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Wie Wissenschaft wählen?

Internetfundstück – Die Bundestagswahl kommt näher. Immer mehr Wahlempfehlungshilfsprogrammgedönse flattern durch die Sozialen Medium. Platzhirsch ist immer noch der Wahl-O-Mat. Aber es gibt auch entsprechende Plattformen, die Parteien auf der Grundlage von Musikpräferenzen, realem Handeln der Parteien in der letzten Legislatur ausspucken.

Interessant und neu: der Science-O-Mat. Dabei kann man sich auf Grundlage der politischen Einstellungen zum Umgang mit wissenschaftlichen Themen anzeigen lassen, welche Parteien in diesem Themengebiet am nähsten stehen.

Der Science-O-Mat kommt dabei aus dem Umfeld der Berliner Aktivitäten des „March for Science“.

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3 Kommentare zu “Wie Wissenschaft wählen?

  • #1
    Martin

    wie lässt sich die Statistik mit dem ARD-Faktenfinder vereinbaren?

    CSU und FDP stehen dort in einem ganz anderen, "unwissenschaftlichen" Zusammenhang:

    http://faktenfinder.tagesschau.de/stickstoffdioxid-grenzwerte-arbeitsplatz-105.html

    "Luftqualität am Arbeitsplatz

    Stimmungsmache mit Stickoxiden

    Mehrmals hat die AfD bereits behauptet, in Büros gelten viel höhere Grenzwerte für Stickstoffdioxid als auf der Straße. Auch FDP-Chef Lindner äußerte sich entsprechend – und beim TV-Fünfkampf wurde diese Behauptung ebenfalls wiederholt. Richtiger wird sie dadurch aber nicht.

    Ganz in diesem Sinne äußerte sich auch FDP-Chef Christian Lindner, der ebenfalls bei "Anne Will" zugegen war, sich dort aber nicht zu den Grenzwerten einließ. In einem Interview mit der Rheinischen Post sagte Lindner später allerdings: "Wer im Büro arbeitet, darf dauerhaft sehr viel mehr Stickoxid einatmen, als auf der Straße für einen kurzen Moment erlaubt ist." Dieses Zitat verbreitet der Politiker prominent auch auf seiner Facebook-Seite.

    Ähnlich argumentiert nun auch der bayrische Finanzminister Markus Söder. In der "Welt am Sonntag" schimpfte der CSU-Mann aktuell auf eine vermeintliche Absurdität der Grenzwerte mit den Worten: "Im Büro darf der Stickoxid-Wert um ein Vielfaches höher sein als auf den Straßen." Er beziehe sich, so eine Sprecherin gegenüber dem ARD-faktenfinder, ebenfalls auf Berichterstattung und die Differenz zwischen 40 und 950 Mikrogramm.

    Richtiger wird die Behauptung zu Stickoxiden in Büros damit aber nicht. Der Blick auf die Regelwerke des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zeigt, warum.

    …"

  • #2
    Gerd

    Was machen politisch Untote wie die Piraten in dem Science-O-Mat? Ist Nekromantie nicht eher eine Pseudowissenschaft wie Homöopathie?

  • #3
    TuxDerPinguin

    Ist irgendwie unpraktikabel. Alle Fragen, die ich beantwortet habe, wurde eigentlich von allen Parteien geteilt. Selbst diejenigen, die dort mit einer anderen Antwort eingetragen sind, haben in der Begründung eine durchdachte Position dargelegt, der ich auch zustimmen könnte.
    Eigentlich kann da nur herauskommen, dass alle gleich gut / schlecht sind, wenn alle etwa gleich antworten

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