Wir raten Sozialdemokraten

Stimmt. Die SPD hat bei den Bundestagswahlen schon einigermaßen verkackt. Aber es gibt ja immer noch super erfolgreiche Sozialdemokraten, bekannt im ganzen Land. Genauer: Wackere Kommunalpolitiker, die es einfach "besser machen". Wie auf der heutigen taz-Anzeige zu sehen. Aber jetzt zu unserem Ratespiel:

Sie kennen es bestimmt aus der Jugendzeit: Wer von den vier Leuten gehört nicht zu den anderen? Wenn es nicht sofort klappt, hilft vielleicht die.

Oder auch die, der und das.

Viel Spaß!

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14 Kommentare

  1. #1 | Börje Wichert, Sprecher Grüne Ruhr sagt am 17. Oktober 2009 um 13:24 Uhr

    Hallo,
    ihr seit mir zuvor gekommen, aber auch nur halb. Ich habe gerade schon mit der Küchenschere die taz zerstört, um die Anzeige meinem Scanner zuzuführen und sie dann der geneigten Leserschaft meines E-Mail-Verteilers bekannt zu machen.

    Aber erst mal zu Eurer Aufgabe.

    1. ist Andrea Nahles, die m.W. keine Kommunalpolitik macht.
    2. ist Klaus Wowereit, allen bekannt. Wenn man so will, macht er Kommunalpolitik in der recht großen Stadt Berlin.
    3. ist Gerd Langemeyer. Mir ist noch nicht so ganz klar, wie ich ihn mit dem Veranstaltungsmotto „Kommunalpolitik besser machen“ in Verbindung bringen soll. Vielleicht sitzt er im Publikum, und hört sich an, war er hätte besser machen können. Das wäre gut und es gäbe eine Menge zu erzählen.
    4. erkenne ich nicht.
    Aufgabe aber jedenfalls zu 3/4 erfüllt.

    Schade aber, dass ihr nicht die ganze Anzeige abgedruckt habt. Denn interessant ist ja auch, wer dort als „Partner“ des Kongresses auftaucht.

    Das fängt damit an, dass der Beamtenbund und nicht die früher natürlich mit der SPD verbundene DGB-Gewerkschaft „ver.di“ „Partner“ ist. Die Zeiten ändern sich. Außerdem die „Deutsche Bank“, wohl weil sie so viele Finanzdienstleistungen an die hoch verschuldeten Kommunen verkauft. Und die Atomkonzerne „e-on“ und „Vattenfall“, die wohl als Beispiel dafür dienen sollen, mit wem man Kommunalpolitik besser nicht macht.

  2. #2 | Jens Matheuszik sagt am 17. Oktober 2009 um 15:19 Uhr

    Und wieder was verpasst, weil ich die taz nicht mehr lese. Aber ohne NRW-Teil macht die keinen richtigen Spaß.

  3. #3 | Jens Matheuszik sagt am 17. Oktober 2009 um 15:20 Uhr

    @Börje Wichert:

    Noch eine Anmerkung – zur Kommunalpolitik kann der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik wahrscheinlich schon was sagen…

  4. #4 | David Schraven sagt am 17. Oktober 2009 um 15:50 Uhr

    Hi Jens

    was soll Langemeyer denn sagen? Wie man ohne Oberbürgermeisteramt auf dem Posten als RWE-Aufsichtsrat kleben bleibt – und so ein paar Hundertausend Euro abzieht? Ist das sozialdemokratische Kommunalpolitik? Muss das offensiv von der Partei propagiert werden ? Oder doch besser das Haushaltsloch direkt nach der Wahl? Auch ein tolles Ding. Vorbildlich für andere Kommunen?

  5. #5 | schuri sagt am 17. Oktober 2009 um 16:33 Uhr

    darf ich höflichst daran erinnern, die gestellte frage zu beantworten. also, wer gehört nicht zu den drei anderen? dankeschön.

  6. #6 | David Schraven sagt am 17. Oktober 2009 um 16:43 Uhr

    À) Langemeyer. Er ist der einzige echte Lokalpolitiker
    b) Wowereit. Er ist der einzige Ministerpräsident
    c) Kempfert. Sie ist keine Politikerin
    d) Nahles. Hat noch nie was echtes gearbeitet

  7. #7 | Hannsheinz Noffke sagt am 17. Oktober 2009 um 17:10 Uhr

    Kann es sein, dass dieser ganze Blogbeitrag einschließlich der Kommentare etwas verkrampft ist? Es findet ein kommunalpolitischer Kongress statt, auf dem vier mehr oder weniger Prominente und Fachleute referieren. Ziel: „Kommunalpolitik besser machen“ Einer der Vier ist/war OB in Dortmund und offenbar von den Lesern hier nicht wohl gelitten. Das mag seine Gründe haben. Ein Witz, bei dem man sich dröhnend auf die Schenkel schlägt, oder den Kopf schüttelt, erkenne ich da noch nicht. Schönes WE!

  8. #8 | V'kar sagt am 17. Oktober 2009 um 19:08 Uhr

    Sie studierte 20 Semester Politik, Philosophie und Germanistik (M.A.) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn und war während ihres Studiums Mitarbeiterin eines Bundestagsabgeordneten sowie Vorsitzende des AStA. Seit 2004 ist sie Doktorandin am Germanistischen Seminar. Der Arbeitstitel ihrer Doktorarbeit lautet ?Walter Scotts Einfluss auf die Entwicklung des historischen Romans in Deutschland?.

    Oh Gott. Jetzt weiß ich auch, warum sie mit fast 40 Jahren noch zu den Jungen der SPD zählt: Sie ist quasi immer noch Studentin.
    Kohl hat mit 28 promoviert, und da war noch ein Weltkrieg zwischen. (Komm da drauf, weil ich seine Biografie mal gelesen habe.)

  9. #9 | Arnold Voß sagt am 18. Oktober 2009 um 12:37 Uhr

    @ Noffke

    Sie haben recht, es ist kein Witz, wenn noch ein paar Tage vor der Wahl öffentlich bekannt gegeben wird, dass es kein Haushaltsloch gibt und am Tag nach der Wahl das schiere Gegenteil verlautbart wird. Es ist allerdings ein Witz der Sonderklasse, dass jemand der dafür (lokal)politisch verantwortlich ist in einer hochkarätig besetzten Veranstaltung zum Thema „Kommunalpolitik besser machen“ auftritt. Ein Witz bei dem einem allerdings – und auch da gebe ich ihnen recht – das Schenkelklopfen schwer fällt.

  10. #10 | Philipp sagt am 18. Oktober 2009 um 21:07 Uhr

    Es ist alles richtig, was hier über Frau Nahles geschrieben wurde. Es wurde aber vergessen zu erwähnen, dass sie einen nicht unbekannten Bruder hat, der Schriftsteller ist.

    https://www.faz.net/s/Rub5A6DAB001EA2420BAC082C25414D2760/Doc~E5C54A61FF55149FA95F810C2867DCE5A~ATpl~Ecommon~SMed.html

  11. #11 | nida sagt am 19. Oktober 2009 um 02:33 Uhr

    Hallo, schöne Grusse

  12. #12 | vaikl sagt am 19. Oktober 2009 um 04:07 Uhr

    Ähm, vielleicht kann ich das als Dortmunder auch hier ein wenig „streamlinen“:

    Die Kommunalaufsicht der Arnsberger Bezirksregierung erhebt *nicht* Einspruch gegen die OB-, Rats- und Bezirksvertretungswahl in Dortmund, weil Langemeyer als irgendein Lokalpolitiker verantwortlich zu machen wäre, sondern weil er und sein Stellvertreter Sierau als oberste *Beamte* Dortmunds gegen ihre *Dienstpflichten*, hier namentlich Nicht-Einflussnahme in den politischen Wahlkampf und sofortige Bekanntgabe einer Haushalts-Notlage, verstoßen haben.

    Strenggenommen darf also Nr. 3 eigentlich keine Kommunal*politik* „machen“, sondern muss sie als OB einfach nur in Verwaltungshandeln umsetzen und gehört nicht in die restliche Reihe der (quasi-)politischen Schwallerköppe.

  13. #13 | John Dean sagt am 19. Oktober 2009 um 13:39 Uhr

    Die SPD-„Linke“ Nahles sponsored by EON, Deutsche Bank & Vattenfall.

    Mehr muss man nicht wissen.

  14. #14 | John Dean sagt am 19. Oktober 2009 um 13:56 Uhr

    Öhm, vielleicht sollte man doch noch etwas wissen zu dieser Veranstaltung.

    Erstens. Normale Bürger sind als Teilnehmer nicht erwünscht. Umso mehr aber „Vertreter der Wirtschaft“, Verwaltungskräfte und Kommunalpolitiker.

    Zweitens. Das Forum zu Bildung und Arbeitsmarkt wird von einem Vertreter der Bertelsmannstiftung moderiert. So können schon einmal keine falschen Fragestellungen entstehen…

    Drittens. Heinz Buschkowsky, der für rabiate Formulierungen bekannte Bezirksbürgermeister aus Berlin-Neuköln, ist dort als Experte für Integrationsfragen eingeladen.

    Viertens. Man hält es seitens der Organisatoren für völlig normal, dass Unternehmen, die mittels Kommunalpolitik Geld machen (z. B. Gelsenwasser AG), dort als Sponsoren auftreten oder in kritikfreien Veranstaltungs“Foren“ ihre Produkte vorstellen dürfen.

    Fünftens. Der Programmpunkt für den am meisten Zeit eingeplant wurde, der lautet: „Buffet mit Musikbegleitung“.

    Na, dann.

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