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Dortmund: Bewaffneter Neonazi-Angriff auf Rathaus

Neonazi zückt Pfefferspray

Neonazi zückt Pfefferspray

 

In unserem Artikel über den Einzug von Siegfried Borchardt in den Dortmunder Stadtrat haben wir schon über den Naziangriff auf das Rathaus berichtet. Mittlerweile liegen die ersten Berichte von Augenzeugen und Bildmaterial vor. Eindeutig ist auf den Bildern Pfefferspray, das von einem der Neonazis gerade aus der Hosentasche gezogen wird, zu sehen. Ein anderes Foto zeigt einen Nazi, der zu einem Flaschenwurf ausholt.

Augenzeugen berichten, dass die „Rechten“ in zwei Gruppen auf das Rathaus zu gekommen sind, und es den Eindruck einer koordinierten Aktion hatte. Der Auftritt der Neonazis erinnerte an eine Hooligangruppe, die zum Angriff übergeht. An dem Angriff auf die Menschen vor dem Rathaus soll auch Sven Kahlin beteiligt gewesen sein. Kahlin saß nach der Tötung des Punks Thomas Schulz eine mehrjährige Haftsrafe ab. Vor wenigen Wochen wurde er nach einem Angriff auf die Kneipe Hirsch-Q wieder zu einer Haftstrafe  verurteilt.

Neonazi mit Flasche

Neonazi mit Flasche (2. von Links)

Weiterhin wird von einigen verletzten Nazigegnern berichtet. Von Schwellungen der Schleimhäute, nach dem Einsatz von Pfefferspray durch Neonazis, über Platzwunden bis hin zu Schnittwunden, die durch abgebrochene Bierflaschen entstanden sind, ist die Rede.

Utz Kowalewski berichtet auf seiner Facebook-Seite, dass der anwesende Staatschutz beim Eintreffen der Nazis die Flucht ergriff. Kowalewski bedankt sich mit folgenden Worten bei den Nazigegnern: „Gut, dass auf der LINKEN Wahlparty auch Antifas dabei waren, die dann mit LINKEN, Grünen, Piraten und der Partei das Rathaus verteidigt haben.“ Das Antifaschistische Medienzentrum Dortmund bezeichnete den Abend auf Facebook als die erste gelungene Blockade gegen Neonazis in Dortmund.

Die Parteien im Rat der Stadt Dortmund wollen morgen eine Resolution gegen Rechts beschließen.

Die Dortmunder Antifa-Gruppe „Autonome Antifa 170“ berichtet folgendes:

Etwa 20-30 Mitglieder der Partei “Die Rechte”, Nachfolgeorganisation der verbotenen Kameradschaft “Nationaler Widerstand Dortmund”, haben am heutigen Abend die Veranstaltung zur Wahlauszählung im Dortmunder Rathaus angegriffen.

Gegen 22:30 zogen die Neonazis auf dem Friedensplatz auf und versuchten ins Rathaus zu gelangen, während sie die Parole “Deutschland den Deutschen, Ausländer raus” skandierten. Als sich ihnen ein Teil der Anwesenden in den Weg stellte, begannen sie auf diese Menschen einzuschlagen, sprühten mit Pfefferspray und bewarfen die Teilnehmer_innen der Wahlauszählung mit Flaschen. Mehrere Menschen erlitten Platzwunden, Augen-/Atemwegsreizungen durch Pfefferspray, eine Person wurde durch eine gesplitterte Flaschen geschnitten.

Die Gewalt am Rathaus war vermutlich einkalkuliert. Während die Neonazis im Internet versuchen, sich als Opfer zu inszenieren, veröffentlichte die Partei “Die Rechte” kurz vor dem versuchten Sturm des Rathauses ein Bild ihres Spitzenkandidaten mit eindeutiger Aussage. Das Bild zeigt den stadtbekannten Schläger und Spitzenkandidat Siegfried Borchardt, der in die Kamera schlägt. Unterlegt ist das Bild mit dem Satz: “Mit einem Schlag ins Rathaus”. Eine Aussage, die die Nazis wohl schon am selben Abend in die Tat umsetzen wollten.

Es ist zu begrüßen, dass sich so viele Menschen den Neonazis in den Weg gestellt haben. Es ist ein gutes Zeichen, dass so viele Menschen nicht bereit sind, einen Mob von Neonazis, der rassistische Parolen skandiert, ins Rathaus zu lassen. Unsere Solidarität gilt den Verletzten. Die Polizei allerdings hat sich wieder einmal von ihrer nur allzu gewohnten Seite gezeigt. Der Abend endete damit, dass die Neonazis unter Polizeischutz nach Hause geschickt wurden.

Auch das BlockaDO-Bündnis hat sich zu den Vorfällen des Abends geäußert:

Naziattacke am Wahlabend!
Am gestrigen Abend hat eine Gruppe von mehr als 30 Neonazis versucht, in das Dortmunder Rathaus einzudringen. Die Neonazis wollten den vermeintlichen Einzug von Siegfried „SS-Siggi“ Borchardt in den Stadtrat feiern. 
Mitglieder der verschiedensten Parteien und autonome AntifaschistInnen postierten sich währenddessen vor dem Eingang des Rathauses, um den Neonazis deutlich zu zeigen, dass sie im Rathaus nicht willkommen sind. Die Neonazis, die in Hooligan-Manier in einheitlichen T-Shirts gekleidet waren, griffen daraufhin die Menschen vor dem Rathaus an. Unter den Angreifern waren etliche Kader des verbotenen „Nationalen Widerstands Dortmund“, unter anderem Dennis Giemsch, Dietrich Surmann und Sven Kahlin, der Mörder von Thomas „Schmuddel Schulz. Der Angriff der Neoazis erfolgte mit äußerster Brutalität:Es wurde Flaschen geworfen und Pfefferspray gegen Nazigegner eingesetzt, wodurch mehrere Menschen verletzt wurden.
Stefan Michaelis vom BlockaDO-Bündnis: „Die Nazis haben versucht in SA-Manier das Rathaus zu stürmen, aber zahlreiche Antifaschisten haben sich ihnen in den Weg gestellt.“ Trotz der Verletzten und der Brutalität der Nazis kann jedoch Folgendes festgehalten werden: Die Neonazis wurden von den Menschen vor dem Rathaus klar in ihre Schranken verwiesen. Für BlockaDO ist schon jetzt klar, dass auch die erste Ratssitzung unter Beteiligung der „Rechten“ nicht ohne Proteste gegen die Nationalsozialisten ablaufen wird.
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40 Kommentare zu “Dortmund: Bewaffneter Neonazi-Angriff auf Rathaus

  • Pingback: Dortmund: Nationalsozialismus im Rat -Update: Tumulte vor dem Rathaus | Ruhrbarone

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  • #3
  • #4
    Intro

    „Utz Kowalewski berichtet auf seiner Facebook Seite, dass der anwesende Staatschutz beim Eintreffen der Nazis die Flucht ergriff.“

    Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vostellen…

  • #5
    Stephan

    Warum duften die Rechten denn nicht in das Rathaus? Wahlpartys im Rathaus sind doch meist öffentlich und wenn einer der Deppen scheinbar Ratsmitglied wird ist eine Aussperrung schon schwierig. Es sei denn, die Chaoten hätten von Beginn an Gewalt gezeigt.

  • #6
    der-die-das

    @Intro: Warum denn das nicht?
    @Stephan: Eine Gruppe die volksverhetzende Parolen skandiert soll man also unwiedersprochen dahin laufen lassen wo sie wollen?

  • #7
    Underdog

    Sven Kahlin war nicht an dieser Aktion beteiligt und ist dort auch nicht anwesend gewesen.

  • #8
    Underdog

    Richtig ist übrigens, das der Staatsschutz die Gruppe den ganzen Tag beobachtet hat, da schon im Vorfeld bekannt war das die Neonazis am Wahltag ebenfalls ins Rathaus zur Wahlparty wollten. Da stellen sich die Fragen:
    a) Warum wurde hier nicht entsprechend von Seiten der Polizei etc. präventiv gehandelt, wenn schon mind. 1 Tag vorher bekannt war, das die Neonazis am Wahltag ebenfalls zum Rathaus kommen ?
    b) Wieso zog sich sich der Staatsschutz zurück, als der Mob aus Neonazis auf das Rathaus zurannte ?
    Es gibt hierzu nich sehr viele Fragen die dringend geklärt werden müssen, wie auch z.b. wieso die Polizei und Feuerwehr 24 Min. brauchten in einer Grossstadt wie Dortmund bis die ersten Einsatzkräfte eintrafen ? Warum wurden Einsatzkräfte aus NRW alarmiert (Essen, Düsseldorf ) und nach Dortmund beordert, aber die Bereitschaftspolizei in Bochum nicht?

  • #9
    Stefan Laurin

    @Underdog: Schon am 1. Mai war der Dortmunder Polizeichef nicht Herr der Lage – auch vor einem Monat waren nicht genug Einsatzkräfte da,wo sie gebraucht wurden. Gestern hätte zumindest ein Zug Bereitschaftspolizei am Rathaus stehen müssen.

  • #10
    R

    Warum nicht die Bochumer Bereitschaftspolizei? Die Antwort kann ganz einfach sein. Am Wochenende hat über das Land verteilt eine Hundertschaft Bereitschaft. Immer ein Zug pro diensthabende Hundertschaft. Wenn Bochum keinen Dienst hatte, kann man da zwar anrufen, die Beamten sind aber da, wo auch alle anderen Menschen sind, wenn sie nicht arbeiten.
    Peinlich ist, dass Polizei und Rathaus scheinbar im Vorfeld ein schnelles Eingreifen abgesprochen hatten (sagt der OB), dies aber am Abend von der Polizei nicht gewährleistet wurde.
    Dass der Staatsschutz weggelaufen sei, scheint nicht so ganz zu stimmen, auf Bilder die im Netz zu finden sind, sieht man deren Beamte.
    Übrigens war Hr Kahlin vor Ort:
    http://www.ruhrnachrichten.de/storage/pic/mdhl/fotostrecken/lokales/dortmund/lokales/mitte/2014/mai/neonazi-angriff-wahlparty/4700632_1_0525do-Wahl_2014-3_Schap_10.jpg

  • #11
    Intro

    @#9 | Stefan Laurin: Gregor Lange wird tatsächlich immer unsympathischer.

    Unabhängig davon:

    Die Frage ist jetzt, ob überhaupt noch eine vernünftige Ratssitzung stattfinden kann: die Antifa wird sicher jedes Mal vor Ort demonstrieren und DieRechte nicht ins Rathaus lassen, Tumulte entstehen, etc.

    Bis etwas Normalität in Dortmund eingezogen ist, wird es sicher noch dauern.

    🙁

  • #12
    Stefan Laurin

    @Intro: Ich finde ihn nicht unsympathisch, aber er kann es einfach nicht. Sowas wie gestern hätte nicht passieren dürfen. Er ist überfordert – die falsche Mann für den Job. Und da die Situation in Dortmund nun eskalieren wird, sollte das Problem Lange schnell gelöst werden.

  • #13
    Intro

    Allerdings sehe ich jetzt auch Ralf Jäger in der Pflicht:

    http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/Kommentar-Wahlabend-in-Dortmund-Angriff-auf-die-Demokratie;art930,2374599

    Kommentar zum Wahlabend: Warum die Partei „Die Rechte“ verboten werden muss

    Der Innenminister ist gefordert

    Auch eine Demokratie darf sich nicht alles gefallen lassen. Der Innenminister ist gefordert, alles zu tun, dass die Partei Die Rechte verboten wird – und zwar sofort.

  • #14
    Hinz

    Mit Video:
    http://www1.wdr.de/themen/politik/sp_kommunalwahlen/dortmund-randale-kommunalwahlen100.html

  • #15
    Intro

    @#14 | Hinz:

    Wurde der Author nicht gebrieft oder warum wird so etwas freigeschaltet ?!?


    „Die Rechte“ weist im Internet die Anschuldigungen zurück und behauptet, die Aggression sei von der Gegenseite ausgegangen. Der gewählte Stadtrat Borchardt habe lediglich mit drei Bezirksvertretern an der Verkündung des Wahlergebnis teilnehmen wollen, als sie von einer „großen Ansammlung von verschiedenen etablierten Parteien, Antifagruppen und Ausländern“ angegriffen worden sei.

  • #16
    Oliver

    Moment mal: Das sollen also die „Beweise“ für die tumultartigen Zustände sein? Da sind etliche Menschen vor Ort, die zu einem Großteil wohl ein Smartphone besitzen und zwei Bilder, die nichts beweisen sind alles, was ihr dazu habt?
    Lächerlich! Kein Video? Keine wirklichen Beweisfotos? „Neonazi mit Flasche“ – na und? Eine PET-Flasche übrigens. Wieviel Penner laufen da wohl mit Flaschen rum, hm?

    Und das Pfefferspray, was so „eindeutig“ zu erkennen sei? Das könnte auch ein Haarspray sein, womit der kurzgeschorene Herr seine Haarpracht pflegt.

    Wenn es aber einen echten Angriff gegeben hat oder es sogar zu tumultartigen Zuständen kam, warum habt ihr denn dann kein Videomaterial oder WIRKLICH eindeutige Bilder?

    Ich bezweifle nicht, dass es Beweise geben könnte, aber eins scheint klar zu sein: ihr habt sie nicht. Ruhrbarone war auch mal besser! Schnell mal was dahingeschmiert ist nicht der beste Stil. Heiße Luft bringt ihr, sonst nichts!

  • #17
    Intro

    @#16 | Oliver:

    Die bisherigen Augenzeugen-Berichte von Grüne,Linke,Piraten und Antifa halte ich für ausreichend genug einen ersten Artikel zum Thema zu bringen.

  • #18
    Klaus Lohmann

    @#16 | Oliver: Das oder Teile des Videos mit den braunen Attacken wurde schon gestern spätabends beim WDR gezeigt, also wissen gebildete Menschen davon und kennen die Szenen. Dass solches Fremd-Material nicht einfach ungefragt von den Ruhrbaronen hier eingestelt wird, versteht sich von selbst.

    Du hast aber Recht, demnächst sind wir *alle* vor Ort und können als Augenzeugen von braundummen Schlägern berichten. Diese undemokratischen Vollhonks haben jetzt wesentlich mehr „Begleitung und Betreuung“ verdient.

  • Pingback: Dortmund: Neonazismus seit über 30 Jahren | Ruhrbarone

  • #20
    Michael Müller

    Das ist auch eine Methode eine Debatte zu beenden. Man erschlägt die Leser mit einer Seminararbeit in den Kommentaren….

  • #21
  • #22
    Klaus Lohmann

    @ Stefan #21: Danke. Das verringert dann den Scrollrad-Abrieb enorm;-)

  • Pingback: Kotzbröckchen-Special: Linksammlung zur Europawahl 2014 | Kotzendes Einhorn

  • #24
    M

    >Eine PET-Flasche übrigens.

    Auf diesem Bild erkennt man, dass es sich eindeutig um eine Glasflasche handelt: http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/files/2014/05/Wahlabend-25.05.2014-Neonazi-Ausschreitungen_3277-1024×628.jpeg

  • #25
  • #26
    R

    @ #25
    Vielleicht mag die Antwort ein wenig sexistisch oder nicht genderkonform sein – egal: Es waren wohl auch Nazifrauen dabei 😉

  • Pingback: LabourNet Germany: Treffpunkt für Ungehorsame, mit und ohne Job, basisnah, gesellschaftskritisch » Dortmund: Naziattacke am Wahlabend

  • #28
    Stephan B.

    Vorsicht der Kommentator „Stephan“, der hier quasi in meinem Namen einen Beitrag geschrieben hat, ohne dies kenntlich zu machen, bin nicht ich. Ich habe jetzt den Initialen meines Nachnamens dazugesetzt, um mich von dem Duplikat zu unterscheiden.
    Ich habe die Kommentare unter die Artikel zum Thema alternative Wirtschaftsmöglichkeiten in einer Stadt (Fahrradwerkstatt und Kartoffeln auf dem Balkon) oder zum Masernprozess geschrieben.

    Bei letzterem hatte ich dieses Zitat gebracht:

    Fehler im Rechenschaftsbericht
    NPD droht der finanzielle Ruin

    Bei einer CDU-Veranstaltung im Kreis Calw hatte Rech laut dem Schwarzwälder Boten gesagt: „Wenn ich alle meine verdeckten Ermittler aus den NPD-Gremien abziehen würde, dann würde die NPD in sich zusammenfallen.“

    http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/npd-droht-der-finanzielle-ruin-x1x

    Und beim Thema Rechtsextremismus muss man auch an die Merkwürdigkeiten rund um das Thema NSU erinnern:

    Mehr hier auf der Webseite von Andreas Hauß:

    Dönermorde
    http://www.medienanalyse-international.de/doenermorde.html

  • #29
    Westerfilder

    @#28 | Stephan: „Dönermorde“ war doch Unwort des Jahres, warum postest du hier den Unsinn auch noch ?

  • #30
    Underdog

    # 10 R. Nochmal für alle….Sven Kahlin und sowie auch sein Bruder Jan waren definitiv nicht vor Ort. Es handelt sich bei dabei um die Ewers Brüder, Timo und Daniel !!!

  • #31
    Sebastian Weiermann Beitragsautor

    @UNderdog: Da hast du wohl Recht. Die Kahlins waren nicht anwesend.

  • #32
  • #33
    Westerfilder

    @#32 | R: Dann möchte ich nicht wissen, wer oder was sonst noch so verwechselt wird. Bitte gebt doch erst Infos raus, wenn ihr sicher seid !

  • #34
    Stephan B.

    @Westerfilder #29

    Sorry, das wusste ich nicht. Trotzdem lohnt es sich diese Seite anzuschauen.

  • #35
    MisterX

    Wenn ca 30 Nazis sowas machen ist alles OK, aber sobald paar Muslime protestieren wenn nicht sogar handgreiflich werden, dann wäre im Lande die Hölle los. 😉 Wenn das so weiter geht, sehe ich kein gutes Ende für Deutschland.

  • #36
    Nerdy

    Lesenswert zum Thema:

    http://www.welt.de/print/wams/nrw/article128594555/Was-tun-mit-Extremisten-im-Stadtrat.html

    „Was tun mit Extremisten im Stadtrat?“

  • #37
    Klaus Lohmann

    @#36 | Nerdy: Na, alle Foren/Blogs schon abgegrast, Du brauner Hecht?

    Überlass das Relativieren von Gewalttaten doch einfach dem Rechtsstaat, da habt ihr demnächst sowieso noch genug mit zu tun, gelle?

  • #38
    Nerdy

    @#37 | Klaus Lohmann:

    Nur weil ich den Artikel hier geposted habe, bin ich sicher kein Rechter. Sparen Sie sich bitte solche Unterstellungen.

  • #39
    Klaus Lohmann

    Och Nerdy, selbstverständlich bist Du kein „Rechter“.

    Aber seltsamerweise wird Dein Welt-Artikel hier:
    http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/sicherheitsdienst-soll-dortmunder-rat-vor-neonazi-attacken-schuetzen-id9421839.html

    von einem bekannt rechtsextremen Kommentator zur relativierenden Rechtfertigung der Gewalttaten vom Wahlsonntag benutzt.

    Über die stark simplifizierte „Darstellung“ des Welt-Artikels wollen wir doch hier nicht ernsthaft diskutieren, seitdem die Videos bekannt sein sollten, oder möchten SS-Siggi & Co. jetzt auch noch Bildmaterial als evt. gefälscht anzweifeln? Arme, arme Nazis, alle nur Opfer…

  • #40
    Nerdy

    Ach Klausi, woher soll ich denn wissen, wer ein „bekannt rechtsextremer Kommentator“ bei DerWesten ist ? Für mich geht es bei dem Artikel um den Inhalt, aber genau der scheint Sie ja zu stören. Woran liegt das ?

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