Wenn Lebensmittel plötzlich zu billig sind – Es muss schön sein, reich zu sein!

Gute Laune beim Lebensmittelkauf. Symbolfoto: Robin Patzwaldt

Es muss schön sein, reich zu sein. Man kann sich dann offenbar Gedanken darüber machen, ob Lebensmittel im Supermarkt vielleicht ein bisschen zu günstig sind. Für die rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerin Christine Schneider von der CDU ist offenbar genau das ein Problem. Die Menschen würden in Umfragen zwar regionale und hochwertige Lebensmittel loben, an der Supermarktkasse aber trotzdem zum günstigeren Produkt greifen. Für Schneider ein Zeichen mangelnder Wertschätzung.

Ich muss gestehen: Bei solchen Aussagen reibe ich mir inzwischen verwundert die Augen. Natürlich kann man darüber diskutieren, wie Landwirtschaft in Deutschland vernünftig bezahlt werden kann. Natürlich haben regionale Produkte ihren Wert. Und natürlich ist es sinnvoll, darüber nachzudenken, woher unsere Lebensmittel kommen. Aber zwischen dieser berechtigten Diskussion und der Aussage „Lebensmittel sind zu billig“ liegt ein ziemlich großer Unterschied.

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Wie viele Bäcker sich gerade selbst entbehrlich machen

Frühstück. Foto: Robin Patzwaldt

Manch einer wird die folgenden Zeilen wohl als typischen Sommerloch-Beitrag abtun. Ganz falsch wäre das nicht. Schließlich sind die Nachrichtenlagen derzeit überschaubar genug, um sich auch einmal den kleinen Dingen des Alltags zu widmen.

Allerdings beschäftigt mich dieses Thema schon seit Monaten. Und je häufiger ich morgens Brötchen hole, desto mehr drängt sich mir eine Frage auf: Warum lässt die Qualität vieler Backwaren so deutlich nach, obwohl die Preise gleichzeitig immer neue Rekordhöhen erreichen?

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Augen auf an der Kasse im Supermarkt!

Ein Supermarkt. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Ist euch schon einmal aufgefallen, wie viele Abrechnungen in den Supermärkten falsch sind? Erst kürzlich hätte man mich fast wieder um 7,50 Euro geprellt. Und weil das längst nicht zum ersten Mal passiert ist, möchte ich hier und jetzt meine Beobachtungen einmal zur Diskussion stellen.

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Einschränkungen durch #Covid_19: Jetzt reißt euch doch mal wieder zusammen!

3D-Grafik des SARS-CoV-2-Virions Bild: CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM – This media comes from the Centers for Disease Control and Prevention’s Public Health Image Library (PHIL), with identification number #23312 Lizenz: Gemeinfrei

Die Zeiten sind unbestritten hart. Für jeden von uns. Eine Kontaktsperre hätten wir uns bis vor wenigen Wochen wohl mehrheitlich noch gar nicht ernsthaft vorstellen können. Jetzt ist es ‚dank‘ der Corona-Pandemie tatsächlich so gekommen. Und ein Ende ist, wenn viele Zeitgenossen auch darauf drängen die getroffenen Maßnahmen nach Ostern möglichst schon wieder zu lockern, gar nicht abzusehen, wenn man einmal ganz ehrlich ist.

Klar, eine gewisse Lockerung wird sich demnächst tatsächlich durchsetzen. Die Wirtschaft kann nicht über viele Monate in einen ‚Shutdown‘ überleben. Und trotzdem werden die Einschränkungen in unserem Alltag uns wohl mindestens bis zum Jahresende erhalten bleiben. Darin sind sich alle Experten eigentlich einig.

Trotzdem wird uns ständig die verlockende ‚Karotte‘ der womöglich schon bald zu erwartenden Lockerungen vor die Nase gehalten, wie bei einem ‚Esel‘, dessen Aufmerksamkeit damit angelockt werden soll.

Mir macht das Angst. Das Ganze weckt bei vielen Leuten in diesen Tagen eine Erwartungshaltung, die sich mit hoher Wahrscheinlichkeit so gar nicht realisieren lassen wird und auch nicht realisiert werden darf.

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Cartoons ohne Bilder #20


Im Supermarkt.
Kunde: „Entschuldigung, was kosten die Bananen?“
Mitarbeiter (liebenswürdig): „Ach, die sind bestimmt nicht teuer.“

Cartoons ohne Bilder #17

Ein Paar am Küchentisch. Frau liest Zeitung, Überschrift: „IHK: Tausende Lehrstellen unbesetzt“

Sprechblase Frau: „Und wenn man die Lehrstellen an Asylanten gibt?“

Sprechblase Mann (wütend): „Dann nehmen uns die Ausländer auch noch die Leerstellen weg!“