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Wo kommen wir her? Melker in Schlesien und Hilfsarbeiter im Münsterland

Anna-und-Paul-Adamek-ca

Dass Menschen über Generationen an einem Ort leben, ist eine Ausnahme. Bei fast allen von uns kann man das mit einem einfachen Blick in die Familiengeschichte erkennen. Nur drei Generationen zurück bis zu den Urgoßeltern – das Wissen um deren Geschichte ist in den meisten Familien noch vorhanden – und wir erkennen, dass wir selbst von Zugewanderten abstammen, wenn wir nicht schon selbst unseren Wohnort mehrfach gewechselt haben. Vielleicht sind Eure  Vorfahren ja vom  Land in die Stadt gewandert, von Pommern ins Ruhrgebiet oder von Nordhessen nach Frankfurt.  Viele werden auch Wurzeln in der Türkei haben, in Griechenland oder Spanien. oder Wurzeln in Italien, Polen und Bayern. Wir sammeln diese Wanderungsgeschichten und veröffentlichen sie.

Migration ist nicht die Ausnahme, sie ist die Regel. Wir müssen uns alle nur daran erinnern. Helft uns dabei mit. Schickt Eure Geschichte – gerne mit Foto an info@ruhrbarone.de

Melker in Schlesien und Hilfsarbeiter im Münsterland 

Auf den ersten Blick bin ich ein waschechtes Kind des Ruhrgebiets, 1971 in Dortmund geboren, nun seit über 40 Jahren schon hier im Revier lebend. Ein echter ‚Einheimischer‘ eben. Könnte man zumindest meinen. Doch, wie wohl fast jeder hier in der Region, habe auch ich meine Wurzeln weit außerhalb der heutigen, so emotional gelebten Heimat.

Meine Großeltern stammen in drei von vier Fällen nämlich nicht von hier. Den Wirren des Krieges geschuldet, kamen sie nach dem Ende des zweiten Weltkrieges, auf der Suche nach Arbeit und ihrem persönlichen Glück hier ins Ruhrgebiet. Väterlicherseits liegen die Ursprünge meiner persönlichen ‚Migrationsgeschichte‘ in Schlesien und Pommern. Mütterlicherseits in Westfalen und im heutigen Tschechien. Eine durchaus bunte Mischung also.

Im Laufe meiner Kindheit hat mich die unterschiedliche Geschichte meiner Groß- und Urgroßeltern immer mehr fasziniert. Alle Großelternteile hatten ganz unterschiedliche Ursprünge und Verläufe. Und doch war allen etwas gemeinsam: Alle kamen auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück hier ins Ruhrgebiet, hofften nach schwierigen Jahren in Armut, Krieg und Vertreibung auf eine bessere Zukunft hier im ‚Westen‘ der Republik. Und alle haben ihr Glück hier irgendwie gefunden. Eine Tatsache von der auch ich ganz persönlich heutzutage noch profitiere. Nicht nur emotional, auch durchaus wirtschaftlich.

Meine Großväter, beide Anfang der 1920er-Jahre geboren und zunächst über Jahre weitestgehend ungelernte, sehr einfache Arbeiter, der eine zunächst Melker, der Andere Hilfsarbeiter in einer Glashütte, kamen hierher ins Ruhrgebiet um hier sich selbst und später dann auch ihre neugegründeten Familien(meine Eltern wurden 1947 bzw. 1948 geboren) in eine wirtschaftlich bessere Zeit zu führen. Und es gelang.

Der eine wurde Bergmann in Dortmund, der andere ging zur Bundesbahn, als Beamter im einfachen Dienst im Kreis Recklinghausen konnte auch er seinen Lieben so ein einfaches, aber sicheres Leben gewährleisten.

Dies wäre beiden in ihren ursprünglichen Heimatgemeinden so vermutlich nicht möglich gewesen. Ich erinnere mich noch an Geschichten meines Großvaters, der davon berichtete, dass sein Vater noch ein paar Pferde für 3 Mark zu Fuß über etliche Kilometer in die nächste Stadt geführt hat, für ein Butterbrot Kartoffeln geerntet hat, oder auch in einigen Jahren der Arbeitslosigkeit versucht hat durch einen Eiswagen sich etwas Geld dazu zu verdienen.

Im Laufe Ihres Lebens konnten beide Familienhälften dann sogar eigene Immobilien erwerben bzw. bauen. Rückblickend ein großes Glück für uns alle in der Familie, die dann noch das Licht der Welt erblickten. Eine Absicherung, die unserer Familie noch heute ein relativ gesichertes Auskommen gewährleistet. Schon eine grandiose Leistung für Leute, welche man heute vielleicht sogar seitens einer gewissen Klientel als sogenannte ‚Wirtschaftsflüchtlinge‘ beschimpfen würde.

Dabei war ihr Start ins Leben damals wahrlich wenig vielversprechend. Als Melker in Schlesien und Hilfsarbeiter im Münsterland konnte man von so einer Familienzukunft sicherlich zunächst einmal nicht einmal träumen. Meine Großväter haben es trotzdem geschafft sich hier im Ruhrgebiet emporzuarbeiten. Ihr Leben war im Alltag dabei über Jahre für uns ungewöhnlich karg und bescheiden. Meine Großmütter halfen nach Kräften mit. Die eine wahr zunächst in ihrer Jugend Kindermädchen für die ‚Reichen und Berühmten‘ ihrer Heimatstadt, die Andere arbeitete als Krankenschwester. Kennengelernt haben sich die Großeltern dabei auf der Flucht in den Nachkriegswirren bei Osnabrück bzw. in Waltrop. Die einen zog es dann von Osnabrück, der Arbeit wegen, nach Dortmund. Die Anderen trafen sich am Rande einer Sportveranstaltung in Waltrop, im Kreis Recklinghausen, wo auch ich aktuell lebe.

Meine Eltern trafen sich dann übrigens auf der Arbeit. Beide waren für die heutige Telekom in Dortmund beschäftigt. Und so wurde auch ich in Dortmund in die Welt gesetzt, bevor meine Eltern dann Anfang der 1970er-Jahre vor die Tore der Stadt und des Reviers zogen, in den Geburtsort meiner Mutter, eben hierher nach Waltrop.

Große Ausgaben für private Vergnügen waren für meine vier Großeltern übrigens relativ verpönt, das Geld wurde damals nahezu komplett gespart und für die Kinder weggelegt. Bis in die 1950er-Jahre hinein haben meine Großeltern, welche damals hier in Waltrop lebten, sogar noch selber Landwirtschaft im eigenen Garten betrieben, sogar noch eigene Hausschweine gehalten und auch geschlachtet. Als das eigene Haus gebaut wurde extra noch darauf geachtet, dass es einen großen Garten hatte, auch ein Stall eingerichtet werden konnte. Mütterlicherseits hat mein Großvater sogar noch bis in die 1990er-Jahre in beachtlichem Umfang Obst und Gemüse im eigenen Garten angepflanzt, hatte bis in die 1980er-Jahre hinein Kaninchen, Gänse und Enten, welche uns dann immer zu besonderen Anlässen wie Geburtstagen, Weihnachten, oder Ostern als Festtagsbraten vorgesetzt wurden. Wirtschaftlich war das damals schon nicht mehr notwendig. Es gehörte scheinbar einfach irgendwie zu seinem Leben. Ich erinnere mich auch heutzutage noch gut an meine Oma, wie sie häufiger mal in der Küche Gänse gerupft hat. Was für ein Gestank durch die mit heißem Wasser übergossenen (toten) Gänse! Heutzutage wäre wohl kaum noch jemand bereit diesen Aufwand auf sich zu nehmen, nur um ein paar Euros für den Kauf des Bratens zu sparen. Ja, das waren noch ganz andere Zeiten und Verhältnisse aus denen meine Großeltern stammten.

Und im Bewusstsein dieser eigenen, ziemlich bunten Familiengeschichte, familiären Wurzeln in Schlesien, Pommern und dem heutigen Tschechien kann auch ich über die Anfeindungen gegenüber Flüchtlingen der Gegenwart nur verächtlich den Kopf schütteln. Das Ruhrgebiet ist aus Flüchtlingen und Migranten entstanden. Und das hat es auch so stark und schön gemacht. Das scheinen einige Zeitgenossen aber wohl leider völlig zu vergessen. Ob die auch schon einmal darüber nachgedacht haben wie ihre eigene Verwandtschaft eigentlich ursprünglich mal hier her gekommen ist? Vermutlich nicht….

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48 Kommentare zu “Wo kommen wir her? Melker in Schlesien und Hilfsarbeiter im Münsterland

  • #1
    Crazee

    Hmmm. Für eine ganze Geschichte weiß ich zuwenig, aber mein Vater ist 1941 noch in Schlesisch-Nettkow geboren und mit meiner Großmutter dann "vor dem Russen" nach Hamburg geflohen. Mütterlicherseits liegen die Wurzeln "nur" in Mecklenburg und Ostfriesland.

  • #2
    Rainer Möller

    Es ist ja sicherlich richtig, dass sich Robin Patzwaldts Großeltern "hochgearbeitet" haben. Allerdings profitierten sie dabei auch von einer außergewöhnlichen, zufälligen und nicht reproduzierbaren langen Konjunkturphase (dem Wirtschaftswunder). Sonst hätte aller Fleiß ihnen wenig genützt.
    Und insofern ergeben sich keine Folgerungen für die heutigen Zuwanderer. (Abgesehen davon, die heutigen Zuwanderer wollen sicherlich nicht wieder wie Patzwaldts Großeltern auf dem Niveau der Subsistenzwirtschaft anfangen – es könnte aber sein, dass sie und wir das müssen werden.)

  • #3
    WALTER Stach

    Rainer Möller.
    Wunder sind ein Mythos, sind Bestandteile von Legenden, sind Elemente des Religiösen. In der realten Welt, also auch in der Welt "von Wirtschaft und Arbeit" hat es sie nie gegeben und wird es sie nie geben.

    Überall auf der Welt wurde und wird weiterhin relativer Wohlstand für Viele wesentlich durch enorme geistige und körperliche Arbeit von Menschen geschaffen;oftmals, indem die Menschend geistig/köperliche ausgebeutet wurden -und noch werden.

    Das galt für das gesamtge Industriezeitalter, das galt konkret für die industrielle Entwicklung im Revier , namentlich fin den Bereichen Kohle und Stahl. Diese wirtschaftliche Entwicklung als Basis für relatien Wohsltand Vieler wäre ohne die Einwanderer , z.B.aus Polen , nicht möglich gewesen.

    Insofern liegt es nahe, an die vormaligen Einwanderer, an ihre Unverzichtbarkeit für die wirfttschaftlcihe Entwicklung des Industiestandortes Deutschland, spezeill des Ruhrgebieters, zu erinnern angesichts der jetzigen "Einwanderungswelle" und daraus Schlußfolgerungen zu ziehen.

    Ich meine dazu, wie schon einige Male hier bei den Ruhrbaronen angemerkt:

    Wir brauchen die Einwanderer, die formell gut (aus-)gebildet, die formell weniger gut (aus-)gebildet, die im weitesten Sinne nicht (aus-)gebildeten, weil sie allesamt für den Wirtschaftsstandort Deutschland bereits jetzt und noch mehr in der Zukunft unverzichtbar sind.

    -Eine andere Frage ist die, ob und wie notwendige Einwanderung staatlicherseit reguliert werden sollte.
    Ich gehöre zu denjenigen, die hier nach dem Grundsatz verfahren würden: "Soviel Freiheit für die Einwanderer, für die Einwanderung wie eben möglich und nur soviel staatliche Regulierugn wie unbedingt nötig". Über das diesbezüglich Ob und Wie ist zu streiten.-

    Im o.a.Sinne frage ich:

    Schadet es der Gesellschaft insgesamt, schadet es dem Arbeitsmarkt, schadet es unseren Bildungseinrichtungen, schadet es der Kultur, schadet es den christlichen Kirchen, wenn die Einwanderer für "frischen Wind unter den Talaren" der Arbeitgeberr, der Arbeitnehmer, der Verantwortlichen an den Schulen, an den Universitäten, in den christlichen Kirchen,bei den "Kulturschaffenden" , letztlich in den Köpfen aller "Einheimsichen" sorgen?
    Ich antworte:
    Ich meine, es spricht mehr dafür als dagegen -vor allem die Erfahrungen weltweit-, daß die Einwanderer, daß die "Einwanderugnswelle" mittel-bis langfrisitig der Gesellschaft insgesamt nicht schaden, sondern "gut tun" wird.

    Aber:
    Ich wieß sehr wohl, daß es nicht für jedermann selbstverständlich ist, offen zu sein für alles Neue, bereit zu sein, das was ist stets zu hinterfragen -sich selbst eingeschlossen-, etwas zu wagen, das mit Risken verbunden ist, neugierig zu sein auf alles bis dahin Unbekannte und, und, und…….
    Ich weiß aber auch, daß eine Gesellschaft, die sich mehrheitlich und dauerhaft "einzubunkern " versucht, in der sog. "Betonköpfe" die bestimmenden Akteure sind, beste Aussichten hat, über kurz oder lang unterzugehen.

    -Dem steht nicht entgegen, daß das eine offene, eine plurale, eine (ver-) änderungsfähige, eine (ver-)änderungsbereite Gesellschaft für sich ein festes Fundament hat. Im Gegenteil, Ein solches festes Fundament erlaubt es der Gesellschaft, sich ohne Ängste, voller Zuversicht und Selbstvertrauen allem Neuen, allen Neuen anzunehmen.
    Es wäre deshalb jetzt an der Zeit, daß in unserer Gesellschaft , in unserem Staat mehr denn je über die wesentlichen, die unantastbaren Bestandteile ihres Fundamentes nachgedacht und offen, öffentlich diskutiert wird.-

  • #4
    keineEigenverantwortung

    Zu ca. 75 Prozent ist das wahrscheinlich eine Copy/Paste Historie für die Kinder der 60er/70er Jahre, denren Eltern schon vor den 60er Jahren im Ruhrgebiet lebten.

    Auf alten Fotos sieht man auch, wie die Vorfahren zu der Zeit Strassen etc. gebaut hatten. Man brauchte viel Fleiß, konnte mit den Händen arbeiten etc. Gleichzeitig lebten die Menschen in oft sehr kleinen Wohnungen. Ein typische 70er Jahre Arbeiterwohnung würde heute vermutlich als unzumutbar gelten.

    Ich halte diese Situation für nur sehr begrenzt vergleichbar mit der Situation der aktuellen Flüchtlinge insbesondere aus dem Nahen Osten/Afrika. Die Statistiken zum H4 Bezug nach Nationalität belegen dies auch.

  • #5
    WALTER Stach

    -4-
    "Gegen….kämpfen Götter selbst vergebens" -mehr fällt mir zum Beitrag 4 als Replik auf meine Beitrag -3-leider nciht eiin -sorry-.

  • #6
    keineEigenverantwortung

    @3:
    Ja, wir müssen optmistisch, veränderungsfähig etc. sein. Dennoch sollten wir bei Zukunftsprognosen beachten, auf welchen Annahmen sie basiert.

    Sie betonen bspw. immer wieder die Wichtigkeit eines gut ausgeprägten Sozialstaates.

    Wie wollen Sie ihn – auf dem heutigen Niveau – dauerhaft sichern, angesichts der bekannten Schwierigkeiten bei der Integration von Neubürgern ohne Sprachkenntnisse etc. in den Arbeitsmarkt. Ich muss statistisch ca. 40-45 Jahre bis zum Ableben überbrücken und verlasse mich auf das Rentensystem. Mir würde dieser Zeitraum reichen.

    Wenn ich an Statistiken denke und berücksichtige, dass weltweite Migration hauptsächlich in die boomenden Bereiche und in Systeme ohne stark ausgeprägtes Sozialsystem stattfinden, empfinde ich ihre Argumentationsbasis für Deutschland als sehr optimistisch.

  • #7
  • #8
    Klaus Lohmann

    @#6: Welche "Statistiken" meinen Sie konkret?

    Dieses pseudodramatisch andeutungsschwere Geschwafel ohne Inhalt führt zu nichts.

  • #9
    keineEigenverantwortung

    HIer ist ein Auszug aus 2012:
    http://www.bild.de/geld/wirtschaft/arbeitslosenzahlen/hartz-iv-hohe-qouten-bei-auslaendern-22083758.bild.html

  • #10
    Jens

    @#3 WALTER Stach:

    "Wir brauchen die Einwanderer, die formell gut (aus-)gebildet, die formell weniger gut (aus-)gebildet, die im weitesten Sinne nicht (aus-)gebildeten, weil sie allesamt für den Wirtschaftsstandort Deutschland bereits jetzt und noch mehr in der Zukunft unverzichtbar sind."

    Warum braucht Deutschland denn bei real 4-5 Millionen Arbeitslosen und nur knapp 500.000 freien Stellen weitere Einwanderung?

  • #11
    Klaus Lohmann

    @#9: "Geduldete Ausländer (§ 60a ) sind anspruchsberechtigt nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Aus diesem Grund sind sie ausgeschlossen von Leistungen nach dem SGB II, vgl. § 7 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 SGB II. Dies schließt Leistungen zur Eingliederung in Arbeit nach den §§ 14 ff. SGB II mit ein." (Bundesanstalt für Arbeit, http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/mit-hartz-iv-gegen-asylbewerber-hetzen-900159082.php)

    Siehe auch http://www.ruhrbarone.de/die-hetz-methoden-von-pro-nrw/74227

  • #12
    Klaus Lohmann

    @#10 Jens: Weil unter den jetzigen arbeitslos gemeldeten Erwerbsfähigen zuviele Personen ohne echte Qualifikation, ohne Motivation und ohne Fleiß sind. Lässt sich leicht an den Nazis abgucken.

  • #13
    keineEigenverantwortung

    @11:
    Die Statistik verweist auf "*in Deutschland lebende Ausländer ohne deutschen Pass, die hier arbeiten dürfen". Ich sehe deshalb keinen methodischen Fehler, wenn sie dafür genutzt wird, zu zeigen, dass es für viele Personen aus andere Ländern, die hier leben, schwer ist, hier Arbeit zu finden.

    Dass dabei natürlich Iraker etc., die erst seit ein paar Jahren in Deutschland leben, schwerer haben als große Gruppen, die schon lange hier leben, ist klar. Deshalb ist die Statistik natürlich auch nur begrenzt verwendbar.

    Ich habe sie dafür genutzt, darauf hinzuweisen, dass ich die optimistischen Haltungen bzgl. der Integration von Flüchtlingen aus den aktuellen Kriegsgebieten in den Arbeitsmarkt nicht teile.

    Warum muss auch alles ökonomisch begründet werden. Wir können Menschen, die in Not sind, hier aufnehmen. Dass aber Einwanderung auch von wenige qualifizierten Mensche notwendig ist, weil die hier lebenden Menschen, von denen ja auch einige Einwanderer sind (siehe Statistik), "ohne echte Qualifikation, ohne Motivation und ohne Fleiß sind" (Zitat: 12), kann ich aus meiner Erfahrung nur bedingt bestätigen. Es macht auch keinen Sinn hier Gruppen gegeneinander auszuspielen.

    Die Einstiegsbarrieren für Neueinsteiger sind groß. Wenn ich bspw. an die Schrottsammler, die vor ein paar Jahren aus dem Boden schossen, denke, so hat sich die Entwicklung reduziert, weil nach einiger Zeit die Autos, Genehmigungen, Umweltauflagen, Steuern etc. überprüft wurde und Gesetze geändert wurden. Mit diesen Eintrittsbarrieren ist es schwer, ein Gewerbe zu gründen. Insbesondere, wenn man die Regeln nicht kennt. Dass diese Einwanderer fleißig waren, konnte man jeden morgen um 7:00 Uhr beobachten. Fleiß allein reicht aber nicht mehr.

    Wer über Nutzen etc. argumentiert, keine Gefahr für den Sozialstaat sieht, sollte dies auch mit Fakten begründen und Szenarien entwickeln, die auf klaren Annahmen beruhen.

    Wenn ich einen Flughafen bauen will und alles optimistisch anpacke, habe ich ihn in 6 Monaten fertig. Dass es in der Realität länger dauern kann, wissen wir.

  • #14
    Klaus Lohmann

    "…dass es für viele Personen aus andere Ländern, die hier leben, schwer ist, hier Arbeit zu finden."

    Flüchtlinge beweisen durch die Erschwernisse einer Flucht und durch ihr Bemühen um Aufnahme in eine Demokratie, durch ihre Hartnäckigkeit und ihren bisherigen Lebensweg, der auch in ihrer Heimat durch vielfältige Benachteiligungen gekennzeichnet waren, ihre Motivation und ihre Ausdauer.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article136067669/Unternehmen-schwaermen-von-fleissigen-Asyl-Azubis.html "Viele Asylbewerber kommen mit guten Qualifikationen und am Arbeitsmarkt gefragten Berufserfahrungen nach Deutschland", heißt es in einem Positionspapier der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände", "Viele der Flüchtlinge, besonders aus Afghanistan, Iran, Syrien, sind sehr gut gebildet".

    Man muss nicht immer von uns Teutschen negativ auf andere Mentalitäten schließen.

  • #15
    Klaus Lohmann

    PS, @#13: Ich bezweifle stark, dass Sie Ihren Flughafen allein nur mit deutschen Fach- und Hilfskräften innerhalb von 5 Jahren fertig bekommen.

  • #16
    WALTER Stach

    Jens,
    sind alle Konzernchefs, sind die Chefs der Wirtschaftsforschungsinstitute, sind alle bekannten Volkswirtschaftler, sind alle Arbeitsmarktexperten, sind alle Demographie-Forscher Idioten, weil sie sich permanent für eine massive Einwanderung einsetzen mit der Begründung, daß diese unabdingbar notwendig ist, damit der "Produktionsfaktor Arbeit" in Deutschland in absehbarer Zukunft quantitativ und qualitativ nicht "vor die Hunde geht"?

    Aber………….
    Ich nehme zur Kenntnis, daß alle Begründungen, Erklärungen, Erläuterungen -eigenständige, zitierte- gar nichts bewirken bei denjenigen, die Einwanderer in großer Zahl in Deutschland prinzipiell nicht wollen und die sich dafür ihrerseits um Erklärungen bemühen, Erklärungen, die sich nicht in der Zielsetzung, sondern nur in der Diktion unterscheiden, je nachdem, welcher sozialen Schicht, welcher Blldungsschicht "man" angehört.
    Einwanderung nach Deutschland im allgemeinen und die Einwanderer in ungewohnt hoher Zahl werden in Deutschland zu einem Problem gemacht wegen eines subjekiven Nichtwollens "aus Prinzip".

    Nach meiner Wahrnehmung kann dieses "prinzipielle Nichtwollen " nicht als das der Mehrheitsgesellschaft in Deutschland gelten. Das ist gut so. Das hat auch zutun mit den jüngsten Menugnsbekundungen der Kanzlerin, der ich ansonsten, wie hier bei den Ruhrbaronen bekannt, sehr kritisch gegenüberstehe.

    Ob die Position der Mehrheitsgesellschaft so bleibt wie sie derzeit ist,, weiß ich nicht.

    Ich bemühe mich jedenfalls im kleinen mit meinen Mitteln und Möglichkeiten, daß die grundsätzlich positive Einstellung der Mehrheitsgesellschaft gegenüber der Einwanderung nach Deutschland "nicht kippt", auch nicht angesichts der derzeit hohen Zahl an Einwanderern.

  • #17
    Rainer Möller

    Walter Stach glaubt unverbrüchlich daran, dass Menschen durch bloßen Fleiß Wohlstand schaffen. Tja, was ist dann mit den Milliarden von Kleinbauern in der Dritten Welt, die trotz aller Anstrengung arm bleiben?
    Ich dachte, über diese abergläubischen Vorstellungen wären wir hinaus.

    Natürlich glaube ich nicht an ein Wirtschafts-"Wunder". Ich behaupte lediglich, dass die Bedingungen des Massenwohlstands bisher nicht analysiert und verstanden worden sind. Deshalb hat sich das "Wirtschaftswunder" auch – trotz der Versprechungen von allen möglichen neoliberalen oder sozialdemokratischen Scharlatanen – nicht reproduzieren lassen, in keinem Land der "zweiten" oder "dritten" Welt..

    Übrigens sind sich die Wirtschaftswissenschaftler durchaus nicht einig, und es gibt sehr immigrationskritische Wissenschaftler wie Borjas in den USA oder Sanandaji in Schweden (wo das progressive Konzept von Wohlstand durch Immigration doch gerade krachend an die Wand fährt)..

  • #18
    Jens

    #16 WALTER Stach: Warum sich Konzernchefs weitere Zuwanderung wünschen liegt auf der Hand: Drückung der Löhne.

    Was man hier vergisst: zusätzlich zu den 800.000 Flüchtlingen (bzw. 1 Million laut S.Gabriel) kommen doch auch noch die Armutszuwanderer aus Osteuropa.

    Wo und wie sollen diese Menschen denn alle Arbeit finden?

  • #19
    WALTER Stach

    Reinhard Möller,
    1.
    ich habe nie von "bloßem Fleiß" gesprochen, sondern davon, daß es "ohne den Produktiosnfaktor Arbeit" keine Güter- und Dienstleistungsproduktion gibt -zumindest war und ist das so und so wird es auch in absehbarer Zeit noch blelben
    Dass es weiterere Produktionsfaktoren gibt -sh.vor allem das Kapital-ist eine Binsenweisheit, die ich nicht erläutern mußte und muß, immer unterstellt, daß simple volkswirtschaftliche Grudnkenntnisse vorausgesetzt werden dürfen. Letzteres ist offenkundig ene Fehler meinerseits.
    -Soviel zu den "abergläubischen Vorstelllungen"-.

    Und um diesen Produktionsfaktor Arbeit machen sich viele in der Wirtschaft, in der Wissenschaft, in der Politik ob seiner qantitativen udn qualitativen Verfügbarkeit in Deutschland in den nächsten 3o Jahren großer Sorgen. Feststeht für diesen Vielen, daß ihren Sorgen nicht hinreichend begegnet werden kann ohne Einwandere, und zwar in sehr viel größer Zahl als bisher in Deutschland üblich.

    2.
    Dass es neben der großen Mehrheit der Wissenschaftler weltweit, auf die ich mich beziehe, einige wenige "Außenseiter" gibt, gehört doch dazu -sh.auch die sog. Leugner des Klimawandels, von denen es bekanntlich, da von der Öl- und Kohleindustrie großzügig gesponsert, vor allem in den USA eine handvoll gibt. Es gibt bekanntlich ja auch, hier wiederum vor allem in den USA, Wissenschaftler , die den Text im sog. alten Testament alse exakte wörtliche Wiedergabe tatsächliches Geschehens "verkaufen".
    -Soviel zu Wissenschaftlern wie Borjas, USA u.a.-

    Jens,
    diese Argumentation hat es doch auch gegeben, als die Freizügigkeit für die Arbeitnehmer aus den neuen osteuropäischen EU-Mitgliederstaaten Realität wurde. Es hat sie in "West-"deutschland gegeben nach der Wiedervereinigung und dem massenhaften "Umzug" ostdeutscher AN nach Westdeutschland. Es hat sie gegeben, nach dem feststand, daß mit mehr als 3 Mio "Einwanderer" zu rechnen war als den sog.hdem sog. "Volksdeutchen" die Einreise nach Deutschland eröffnet wurde. Und tatsächlich sind ja rd. 3 1/2 Mill. sog. Volksdeutscher asu Russland, aus Kasakstan, aus…nach Deutschland gekommen.

    Und was ist passiert?
    Wir haben heute -trotz ode besseer wohl geade deswegen-die höchste Beschäftigungsquote in Deutschland.
    Wir haben einen Mindestlohn für alle, die hier arbeiten -mit einigen wenigen Ausnahmen !

    Ich weiß, daß ich auch mit diesen Argumenten gegen Vorurteile nicht ankommen und habe das schon unter -16-",,,Aber" festgestell.

    Deshalb werde ich in Sachen "Einwanderung" auf Beiträge von R.Möller, Jens und Gleichgesinnten nciht mehr reagieren.

  • #20
    Angelika

    Wo kommen wir her? Rheinland, Schlesien, Eifel, Ostpreußen, Hessen, Südeuropa, Osteuropa, Westeuropa, Nordeuropa, Türkei, Syrien, Ägypten, Iran, Irak usw. usw., Asien, Australien, Ozeanien usw. usw. …. Egal? Mir nicht.
    Mir ist die Eifel näher als der Iran.
    Mir ist Ostpreußen näher als Australien, obwohl ich weder jemals in Ostpreußen noch in Australien war. Muss man erwähnen warum? Sind Kultur, Sprache usw. usw. gleichgültig? Ist belanglos, wo Kant lebte?
    Asyl hat es in den vergangenen Jahrzehnten auch gegeben – und das war gut so. Aber Asyl gab es nicht so – so chaotisch, so maßlos, so beängstigend. Und da ist nicht nur eine diffuse Angst, da ist begründete Furcht. Wird das gehen mit Unterbringung in Zelten bei Herbst- und Winterstürmen, bei starkem Frost, fragte ich mich, als ich erstmals von Zelten für Flüchtlinge las. Just heute ein Artikel über die Stadt Essen. Zelte sind möglicherweise starkem Stürmen nicht gewachsen. Ach so … Evakuierung dann von Zelten nach… Irgendeine Halle, da kann dann der Sturm abgewartet werden.

    Flüchtlinge ziehen da und dort in Zügen die Notbremsen, weil sie woanders hin wollen.

    Man möchte als Bürger in diesem Land auch die Notbremse ziehen, zu Fuß weiter, in anderem Tempo. Die Bevölkerung wurde nicht mitgenommen bei dieser Entscheidung (keine Obergrenze). Und ich misstraue dem, was man uns als angebliches Meinungsbild durch Gebühren- und gewisse Privatsender präsentiert.

  • #21
    Stefan Laurin

    @Angelika: Mir ist England näher als Sachsen. Ich bin 50. Mit gleichaltrigen Engländern teile ich Erfahrungen an Musik, Literatur und Filmen, die Ossis in meinem Alter nicht kennen oder erst später kennengelernt haben. Und tun sie doch nicht so als ob einer der Holzköpfe in Freital wüsste wer Kant war… Die glauben wahrscheinlich sogar, Goethe sei Thüringer gewesen…

  • #22
    Klaus Lohmann

    @Angelika:
    "Die Bevölkerung wurde nicht mitgenommen bei dieser Entscheidung "

    Eine Bevölkerung, die sich mangels Bildung oder aus ideologischen Gründen einen Dreck um die deutsche Historie und die eigene Verfassung schert, die schert mich auch einen Dreck um ihre "Ängste".

  • #23
    keineEigenverantwortung

    @21:
    "Holzköpfe", Vollpfosten, Diebe, Betrüger, Liebende, Sterbende, Nette, Blöde …..
    Es gibt sie überall.

    Es ist durchaus lohnenswert, den Osten des Landes zu bereisen. Aktuell sollen die Gästezahlen ja angeblich einbrechen, weil bspw. insbesondere Schulklassen Angst haben.

    Es gibt viele interessante Landschaften, insbesondere in Sachsen, die Menschen haben andere Erfahrungen gesammelt etc. Hier hilft Offenheit. Die Berichte aus der Zeit der DDR sind interessant.

    Es gibt versch. Einstellungen, die oft aus den persönlichen Erfahrungen gewachsen sind. Als ehemaliger Beamter mit einer guten Pension habe ich bspw. andere Prioritäten als jüngere Menschen, die aktuell lernen müssen, ihren Platz in der globalisierten Welt zu finden.

    Es ist übrigens interessant, wie viele Menschen man in Länder dem ehemaligen östlichen Einflussgebiet findet, die in der DDR studiert hatten und hervorragend Deutsch können. Ich wurde durchaus schon in einem Supermarkt am A.d.W. auf Deutsch von einem lt. eigener Aussage ehemaligen Studenten der DDR angesprochen.

    Es ist ja nicht so, dass die Ex-DDR komplett von der Außenwelt abgeschnitten war. Ebenso habe ich bei vielen Menschen, die in der DDR aufgewachsen sind, komplett andere Werte festgestellt. Sie waren oft einfach zufrieden zu stellen, zeigten sich sehr solidarisch. Es gab aber auch oft das Gefühl, bei der Vereinigung über den Tisch gezogen worden zu sein. Also das Gefühl, was Menschen aus dem Westen auch oft haben.

    Es muss immer der Einzelfall betrachtet werden.
    In Sachsen sind die aktuellen Parteipräferenzen erschreckend, und es wird Zeit, dass die Politik und der Staat sich wieder als handlungsfähig erweisen und diese Menschen erreichen.

  • #24
    WALTER Stach

    Stefan,
    Du sprichst da beiläufig etwas aus, was ich gedanklich schon länger mit mir rumschleppe, aber bisher nur im Bekanntenkreis problematisiert habe. .

    Ich stehe emotional Menschen in England, in Frankreich, in den Niederlanden näher als z.B. Menschen in Sachsen . Ich vermute *mal, daß das auch -nicht nur- mit der politischen Kultur in den betr. westeuropäischen Ländern zu tun hat und mit meinem nach rd. 25 Jahren deutsche Einheit nicht nachlassendem , sondern wachsenden Unmut über eine von mir wahrgenommen politische Unkultur in den östlichen Bundesländern, vornehmlich in Sachsen -nicht nur, wenn es um Pegida geht, nicht nur wenn es um das Flüchtlingsproblem geht.

    Ich schaffe es einfach nicht, trotz einiger Aufenthalte z.B. in Sachsen zu diesem Land, zu seinen Menschen eine postive emotionale Beziehung aufzubauen, die getragen ist von einem selbstverständlichen Gefühll der Zusammengehörigkeit, so wie ich das z.B. in Frankriech, in England, in den Niederlanden empfinde, besser wohl gegenüber Freunden in England, in Frankreich, in den, Niederlanden. Ich habe nicht einen einzigen Freund im Osten Deutschland, Sachsen eingeschlossen.

    Stefan, bei Dir kann sich ja mit Deinen "nur" 5o Jahren durchaus noch Positives in Sachen emotinoale Nähe, emotionale Verbundenheit mit Sachsen und den Sachsen tun.
    Bei mir wird das vermutlich mit meinen 77 nicht mehr klappen.

    In diesem Sinne stehen mir auch viele Menschen mit Migrationshintergunrd sehr, sehr nahe und viele "eingeborene Deutsche" sehr, sehr fern!

    Wie hat es die von mir so oft gescholtene Kanzlerin formuliert -sinngemäß-:

    "Wenn wir uns (in Deutschland) wegen der Freundlichkeit gegenüber den Flüchtlingen zu schämen, zu entschuldigen haben (was ja offenkundig die Intention von Seehofer und seiner CSU war), dann ist das nicht merh mein Land"!!

    Ja, Frau Bundeskanzlerin, ich hoffe, das wurde in Deutschland von allen Deutschen gehört , verstanden und hat alle nachdenklikch gemach -auch in Bayern und in Sachsen..

    Wenn Angelika -20-ihr Deutschtum u.a. mit Hinweisen auf Schlesien, auf Ostpreußen unterstreicht, dann überkommt mich insofern ein politische Unwohlsein ……."von der Maas bis an die Memel. von……".

    Wo Kant gelebt hat….-sh.wiederum Angelika -2o-?

    Das ist sicher nicht belanglos. Nur ist es für das Miteinander der Menschen letztlich egal, wo Kant gelebtt hat, nicht egal ist es , ganz im Gegenteil, was Kant über das Fundament eines eines firedlichen, eines dem Menschen gemäßten Umganges miteinander gedacht und gesagt hat .

    Wenn "die Deutschen" sich z.B.allesamt orientieren würden an der das menschliche Zusammenleben im kantschen Sinne besitimmen sollenden Maxime "Was Du nicht willst, daß man Dir tu, das füge auch keinem anderen zu" oder " gestehe jedem anderen das zu, was Du von jedem Anderen in gleicher Situation Dir gegenübere erwarten würdest", dann wäre so manchem Deutschen der Hass, die Ablehnung, die gewaltsamem Aktionen gegenüber den zu uns Flüchtlingen völlig fremd.

  • #25
    Jens

    @#21 Stefan Laurin:

    England ist mir auch näher als Afghanistan. Mit diesen Flüchtlingen kann man abends nicht mal ein Bier trinken, weil es der Islam verbietet.

  • #26
    Stefan Laurin

    @Jens: Mit denen die fliehen vielleicht schon. Die haben ja wohl keine Lust auf Taliban-Land.

  • #27
    Angelika

    Dann hat mein Teststäbchen ja gewirkt …
    Wer Ostpreußen erwähnt ist… Nöh, #24 usw. , Herr Stach, bin ich nicht.
    Sie haben Freunde in halb Europa, Gut so! (andere auch …)
    Sie haben keine Freunde in Sachsen. Ich war da noch nie, kenne niemanden persönlich. Aber ich habe Bekannte in Sachsen-Anhalt – huch …
    Ich habe Familie in NL (einige mag ich – wie das so geht mit Familie). Und ich stelle immer wieder fest, dass die Deutschen, die NL so mögen, fast nichts ü. NL wissen. Es ist vielfach ein oberflächliches Mögen. Das Land ist ja so nett, die Häuser klein, die Sprache niedlich. Da ist aber viel mehr, z.B. große Probleme mit Marokkanern. Es gibt aber auch Rotterdam, wo der Bürgermeister aus Marokko stammt.
    Zu England: Momentan an manchen Tagen schwierig mit dem Eurostar zu reisen.

  • #28
    Klaus Lohmann

    @:Angelika: "Flüchtlinge ziehen da und dort in Zügen die Notbremsen, weil sie woanders hin wollen."

    Gab es eigentlich in den Zügen, die Juden in die Konzentrationslager deportiert hatten, auch Notbremsen?

  • #29
    WALTER Stach

    Angelika-27-
    Nicht jede Einlassung -hier die unter -27- läßt sich rational in einen Diskurs einbringen, falls Lezterer überhaupt möglicht und gewollt sein soll.

    "Diskurs = Schauplatz kommunikativer Rationallität" -lt.Habermas-.

  • #30
    Arnold Voss

    Was fuer eine schraege discussion. Englische hools sind mindestens so unappetitlich wie saechsische pegidas. Hollaendische rassisten sind keinen deut besser als westdeutsche antisemiten. Wo sie zusammen die strassen beherrschen ist nirgendwo ein angenehmer ort.

  • #31
    Rainer Möller

    Klaus Lohmann: "Eine Bevölkerung, die sich mangels Bildung oder aus ideologischen Gründen einen Dreck um die deutsche Historie und die eigene Verfassung schert, die schert mich auch einen Dreck um ihre "Ängste"."
    Ja, da haben wir den Antideutschen in Reinkultur. Bloß: wer als Antideutscher anfängt, muss (in einem Land mit so vielen Deutschen wie hier) als Antidemokrat enden. Und umgekehrt: Wer als Demokrat anfängt, muss sich irgendwann auch mit den Deutschen anfreunden und verständigen.

  • #32
    WALTER Stach

    Arnold,
    wer zweiflet denn an dem was Du in den Sätzen 2-4 Deines Beitrages feststelltst?

    Wenn ich , animiert von der Aussage von Stefan Laurin -21- per kritischer Selbstrefflektion über meine emotionale Verbundenheit mit Menschen außerhalb meines familiären, beruflichen , politischen Umfeldes nachgedacht habe und mich dabei meinerseits zu einer größeren emotionalen Nähe zu Menschen in ………als zu Menschen in Sachsen bekannt habe, dann hat das "auf den ersten Blick" weder mit dem Thema ",,woher wir kommenl……" noch mit dem unterschiedlichen Umgang mit den Flüchtlingen, der Flüchtlingsfrage zu tun , könnte aber sehr wohl zu tun haben mit einer in weiten Teilen (z.B.) der sächsichsichen Bevölkerung emotional völlig anderen Wahrnehmung eines jeden Flüchtlings als das z.B. hier in NRW weitestgehend der Fall ist; ich sollte formuliern: der Fall zu sein scheint.

    Das wiederum hat mich -24- dazu gebracht, Gedanken zu formulieren, die sich mit der politischen Kultur oder der politischen Unkultur in den sog.neuen Bundesländern, namentlcih in Sachsen, befassen, einscließlich der Widergabe meiner ganz persönlicher Wahrnehmungen über die poliotische Kultur wie ich sie bei Freunden und Bekannten in den Niederlnden, in England pp. zu erkennen glaube.

    Jedermann konnte aus meinen Worten entnehmen, daß ich hier spontan Gedanken, Ideen vorgetragen haben, die a.) ganz bewußt dazu dienen sollten, Dritten zu zeigen, was "man" und wie "man" in Deutschland auch zu denken pflegt, wenn es um das sog. Zusammengehörigkeitsgefühl von Menschen geht und die b.) hätten Anlaß sein können, sich mit ihnen kritisch, sehr kritisch auseinanderzusetzen. Das hatte ich erwartet. Mit dieser Erwarung lag ich aber völlig daneben.

    Arnold,
    ergänzend zu Deiner Bemerkung unter -30- und durchaus zum eigentlichen Thema dieser Diskussion passend:
    Ich bin der "festen" Überzeugung, daß es jedem einschlägigen Diskurs dienlich wäre, die Stereottype, die Generalisierung, die Typisierung, die Klassifizierung zu vermeiden wie: D i e Deutschen; d i e Niederländer, d i e Engländer, d i e Russen, d i e Amerikaner, d i e ………….

    Denn " d i e………" gibt es s o nicht.
    Es gibt millionen Subjekte, jedes davon ist eine eigenständige Persönlichkeit. und diese eigenständige Persönlichkeit geht nicht dadruch verloren, daß man sich einer Nation zugehörig fühlt und/oder mittels Staatsangehörigkeit einem gemeinsamen Staat zuzuorden ist.

    Also:.
    Es gibt gute und böse Menschen in………..
    Es gibt Nazis in……..
    Es gibt Fremdenfeindlcihkeit in…………..
    Es gibt Faschisten in…….
    Es gibt Rassisten in………
    Es gibt ……

    Zu fragen iist. warum sich in dem einen Land das Böse, das Faschistentum, der Rassismus, die Fremdnefeindlichkeit mehr als in einem andere Land ganz allgemein oder vorübergehend "breitmachen " konnten (breit machen) und wie sie und warum sie in Gesellschaft und Staat in einem Land zur "dominierden" Kraft wurden , in anderen Ländern jedoch nicht.
    Diese Fragestellung läßt sich unschwer konkretisierend auf den Umgang der Gesellschaften und Staaten mit den Flüchtlingen beziehen -in Deutschland? In Ungarn? In Schweden? In den Niederlande? In Sachsen? In NRW?
    Insofern haben die "Kant-schen Gedanken" auch ihre aktuelle Bedeutung für das Nachdenken und für das Verhalten jedes Einzelnen, der Geselslchaft insgesamt und des Staates wenn es um Flüchtlinge geht einschließlich gebotener Nachdenklichkeit zur sog. Gesinnungsethik (einerseits?) und zur Verhaltensehthik (anderseits?)
    Deshalb war es naheliegend, auf Kant hinziuweisen -sh.Angelika unter -2o-. Mir schien es jedoch abwegig, ja auf die Thematik Flüchtlinge bezogen sogar kontraproduktiv, wenn Angelika Kant nicht seiner Gedanken wegen bemüht, sondern weil es für sie von Belang, also von besonderem Gewicht ist, wo Kant gelebt hat. Wenn es ihr folglich primär nicht um den Denker Kant geht, um den Inhalt seines Denkens, sondern darum, daß er "als Deutscher in Deutschland" gewohnt hat, und zwar in den sog. deutschen Ostgebieten, die eben nicht alle als ehemalig bezeichnen, dann läßt das zumindest die Vermutung zu, daß Angelika sich dem sog. Deutschtum verpflichtet sieht und damit wiederum lassen sich manche ihrer Aussagen zu Thema Flüchtlinge, Asylanten, Einwanderer erklären , einschließlich ihrer bemerkenswerten Bekenntnisse, nach der ihr die Eifel näher ist als der Iran, Ostpreußen näher als Australien und, und, und..
    Letzteres und ihren dazu ergänzend abgegebenen Kommentar -27- habe mich dann zu der lapidaren Aussage unter -29-veranlaßt.
    Arnold,
    das nur als Bemerkung zu Deiner Feststellung unter -30-, nicht als Versuch, mich doch noch in der Sache erneut und wider meine Aussage unter -27- gegenüber Angelika zu positionieren.

  • #33
    Klaus Lohmann

    @Rainer Möller: Auch bei Ihren Selbstgesprächen empfiehlt sich ein Besuch beim Therapeuten. Und beim Rhetoriker, denn Ihre plumpe Verdrehung Ihrer antidemokratischen Gesinnung verfängt höchstens noch im Grundschulalter.

  • #34
    Helmut Junge

    @Klaus Lohmann, ich bin interessiert zu erfahren, welchen Bezugspunkt zur deutschen Geschichte Sie für sich persönlich einnehmen, wenn Sie als Deutscher einer Niederländerin wie @Angelika solche Fragen stellen, wie:
    "Gab es eigentlich in den Zügen, die Juden in die Konzentrationslager deportiert hatten, auch Notbremsen?"
    Ich steige da irgendwie nicht richtig durch.

  • #35
    keineEigenverantwortung

    Der folgende Artikel von "www.welt.de" vergleicht die aktuelle Situation der -Flüchtlinge mit der Zeit der Nachkriegshochkonjunktur als viele Einwanderer nach Deutschland kamen. Er zeigt auch, dass die Situation im Nachkriegsdeutschland grundlegend anders war als aktuell. Die Situation der Flüchtlinge aus dem Osten dürfte ähnlich gewesen sein, auch wenn es früher war. Dafür fehlte die Hürde der fehlenden Sprachkenntnisse.

    http://www.welt.de/wirtschaft/article146568463/Was-Fluechtlinge-von-Gastarbeitern-unterscheidet.html

  • #36
    Klaus Lohmann

    @#34: Ist "Angelika" wirklich eine Niederländerin? Fragen über Fragen und soo wenig Gewissheit…

  • #37
    Angelika

    #34 @Helmut Junge

    "einer Niederländerin wie @Angelika…"

    Stimmt nicht.
    Ich bin Tochter eines dt. Vaters und einer niederländ. Mutter, wurde in Dtl. geboren, habe die dt. Staatsangehörigkeit, habe Familie in zwei Ländern.

  • #38
  • #39
    Lito

    @#35 keineEigenverantwortung:

    Man könnte vielleicht noch ergänzen, dass die Angaben über die schulische/ berufliche Qualifikation der Flüchtlinge auf (deren) freiwilligen Angaben basieren.

    Gibt ein Migrant beispielsweise an, er habe Abitur, so wird dies ungeprüft zu den Akten genommen, fließt in die Statistik ein. In Wahrheit hat er womöglich nur die Grundschule besucht.
    Erst in einem viel späteren Stadium wird dann genauer hingeschaut,- oder auch nicht.

    Ganz abgesehen davon, Abitur ist zum Beispiel nicht gleich Abitur,- nur weil beide Abschlüsse so heißen. Bereits in Deutschland soll es gewaltige Unterschiede zwischen Nord und Süd, zwischen einem Gymnasium und einer Gesamtschule geben. "Pisa" lässt grüßen.

    Die Daten bezüglich der Qualifikation der Flüchtlinge sind somit nicht wirklich verlässlich,- vielleicht ist das allerdings gewollt.

    Im Zweifel dürfte es noch weit schlechter um diese stehen als euphorische Politiker den Bürgern weismachen wollen. Man verkauft sich schließlich eher über denn unter Wert…

  • #40
    Klaus Lohmann

    @Lito: Richtig, in Syrien oder Afghanistan bekommen Hochschulabgänger ja nur einen geflochtenen Lorbeerzweig als Nachweis ihres Diploms. Außerdem ist so eine nichtteutsche Sprache ein sicherer Beweis für totale Unbildung, weil nur die Teutschen gebildet sind. Und bescheißen wollen die Asyls uns ja schließlich alle… Geht’s noch?

    http://www.bamf.de/DE/Willkommen/ArbeitBeruf/Anerkennung/Anerkennungsverfahren/anerkennungsverfahren-node.html
    http://www.bamf.de/DE/Willkommen/ArbeitBeruf/Anerkennung/Hintergrundinformationen/hintergrundinformationen-node.html (Wichtig zur Unterscheidung zwischen reglementierten Berufen und nicht-reglementierten Berufen)

  • #41
    Jens

    @#40 Klaus Lohmann :

    http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/albanien-schliesst-zwei-dutzend-fakultaeten-wegen-handel-mit-diplomen-a-984714.html

    Albanien gilt wie viele andere Länder auf der Balkanhalbinsel als Paradies für gekaufte Abschlüsse. "Manche Studenten haben ihre Diplome mit Kühen, Schafen, Reis oder sogar mit Feuerholz gezahlt", beschrieb Regierungschef Edi Rama demnach die Lage.

  • #42
    Klaus Lohmann

    @Jens: "Aber auch in Deutschland gibt es immer wieder Merkwürdigkeiten bei Abschlussarbeiten. So soll etwa ein Richter aus Niedersachsen mit Examenslösungen gehandelt haben, er sitzt in U-Haft. Sonderprüfer untersuchen deshalb die Examen von 2000 Juristen. Das Justizministerium kündigt nun Verfahren an, um Prüfungsleistungen abzuerkennen.Aber auch in Deutschland gibt es immer wieder Merkwürdigkeiten bei Abschlussarbeiten. So soll etwa ein Richter aus Niedersachsen mit Examenslösungen gehandelt haben, er sitzt in U-Haft. Sonderprüfer untersuchen deshalb die Examen von 2000 Juristen. Das Justizministerium kündigt nun Verfahren an, um Prüfungsleistungen abzuerkennen."

    Dann können wir hierzulande ja beruhigt sein, dass die hiesigen geklauten oder per Ghostwriting fabrizierten Titel und die massenweise Plagiate nicht in "Tierwährung" oder anderen Naturalien bezahlt werden, sonst gäbe es doch fürchterlich Ärger mit den Grünen… Aber die Braunen kommen mit solchen Problemen ja gottseidank erst gar nicht in Kontakt, gelle?

  • #43
    WALTER Stach

    Klaus Lohmann,
    es gibt nun ‘mal Menschen, für die sind Flüchtlinge, vor allem diejenigen, die aus einem anderem Kulturkreis zu uns kommen, die nicht weißer Hautfarbe sind, die nicht einer christlichen Religionsgemeinschaft angehören per se blöd, per se kriminiell, per se faul, per se asozial, per se…..
    Und von diesem per se bis zur Kategorisierung als "Untermenschen" ist es nicht weit.

    Klaus Lohmann,

    und gegen diese Grundhaltung, gegen dieses Selbstverständnis, gegen diese Selbstgewißheit ist argumentativ kein Kraut gewachsen. Das kann auch deshalb nicht sein, weil "ein argumentatives Kraut" Boden braucht, auf dem es eine Chance hat, angehen und wachsen zu können. Und dann und wann scheint es an diesem Boden zu fehlen.

    Insofern verstehe ich, wenn Du gelegentlich verbal "mit einem besondes großen Säbel" " kräftig zuschlägst.

    Ich neige, im Gegensatz zu Dir, wenn ich auf Menschen der beschriebenen Coleur stoße, realtiv schnell dazu, nicht nur den Versuch, mittels Argumente einen Diskus zu betreiben, einzustellen, sondern auch dazu, den "Säbel", um mit ihm zuzuschlagen, gar nicht erst zu zücken.
    Ich gebe zu, mein Weg ist insofern der bequemere., Deiner der unbequemere; aber führt auch Dein Weg r letztlich nicht auch ins Nichts? .

  • #44
    Klaus Lohmann

    @#43 WALTER: Ich gebe den braunen Relativierern keinen Millimeter Platz frei, that’s all. Ob das zu irgendeinem Ziel führt, ist mir dabei deswegen relativ egal, weil Nazis unserer Verfassung generell die Existenzberechtigung absprechen wollen.

  • #45
  • #46
    Jens

    Das war wohl nix:

    http://www.derwesten.de/wirtschaft/ende-der-fachkraefte-illusion-aimp-id11107509.html

    Lange galt die Flüchtlingswelle als große Chance für den deutschen Arbeitsmarkt. Vor allem die Wirtschaftsverbände schwärmten vom Potenzial an qualifizierten Arbeitnehmern, mit denen sich die Fachkräftelücke schließen lasse.

    Doch jetzt sind Politik und Unternehmen alarmiert angesichts der wahren Herausforderung – die Vermittlung in Jobs ist viel schwieriger als gedacht, vielen Flüchtlingen fehlt es an Qualifikationen.

    „Viele Flüchtlinge sind kaum oder gar nicht qualifiziert, etliche waren bisher bürgerkriegsbedingt ohne Chance auf kontinuierliche Schulbildung.“

  • #47
    WALTER Stach

    Jens,
    wer in dem Zitierten einen Widerspruch zudem zu finden sucht, was z.B. ich in Sachen Flüchtlinge, deutsche Wirtschaft und Arbeitsmarkt z.B.unter -19-gesagt habe, geht "vorsätzlich in die Irre".

    Es wird geredet und geschrieben von :
    "Großen Herausforderungen, schwierig, viele sind kaum oder gar nicht qualifiziert"
    Wer hat das denn bisher nicht so gesehen?

    Im übrige dazu etwas Grundsätzliches -und diesbezügliih liegen offenkundig zwischen Ihnen -Jens- und mir Welten in unserem Denken ,in unserer Lebenseinstellung, in unserem privaten und öffentlichen Verhalten:
    Wer sich welcher gesellschaftspolitisch relevaten Frage auch immer mit dem Vorurteil stellt, darauf könne es nur "negative Antworten"geben" oder wer sie per se für nciht lösbar hält oder wer sich gar von vornherein einer solchen Fragestellung gänzlich verweigert aus Sorge vor großen Herausforderungen für Gesellschaft und Staat oder weil er großer Schwierigkeiten zu erkennen glaubt oder weil er bei Betroffenen/Beteiligten Defizite bezüglich der "notwewndigen Qualifikation" für Problemlösungen sieht, lebt in einer irrealen, in einer rückwärtsgewandten Welt.

    Wäre dieses Denken das bestimmende gewesen für Gesellschaften und Staaten, dann…………..-ich erinnere mit Blick auf die neuere Geschichte z.B.an die Integration der Flüchtlinge und Vertreibenen nach 1945 in der BRD, an die Einwanderung der sog. Volksdeutschen -ca.3 1/2 Miio-, an die Politik Gorbatschows in der UDSSR, an die Wiedervereinungspolitik von Kohl, an die Politik zur Lösung der menschengemachten Klimaprobleme, an dem "deutschen Atomausstieg", an die Probleme im sog. Nahe-Osten und an alle Versuche, dafür Lösungen zu finden und an……….:
    "Große Herausforderunge, große Schwierigkeiten, große Qualifikationsdeiizite in den betr.Gesellschaften und trotzdem. oder sogar gerade deswegen wurden und werden Lösungen "zum Besseren für alle" gefunden".
    Das gilt so auch und für mich selbstverständlich für alle Fragestellungen im Zusammenhang mit der Thematik "Flüchltinge, wirtschaftliche Situation/wirtschaftliche Entwicklung/soziale Standarts/Arbeitsmarkt in Deutschland".

  • #48
    Klaus Lohmann

    @#46 Jens: Natürlich war das wieder mal nix von Ihnen. Wer Weise kennt, der weiß, dass seine herausragendste Fähigkeit das Betteln um mehr Kohle von der Bundesregierung ist. Danach kommt bei ihm nur noch das Betteln um *noch* mehr Kohle. Und das schafft er im Zusammenhang mit seinem neuen Job doch nur auf die altbekannte Art, indem er möglichst viele seiner neuen "Schäfchen" als schwer oder gar nicht vermittelbar charakterisiert.

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