sehen. Weder die Ladenbetreiber noch das Ordnungsamt oder sonst irgendwer nahm daran Anstoß, versuchte die schon optisch bedrohlich wirkende Situation zu ‚entschärfen‘.

Auf der anderen Seite liest man gerade wieder von einem steigenden R-Wert. Bei noch immer niedrigem Niveau müssen wir derzeit deshalb noch nicht in Panik geraten. Das ist gut so. Zu befürchten ist nur, dass es bei weiter sinkender Bereitschaft zu akzeptieren, dass wir noch länger mit diesen Corona-Maßnahmen werden leben müssen, nicht mehr lange so entspannt bleiben wird, wie in den hinter uns liegenden Wochen.

Die Unvernunft einiger, bedroht die aktuell geltenden Lockerungen. Das muss man wahrlich nicht gut finden.

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23 Kommentare zu “Viel zu viele Idioten gefährden aktuell das Wohl der restlichen Gesellschaft!

  • #1
    Berthold Grabe

    Versagen mit Ansage….
    Und die Geister die wir riefen…
    Jahrzehntelang galt und gilt immer noch, eine fast anarchistisches Freihetisprinzip, das gerne mit Liberalität verwechselt wurde aber schon im Falle der Hamburger Krawalle und selbst schon früh bei Friedendemos und immer weider in Fussballstadien gewalttätig ausgelebt wurde. die Polizei war immer der Buhmann und die Frage, wo denn die Grenzen sind und wie sie denn praktisch eingehalten oder durchgesetzt werden könnten, spielte bei dem Geschrei keine Rolle.
    Nie gab es ein rechtes Maß, immer nur entweder oder!
    Wen kann da verwundern, das nun jeder Depp meint das gleiche Recht einfordern zu dürfen und anderen auf der Nase rumzutanzen und die Polizei als kriminell brandmarken, wenn das Konsequenzen hat, die im Gerangel auch mal unschön werden?
    Die leute, die da den Marsch durch die Institutionen angetreten haben, haben leider weder was gelernt, noch besser gemacht, sie haben nur die Seiten gewechselt.

  • #2
  • #3
    Just Saying

    Der Link hinter "Rumänien" verweist auf einen Artikel über den "Goldstrand" in Bulgarien.

  • #4
  • #5
    Susanne Scheidle

    Die Nachlässigkeit kann man ja nicht nur am Abend bei den Partywütigen im Biergarten sehen, die ist überall zu beobachten. Ich frage mich seit Wochen ob eigentlich an der Supermarktkasse immer nur hinter mir ein Depp steht, der nicht abschätzen kann, wie lang 1,50 m ist und sich vermutlich fragt, wofür eigentlich diese ulkigen Streifen auf dem Boden aufgeklebt/gemalt sind.
    Auch wird nicht immer darauf geachtet, dass sich nicht mehr Leute als erlaubt im Laden aufhalten. Als es letztens an der Kasse mal wieder etwas länger dauerte habe ich mal überschlägig nachgerechnet: da waren ungefähr 50% mehr Leute im Laden, als lt. Schild über der Kasse erlaubt, ohne dass das irgendwen groß gestört hätte.

    Mal ganz abgesehen, dass ich einige der neuen Lockerungen nicht so ganz verstehe. Neben Schlachthäusern waren in letzter Zeit vor allem Familienfeiern zu Hotspots mutiert, allright? Muss ich da verstehen, dass jetzt wieder Familienfeiern (aus wichtigem Grund, was immer das sein mag) mit bis zu 150 Leuten erlaubt sind?
    Und auch Politiker tragen leider zur leichtsinnigen Stimmung bei, wenn sie – wie jüngst geschehen – laut über die Abschaffung der Maskenpflicht nachdenken, weil die Fallzahlen ja so gering sind.

    Ich verfolge die Zahlen sehr genau, und wohl nicht nur mir kommt es so vor, als wenn die "aktiven Fälle" zwar langsam und bisher auf niedrigem Niveau, aber dennoch kontinuierlich steigen und dasselbe gilt für die Reproduktionszahl.

    Es ist als ob eine große Menge von Leuten einfach nicht in der Lage ist, die Realität zur Kenntnis zu nehmen.

  • #6
    Helmut Junge

    ja @Susanne, die Fallzahlen steigen allmählich an, besonders in NRW, was mir meine Frau jeden Morgen vorrechnet. NRW ist für uns wichtig, und hier läßt die Vorsicht deutlich nach. MP Laschet müßte sehr viel stärker auf Vorsicht pochen.

  • #7
    Achim

    Das Coronarisiko ist sehr ungleich verteilt.
    Jeder kann sich eine Covid-19 Infektion einfangen.
    Doch dann…
    Bei einem Mitglied einer Risikogruppe droht statt der "Arschkarte" gleich die "Sargkarte".

    Bei typischen Jugendlichen winkt ein zweiwöchiger Schnupfen mit anschliessendem Immunitätsnachweis, ähnlich wie früher mit dem Impfpass.

    Vor Jahrzehnten hatte ich eine vorgeschriebene – nicht völlig ungefährliche – Pockenimpfung.
    Die Schulklasse wurde geschlossen zur Impfung geführt. Der Doktor hatte einen kleinen Vorrat abgeschwächter Pockenviren und ritzte diese an zwei Stellen oben auf dem linken Oberarm ein. Danach gab ein Pflaster und Sportbefreiung. Nach zwei Wochen besichtigte er die Impfnarben und erklärte die Pockenimpfung für erfolgreich. Gelegentlich gab es Impfschäden…
    Aber beim Sport und im Schwimmbad konnte sich jeder mit einem Blick über die Pockenimpfung informieren. Er brauchte nur meinen linken Oberarm unauffällig zu betrachten.

    Welche privaten Risiken gönnen sich Jugendliche denn heute?

    Irgendwann fährt sie Mutti nicht mehr mit dem SUV Panzer zur Schule…

    Sie fahren dann mit dem Fahhrad zur Schule, was auch nicht ganz ungefährlich ist…

    Beim Schulsport drohen Sportverletzungen…

    BTW: Nach der Klassenfahrt (etwa 9. Klasse) zum Skifahren stieg einer
    meiner Mitschüler zur grossen Überraschung seiner Eltern mit einem Gipsbein aus dem Bus…

    Risiko gehört wohl auch noch Heute zum Leben…

    Das Eisiko der Partygänger ist halt im Gegensatz zu typischen Risikogruppen recht begrenzt.
    Im Kreis Heinsberg starben dank guter medizinischer Versorgung 0.3 Prozent aller Infizierten.
    Für die Altersgruppe 15 – 25 schätze
    ich das Sterberisiko auf 0.003 Prozent
    je Infektion. Damit entspricht das Risiko
    etwa dem Risiko von Fahhradfahrten zur Schule…

    Die Schwachmaten verhalten sich also eher Risiko angemessen.

    Achim

    PS: Bereits für den Grundschulbesuch benutzte ich kein Muttitaxi. Zum Gymnasium fuhr ich die erste Strecke mit der Strassenbahn und dann mit dem Bus. (Manchmal war es ein Halbdoppelstockbus und der Kick bestand darin die hintere Plattform ohne Festhalten auf dem Berg zu benutzen. (Ich war aber eher risikoscheu und verzichtete auf die Mithgliedschaft in einer Jugendbande und Drogenexperimente.

    Natürlich sind die Schwachmaten etwas unsolidarisch, aber der Staat ist ja auch nicht solidarisch.

  • #8
    Robin Patzwaldt Beitragsautor

    @Achim: Das Problem ist halt nur, dass diese Unvernünftigen ja nicht nur sich selbst, sondern vielmehr ihre Mitmenschen gefährden.

  • #9
    derKritiker

    mal ne frage. Kennt hier jemand, der mit Covid19 im Krankenhaus liegt ??
    Wenn ja: wie alt? welche vorerkrankungen ?

    wenn nein: dürft ihr gerne alle zuhause bleiben. danke.

  • #10
    Robin Patzwaldt Beitragsautor

    @9: "dürft ihr gerne alle zuhause bleiben."

    Genau das ist ja das Problem! Ich bin sehr froh, dass alle meine Familienmitglieder derzeit noch wohlauf sind und möchte gerne, dass das auch so bleibt. Ein Blick in die USA oder nach Brasilien zeigt ja, dass das ein großes Glück ist. Je mehr Leichtsinnige das völlig unnötig aus purem Egoismus aufs Spiel setzen, je komplizierter die Lage.

  • #11
    Stefan

    Egal welche Ansammlungen stattfanden, immer wurde solche u.ä. Artikel geschrieben und die 2. Welle ist ja auch schon x-mal herbei fanatsiert worden. Es gab aber weder nach den "Hygiene-Demos" noch nach den BLM Demos oder den "Strandöffnungs Chaos" irgendwelche anzeichen einer epidemischen Entwicklung. Warum versteht ihr es nicht? Es gibt keine Epidemie in deutschland und in anderen Ländern (Europas) ist sie seit anfang April vorbei. Selbst wenn positive PCR Tests – die weder eine Infektion und schon gar nicht eine Erkrankung enzeigen – mal wieder zugenommen haben. Die tatsächlich an dem Virus erkrankten liegt mehr oder weniger bei Null.

    Diese künstliche Aufregung und Beschimpfung anderer mag zwar das Ego befriedigen, hat aber nichts damit zu tun, dass jemand damit sich um "das Wohl der Gesellschaft" sorgt. Dafür gäbe es wesentlich bessere Anknüpfungspunkte, als eine Erkältungskrankheit, die jedes Jahr auftreten.

  • #12
    Siegfried

    Hmmm ja. Ich gehöre mit meinen über 60 Jahren wohl zur Risikogruppe. Dazu kommt noch ein leichtes Asthma. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Covid19 Infektion bei mir tödlich sein wird, ist recht hoch. Ich weiss daher die derzeit aktiven Vorsichtsmaßnamen sehr zu schätzen. Klar ist die Maske lästig. Sehr sogar. Besonders für mich als Brillenträger. Aber ich brauche sie ja nur beim Einkaufen.
    Ich wohne auf dem Land und konnte bislang, Gott sei Dank, feierwütige Massenaufläufe noch nicht beobachten. Die Anzahl der Idioten auf dem Land scheint etwas niedriger zu sein als in der Stadt. Hoffentlich bleibt das so.
    Noch so ein Gedanke am Rand: Covid19 dürfte uns gerade einstimmen auf die kommende Zeit. Die gängigen Antibiotika verlieren dank Krankenhauskeimen und Massenverwendung in der Massentierhaltung zunehmend an Wirkung. Besserung ist nicht in Sicht. Kann gut sein, dass wir Masken und Abstandsregeln in Zukunft ständig brauchen.

  • #13
    Robert Müser

    @9:

    Vielleicht sollte man die diversen Interviews von Magnus Memmeler gelesen haben und dann mal darüber nachdenken, ob die eigene Frage besser nicht bei den Fanboys von wild gewordenen Veganern oder Alu-Hüten besser aufgehoben wäre.

    Ansonsten bin ich wie Robin Patzwaldt froh nicht in den USA oder Brasilien zu leben.

  • #14
    thomas weigle

    @ Achim "Risiken gehören wohl uch heute zm Leben" Binsenweisheit.Aber genau deshalb ist es sinnvoll Risiken zu mindern.

  • #15
    Berthold Grabe

    Es geht hier um Risiken exponentieller Verbreitung. Solange das Virus mit den Massnahmen kontrolliert wird ist das kein Problem und die Zahlen z.B. von Achim bleiben korrekt.
    Und hier fängt das Unvermögen an, zu begreifen, das es genau darum geht, keine exponetiellen Kurven zu bekommen die in kürzester Zeit außer Kontrolle geraten.
    Ohne die strengen Massnahmen wie gerade in Heinsberg wären die Zahlen explodiert, wie z.B. in Italien bewiesen wurde, wo das Problem schlicht zu spät erkannt und zu spät restriktiv bekämpft werden konnte.
    Als sie Restriktionen hier eingeführt wurden war nicht mal sicher, das wir eine Überforderung unseres Gesundheitssystems verhindern können.
    Nun es war es bei uns gerade noch schnell genug, was reine Glückssache gewesen ist.
    Und die Gefahr ist nicht gebannt, sondern nur unter Kontrolle, solange die Massnahmen eingehalten werden.

  • #16
    Berthold Grabe

    @weigle
    bezogen auf Friedendemos gab es Endeder 70ziger 7 Anfang der 80ziger wohl kaum eine Friedensdemo die keine Auschreitungen zur Folge hatte.

  • #17
    thomas weigle

    #16 Gerade die großen Friedensdemos, an denen ich zum Teil dabei war, wurden von allen Medien wg. ihrer Disziplin und Gewaltfreiheit ausdrücklich gelobt. Sie halluzinieren die Gewalt, die es tw. bei Anti-AKW Demos oder an der Startbahn West auf beiden Seiten gab, auf die Friedensdemos. Was bei ihnen nicht weiter wundert.

  • #18
    Helmut Junge

    Am 22.10.1983 gingen in Bonn gingen rund eine halbe Million Menschen wegen des Natodoppelbeschlusses auf die Straße. Ein paar Jungens haben am Straßenrand versucht eine Zeitung anzuzünden. Die Ordner haben ihnen das schnell ausgeredet. Mehr hatte ich auf dem Weg zur Kundgebung nicht gesehen. Mehr war auch nicht. Und das war die größte Kundgebung überhaupt.

  • #19
    thomas weigle

    Bei der großen Demo in zwei Jahre zuvor, vor hunderttausende in Bonn waren, lief alles friedlich, wie auch der damalige Innenminister Schnorr, der vor Ort war, bestätigte. Wenn ich das recht erinnere, wurden Polizisten sogar Blumen überreicht. Man kann natürlich die Sitzblockaden bspw. in Mutlangen als Gewalt halluzinieren.

  • #20
    Berthold Grabe

    Nun die Einsprüche zu den Friedendemos haben mich veranlasst den Sachverhalt nachzuprüfen und in der Tat hat Thomas Weigle Recht, das ich das mit den Anti AKW Demos in der Erinnerung vermischt habe.
    Deshalb hier meine Entschuldigung für die nicht gerechtfertigte Unterstellung.
    Ich denke auch dazu muss man stehen.

  • #21
  • #22
    Achim

    @ thomas weigle

    In der Altersgruppe 15 – 25 gibt es nur ein marginales persönliches Risiko.

    Das massive persönliche Risiko tragen
    die Mitglieder der Risikogruppen.
    Ihnen droht schwere Krankheit und Tod.

    Diese Gruppe könnte sich solidarisch
    verhalten, doch im neoliberalen Staat ist Solidarität nicht angesagt.

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag
    gab es in Frankfurt ja ACAP Krawalle der Partyszene.
    Selbstverständlich ist es gefährlich Polizisten mit Flaschen und Steinen zu bewerfen.
    Die herausgeforderte Justiz wird etwa 50 der 500 Beteilgten ermittelnund mit je ein paar Monaten Haft bestrafen.
    (Das Risiko war den Randaliern bekannt, denn sie waren "nicht unerfahren")

    Sie haben es trotzdem getan.

    Covid 19 ist die Krankheit des Prekariats in den Schmuddelecken der neoliberalen Ökonomie. (Vertragsarbeiter in Massenunterkünften wie einst die Gastarbeiter in Werksunterkünften der Firmen.)

    Achim

  • #23
    Berthold Grabe

    @22
    "Covid 19 ist die Krankheit des Prekariats in den Schmuddelecken der neoliberalen Ökonomie."

    Nun diese Aussage ist extrem einseitig, weil sie nur auf den jüngsten größeren Ausbruch in den Schlachthöfen zutrifft. Bisher waren eher gut situierte Schichten betroffen, die sich teure Partys leisten konnten bzw. weit vernetzt sind und daher eine hohes Risiko haben mit infizierten in Berührung zu kommen. z.B. Ischgl, Heinsberg (gut situierte Partyszene), Politiker oder Gruppen wie die Mennoniten wie in Euskirchen
    Und auch bei den Schlachthöfen scheint es nur oberflächlich so, denn die Ansteckung hatte mehr mit den technischen Lösungen in einer fleischverarbeitenden Umgebung zu tun, die nicht auf Keimverbreitung durch die Luft ausreichend eingestellt war.
    Denn interessanterweise gab es das Problem laut NZZ in der Schweiz trotz ansonsten gleicher Verhältnisse nicht.

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