
Sidan Khudeda ist Künstler, macht Musik, malt und schreibt. Er ist Jeside und hat den Genozid des Islamischen Staates 2014 überlebt. Heute lebt er in Deutschland. Er bot dem AStA der Universität Wuppertal an, dort auszustellen und zu lesen. Sein Angebot wurde abgelehnt, aber nicht, weil seine Bilder oder Texte den studentischen Nachwuchspolitikern nicht gefielen. Khudeda erhielt folgende Mail vom AStA:
„Hallo Sidan,
unser politisches Bildungsreferat kann sich eine Zusammenarbeit mit dir
leider nicht vorstellen.Grund dafür ist dass du auf deiner Website Bilder mit Tobias Huch hast,
welcher besonders für seine menschenfeindlichen Aussagen bezüglich Palästineser*innen
bekannt ist.“
Auf Khudedas Homepage sind Fotos von ihm mit zahlreichen bekannten Persönlichkeiten zu sehen, wie Bodo Ramelow, dem ehemaligen Ministerpräsidenten der Linken in Thüringen, Mona Neubaur (Grüne), der stellvertretenden Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, oder Felix Heinrichs (SPD), dem Oberbürgermeister Mönchengladbachs. Und ja, auch mit Tobias Huch ist Khudeda zu sehen. Er wird als ehemaliger deutscher Unternehmer, Politiker (FDP) und Aktivist der Flüchtlingshilfe, Journalist und Buchautor vorgestellt. Leser dieses Blogs kennen ihn seit vielen Jahren als Gastautor. Huch hat sich für die Rechte der Kurden und Jesiden eingesetzt und ist solidarisch mit Israel. Eines ist er allerdings nicht: menschenfeindlich.
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