Alles nur bedauerliche Einzelfälle? – Von den vielfach falschen Abrechnungen in den Supermärkten

Ist euch schon einmal aufgefallen, dass ihr in vielen Supermärkten den zu eurem Einkauf gehörigen Kassenbon inzwischen gar nicht mehr freiwillig bzw. automatisch ausgehändigt bekommt?

Nun könnte man ja annehmen, dass das aus Umweltgründen geschieht, da das Papier eingespart werden soll. Das mag ja teilweise auch zutreffen. Ich habe jedoch den Verdacht, dass das wohl zumindest auch aus einem ganz anderen Grund noch der Fall ist: Denn der jeweilige Verkäufer nimmt euch so natürlich auch die Möglichkeit einer Preis-Kontrolle und der Reklamation.

Erst heute hätte man mich nämlich fast schon wieder um 7,50 Euro geprellt. Und weil das jetzt so längst nicht zum ersten Mal passiert ist, will ich hier und jetzt einmal meine dazugehörigen Beobachtungen zur Diskussion stellen.

Ich habe mir den täglichen Stadtgang im Laufe der vergangenen Jahre zu einer liebgewordenen Angewohnheit gemacht. Von Montag bis Samstag gehe ich nahezu täglich in mindestens einen Lebensmittelmarkt und kaufe dort die Dinge des täglichen Bedarfs ein.

Von Aldi bis REWE, von Edeka bis Lidl. Überall bin ich mindestens einmal in der Woche. Da erlebt man im Laufe der Zeit schon so einiges, kann sich nach und nach ein recht genaues Bild der verschiedenen Läden und auch von deren Kundschaft machen. Alle Ketten haben natürlich ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile, die jeder von uns für sich unterschiedlich beurteilen wird.

In letzter Zeit ärgere ich mich jedoch immer häufiger über falsche Abrechnungen. Am Regal ausgewiesene Preise unterscheiden sich leider recht regelmäßig von denen, die die Kasse anschließend für das jeweilige Produkt auswirft. Fast ausnahmslos zum Nachteil von uns Kunden.

Besonders ärgerlich: Scheinbar sind nicht alle Läden von diesen Fehlern gleich häufig betroffen. Während ich in all den Jahren bei Aldi zum Beispiel erst einen einzigen Fehler auf den Kassenbons meiner Einkäufe finden konnte, sind gerade bei den ohnehin deutlich teureren Läden wie Edeka und REWE in mindestens in einem Drittel der von mir kontrollierten Fälle mehr oder weniger gravierende Abrechnungs-Fehler gewesen. Ein reiner Zufall? Es fällt mir inzwischen schwer das zu glauben.

Denn es sind zugleich ausgerechnet auch diese Supermarktketten, die mir (zumindest hier am Ort) den Kassenbon zum Einkauf in letzter Zeit nicht mehr freiwillig und ganz automatisch aushändigen wollen, in denen ich teilweise sogar erst aktiv nach einem Bon fragen muss, wenn ich ihn denn haben möchte.

Jüngstes Beispiel: Im heutigen Einkauf im örtlichen Edeka verbargen sich insgesamt Abrechnungsfehler von insgesamt 7,50 Euro zu meinen Ungunsten. Und das bei einem Einkauf von unter 40 Euro. Da lohnte sich der Blick auf den dazugehörigen Kassenbon wahrlich!

Zugegeben, diese Summe war diesmal ungewöhnlich hoch, und sie ärgert mich deshalb auch dermaßen, dass ich heute diesen Text hier über die scheinbar banale Geschichte aus meinem Alltag schreibe. Doch ähnliche Fehler gab es zuletzt leider viel zu regelmäßig.

Egal ob beim Obst, bei Milchprodukten oder beim Alkohol, falsche Preise in der Kasse gab es in den vergangenen Monaten quasi in allen Bereichen des breiten Sortiments. Bei Sonderangeboten besonders häufig, aber bedauerlicher Weise immer wieder auch im Standardsortiment. An unglückliche Zufälle alleine vermag ich daher längst schon nicht mehr zu glauben. Dafür passiert das inzwischen schlicht viel zu häufig, werden die offenkundigen Schwächen zudem über Monate hinweg einfach nicht abgestellt. Da ist also wohl zumindest auch eine gehörige Portion Gleichgültigkeit mit im Spiel.

Wenn ich zum Beispiel die von mir bevorzugten Kaffeepads kaufe, so wie auch heute wieder, dann tue ich das eigentlich ausnahmslos zum Angebotspreis. Ich lagere mir gerne ein paar Beutel davon ein, damit ich immer genug Kaffee im Haus habe. Der Angebotspreis beläuft sich hier auf 2,49 Euro. Der heute von der Kasse berechnete Preis lag jedoch bei 3,99 Euro pro Packung. Da lohnt es sich, wenn man sich den Kassenbon geben lässt. Zumal dann, wenn man mehr als einen Beutel kauft.

Das Gleiche passierte diesmal bei einem Sonderangebot von Waffeln. Da stand ein großes Sonderangebotsschild über 2,79 Euro davor. Berechnet werden sollten mir dafür in der Kasse aber plötzlich 4,29 Euro.

Hätte ich aus Gewohnheit und einer inzwischen aufgebauten gesunden Grundskepsis nicht auf den Bon bestanden, ich hätte diesmal für meine Ware tatsächlich stolze 7,50 Euro zu viel bezahlt.

Und das an einem Freitag, wo die Angebote dieser Woche doch im Regelfall schon seit Montag gültig sind. Wie viele Kunden da in den vergangenen Tagen wohl schon zu viel bezahlt haben mögen? Hat es bisher wohl noch niemand bemerkt, dass er zu viel gezahlt hat? Oder wird der Preis nach einer erfolgten Reklamation einfach nicht korrigiert? Ich weiß es nicht. Dass man sich nach der Auszahlung des zu viel gezahlten Betrages zudem einmal mehr nicht einmal für die falsche Abrechnung bei mir entschuldigt hat, geschenkt.

Fakt ist, ein kritischer Blick auf die Kassenbons der Supermärkte lohnt sich leider viel zu oft, und ich verstehe die große Masse der Kunden nicht, die ihre Abrechnung offensichtlich nicht einmal kontrolliert, den Bon zu ihrem Einkauf gar nicht erst mitnimmt um ihn zu kontrollieren. Schließlich gibt es in diesem Lande doch eine Menge Leute, die sehr hart für ihr weniges Geld arbeiten müssen.

Was mich einmal interessieren würde: Habt ihr in diesem Bereich schon ähnliche Erfahrungen machen müssen? Oder ist das nur bei mir hier in Waltrop und Umgebung so? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen…

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42 Kommentare

  1. #1 | Nina sagt am 26. Juli 2019 um 13:56 Uhr

    Ich kaufe bei Rewe, Penny, dm, Rossmann… ein. In all den Jahren äußerst selten erlebt und wenn, dann waren es wenige Male Cent-Beträge bei Penny (was in der Filiale, in der ich einkaufe kein Vorsatz sein kann sondern schlicht nicht wirklich organisierter Markt). 😀

  2. #2 | Hubert sagt am 26. Juli 2019 um 14:56 Uhr

    Das hat System, ich habe jahrelang für einen Konzern gearbeitet (allerdings für keinen der hier genannten) und weiß, dass die Rechnung einfach ist: Von 100 Kunden sehen sich vielleicht 60 die Rechnung an, 30 vielleicht genauer, 10 beschweren sich und kriegen das zu viel verrechnete Geld zurück. Bleiben 90, an denen man verdient hat.

  3. #3 | Koch Tanja sagt am 26. Juli 2019 um 15:11 Uhr

    Bei Aldi ist mir Montag morgens folgendes passiert. Bin am Obst und Gemüsestand vorbei gegangen. Vieles war reduziert. Ich nahm mir 3 Schläuche mit Paprika mit da der mehr als 1 Drittel reduziert war.Danach setzte ich meinen Einkauf fort. An der Kasse angekommen , seh ich den Preis in der Kasse kurz aufflimmern , ein Preis der nicht der war , der ausgezeichnet war .
    Auf meinen Einwand dass der Preis nicht korrekt war , ging eine Kollegin an den Stand nachschauen und kam mit der Nachricht zurück der Preis in der Kasse sei korrekt. Ich überzeugte mich persönlich und tatsächlich war ein höherer Preis am Regal . Inzwischen kam die Fialleitung und klärte mich auf , das es sich um "alte "Ware vom Wochenende handelte. Die wäre reduziert gewesen .
    Mein Einwand , dass sich ja diese besagte "alte "in meinem Wagen befand liess sie nicht gelten und meinte die Kassen würden von aussen mit den Preisen bespielt .
    Ich war die Diskusion leid und überliess dem nächsten Kunden meine "alten "Paprika zum neuen Preis

  4. #4 | Nina sagt am 26. Juli 2019 um 15:44 Uhr

    @2 Hubert Das erstaunt mich. Das heisst ein Laden macht das mit Vorsatz? Kann ich mir schlecht vorstellen, die Rewe-Märkte sind ja selbstständig, da gibt es nicht "den" Konzern. Und wenn es Vorsatz ist, wieso habe ich das dann extrem selten erlebt? Ich kontrolliere aus Gewohnheit fast immer meinen Bon.

  5. #5 | Psychologe sagt am 26. Juli 2019 um 16:21 Uhr

    Mir ist das in der letzten Zeit auch mehrfach passiert.
    Der erste Fall war ein Wäschekorb. Da hätte ich schwören können, dass er mit 6,99€ ausgezeichnet war. An der Kasse wollte man dann 9,99€ dafür (ich habe nicht nur den Wäschekorb gekauft, also wollte ich angesichts dieser Situation für einen vermeintlichen eigenen Fehler nicht auch noch eine Szene machen).
    Dann habe ich ein Rollo gekauft, bei dem ich im Baumarkt fest davon überzeugt war, dass es 13,99€ kosten sollte. An der Kasse waren es dann 19,99€. Reaktion auch hier: "Ach, da werde ich falsch geschaut haben". Das und die Tatsache, dass ich sonst noch viel sperrigen Krämpel gekauft hatte (Baumarkt halt), verleitete mich dazu, unauffällig zu bezahlen.
    Ich glaube auch nicht, dass hier Betrugsabsichten im Spiel sind, aber wenigstens Nachlässigkeit.

  6. #6 | Klaus Lohmann sagt am 26. Juli 2019 um 18:35 Uhr

    Mal 'ne nicht ganz ernst gemeinte andere Frage: Was wird das hier? Kommt dann demnächst die "allebeschwerden.de"-Web-Unterseite und die "Ruhrbeschiss"-App? Für ein Phänomen, welches so alt ist wie die Menschheit?

    Und nein, mir ist das in allen o.g. Ketten bislang noch nie passiert – weil ich gottseidank keine Zettel horte und sich ein systematischer Betrug, an wessen Kassen auch immer, in Windeseile zur Unternehmenspleite ausweiten würde.

  7. #7 | MCO sagt am 26. Juli 2019 um 18:42 Uhr

    bei Combi hab ich etliche Male erlebt, das am Samstag schon um 14.00/15.00 wenn der Laden gut besucht ist, Angebote für die folgende Woche schon sehr prominent ausgepreist sind. Man kommt auf die Ritter Sport zu, großes gelbes Schild mit dem Angebotspreis, und ganz klein in der Ecke unter dem Strichcode und der EAN Nummer steht dann "KW so_und_so", wo natürlich keiner so drauf kommt das das ein Hinweis auf die folgende Kalenderwoche ist. Habe das Verfahren mehrmals bemängelt, vor allem nicht 30min vor Ladenschluss sondern noch die komplette Rushhour mitgenommen. Letztes Mal hat die Kassiererin mich selbst drauf hingewiesen und dann den Angebotspreis manuell eingegeben. Mittlerweile kennt man sich dort aber und ich denke das Kassenpersonal ist die Diskussionen auch selbst langsam leid.

  8. #8 | boo sagt am 26. Juli 2019 um 22:45 Uhr

    Als ich die Headline sah, dachte ich: So ein Quatsch.
    Und dann fiel mir ein, dass mir exakt das heute passiert ist. Eine Flasche Wein kostete an der Kasse plötzlich das doppelte wie am Regal ausgezeichnet stand. Auch ich dachte natürlich zuerst, ich hätte mich verguckt und bin nochmal rein um es zu prüfen. Hatte mich nicht verguckt. Das Geld habe ich anstandslos zurückbekommen, als Erklärung sagten sie was von "Preisänderung … Angebot …".
    Meine Vermutung ist, dass sowas daran liegt, dass es immer weniger Personal gibt und die Preise sich so oft ändern, dass das Personal es einfach nicht hinkriegt, immer alles korrekt anzupassen.

  9. #9 | Bebbi sagt am 27. Juli 2019 um 00:20 Uhr

    Von LIDL habe ich mal einen Gutschein bekommen, als ich darauf hinwies, dass ein beworbenes Sonderangebot im Laden zum Normalpreis auf dem Kassenbon auftauchte und man vor Ort meinte, nur die anderen Varianten des gleichen Standardproduktes wären im Angebot.

    Um zu wissen, ob es klappt, wenn LIDL ein Teil des Obstes/Gemüses abends zum halben Preis verkauft, habe ich mir schon mehrfach Notizen gemacht und keinen Fehler entdeckt.

  10. #10 | MC sagt am 28. Juli 2019 um 15:52 Uhr

    Nicht umsonst war bei den Römern Hermes der Gott der Diebe und der Kaufleute.

  11. #11 | Paul Möllers sagt am 29. Juli 2019 um 13:04 Uhr

    Ein bisschen Recherche hätte diesem Artikel gut getan – sonst sticht der Vorwurf, so etwas wie die ""allebeschwerden.de"-Unterseite zu sein. Das Thema finde ich dennoch interessant und es ist völlig OK, dass sich der Autor damit befasst. Ich habe solche Beobachtungen übrigens auch schon regelmäßig gemacht – ich gucke beim Taschepacken einfach kurz auf den Bon, da fällt mir regelmäßig eine Preisabweichung auf. Als Kunde eines REWE-Marktes in Berlin, Kunde seit 20 Jahren, habe ich diese Information dort erhalten: "Bitte melden Sie es der REWE-Zentrale/Kundendienst, wie können hier nichts tun für Sie. Es handelt sich um einen Systemfehler, wir bekommen die Preise täglich aus der Zentrale überspielt, aber es überträgt sich nicht immer ins Kassensystem".

  12. #12 | Robin Patzwaldt sagt am 29. Juli 2019 um 13:11 Uhr

    @Koch Tanja: Wie es der Zufall will, hatte ich heute bei Aldi quasi den gleichen Fall: Weintrauben gekauft. Großes rotes Angebotsschild. 500 Gramm-Schale = 99 Cent. In der Kasse wurden dafür jedoch plötzlich 1,69 Euro berechnet. Reklamiert. Erklärung: Das war der Preis aus der Vorwoche, der am Regal noch nicht aktualisiert wurde. Habe die 70 Cent allerdings in dem Fall freundlicher Weise erstattet bekommen und die Trauben zum ausgewiesenen Preis aus der Vorwoche bekommen, daher dann auch mitgenommen und nicht dort gelassen. 🙂

  13. #13 | JPjea sagt am 29. Juli 2019 um 18:00 Uhr

    Ich vermute auch eher Chaos durch häufige Preiswechsel und Fehler beim Umstecken der Preiskarten und kein System durch die Händler. Eine Reklamation ist für alle Beteiligten maximal nervig und kostet auch den Händler Geld.
    In Geschäften mit Dauerpreisen oder mit automatisch sich aktualisierenden Preisschildern erlebe ich das nicht. Habe auch schon mal ein Produkt zu wenig bezahlt oder einen Rabatt erhalten, der nicht ausgewiesen ist und gerade die ganz lauten und frechen Kunden haben oft selbst falsch geschaut. Bei Reklamation erhalte ich in der Regel den günstigen Preis. Oft übersehen werden gelegentlich die 30 Prozent Aufkleber bei Produkten mit Fehlern der Verpackung oder wegen nahem MHD, die lege ich daher gerne nach vorne aufs Band und weise freundlich drauf hin. Kontrolle ist besser als Vertrauen, ich würde gerne einen bon aufs Handy bekommen um digital zu kontrollieren. Viele Kunden schmeißen ihre Zettel einfach auf den Boden. Das sieht schrecklich aus und kann auch Sturzgefahr bedeuten.

  14. #14 | Klaus Lohmann sagt am 29. Juli 2019 um 22:11 Uhr

    Kleiner kaufmännischer Exkurs: Die Preise auf den Preisschildern an den jeweiligen Regal-Standorten der Waren sind für einen Einzelhandelskaufmann nicht verbindlich. Der Kunde macht seinerseits erst an der Kasse ein Kaufangebot, wenn er die jeweilige Ware scannen lässt und die Kasse den wirklich *gültigen* Kaufpreis anzeigt. Damit gibt es keine rechtliche Möglichkeit, einen evt. niedrigeren Preis am Regal oder auf irgendeiner Palette einzufordern, der Kunde muss auf Kulanz des Händlers hoffen oder den Kassenpreis bezahlen.
    Und deshalb sind diese "dynamischen" digitalen Preisschilder mit andauernder Aktualisierung auch für Kunden so problematisch, weil der Preis sich auf dem Weg bis zur Kasse eben noch zig-mal ändern kann.

  15. #15 | Robin Patzwaldt sagt am 29. Juli 2019 um 22:42 Uhr

    Umso schlimmer, Klaus, wenn man dem Kunden den Bon gar nicht mehr 'freiwillig' aushändigt, sondern nur noch auf dessen Nachfrage.

  16. #16 | Klaus Lohmann sagt am 29. Juli 2019 um 23:18 Uhr

    @Robin: Ich kenne es nur andersrum. Entweder werde *ich* gefragt oder ich sage schon vorher, dass ich keinen Bon brauche. In jedem Fall hat das Kassenpersonal aber schon den Bon in der Hand und dass es den sofort ohne Zucken wegwirft, ist mir noch nie passiert.
    Kann mir aber kleine Läden vorstellen, in denen man jahrzehntelang nie einen Bon brauchte und die Kassenbesetzung – ebenfalls seit Jahrzehnten dort im Einsatz – sich das einfach nur gemerkt hat.

  17. #17 | Kathrin sagt am 30. Juli 2019 um 00:01 Uhr

    Habe mir angewöhnt, den Bon immer zu verlangen – damit nicht irgendwann aegumentiert werden kann: Die Kunden legen keinen Wert drauf.
    Schließlich war das mal ein Plus für den Kunden, dass er genau sehen konnte, was er für welchen Preis gekauft hat. Auch bei eventuellem Umtausch braucht man den Bon.
    Das Sparargument (weniger Papier) ist angesichts der Unmengen Verpackungsmüll doch etwas fadenscheinig.

  18. #18 | Bebbi sagt am 30. Juli 2019 um 00:13 Uhr

    @ #14: Und wie soll man sich an der Kasse die Preise zum Prüfen anschauen ohne den Betrieb stillzulegen? Für mich das Schild am Regal das Angebot und ich nehme es an, in dem ich es auf das Band lege.

  19. #19 | Klaus Lohmann sagt am 30. Juli 2019 um 08:14 Uhr

    @Bebbi: Kann man machen. Aber dann darf man sich nicht darüber aufregen, wenn es an der Kasse tönt: "Die Kasse hat recht!", weil genau das und nur das rechtlich auch stimmt. Übrigens gilt das nur für den Preis, andere Dinge wie Herkunfts-, Gewichts- und Inhaltsangabe oder Grundpreis müssen auf dem Etikett/auf der Warenauszeichnung im Laden stimmen.

  20. #20 | JPJEA sagt am 30. Juli 2019 um 09:28 Uhr

    @Klaus Lohmann:
    "Die Kasse hat Recht" stimmt nur bedingt, richtig ist: Der Preis an der Ware ist ein "invitatio ad offerendum". Also ein Verhandelbarer Preis. Richtig ist, der Preis über ein Produkt wird an der Kasse bestimmt/verhandelt. Ich habe dann jedoch das Recht das Produkt NICHT zu kaufen und an der Kasse zu lassen. Jeder Einzelhändler ist bei falscher Preisauszeichnung gut beraten, das Produkt auch zum günstigen Preis abzugeben, da sonst Wettbewerbsrechtlich Mitbewerber gegen ihn vorgehen könnten. Anders: Möchte ein Einzelhändler wirklich, dass jeder Preis an der Kasse neu "verhandelt" wird? Maximale Kulanz ist hier angezeigt außer bei offensichtlichen Fehlern.

  21. #21 | Paul sagt am 30. Juli 2019 um 22:10 Uhr

    Schön, das hier einmal jemand die Problematik mit der Falschauszeichnung anspricht.
    Dieses Phänomen beobachte ich schon seit Jahren. Vorkomnisse dieser Art habe ich bei allen Discountern festgestellt, allerdings hauptsächlich bei REWE. Fat jeder Einkauf weist Differenzen zum ausgewiesenen Preis auf , nartürlich zu meinen Ungunsten.

  22. #22 | Robin Patzwaldt sagt am 10. August 2019 um 14:35 Uhr

    Heute im REWE: Bon mit insgesamt 12 Positionen gab es einmal mehr erst auf Nachfrage, 3 von den 12 Produkten des Einkaufs wurden falsch abgerechnet, alle zu unseren Ungunsten. Gesamtdifferenz 2,60 Euro.

  23. #23 | Schulte sagt am 8. Oktober 2019 um 18:04 Uhr

    Heute im Rewe in Wickede, 2 Artikel gekauft, einer falsch Ausgezeichnet.
    Letzte Woche auch. jetzt ist Schluß, in diesem Markt gehe ich nicht mehr einkaufen.

  24. #24 | Klaus aus Bielefeld sagt am 12. Oktober 2019 um 12:53 Uhr

    Habe nach "Edeka falscher Kassenbon" gegoogelt und bin auf dieser Seite gelandet.

    Ich kaufe jede Woche mindestens einmal in Bielefeld bei Edeka Schenke ein. Ca. 90 % der Kassenbons sind falsch. Immer zu meinen Ungunsten, absehen von einer Sorte Haribo. Da ist der Preis im Regal seit Jahren höher als in der Kasse.

    Mal sind es nur Centbeträge, es kommt aber auch vor das der Betuel mit 2 kg Äpfeln im 'Prospekt mit 1,99 € beworben wird, im Ladne auch mit 1,99 € ausgezeichnet ist, indeR Kasse aber mit 2,99 € abgerechnet wird.

    Edeka Schenke wird ein durch den Inhaber, die Familie Schenke aus Gütersloh, geführt. Vor ca. 14 Tagen konnte ich Herrn Schenke im Gaschäft auf die Problematik ansprechen. Er meinte es sei ihm bekannt und es würde an einer Problemlösung gearbeitet.

    Ich fühlte mich abgewimmelt, denn das Problem haben die schon seit Jahren und es ändetrt ich nichts.

  25. #25 | Warum die Kassenbon-Pflicht eine gute Sache ist | Ruhrbarone sagt am 21. November 2019 um 07:25 Uhr

    […] selber habe an dieser Stelle bereits im vergangenen Sommer über meine Erfahrungen mit den vielen falschen Abrechnungen an den Kassen im Einzelhandel […]

  26. #26 | WM sagt am 15. September 2020 um 10:39 Uhr

    Der Preis am Regal ist ein invitatio ad offerendum, ist ein verhandelbarer Preis.
    Einfach bei den Supermärkten, wo öfters Preisabweichungen oder gar zusätzliche nicht gekaufte Produkte berechnet werden, an der Kasse für einzelne Produkte in zeitaufwändige Preisverhandlungen einsteigen. Dies bietet sich insbesondere für Produkte an, die an der Kasse abweichen, hier einfach einen noch tieferen Preis fordern als am Regal angegeben; hier kann man auch immer wieder neue Preise vorschlagen und schlussendlich auch das Angebot des Supermarkts ablehnen. Man kann auch den hinter einem stehenden Kundenkreis darauf aufmerksam machen, daß es zu einer oder mehreren Preisabweichnungen oder zu zusätzlich berechneten Produkten, die gar nicht gekauft wurden, gekommen ist und die Erfahrungen vor Ort austauschen.

  27. #27 | Seidel sagt am 1. November 2020 um 12:53 Uhr

    In allen SuperMärkten/ Discountern:
    Einzelne Positionen werden von Kassenkraft doppelt eingescannt (also mit falscher Anzahl)
    Und: bei Einzel-Backwaren werden Fantasie-Summen hinzu getan. Beides o.g. fällt am wenigsten auf.
    Fazit: stets Kassen-Irrtum zu meinen Ungunsten. Zufall oder System?
    Die Bavaria-Tankstelle München berechnet zum Tankvorgang gern 3.99 EUR hinzu für Bodensee-Äpfel welche nie gekauft wurden. Passiert Tankkassierer Harry (angeblicher Name) dort "versehentlich" öfter. Die Reklamation über Pächter dauert ewig. Dieser will sich dann scheinheilig mit Gratis-Kaffee "entschuldigen". Ich verzichte gern und tanke dort nicht mehr, da ich die Masche kenne.

  28. #28 | Ras sagt am 1. Mai 2021 um 06:48 Uhr

    Das hat System, verstösst gegen die Preisauszeichnungsordnung und dürfte schon an Betrug grenzen.
    Ich kaufe immer bei einem Supermarkt, weil es hier keinen anderen Laden gibt. Es handelt sich um den größten Supermarktbetreiber.
    Ich kaufe immer so viel Werbeangebote wie möglich.
    Kaffee zb. sehe ich nicht ein, dafür 6€ zu bezahlen, wenn es ihn in irgendeinem Laden jede Woche für 3€ gibt. usw.
    So haben wir auch gestern abend eingekauft und an der Kasse musste ich feststellen, dass die Hälfte meiner Produkte fast doppelt so teuer waren.
    Ich hatte aber schon bezahlt, blieb aber an der Kasse stehen und sagte zur Verkäuferin, dass die Preise nicht stimmen.
    Sie meinte darauf, dass sie die Werbepreise für kommende Woche bereits an den Regalen angebracht hätte, weil sie es am Montag früh nicht mehr schaffen würde so schnell.
    Eine Sauerei sagte ich zu ihr, ich fühle mich betrogen.
    Sie hat mir dann angeboten, die Ware zurückzugeben und mir den Preis auszuzahlen, was ich auch tat.
    Zum Schluss sagte sie dann noch zu mir, dass sie mir hätte die Ware auch zum Werbepreis hätte geben können, sie aber dazu nicht verpflichtet sei.
    Also ich finde das eine Sauerei, was die da machen.
    Und dass die die Werbepreise schon früher dran machen, und zahlreiche Kunden auch zugreifen, die dann an der Kasse den anderen Preis bezahlen, grenzt für mich – bei dieser Vorgehensweise mit System, schon an Betrug.

  29. #29 | Bloemecke Siegfried sagt am 5. Mai 2021 um 13:04 Uhr

    Was mich wirklich wundert ist, ich habe schon x mal einen falschen Preis gezahlt, aber niemals war das verrechnen zu meinen Gunsten.
    Es war immer zu meinen Ungunsten, das ist doch mehr als sonderbar.
    Ich bin über 80 Jahre alt und rechne den Bon erst zu Hause nach, im Laden ist mir das zu anstrengend.

  30. #30 | Jerry Munich sagt am 19. Juni 2021 um 20:00 Uhr

    Zu Nr. 28/Ras: Genau diese Aussage bekam ich heute zu hören im Edeka Express hier in München , da mir am Regal Werbepreis 0,65 Cent für Harribo Colorado 200gr. angezeigt, aber an der Kasse 0,99 Cent Normalpreis berechnet wurde, bei 3 Packungen (waren die letzten).
    Reklamiert an der Kasse bekam ich die 1,03Euro zurück, eben mit dieser Aussage und das der Chef zu wenig Leute hat es wird nichts eingestellt sie sind zu wenig Mitarbeiter und Sie müssen am Abend vorher schon die Preise ändern in der Früh ist es zu spät, am Abend das dürfte dann wahrscheinlich 5 Uhr oder 6 Uhr heißen genau weiß ich das natürlich nicht ich war erst um 19:15 Uhr beim Einkaufen da aber alle diese Angebot Regale mit neuen Preisen versehen waren aber alle schon leer waren möchte ich nicht wissen wie viele Kunden den falschen Preis an der Kasse bezahlt haben, da ich seit 30 Jahren auch in Österreich einkaufe bei MPREIS oder Billa (Österreichische Rewe) habe ich das noch nie erlebt dass ich falsche Preise bekommen habe es wird immer korrekt abgerechnet da ich jeden Zettel kontrolliere und zwar im Markt.
    Rewe Deutschland und Rewe Österreich ist nicht dasselbe, das habe ich auch festgestellt an den Preisen und Qualität, EU ist eben nicht gleich EU und in Deutschland wird belogen und betrogen wo es geht, seit der Euro eingeführt wurde sind die Preise doppelt so teuer geworden weil man nur die Mark zum Euro ersetzt hat, die Gehälter sind aber um die Hälfte gefallen denn die wurden natürlich korrekt umgerechnet. Da wird sich auch weiterhin nie was ändern denn das sind irrsinnige Gewinne für die Unternehmen.

  31. #31 | I.Otani aus Kleinmachnow sagt am 1. September 2021 um 19:39 Uhr

    Jetzt mal einen Kommentar zum Betrug an der Kasse von Seiten der Kassierer an ihre Arbeitgeber.
    Es passiert mir häufiger, dass ich bei passend bar bezahlter Ware auf dem Bon Abrechnungen gesehen habe, die merkwürdig waren. Beispiel: ich zahle bar 4,54€ für meine Ware. Die Kassiererin gibt 50,04 € als Bareinnahme ein und als Rückgeld: 45,50 € Als ich sie darauf anspreche, dass hier etwas falsch gebucht wurde, sagt sie, sie hat sich vertippt. Was passiert mit dem Rückgeld von 45,50 €. Nimmt sie sich das aus der Kasse heraus oder was passiert hier mit der Buchung? Ich bin zwar nicht geschädigt worden, aber es beschäftigt mich. Ist das nun Betrug?

  32. #32 | Thomas sagt am 31. Dezember 2021 um 14:22 Uhr

    Heute bei Edeka 5 Dosen Cider gekauft. Großes Schild Preissturz 0,49€ je pfandfreie Dose. Schon beim Zutritt in den Markt kamen mir Leute entgegen, die das Zeug palettenweise für die heutige Silvesterfete kauften. Wie ich zuhause feststellte wurden 5 x je 1,29€ abgerechnet. Ein um 163% höherer Betrag. Macht 4€. Laut Edeka App sollte es zudem ein Gratisprodukt geben. Dieses kostete ansonsten 0,88€. Per E-Mail würde der Kassenbeleg gemailt: vielen Dank für die Nutzung der EDEKA App. Funktioniert hat es jedoch nicht. Um 4,88€ beschissen worden. Nicht das erste Mal. Und da es heute gut Andrang. Hab es erst später gemerkt und hatte auch keine Zeit mehr. Haben um 14 Uhr geschlossen. Danke für nichts.

    Achja: MHD der Dosen ist am 22.01.11 und damit für ein Cider bzw. Bier alles andere als noch lange. Daher wohl auch der vermeintliche "Preissturz". Als ich im Laden war, wurde gleich die nächste Ladung per Sackkarre angefahren….

  33. #33 | j. thiele sagt am 8. März 2022 um 14:14 Uhr

    Ich habe in einem Rewe-Markt in der Gelsenkirchener Altstadt ähnliche Erfahrungen gemacht, insbesondere bei den Kaffeepads. Aber auch bei anderen Artikeln. Jedesmal, wenn ich an der Kasse einen Preis monierte, war die lapidare Antwort, dafür wären Kunden verantwortlich. Sie nähmen die Ware aus dem Regal, überlegen es sich anders und packen die Ware an die falsche Stelle zurück. Ich konnte nur antworten : da müssen Sie ja jede Menge unschlüssige Kunden haben. Richtig schlimm wurde es erst, als dieser Rewe-Markt ein Stück weiter in einen Neubau zog, in dessen Nähe auch ein neues Altenheim errichtet wurde. Da bekam ich den Eindruck, der Stil hat richtig Methode. Da blieben Preisschilder, die Sonderangebote auswiesen, wochenlang an der Gondole hängen. Der Gipfel war jedoch eine Lotion, die als Dauerniedrigpreis nur 0,98 € kosten sollte, an der Kasse mit 1,39 € berechnet wurde. Nach einer hitzigen Debatte mit der Filialleiterin wurde mir der gesamte Fehlbetrag ausgezahlt. Mit tun nur die Senioren leid, die nicht wieder in den Laden zurück gehen und reklamieren. Aber da heute fast jeder mit einem Smartphone unterwegs ist, sollte man solche Verstöße dokumentieren und an das Gewerbeaufsichtsamt weiterleiten.

  34. #34 | Robin Patzwaldt sagt am 31. März 2022 um 12:35 Uhr

    Bei Aldi habe ich bisher kaum negative Erfahrungen machen müssen. Heute hat sich das mit einem Schlag geändert: Der Bon belief sich auf rund 33 Euro, statt 22. Es waren gleich zwei krasse Fehler beinhaltet. Ein Produkt wurde mir zunächst zu viel berechnet (knapp 4 Euro) und bei dreien habe ich nicht den auf dem Produkt vermerkten 30 Prozent-Nachlass bekommen. Ein Blick auf den Bon lohnt sich echt immer…. Selbst bei eigentlich bisher als zuverlässig bekannten Ketten. Ich habe daher vorhin über 10 Euro (nach Reklamation) zurückerstattet bekommen….

  35. #35 | Philipp sagt am 15. Mai 2022 um 09:33 Uhr

    Danke für diesen wertvollen Beitrag über an sich oft vernachlässigbare Beträge. Trotzdem ärgerlich und – wie seltsam! – jedes mal zum Nachteil des Kunden. Zumindest bei Kartenzahlung gibt es praktisch kein „Risiko“ mehr, dass der/die Kassierende aus versehen zuviel Bares zurückgibt. Ich schlage vor, eine Seite in sozialen Medien zu machen, wo jeder falsche Kassenzettel von der Marktleitung handschriftlich korrigiert und unterschrieben wird (habe als Kunde ja Anspruch auf einen korrekten Bon). Dann wird jeder dieser Zettel fotografiert und online gestellt. Schnell dürfte es ansatzweise sowas geben wie eine Statistik und alle Persönlichkeitsrechte bleiben gewahrt. Und jeder kann diese kleinen Ärgernisse dorthin schicken und loswerden – auf die wirklich schlamprigen Läden dürfte das seine Wirkung haben. Was meint Ihr?

  36. #36 | Philipp sagt am 15. Mai 2022 um 09:36 Uhr

    Es wäre vielleicht auch mal eine Untersuchung wert, ob und wieviel Inflation „obendrauf“ das arme Mütterchen aufgrund dieser Missgeschicke so erlebt..

  37. #37 | Catherine sagt am 9. Juli 2022 um 19:57 Uhr

    Dankeschön für diesen wirklich wertvollen Beitrag. Ich beobachte dasselbe Phänomen seit ca. 6 Monaten im ortsansässigen Kaufland in Bayern, der genannte Supermarkt wird gerade in Grenznähe von vielen ausländischen Mitbürgern auf der Durchreise bzw. den österreichischen Nachbarn genutzt.

    Heute waren Waren für 2,45€ als Angebot am Regal ausgezeichnet, nicht reduziert sollte 3,49 dafür gezahlt werden, & an der Kasse dann das Überraschungsei: 3,99 , und die zweite Sorte von dem Käse (eingeräumten Ware im Regal) gabs zusätzlich anscheinend gar nicht im Sortiment… An der Kasse wollte ich ebenjene Produkte stornieren bzw erst gar nicht kaufen, das ging nicht, die können das anscheinend nicht direkt an der Kasse. Also mit den restlichen Einkäufen & Kassenbon (den erst auf Nachfrage bekommen) Schlange stehen an der Information, dort längeres telefonieren & lamentieren Verkäuferseits bis ich mein Geld wiederhatte & den Käse los war. Super, im Sommer bei Temperaturen jenseits der 25 Grad.

    Mittlerweile passiert das so regelmäßig einmal die Woche, bisher extrem aufgefallen im ortsansässigen Kaufland bei: Nussmischung, Käse, Orangensaft, Butter, Obst & Gemüse ( Melonen etc.), Speiseeis, TK-Ware & Elektroartikel. An der Supermarkt-Kette wirds vermutlich nicht liegen, bei ebenso stark frequentierten Kaufland-Läden in Baden-Württemberg ist mir das die vergangenen 6 Monate nicht passiert.

    Würde das Phänomen gerne systematisch untersucht & ausgewertet sehen, ein Fotobuch unseres Ladens hier mit Auszeichnung & Kassenbon wäre schnell erstellt 😉

  38. #38 | Bernhard sagt am 10. August 2022 um 14:43 Uhr

    Auch im Jahre 2022 kann ich das, was du schreibst, bestätigen. Diese teils enormen Preisunterschiede zwischen Regal und Kasse erlebe ich regelmäßig beim Edeka im Neusser Norden. Bio-Butter am Regal mit 2, 99 € ausgezeichnet. An der Kasse sollten 3,29 € bezahlt werden. Brot – am Regal mit 0,99 € ausgezeichnet, Kassenpreis = 1,19 €. Es sind pro Produkt zwischen 10 Cent und 1 €, die an der Kasse zuviel berechnet werden, und das, obwohl ich schon mehrfach gebeten hatte, dass der Preis in der Kasse und am Regal bitte identisch ausgezeichnet werden sollen. Geändert hat sich bis heute nix.

  39. #39 | cordula sagt am 12. August 2022 um 18:54 Uhr

    Leider mache auch ich diese Erfahrung, dass falsch abgerechnet wird, regelmäßiug bei Edeka. Die Preise sind häufig falsch ausgezeichnet. Ich habe schon darauf hingewiesen, es ändert sich nichts.
    Bei Netto habe ich noch nie nach Jahren Abrechnungsfehler bemerkt.
    Das Problem sind die Kunden, die blind vertrauen und keine Abrechnung verlangen.
    Auch mein Zahnarzt schimpft regelmäßig über die dummen vertrauensseligen Patienten, die sich jeden Unsinn aufschwatzen lassen.
    Dummheit wird eben meist bestraft.
    Die Supermärkte beobachten, dass die Kunden nichts überprüfen und das wird von manchen eben ausgenutzt.

  40. #40 | Azrael sagt am 8. September 2022 um 16:23 Uhr

    Das Problem hat bei Edeka in den letzten Monaten krass zugenommen. Ich kaufe da nur noch selten ein, aber jedesmal werden an der Kasse signifikant höhere Preise berechnet. Aufgefallen vor allem bei: Fleisch, Obst, Putzmittel, Klopapier.
    Gerne wird auch bei Obst die angebotene 400g-Schale mit 700g befüllt, dann der Kilopreis herangezogen.
    Ich passe da inzwischen genau auf und gebe die Ware sofort zurück. Und gehe noch seltener dort einkaufen.
    Bei Aldi und Netto (rot und schwarz) passiert das sehr selten.

  41. #41 | old lives matter sagt am 15. September 2022 um 00:19 Uhr

    diese rinderschmalz-nummer war heute besonders übel….
    im kassenbereich befand sich ein angebot :

    knallrotes preisschild 0,30€ : reduziertes rinderschmalz
    auf dem kassenbon 1,00€
    ich bin zurück zur kasse, die kassiererin flitzt zum preisschild, lässt
    es verschwinden und gibt mir 2 euro…….

    wieviele kunden merken nichts und wurden auf diese weise um 0,60€
    beschissen?
    wir werden es nicht erfahren.

    und das wird immer schlimmer!
    seit gestern dokumentiere ich diese sauereien mit dem smartphone und zwar so, dass alle es mitbekommen.

  42. #42 | old lives matter sagt am 21. September 2022 um 12:23 Uhr

    nachtrag:

    die kassiererinnen verweisen bei der verantwortung für diese praxis auf die von der zentrale in die kassen eingespeisten preise. da wird z.b. ein artikel heute mit 0,30€ ausgeschildert, morgen aber aus der zentrale wieder mit 1,00€ bepreist, ohne neue preisschilder zu drucken. der kunde muss zahlen, was an der kasse verlangt wird……so die rechtsprechung.
    die preisschilder am warenregal sind demnach bedeutungslos.

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