54

Update: NRW-Wahl: Röttgen und das Stinktier

Die  Sinziger Agentur Friedsam und Gemein hat sich mal auf Facebook versucht. Die Pro-Röttgen Kampagne wurde zum Flop.

Einee kleine Marke tut gut daran, mit ihren eigenen Stärken zu werben und sich nicht auf die große, konkurrierende Marke zu beziehen. Das klassische Beispiel dafür ist die Einführung der Zigarettenmarke West 1980 – statt mit Cowboys warb West damals mit Truckern, die so aussahen wie Cowboys. Der Effekt: In Deutschland setzte sich Marlboro endgültig gegen Camel durch und West wurde zur Billigmarke. Dumm gelaufen.

Das kann jetzt auch sie Sinziger Agentur Friedsam und Gemein lernen. Die ohne Auftrag der CDU mit einer absolut lächerlichen Kampagne für Röttgen wirbt. Alles ist so peinlich. Und die  Union legt Wert darauf, dass sie damit nichts zu tun hat. Ebenso manisch wie dilettantisch beziehen sich die Motive auf Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD). Abwehrkraft, Kraftstau, Kraftakt – was die CDU will, war Röttgen will, erfährt niemand. Und wer ihr Spitzenkandidatendarsteller ist auch nicht. Dafür wird ständig auf die Konkurrenz hingewiesen. Fast könnte man meinen, Jusos hätten die Motive erstellt – wenn sie nicht grafisch zu professionell umgesetzt wären.

Der NRW Wahlkampf hat begonnen – mit einer Kampagne zum fremdschämen…

RuhrBarone-Logo

54 Kommentare zu “Update: NRW-Wahl: Röttgen und das Stinktier

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *